Wohnen | Wohneigentum Wohneigentum ist für Familien keine Utopie

5. August 2013 | von
Wohneigentum finanzieren Wohneigentum für mehr Familien machbar als gedacht. Foto: lichtkunst.73 / PIXELIO

Wohneigentum ist für deutlich mehr Familien in Deutschland realistisch als eigentlich angenommen, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Belastungen durch eine Finanzierung sind häufig kaum höher als die Miete.

Gerade für Familien ist es häufig schwierig, eine passende Wohnung oder ein geeignetes Haus zu finden, das ihren Ansprüchen genügt und bezahlbar ist. Dennoch ist der Traum vom Eigenheim für Familien mit Kindern vielfach zu realisieren: Mit einer guten Finanzierung und einer staatlichen Förderung können die Ausgaben für Miete und die Kosten für das Eigenheim häufig ähnlich liegen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Für Familien mit eher geringeren Einkommen würde die monatliche finanzielle Belastung, was Kaltmiete oder die Ausgaben für eine Immobilienfinanzierung anlangt, kaum einen Unterschied darstellen.

Die Analyse hat sich dazu die finanzielle Situation der Familien angesehen. Demnach machen die Ausgaben für Miete den größten Posten in den Haushaltsbudgets der Familien aus, noch vor Verkehrsmitteln und Ernährung. Die Analyse besagt auch, dass die Kosten für ein Eigenheim über Jahre konstant seien. Das heißt, dass mit einer günstigen Verteilung über einen längeren Zeitraum und geschickter Planung auch Familien mit weniger Einkommen ein eigenes Haus finanzieren können, zumal bei vielen Familien der Wunsch nach einem Eigenheim besteht.

Politik soll Rahmenbedingungen setzen

Hier sei auch die Politik gefordert, um die staatlichen Förderungen auszubauen und attraktiv zu machen. So muss auch mehr Bauland zur Verfügung stehen, aber auch interessante finanzielle Angebote entwickelt werden. Hier sind vor allem Familien mit Kindern angedacht, denen ein Eigenheim ermöglicht werden soll. Familien mit höheren Einkommen geben mehr Geld für die Rückzahlungen ihrer Kredite für das Eigenheim aus, um mit steigendem Alter der Kinder zunehmend unabhängiger zu sein und weniger finanzielle Belastungen zu haben.

Nicht zu unterschätzen sei auch die Wertsteigerung eines Eigenheims, wenn dieses selbst genutzt wird. So kann ein Haus eine Art Kapitalanlage für die nächste Generation verstanden werden. Die Ausgaben für Wohnraum, ob nun in Form von Miete oder den Kosten für ein Eigenheim, fallen in der Regel immer an.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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