Mieten | Studentenstädte Studentisches Wohnen: die teuersten Pflaster in Deutschschland

18. September 2013 | von
Studentisches Wohnen: Was die teuersten Pflaster für Studenten sind. Was die teuersten Pflaster für Studenten sind. Foto: Andrea Damm / PIXELIO

Lehrjahre sind keine Herrenjahre – das gilt besonders für Studenten. Bei gleichbleibend geringen Einnahmen müssen sie für die Wohnungsmiete immer tiefer in die Tasche greifen, denn in vielen Studentenstädten ist der Wohnraum knapp. Wo studentisches Wohnen am teuersten und die Stundenlöhne für studentische Nebenjobs am niedrigsten sind, hat jetzt die Universität Maastricht im Auftrag der Kölner Zeitarbeitsfirma Studitemps herausgefunden.

Studentisches Wohnen: Wie hoch die Miete ist und wie lange dafür gearbeitet werden muss

Studentisches Wohnen: Wie hoch die Miete ist und wie lange dafür gearbeitet werden muss. Daten: STUDITEMPS GmbH

Das teuerste Pflaster für Studenten ist mit 388 Euro Monatsmiete wenig überraschend München. Im Verhältnis der Miete zum Stundenlohn stehen die Studenten der bayerischen Landeshauptstadt jedoch besser da als die Hamburger Studenten. Diese müssen mit 38,57 Stunden am längsten für ihre Miete arbeiten. Auf den Plätzen zwei und drei rangieren das fränkische Bamberg mit 38,32 Stunden und Rostock mit 38,14 Stunden Arbeitszeit für die Finanzierung der Studentenwohnung – überdurchschnittlich hohe Mieten treffen hier auf unterdurchschnittliche Stundenlöhne.

WGs bieten Einsparpotenzial

Im Vergleich haben es die Münchener Studenten deutlich besser, da die Stadt zwar mit den höchsten Mietpreisen, aber gleichzeitig sehr guten Löhnen aufwartet. Auch wer sein Studium in Stuttgart beginnt, muss sehr viel Geld für die Unterkunft einplanen: Der Angebotspreis für eine Single-Wohnung liegt hier derzeit bei durchschnittlich 18,37 Euro pro Quadratmeter, eine Wohnung in WG-Größe schlägt mit 11,82 Euro zu Buche. Rund 35 Prozent Mietkosten einsparen kann hier, wer anstatt einer eigenen Wohnung ein WG-Zimmer bezieht. Die günstigsten Studentenwohnungen finden sich hingegen in Leipzig. Hier müssen Hochschüler für eine Wohnung mit einem Quadratmeterpreis von sechs Euro und bis zu 40 Quadratmetern 240 Euro kalt bezahlen.

Weiterhin ergab die Studie, dass auch die Mietpreise in einigen kleineren Studentenstädten anziehen. In Tübingen etwa liegt der Preis für eine kleine Studentenbude bei 11,35 Euro pro Quadratmeter, in Gießen bei 10,71 Euro. Auch hier lebt deutlich günstiger, wer sich für eine Wohngemeinschaft entscheidet: Der Preis für eine WG-Wohnung in Tübingen liegt der Studie zufolge bei 9,89 pro Quadratmeter, was einer Ersparnis von 13 Prozent entspricht, und in Gießen bei 7,22 Euro. Ersparnis: 33 Prozent.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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