Immobilien lieber kaufen oder mieten?

9. Mai 2014 | von
Immobilien mieten oder kaufen Immobilien - kaufen oder mieten? Foto: pixabay.com

Für viele Verbraucher stellt sich die Frage, was lohnenswerter für sie ist, der Kauf oder das Mieten einer Immobilie.

Das hängt zwar auch von der persönlichen Einstellung ab, aber auch von der Region und den finanziellen Rahmenbedingungen. In einer aktuellen Studie wurden durchschnittliche Quadratmeterpreise für Miete und Kauf ermittelt. In teuren Städten wie München investierten Verbraucher z.B. 30 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital. Durchschnittlich müssen 20 Prozent Eigenkapital veranschlagt werden.

Immobilien als Anlageform

Der Zins für die Hypotheken wird für gewöhnlich auf zwanzig Jahre festgeschrieben. Für Mieter gilt, dass Mietsteigerungen von 0,6 Prozent jedes Jahr einkalkuliert werden müssen, Nebenkosten dazu kommen und mögliche Instandhaltungsarbeiten auf die Mieter umgelegt werden. Die Experten gehen vor allem in begehrten Wohngegenden mit steigenden Immobilienpreisen aus. Mieter sollen mit den Ersparnissen Rendite erwirtschaften, im Gegensatz zum Käufer. Üblicherweise wird Geld auf Tages- oder Festgeldkonten angelegt. Immobilien gelten nach wie vor als wertvolle Kapitalanlage. Aber es gibt noch andere Anlageformen. Dazu zählen Aktien, Anleihen, Gold und andere Rohstoffe. Auf die clevere Streuung kommt es dabei an, um eventuelle Verluste auffangen zu können.

Mieter sparen letztlich vor allem dann im Vergleich zum Käufer, wenn der Mieter seine Ersparnisse nicht für Konsumgüter ausgibt. Käufer müssen mit Zins- und Hypothekenbelastungen zu rechnen, außerdem stehen Sanierungsarbeiten zu Buche. In den meisten Fällen gehen Experten aber davon aus, dass Mieter ihre Liquiditätsüberschüsse nicht anlegen oder besonders sparen. Hier fällt der Druck weg, die monatlichen Zahlungen an die Bank leisten zu müssen.

Steigende Kauf – / Mietpreise in den Großstädten

Ein weiterer Vergleich des Wirtschaftsmagazins Euro zeigt, dass in den Städten mit wachsenden Einwohnerzahlen auch die Kaufpreise für Häuser und Wohnungen stärker ansteigen wie Mietpreise. Als Beispiel nennt das Blatt Regensburg, wo die Kaufpreise um etwa 12 Prozent stiegen, die Mieten jedoch nur um knapp zwei Prozent. Ähnlich sieht die Situation in Nürnberg, Kiel oder München aus. Städte wie München, Konstanz, Regensburg oder Hamburg sind mit Kaufpreisen von etwa knapp 3000 bis 4000 Euro pro Quadratmeter am teuersten. Entspannter ist die Lage in angrenzenden Stadtviertelen zu den begehrtesten Stadtvierteln. Auch in den Kleinstädten und mittleren Städten finden sich günstigere Immobilien.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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