Wochen-Themen | Wochenthemen Studenten in Containern und leerstehende Schlösser: Immobilien-News und –Themen KW 13 / 2013

31. März 2013 | von

Container für Berliner Studenten. In Berlin-Plänterwald entstehen derzeit 400 Wohnungen für Studenten. Auf 28m² gibt es für 220 Euro monatlich eine stählerne Behausung aus China, gegen Aufpreis steht das Zimmer auch möbliert zur Verfügung. Eine Küchenzeile ist in dem 12 Meter langen und 2,50 Meter breiten Container ebenfalls vorgesehen. Der findige Unternehmer reagiert damit auf die steigenden Mietpreise in Berlin, die besonders für Studenten zunehmend unbezahlbar werden. [Berliner Zeitung]

Wohnen wie die Könige. Wer schon immer adlig wohnen wollte, hat in diesem Jahr bei entsprechendem Vermögen gute Karten: Es stehen nämlich zurzeit mehrere historische Burgen und Schlösser der über 5.000 Prunkbauten in Deutschland zum Verkauf. Romantiker kommen angesichts der historischen Traumobjekte voll auf ihre Kosten, falls sie über den nötigen Geldbeutel verfügen. Denn die Herrenhäuser kosten in der Regel mehrere Millionen und sind auch im Unterhalt sehr teuer. [Wall Street Journal]

Wohn-Wahnsinn in München – Rekordpreis für heruntergekommenes Haus erzielt . Ein seit Jahren unbewohnbares Haus im begehrten Stadtteil Maxvorstadt hat dem Freistaat Bayern, der Eigentümer des Grundstücks war, satte 3,7 Millionen Euro eingebracht. Das viergeschossige Haus steht auf einem 539 m² kleinen Grundstück und wird die neuen Wohnungseigentümer nach der Sanierung vermutlich um die 10.000 Euro/m² kosten. [Abendzeitung München]

Auch WG-Zimmer werden immer teurer. Laut einer Studie von Immowelt zahlen Studenten in Köln für ein WG-Zimmer im Schnitt 9,20 Euro/m², während in den teuersten Städten München und Frankfurt zwischen 12,20 und 13,60 Euro/m² zu zahlen sind. Eine Untersuchung von Immobilienscout bestätigt, dass ein Zimmer in München knapp 500 Euro kostet, während in Frankfurt mit 420 Euro noch immer mehr als im Bundesdurchschnitt (342 Euro)gezahlt werden muss. [Kölner Stadt-Anzeiger]

Wohnkosten steigen hauptsächlich durch Nebenkosten. Dass die Mieten steigen, ist nicht neu. Dafür aber die Ursache: statt steigenden Preisen bei Neuvermietungen treiben vor allem die Preiserhöhungen für Strom und Energie die Mietkosten nach oben. So war etwa der Strom im Februar 2013 gut 12,4% teurer als im Jahr zuvor. [Deutsches Verbände Forum]

Immobilienpreise in Hamburg um bis zu 44% gestiegen. Die Preise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand sind um 12,5 Prozent auf 3.041 Euro/m². Auch gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser sind um 12 % auf 3.016 Euro/m² gestiegen. In besonders begehrten Lagen sind sogar Preisanstiege bis zu 44% zu verzeichnen, wie etwa in Alsterdorf und in der HafenCity. [LBS]

Berliner gegen Wohnungsbau an der Mauer. Wie eine Umfrage des Forsa-Instituts für die Berliner Zeitung ergab, sind 75 % der über 1.000 Befragten gegen den Neubau an der Spree, wenn dafür Teile der East Side Gallery verschwinden müssen. Außerdem gaben 57% an, in den letzten 12 Monaten die East Side Gallery besichtigt zu haben. [Berliner Zeitung]

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