Geld / Finanzierung | Altersvorsorge Private Vorsorge: Immobilien die neue Lebensversicherung?

20. November 2013 | von
Immobilien werden als Altersvorsorge wichtiger. Immobilien werden als Altersvorsorge wichtiger. Foto: Lupo / PIXELIO

Die Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten wird für die Altersvorsorge zu einem immer größeren Problem. Immobilien gelten als mögliche Alternative.

Der Blick in die Zukunft nicht immer rosig aus, zumindest in finanzieller Hinsicht. Hier genügen die Stichworte Altersarmut, Altersvorsorge und niedrige Zinsen. All dies sorgt dafür, dass immer mehr Menschen darauf achten, in eigener Initiative für das Alter vorzusorgen.

Aufgrund der niedrigen Zinsen werden finanzielle Angebote zum Sparen und Vorsorgen immer unattraktiver. Was sich lohnt, sind Eigenheim und die Investition in Immobilien. Eigentumswohnungen, Einfamilienhäuser et cetera sind gefragt wie lange nicht. Immer weniger Menschen sind inzwischen bereit, die niedrigen Zinsen auf Sparbücher, Tagesgeldkonten und so weiter in Kauf zu nehmen. Die allgemeine Bereitschaft zur Vorsorge nimmt immer weiter ab, dagegen steht der Immobilienmarkt hoch im Kurs.

Altervorsorge: Immobilien steigen in der Gunst

Repräsentative Umfragen wie eine aktuelle Studie von Institut Allensbach im Auftrag der Postbank ergeben immer häufiger, dass viele Bundesbürger die Eigentumswohnung oder das Häuschen am Stadtrand klar als Favorit als Sicherung für den Lebensabend gelten. Jeder Dritte der befragten Arbeitnehmer, das sind 50 Prozent mehr als noch vor wenigen Jahren, denken so und führen die attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten derzeit als Argument an. Unabhängigkeit und die Vorzüge von mietfreiem Wohnen werden hier ebenfalls zur Begründung angeführt. Schlüssige Argumente, die immer mehr Verbraucher zu schätzen wissen. Gerade junge Familien träumen davon, in naher Zukunft im eigenen Haus leben zu können und den Kindern und sich selbst eine sichere und möglichst sorgenfreie Zukunft bieten zu können.

Insider gehen inzwischen schon dazu über, Immobilien als das neue Gold oder als „Betongold“ zu bezeichnen. Dieser Vergleich ist durchaus berechtigt, denn viele Immobilien haben in der Regel einen langjährigen Wertbestand – auch wenn Experten eine Immobilienblase befürchten. Alternativen zur Selbstnutzung einer erworbenen Immobilie sind die Vermietung einer solchen und der Abschluss eines Bausparvertrags. Dahingegen stehen Lebensversicherungen und ähnliche Konzepte bei Verbrauchern, die eine günstige, solide und beständige Altersvorsorge anstreben, immer weiter unten auf der Beliebtheitsskala. Denn: die Angst vor Altersarmut, die Auswirkungen der Euro-Krise und vielleicht auch das abnehmende Vertrauen in die Finanzbranche zeigen Wirkung und sorgen dafür, dass knapp die Hälfte der Berufstätigen Abstand von einer privaten Vorsorge nehmen. Gründe können hierfür finanzielle Aspekte sein, der Verlust des Arbeitsplatzes, fehlende Information und Übersicht über die finanziellen Angebote.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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