Immobilienmarkt | Immobilienpreise NRW: Immobilien-Boom geht weiter

23. August 2013 | von
Hausfront NRW: Immobilien-Boom geht weiter. Foto: Rainer Sturm / PIXELIO

Die Immobilienpreise in Nordrhein Westfalen steigen weiter an. Trotz dem großen Angebot an Wohnungen, Häusern und Grundstücken nimmt die Nachfrage nicht ab. So mussten Käufer für Eigentumswohnungen drei Prozent mehr zahlen- der höchste Anstieg seit 15 Jahren. Der „Grundstücksbaumarkt- Bericht 2013“ zeigt, dass die Baugrundstücke in NRW immer beliebter und damit verbunden, auch teurer werden. So mussten Käufer für Eigentumswohnungen drei Prozent mehr zahlen, das war der höchste Anstieg seit 15 Jahren. 2012 erhöhten sich die Preise für Bauland, auf denen Ein- und Zweifamilien-Häuser errichtet werden, um ein Prozent. Besonders die Stadt Düsseldorf bot Kaufinteressierten teure Grundstücke an und war damit Spitzenreiter in NRW. So kostete ein Quadratmeter Bauland in mittlerer Lage 520 Euro. Wer allerdings in einer Top-Wohnlage in Düsseldorf bauen wollte, der musste noch tiefer in die Tasche greifen. Für diese mussten Quadratmeterkosten von bis 820 Euro veranschlagt werden. Dass es noch teurer geht, zeigte die Stadt Köln. Hier kostete nach Angaben aus dem „Grundstücksbaumarkt-Bericht 2013“ ein Quadratmeter Bauland in guter Lage 890 Euro. Experten sehen den Grund für die hohen Preise im fehlenden Bauland. Der Stadt Köln und besonders der Innenstadt mangelt es an baufähigen Land – das treibt die Preise nochmals in die Höhe. Wer auf eine Eigentumswohnung ausweichen will, der wurde ebenfalls mit überteuerten Preisen konfrontiert. Die Preise für Eigentumswohnungen kletterten um drei Prozent, das war der höchste Anstieg seit 15 Jahren. So kostete ein Quadratmeter Wohnfläche in Düsseldorf 3.588 Euro. Demnach waren auch die Eigentumswohnungen in Düsseldorf am teuersten. Auch Ein- und Zweifamilienhäuser wurden immer teurer. In diesem Segment legten die Preise landesweit durchschnittlich um drei Prozent zu. Erstbezugsfertige Doppelhaushälften oder Reihenendhäuser in Düsseldorf kosteten im Schnitt 325.000 Euro. Eine willkommene Alternative boten Städte wie Leverkusen oder auch Leichlingen. Hier zahlten Käufer für einen Quadratmeter Bauland nur die Hälfte. Genauso wie in Duisburg, hier wurden pro Quadratmeter 250 Euro veranschlagt. Abseits der Städte fanden Interessierte aber auch noch echte Schnäppchen. In der Eifel oder in Ostwestfalen kostete der Quadratmeter Bauland in mittlerer Lage unter 50 Euro. Auch die Eigentumswohnungen sind im Speckgürtel der Landeshauptstadt günstiger. In Meerbusch fielen 3.190 Euro pro Quadratmeter an, in Mettmann 3.050 Euro. In Ostwestfalen ging es noch viel günstiger. So kostete ein Quadratmeter nur 1.667 Euro. Die weitere Entwicklung der Preise in NRW ist allerdings noch nicht absehbar. In ländlichen Regionen oder auch im Ruhrgebiet, so schätzen Experten, werden die Preise weiter fallen. Hingegen Städte wie Düsseldorf oder Köln, Boom-Regionen bleiben werden. Bis 2030 ist in diesen Städten mit einem deutlichen Zuzug von Einwohnern zu rechnen. Ein leichter Zuwachs wird allerdings auch für die Münsterlandkreise erwartet.




Artikel bewerten und teilen:
VN:F [1.9.19_1165]
0

Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
Dieser Beitrag wurde unter Immobilienmarkt abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title="" rel=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>