Wohnen | Privatlift Barrierefreiheit: Der Privatlift bringt mehr Komfort ins Haus

21. Mai 2013 | von
Privataufzüge sind eine Alternative zum Treppenlift. Privataufzüge sind eine Alternative zum Treppenlift. Foto: mickeysucks / flickr / cc-by 2.0

Privatlifte können eine interessante Alternative zu Treppenliften sein – wenn genügend Platz im Haus vorhanden ist. Auch die Kosten sind nicht zu unterschätzen.

Ein Privatlift ist vor allem im Alter eine unschätzbare Alltagshilfe und ein Betrag zu mehr Barrierefreiheit. Aber nicht nur von älteren Menschen oder Menschen mit einer Gehbehinderung wird er gern genutzt. In gehobenen Wohnanlagen sind Privatlifte keine Seltenheit mehr und das unabhängig vom Alter. Der Privatlift lässt sich meist unproblematisch in Häusern nachrüsten. In vielen Neubauten wird er bereits bei der Errichtung des Objektes eingebaut.

Mit einem Privatlift bleiben auch die oberen Geschosse stets auf ungefährliche und bequeme Art erreichbar – egal, ob der Privatlift innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes seinen Platz findet. Die Preise für einen solchen Lift variieren stark – was ein Privatlift letztendlich kostet, hängt von der Art des Lifts und den Gegebenheiten vor Ort ab. Es empfiehlt sich, mehrere Angebote einzuholen und sie zu vergleichen

Privatlift in mehreren Varianten

Am häufigsten wird ein Privatlift zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Stock genutzt, er ist allerdings auch für den Keller oder den zweiten Stock möglich. Man sollte wissen, dass sich mit jedem zusätzlichen Stockwerk ebenfalls die Kosten für den Lift erhöhen. In die Preisberechnung für den Privatlift spielen Faktoren wie

  • Anzahl der Haltepunkte beziehungsweise die Anzahl der zu überwindenden Geschosse
  • Geschwindigkeit des Lifts
  • Antriebstechnologie
  • zulässige Nutzlast beziehungsweise Größe des Lifts und
  • eventuelle Sonderanfertigungen durch Verwendung spezieller Materialien wie etwa Glas

hinein. Sie alle haben einen direkten Einfluss auf die Anschaffungskosten des Privatlifts. Hinzu kommen die Kosten für die regelmäßige Wartung. Sie ist notwendig, um die Sicherheit des Lifts zu gewährleisten und seine Funktionsfähigkeit zu erhalten.

Ein Privatlift ist kein Treppenlift

Der in vielen Häusern installierte Treppenlift für Menschen mit einer Gehbehinderung unterscheidet sich wesentlich von einem Privatlift. Ein Treppenlift kann nur eine Person befördern und diese entweder auf einem speziellen Sitzplatz oder auf einer Plattform. Der Privatlift dagegen ist für mehrere Personen geeignet und ähnelt sehr den Aufzügen, die man beispielsweise in öffentlichen Gebäuden sieht. Der Privatlift ist rundherum geschlossen, während der Treppenlift offen ist. Somit vermittelt der Privatlift seinen Nutzern ein sicheres Gefühl.




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