Mieten | Mietentwicklung Mieten steigen weiter

13. Januar 2014 | von
Mieten: Diese Entwicklung erwarten Experten für 2014. Mieten: Diese Entwicklung erwarten Experten für 2014. Foto: Ich-und-Du / PIXELIO

Nach aktuellen Zahlen werden die Mieten in deutschen Großstädten weiter steigen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (kurz DIW) hat zuletzt 71 Städte verglichen und geht davon aus, dass die Mieten durchschnittlich um 3,5% jährlich steigen werden. Der langjährige Trend, dass Miet- und Eigentumswohnungen stetig teurer geworden sind, wird sich auch im nächsten Jahr fortsetzen. Dies ist die Einschätzung des DIW. Dies betrifft die Miete und den Kauf von Immobilien gleichermaßen. Die Experten rechnen im Verlauf des Jahres 2014 mit Preissteigerungen von durchschnittlich 3,5%. Dazu hat das DIW die Mieten und Kaufpreise in 71 großen Städten Deutschlands gegenübergestellt. Die größten Preissteigerungen waren demnach in Berlin zu verzeichnen. Auch in Hamburg und München, aber auch in Freiburg oder Ulm waren höhere Mieten festzustellen. Das Ruhrgebiet mit Städten wie Gelsenkirchen konnten die geringsten Mietpreissteigerungen verzeichnen.

Mieten steigen weiter

Die konstante Entwicklung der steigenden Mieten setzt sich fort und soll sich vor allem in Städten wie Wolfsburg, Hagen und ähnliche noch beschleunigen. Ähnliches gilt für Eigentumswohnungen in Wuppertal oder Mönchengladbach. In Städten wie Duisburg oder Gelsenkirchen gehen die Kaufpreise dagegen leicht zurück. Vor allem in den Großstädten wie Berlin oder München wird es immer schwieriger, Wohnungen zu bezahlbaren Mieten zu finden. Hauptsächlicher Grund ist vor allem das knappe Angebot an Wohnungen. Immer mehr Menschen ziehen in die Ballungsräume und suchen günstige Mietwohnungen.

Mietpreisbremse soll greifen

Um dem entgegen zu wirken, plant die Große Koalition aus Union und SPD die Mietpreisbremse. Dies führt laut DIW jedoch dazu, dass die Situation noch verschärft wird und Wohnraum noch knapper wird. Daran könnte auch nichts ändern, dass durch die Mietpreisbremse etwa die Miete bei Weitervermietung nicht mehr als zehn Prozent im Vergleich zur durchschnittlichen regionalen Miete steigen darf. Durch die Mietpreisbremse sollen vor allem auch Mieter mit geringen und durchschnittlichen Einkommen vor allzu gierigen Investoren geschützt werden. Wie erfolgversprechend dies in der Praxis ist, muss sich jedoch noch erweisen. Zahlreiche kritische Stimmen wurden bereits von vielen Seiten laut.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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