Heizöl sparen leicht gemacht

25. Februar 2015 | von

Die Zeit des Fröstelns neigt sich, hoffentlich, dem Ende entgegen. Viele Menschen träumen schon wieder von langen Abenden auf der Terrasse, vom Grillen im Park oder dem bequemen Spaziergang mit dem Hund, ohne dass einem der Wind um die Ohren pfeift. Doch der Frühlingsanfang lässt viele Verbraucher, die Heizöl nutzen, mit der Aufgabe zurück, sich für die kommenden Monate, besonders den nächsten Winter einzudecken. Die anschließenden Tipps verraten Ihnen, wann Sie am besten einkaufen sollten und geben Ihnen darüber hinaus Aufschluss darüber, wie Sie Ihren Heizölverbrauch allgemein deutlich mindern können. Lesen Sie hier, wie Sie Heizöl gewinnbringend einsetzen.

  1. Wie heute eigentlich mit vielen Rohstoffen möglich, können Sie den Heizölpreis verschiedener Anbieter auch einfach miteinander vergleichen. So bekommen Sie garantiert immer den besten Preis für Ihren Bedarf und sparen auch hier eine Menge Geld. Einen solchen Heizölpreisvergleich könne Sie hier machen. Achten Sie dabei besonders auf den Zeitpunkt Ihres Vergleichs und des Einkaufs von Heizöl. Normalerweise steigen die Preise im Spätherbst und sind im Sommer auf dem Tiefpunkt. Allerdings wirken viele Unternehmen dieser Entwicklung mittlerweile entgegen und sorgen dafür, dass die Diskrepanz zwischen den Preisen geringer gehalten wird. Am besten versorgen Sie sich in regelmäßigen Abständen mit Infos über die aktuelle Preisentwicklung, sodass Sie im richtigen Moment zuschlagen können.
  2. Tun Sie sich und Ihrer Heizung einen Gefallen und stellen Sie sie nicht mit Möbeln zu. Bis zu 80% der eigentlich entstehenden Wärme geht verloren, wenn ein Einrichtungsgegenstand die Heizung verdeckt. So geht es am Ende vielleicht der Rückwand Ihres Sofas gut. Sie jedoch frieren weiter und verschwenden bares Geld.
  3. Selbstverständlich ist es nicht förderlich den gesamten Tag zu heizen. An einem verregneten Sonntag wird die Luft in einem Raum zudem schnell unangenehm. Achten Sie deshalb darauf, immer mal wieder zu lüften. Ein paar Minuten genügen schon, um den Luftaustausch voranzubringen. Anschließend können Sie die Heizung wieder hochdrehen und haben im Nu angenehme Temperaturen und frische Luft. Auch vor dem Schlafengehen sollte man noch einmal lüften, das Fenster dann jedoch schließen um ein Auskühlen des Raumes zu vermeiden.
  4. Sollten Sie eines Tages ein blubberndes Geräusch aus Ihrer Heizung hören, ist es an der Zeit Ihren Heizkörper zu entlüften. Das Blubbern entsteht mit der Zeit durch Eintreten von Luft. Es verhindert die Wärmeverteilung und hindert Ihre Heizung an seiner Hauptaufgabe – Ihnen eine angenehme Temperatur zu verschaffen.
  5. Auch ohne physikalisches Vorwissen ergibt der nächste Punkt durchaus Sinn. Denn nicht nur die Vor-, sondern auch die Rückseite einer Heizung gibt Wärme von sich. Bringen Sie deshalb eine Isolationsschicht zwischen Heizungsrückseite und Wand an und reflektieren so bisher verloren gegangene Wärme in den Raum hinein. Am besten eignet sich dafür die Alufolie, da Sie hervorragend Wärme reflektiert.
  6. Auch bei Ihren Fenstern und Türen besteht sicher Handlungsbedarf. Über die Jahre verlieren diese Öffnungen einen Teil ihrer Isolationsstärke, sodass Wärme nach außen und Kälte nach innen dringen kann. Mithilfe einer Schaumdichtung beugen Sie diesem Ärgernis vor und halten die richtigen Temperaturen auf der für Sie besseren Seite des Fensters. Achten Sie darüber hinaus auch darauf, Außenrolläden nach Einbruch der Dunkelheit immer zu schließen. Ein Fenster oder eine Tür besitzt nämlich keinesfalls die gleiche Isolationswirkung wie eine Wand und ist so durchlässiger für Wärme bzw. Kälte.

Wenn Sie sich diese sechs Tipps zu Herzen nehmen, können Sie deutlich mehr Geld sparen, als Sie vielleicht denken. Heizöl ist einer der Rohstoffe, mit dem sich Normalverbraucher eher nicht auskennen, weswegen vorhandenes Sparpotenzial bisher kaum genutzt wurde. Sie besitzen jedoch die Möglichkeit anhand dieser Vorschläge die optimale Raumtemperatur zu schaffen. Diese sollte im Normalfall um die 20°C liegen und auf keinen Fall unter 15°C fallen. Dies würde ein Auskühlen des Raumes nach sich ziehen. Das anschließende Aufheizen würde dann wieder eine Menge Energie und damit Geld kosten. Handeln Sie am besten gleich jetzt und schonen Sie mit den Heizöltipps Ihr Portemonnaie und Ihre Nerven.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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