Mieten | Studenten Teurer Wohnraum: Wohnung teuerster Posten im Studenten-Budget

15. Juli 2013 | von
Hohenzollernbrücke Dom Köln Wer in Köln studiert, wohnt besonders teuer. Foto: Uli Stoll Outdoor-Fotografie [email protected] / PIXELIO

Für Studenten in München und Köln ist Wohnraum längst Mangelware, nirgendwo sonst belasten die Mieten das Budget so stark. Das ist das Ergebnis der neuen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks.

Die Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks zeigt, dass Studenten in München und Köln am teuersten wohnen. So zahlten die Studierenden in Köln und München im Sommersemester 2012 im Schnitt 359 Euro Miete pro Monat. Grund dafür ist das knappe Angebot an Wohnraum und die damit verbundenen generell hohen Preise. Auch Städte wie Hamburg, Frankfurt am Main oder Düsseldorf liegen mit ihren Mietkosten über dem bundesweiten Durchschnitt von 298 Euro im Monat.

Studentische Wohnformen

Besonders günstig sind die Preise für Wohnungen in Ostdeutschen Städten wie Halle und Erfurt. Die sächsischen Metropolen Leipzig und Dresden gehören ebenfalls zu den preiswerten Universitätsstädten, in Chemnitz sind die Mietkosten derzeit bundesweit am niedrigsten.

Mieten sind größter Budgetposten

Infografik: Wofür Studenten Geld ausgeben.

Wofür Studenten Geld ausgeben.

Zwar müssen die Studenten in fast allen Bundesländern keine Studiengebühren mehr zahlen, doch reißen die Mieten ein tiefes Loch in das Budget der angehenden Akademiker. Circa ein Drittel der Einnahmen wenden Hochschüler durchschnittlich für Miete und Nebenkosten auf. Großen Einfluss darauf hat die Wohnform. Für ein Zimmer im Wohnheim zahlen die Studenten durchschnittlich 240 Euro. Wer alleine in einer Wohnung lebt, zahlt mit durchschnittlich 370 Euro am meisten für ihre Miete.

Dennoch lebten die meisten Studenten im Sommersemester 2012 allein  oder mit dem Partner in einer eigenen Wohnung. Auch beliebt bei den jungen Studenten sind Wohngemeinschaften. Wem die eigenen vier Wände zu teuer sind, greift lieber auf Hotel Mama zurück. Fast jeder Vierte wohnte 2012 noch bei seinen Eltern oder auch bei Verwandten. Wohnheime hingegen sind bei den Studierenden eher weniger beliebt. Nur jeder Zehnte hat im Jahr 2012 in einem Studentenwohnheim gelebt.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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