Mieten | Mietpreissteigerung Preise für Eigentumswohnung steigen weiter

3. März 2014 | von
Mietpreissteigerung Die Immobilienpreise ziehen weiter an. Foto: Rainer Sturm / PIXELIO

Immer mehr Investoren legen ihr Geld in Immobilien an. Niedrige Zinsen und unsichere Finanzmärkte treiben den Trend zum Betongold weiter voran. Die Preise für Eigentumswohnung sind im Vergleich zum Vorjahr in die Höhe geschossen.

Laut dem Marktforschungsunternehmen F+B sind die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt weiter angestiegen. Laut Studie stiegen die Immobilienpreise im vergangenen Jahr um vier Prozent zu. Noch 2012 lag der Wert bei drei Prozent. Allerdings seien den Immobilien-Experten zufolge große Unterschiede in der Entwicklung von Mieten und Preisen für Eigentumswohnungen zu verzeichnen. Im Jahr 2013 sind die Preise für Eigentumswohnungen mit 5,9 Prozent noch einmal stärker gestiegen als im Vorjahr. Der Wert lag damals bei 5,1 Prozent. Im vergangenen Jahr verteuerten sich die Eigenheime um fünf Prozent. Die Preisaufschläge haben sich damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Der Wert hatte 2012 bei zwei Prozent gelegen.

Entspannter sieht die Lage bei den Mieten aus. Heute müssen bei Neuvermietungen um 1,6 Prozent höhere Mieten gezahlt werden als Anfang des vergangenen Jahres. Die Preise waren 2012 noch um 2,6 Prozent gestiegen. Die Bestandsmieten veränderten sich um 0,8 Prozent, wie bereits ein Jahr zuvor.

München nach wie vor am teuersten

In der Bayrischen Landeshauptstadt München müssen Käufer für Eigentumswohnungen immer noch am meisten zahlen. Laut dem Marktforschungsunternehmen F+B kostet derzeit der Quadratmeter in München durchschnittlich etwa 4580 Euro. Auf den Plätzen 11 und 14 folgen die Metropolen Hamburg mit 3050 Euro pro Quadratmeter und Frankfurt am Main mit 2840 Euro.

Im Städteranking erreicht Berlin Platz 110 von insgesamt 500 Städten in Deutschland: In der deutschen Hauptstadt kostet der Quadratmeter einer Eigentumswohnung durchschnittlich 2000 Euro. Berlin liegt allerdings bei den Steigerungsraten gegenüber dem Vorjahr mit 8,3 Prozent hinter Nürnberg an zweiter Stelle der Metropolen über 500.000 Einwohner.

Laut dem F+B zeichne die Preisrangliste die bekannten Süd-Nord- und West-Ost-Gefälle nach. So liegen circa zwei Drittel von den Top-50-Städten in Bayern und Baden-Württemberg. Über 80 Prozent von den 50 Städten mit den geringsten Preisniveaus liegen hingegen in Ostdeutschland.

Ostdeutschland bietet bezahlbaren Wohnraum

Die Stadt München toppt bei den Neuvermietungsmieten mit durchschnittlichen Marktmieten von 12,20 Euro pro Quadratmeter für zehn Jahre alte, 75 Quadratmeter große Wohnungen alle anderen deutschen Städte. Platz vier belegt die Stadt Frankfurt am Main. Die Miete für eine Standardwohnung ist hier 16 Prozent günstiger als in München. Der Quadratmeter kostet in Frankfurt im Schnitt 10,20 Euro. Mit jeweils 9,60 Euro pro Quadratmeter liegen Hamburg und Stuttgart auf Platz neun beziehungsweise zehn.

In Zittau, Gera und Görlitz zahlen Wohnungssuchende die niedrigsten Mieten. Derzeit kostet der Quadratmeterpreis bei Neuvermietung hier 4,30 Euro.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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