Neue Immobilienblase in USA

14. Mai 2014 | von
Neue Immobilienblase in USA Neue Immobilienblase in USA Foto: pixabay.com

Experten warnen aktuell vor einer erneuten Immobilienblase in den USA. Sie gehen davon aus, dass die Immobilienpreise erheblich steigen werden.

Eine neue Untersuchung über die Entwicklung des amerikanischen Immobilienmarkts zeigt die Preisentwicklungen und informiert darüber, wo welche Immobilien zum Verkauf stehen.

Positive Entwicklung auf dem Immobilienmarkt

Auf der einen Seite fürchtet man sich vor einem Preisniveau der großen Finanz- und Wirtschaftskrise, auf der anderen Seite wird die Entwicklung und Erholung der Immobilienpreise positiv bewertet. Vor der Krise im Jahr 2006 waren viele Immobilien überbewertet, sodass man inzwischen von einer stabilen Entwicklung sprechen kann. Branchen-Kenner warnen vor der erneuten Rezession und einer Überhitzung der Märkte.

Die Entwicklung liegt in der erheblichen Liquidität und einer großen Investment-Nachfrage. Im Zuge der Krise haben viele US-Banken zahlreiche Immobilien übernommen. Auch eine lockere Geldpolitik der Nationalbank trägt zu möglichen neuen Blasen bei, außerdem ist dies noch kein Zeichen für die Erholung der US-Konjunktur, mahnen Experten.

Ein weiterer Aspekt sind die seit Jahren steigenden Mietpreise, sodass viele eher zum Kauf als zum Mieten tendieren. Dies sei ein weiteres Zeichen für den sinkenden Wohlstand der Mieter und die steigende Inflation.

Konsequente Kreditvergabe nach US – Crash

Im Jahr 2008 hatte der Crash am US-Immobilienmarkt die weltweite Finanzkrise ausgelöst, die Immobilienbranche war angeschlagen. Auch der zuletzt harte Winter schwächte die Branche und bremste Bauprojekte aus. Inzwischen steigen aber wieder die Baugenehmigungen, und dies stärker als von Experten erwartet. Da aktuell auch der US-Leitzins niedrig steht, leisten sich zunehmend auch Menschen mit geringem Kapital bzw. Vermögen eine Immobilie. Lange zeigten sich die Banken zurückhaltend bei der Kreditvergabe. Es gibt zwar schärfere Bestimmungen, etwa die für einen Kredit verpflichtende Regelung der 30-prozentige Anzahlung aus Eigenkapital, aber für die Kredite werden hohe Zinsen fällig.

Vor allem Großinvestoren bestimmten das Geschehen auf dem Immobilienmarkt. Diese versuchen, Häuser, die leer stehen oder zwangsversteigert werden, gewinnbringend zu verkaufen. So laufen inzwischen fast die Hälfte der Immobiliengeschäfte in den USA. Von einigen Seiten wird daher gefordert, die Kreditvergabe wieder zu erleichtern.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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