Energie | Heizkostenabrechnung Milder Winter sorgt für geringere Heizkosten

5. Februar 2014 | von
Abrechnung Das milde Wetter schont unseren Geldbeutel. Foto: IESM / PIXELIO

Wie eine aktuelle Auswertung gezeigt hat, kommt das tendenziell mildere Wetter unserem Geldbeutel zugute.

Die Verbraucher können sich über eine positive Nachricht in Bezug auf ihre Heizkosten freuen. Nachdem der Winter zu Beginn des Jahres 2013 besonders lang und kalt war, sorgen im Durchschnitt milde Temperaturen und stabile Energiepreise im vierten Quartal des Jahres 2013 für eine niedrigere Heizkostenabrechnung.

Trotzdem rechnen Experten für das Jahr 2013 insgesamt mit höheren Heizkosten als im vergangenen Jahr 2012. Demnach fallen für eine durchschnittliche Wohnung von etwa 70 Quadratmetern und mit einer Fernwärme-Heizung Heizkosten von etwa 930 Euro an. Gasheizungen verursachten Kosten in Höhe von etwa 820 Euro. Ölheizungen wurden etwas günstiger und lagen im Vergleich zum Vorjahr bei etwa 980 Euro.

Das Niveau hält sich

Der Deutsche Mieterbund erklärte, dass der Energiebedarf bzw. Verbrauch um etwa fünf Prozent gestiegen ist. Hauptgrund ist der anfangs lange und sehr kalte Winter. In vielen Regionen musste bis April, Mai geheizt werden. Gegen Ende des Jahres 2013 zeigte sich jedoch die gegensätzliche Entwicklung. Milde Temperaturen von September bis Dezember senkten den Heizungsbedarf. Insgesamt halten sich zudem die Energiepreise in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Weniger Erdgas im Verbrauch

Uwe Kolks, der Geschäftsführer des Energieversorgers EON, einer der vier großen Energiekonzerne, erklärte, dass die Verbraucher in den letzten Jahren etwa 1000 Kilowattstunden weniger Erdgas verbrauchten. Somit könnten Familien je nach Tarif etwa 60 Euro einsparen. Kolks fügte hinzu, dass ein geringerer oder höherer Verbrauch sich nicht auf die monatlichen Abschlagszahlungen auswirke. Warum? Dies liegt an den ständigen Schwankungen des Wetters und der Temperaturen. Die monatlichen Zahlungen liegen im Winter wie im Sommer gleich auf, sodass die Kunden die Nebenkosten einplanen können. Wenn die Abschlagszahlungen zu hoch oder zu niedrig für den Jahreswert ausfallen, könnten sie angepasst werden. Zudem gibt der Energieexperte zu bedenken, dass der Winter durchaus auch noch später Eis und Schnee bringen könnte und somit wieder bis ins Frühjahr die Heizung benötigt wird.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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