Mieten | Studentenwohnung Ranking: Diese Studentenstädte sind teuer

28. März 2014 | von
Mieten Wohnen wird in Studentenstädten immer teurer. Foto: Wolfgang Dirscherl / PIXELIO

In den beliebten Universitätsstädten gibt es in den einzelnen Regionen deutliche Preisunterschiede, die manch Studenten das Leben erschweren.

Das neue Sommersemester beginnt und damit auch für viele Studenten die Suche nach einem bezahlbaren Zimmer. Gerade Studenten und Auszubildende haben nur ein kleines Budget für die Miete zur Verfügung. So wählen viele Studenten den Ort der Ausbildung anhand der Mietpreise aus. Ein aktueller Vergleich der Zimmer- und Wohnungsmieten zeigt auf, welche Städte besonders teuer sind. Allgemein sind die Mietpreise um drei Prozent gestiegen. In vielen Universitätsstädten müssen Studenten das Doppelte bezahlen als in anderen Städten.

Besonders in Metropolen ist die Miete teuer

In dem Ranking, das jetzt von ImmobilienScout24 veröffentlicht wurde, liegt München mit einer Miete von 624 Euro für ein Zimmer ganz klar an der Spitze. Auch andere traditionsreiche Studentenstädte wie Freiburg und Frankfurt am Main liegen bei über 500 Euro für ein Zimmer. Teuer wird es auch in Hamburg, Köln, Heidelberg oder Stuttgart. Hier zahlen Studenten noch über 400 Euro für eine Unterkunft.

Auch in Berlin ist dies nicht viel anders. Hier kommt noch die Konkurrenz durch junge Startups und Kreative dazu. Die begehrte zentrale Lage ist aber auch bei Austauschstudenten und westdeutschen Studenten beliebt. Günstiger wird es vor allem im Osten Deutschlands oder in den mittelgroßen Städten. Dazu gehören Chemnitz, Cottbus, Bremerhaven, aber auch Duisburg oder Magdeburg. Hier liegen die Preise zwischen 250 und 300 Euro.

Ständiger Mieterwechsel treibt die Preise hoch

Für den Preisvergleich haben sich die Experten die durchschnittliche Warmmiete für eine Single-Wohnung von etwa 30 Quadratmetern angesehen. So haben Studenten, Azubis und Berufsanfänger verlässliche Zahlen zur Verfügung, wie viel sie in welcher Stadt für die Miete aufbringen müssen. Die Zahlen sind auch auf dem Immobilienportal noknok24 zu finden. Hier findet man die Preise für WG-Zimmer oder Wohnungen. Zudem findet man hier durch Links Informationen zu den potenziellen Mitbewohnern.

Viele Hauseigentümer verlangen inzwischen horrende Mieten. Auch Studentenwohnheime und WGs sind selten eine Alternative, da diese auch immer teurer werden. Viele angesagte und beliebte Universitätsstädte können sich immer weniger Studenten leisten. Da hilft auch die Förderung durch BAföG nur wenig. Diese sieht gerade mal 224 Euro für die Miete vor. Dazu kommt, dass die Hausbesitzer auf die große Nachfrage reagieren und höhere Preise verlangen können. Häufige Mieterwechsel bei den Studenten lassen sich die Eigentümer ebenfalls bezahlen.

Ranking: Diese Studentenstädte sind teuer, 5.0 out of 5 based on 1 rating



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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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