Wohnungseinbruch

23. April 2014 | von
Einbruchschutz für die eigenen 4 Wände Sicherheit für die eignen vier Wände. Foto: Thorben Wengert / PIXELIO

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände hinterlässt Spuren. Oft ist nicht nur der Schaden groß, die Opfer fühlen sich nicht mehr sicher. Angstzustände und das Gefühl, in der Privatsphäre verletzt worden zu sein, bleiben oft jahrelang.

In diesem Zusammenhang hat die Polizei beunruhigende Zahlen veröffentlicht. Bundesweit steigt die Zahl der Einbrüche an. Die komplette Kriminalitätsstatistik für 2013 liegt noch nicht vor, doch die Zahlen für die fünf größten bzw. bevölkerungsreichsten Bundesländer lassen einen klaren Trend erkennen. In Baden-Württemberg stieg die Zahl der Einbrüche um fast 32 Prozent, in Bayern um knapp 12 Prozent und in Niedersachsen um fast acht Prozent. Dies geht mit einer niedrigen Aufklärungsquote einher. Polizei und Politik versuchen, mit eigenen Ermittlungsgruppen und intensiver Arbeit die Fälle aufzuklären. So liegt die Aufklärungsquote im Südwesten bei 11 Prozent, in Bayern bei 17 Prozent und in Niedersachsen bei 26,4 Prozent. Rückläufig sind die Zahlen in Berlin und Sachsen.

Wie können sich Hausbesitzer und Mieter schützen?

Den Hausbesitzern und Mietern bleibt oft nur zu hoffen, dass durch Sicherheitsmaßnahmen und Tricks Einbrecher abgeschreckt oder aufgehalten werden. Denn zahlreiche Einbrüche scheitern schon beim Versuch, etwa, weil es zu lange dauert, Fenster oder Türen zu öffnen. Prävention und Selbstschutz sind wichtige Faktoren. Fenster und Türen müssen also auch bei kurzer Abwesenheit sicher verschlossen sein. Bei längeren Reisen sollte unbedingt der Briefkasten gelehrt werden, z. B. von Freunden oder Nachbarn, außerdem sollte der Eindruck bestehen, dass das Haus oder die Wohnung bewohnt ist, etwa wenn das Licht immer wieder, aber unregelmäßig brennt und ausgeschaltet wird. Ersatzschlüssel sollten nicht außerhalb der Wohnung versteckt werden, da Einbrecher so gut wie jedes Versteck ausfindig machen. Achten Sie immer darauf, wer sich nahe Ihrem Mietshaus oder auf Ihrem Grundstück aufhält und versucht, ins Haus zu gelangen. Es ist besser, nachzufragen, wenn Sie auf Unbekannte trifft. Bei verdächtigen Geräuschen wie splitterndes Holz oder klirrenden Fensterscheiben sollten Sie die Polizei rufen.

Experten machen für die steigende Zahl der Einbrüche professionelle Banden aus Osteuropa verantwortlich.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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