Mieten | Regierungsbericht Großstädte: Mieten seit 2008 deutlich gestiegen

2. August 2013 | von
Köln Regierungsbericht: Mieten steigen, Mittelschicht schrumpft. Foto: Ich-und-Du / PIXELIO

In Deutschlands Großstädten sind die Mieten seit 2008 deutlich gestiegen – im Gegensatz zu ländlichen Gegenden. Die Miet-Schere zwischen Land und Stadt geht damit weiter auseinander. Deutsche Großstädte sind ein Magnet für Pendler und Umzugswillige. In vielen Metropolen und Universitätsstädten wachsen die Einwohnerzahlen seit Jahren mit dem daraus resultierenden Problem steigender Mieten. Der kürzlich veröffentlichte Stadtentwicklungsbericht 2012 der Bundesregierung kommt zu dem Fazit, dass etwa die Mieten in den Städten deutlich höher liegen als auf dem Land. Demnach sind die städtischen Mieten im Zeitraum von 2008 bis 2012 um bis zu 10 Prozent gestiegen. In den kreisfreien Städten war der Mietanstieg mit knapp 11 Prozent besonders hoch. Der Stadtentwicklungsbericht besagt zudem, dass die Mietpreise pro Quadratmeter mit knapp acht Euro netto für den Quadratmeter um gut 42 Prozent höher lägen als vergleichbare Mieten auf dem Land, in den westlichen Ländern sogar um 46 Prozent. In vielen Städten ist der Erwerb von Wohneigentum inzwischen günstiger als die Miete.

Einwohnerzahlen: Städte wachsen, ländliche Regionen schrumpfen

Zahlreiche Medien berichteten in der Vergangenheit über sinkende Bevölkerungszahlen, was jedoch die Großstädte ausschloss. Die hohen Mietpreise liegen demnach auch an der größeren Nachfrage nach Wohnraum in den Ballungszentren. Alarmierend sei die Entwicklung der Bevölkerung auf dem Land und der Stadt, die immer mehr auseinanderdriftet: In den meisten Städten unter 500.000 Einwohnern gehen die Bevölkerungszahlen zurück. Der Bericht kommt zu dem Fazit, dass der Bedarf an bezahlbaren Wohnraum in den Kommunen weiterhin hoch sei. Dies gilt insbesondere für einkommensschwache Menschen und kinderreiche Familien. Im Bereich Wohnungsbau gibt es jedoch seit einiger Zeit positive Tendenzen, zuletzt stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen deutlich.

Mittelschicht bricht weg

Weil Großstädte vor allem Studenten, Arbeitgeber und Azubis aufgrund der Stellen und Ausbildungsmöglichkeiten anziehen, bricht nach Ansicht

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des Berichtes die Mittelschicht in den Städten weg. So leben in den Ballungsräumen immer mehr Menschen mit niedrigen oder hohen Einkommen. Die Politik muss demnach alle Regionen in den Städten wie auf dem Land fördern, um hier gegenzusteuern. Dies meint auch Bundesbauminister Ramsauer. Kleine und mittlere Städte würden demnach immer mehr schrumpfen, auch im Osten der Republik, sodass hier Maßnahmen ergriffen werden müssten, um dem Trend entgegenzuwirken.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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