Immobilien kaufen | Luxusimmobilien Der Trend geht zu Luxuswohnungen

21. Februar 2014 | von
Luxusimmobilien Luxuswohnungen werden als Geldanlage immer beliebter. Foto: Rainer Sturm / PIXELIO

Hochpreisige Immobilien sind zur Zeit gefragter denn je. Der Markt in diesem Segment wird in den Metropolen immer umkämpfter.

Für viele Anleger sind Luxuswohnungen in den Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise als Altersvorsorge gefragter denn je. Damit stellen die Luxuswohnungen für die Branche ein lohnendes Geschäft dar. Käufer, die die Wohnung selbst nutzen, setzen dabei vor allem auf den dauerhaften Wert als Kapitalanlage und die Substanz der Wohnung. Verkäufer freuen sich dagegen über steigende Verkaufspreise. Zwar können die Preise nicht ins Uferlose steigen, doch noch gibt es ausreichend Interessenten.

Im noblen Stadtteil Rotherbaum in Hamburg sind hochpreisige Eigentumswohnungen und Penthäuser fertiggestellt worden, mit einem Quadratmeterpreisen zwischen 6.000 und 18.000 Euro. Die Wohnungen finden regen Absatz. In Frankfurt kommt es hin und wieder vor, dass im Luxussegment 14.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden.

Der Erschwinglichkeitsindex ist in München sehr moderat

Zurückzuführen sind die steigenden Preise auch auf den teurer werdenden Baugrund. Besonders in Großständen wie Hamburg, Düsseldorf oder München wird in den bevorzugten Gegenden das Bauland immer teurer. Quadratmeterpreise von 3.000 oder 4.000 Euro sind dabei zur Normalität geworden.

Der Immobilienverband IVD hat in einer Studie das Einkommensniveau und das Preisniveau von Immobilien in verschiedenen Regionen verglichen. So kam der Verband auf einen „Erschwinglichkeitsindex“.  München kommt dabei auf einen Wert von 53 und Bochum auf 90 Zähler. Hier stimmt das Verhältnis von Einkommen und Immobilienpreisen. In Hamburg konnte ein Wert von 123 und in Potsdam ein Wert von 130 Punkten gemessen werden. Das heißt, hier liegt die Kaufkraft über dem regionalen Preisniveau der Immobilien.

Durchschnittlich wurden Immobilen günstiger

Für ganz Deutschland konnte der IVD feststellen, dass seit 2000 die Immobilien immer erschwinglicher wurden. So stieg der Wert von damals durchschnittlich 70 auf heute 127 Zähler. Ein Grund etwa sind günstige Baukredite.

Die heutigen Käufer könnten in einigen Jahren zu Verkäufern werden, schätzen die Experten. Damit die Wertsteigerung den realistischen Kaufpreisen entspricht, sollten sich die Selbstnutzer einen Endtermin für den Besitz der Immobilie setzen. Denn im Alter verändern sich die Wohn-Bedürfnisse und die Entscheidung sollte frei getroffen werden, ob man das Eigentum behält oder verkauft. Zu bedenken sind dabei etwa mögliche Mieteinnahmen, die schon beim Kauf errechnet werden können.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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