Richtig heizen und damit viel Geld sparen

22. September 2014 | von
Richtig heizen Mit diesen Tipps heizen Sie richtig und sparen dabei bares Geld! Foto: Henrik Gerold Vogel / PIXELIO

Draußen wird es immer kälter und so langsam beginnt die Zeit, wo man sich wieder in seine Lieblings-Wolldecke einkuschelt und die Heizung bis zum äußersten aufdreht. Doch Vorsicht – Was viele nicht wissen: Heizen zählt zu den größten Energiefressern im Haushalt!

Mit einigen Tricks kann aber nicht nur Energie, sondern auch viel Geld sparen. Dafür muss man noch nicht einmal tief in die Tasche greifen – einfache Mittel reichen aus, um den Energieverbrauch beim Heizen deutlich zu reduzieren.

Richtig heizt man, wenn die Raumtemperatur im Wohnbereich bei 20 Grad liegt. Dies ist die optimale Raumtemperatur! In den anderen Räumen genügt auch eine Temperatur von 17 Grad wie beispielsweise in der Küche, da hier durch den Herd und den Kühlschrank ebenfalls Wärme austritt. Auch im Schlafzimmer reichen 17 Grad für einen behaglichen Schlaf.

Immer dran denken: Ein Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizenergie.

Zudem sollten die Rollläden nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen werden. Dadurch kann die Wärme nicht so schnell entweichen. Hiermit lassen sich Wärmeverluste um etwa 50 Prozent reduzieren.

Wenn man Heizkosten sparen möchte, sollten gekippte Fenster ebenfalls vermieden werden: Sie kühlen die Wände nur unnötig aus und sorgen dafür, dass wieder nachgeheizt werden muss. Besser ist es, wenn man einmal stoßlüftet. Hier spart man viel Energie und unterstützt die Gesundheit. Merke: Zu wenig Feuchtigkeit im Raum trocknet die Schleimhäute aus, zu viel begünstigt dagegen an kalten Wänden Schimmelpilze. Daher lieber die Fenster mehrmals am Tag für ein paar Minuten ganz öffnen, damit ein kompletter Luftaustausch stattfindet.

Auch können Energiekosten gespart werden, wenn man eine Isolationsschicht direkt hinter dem Heizkörper befestigt. Sie senkt den direkten Wärmeverlust über die Außenwand. Zu empfehlen ist eine Isolationsschicht bestehend aus Styropor, die mit einer Schicht aus Aluminium bedeckt ist. Denn dieses reflektiert die Wärmestrahlung und reduziert somit den Wärmebedarf um zehn bis 30 Prozent.

Statt Kunststoffdichtungen in Fenstern und Türen, die im Lauf der Zeit porös und damit undicht werden, sollten Energiesparer, die Spalten lieber mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen füllen. Diese kleinen Veränderungen bewirken Großes: So lassen sich bei einem Einfamilienhaus mit Ölheizung pro Jahr bis zu 90 Euro Energiekosten einsparen.

Wenn am Tage niemand zuhause ist, dann ist es auch zu empfehlen, die Heizwassertemperatur zu senken. Diese Maßnahme eignet sich besonders in Gebäuden mit einem hohen Heiz-Verbrauch. Hier kann eine Heizenergie von bis zu 15 Prozent gespart werden. Allerdings sollten die Zimmertemperaturen nicht unter 15 Grad liegen, da sonst zu viel Energie für das Wiederaufheizen nötig ist.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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