Innovative Solarstromspeicher

6. Mai 2015 | von

„Solar-Energie ist das Öl des 21. Jahrhunderts“

(Larry Hagman)

Immer mehr Haushalte entscheiden sich auf Grund steigender Stromkosten und unabhängiger Energieversorgung für eine Photovoltaikanlage bei ihrem Haus. Auch öffentliche Gebäude und Einrichtungen rüsten immer weiter entsprechende Solaranlagen nach, um dessen Vorteile zu nutzen. Vor allem auch bei Neubauten, ist es mitunter praktisch, eine Photovoltaikanlage direkt mit einbauen zu lassen. So muss man später keine Änderungen oder weitere Bauarbeiten mehr vornehmen lassen und kann die kostenlose Sonnenenergie vom ersten Tag an nutzen. Nichts desto trotz ist natürlich aber auch die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage an bestehenden Gebäuden kein Problem.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Die Photovoltaikanlage, oftmals auch Solaranlage oder Solarzellen im Volksmund genannt, nutzt die Sonne, um die durch diese erzeugte Energie zur Stromerzeugung im Haus zu nutzen. Dafür wird das Hausdach oder – in Ausnahmen – ein anderer offener Ort mit mehreren Solarzellen ausgestattet. Scheint tagsüber die Sonne, strahlt diese auf die Solarzellen, welche die Energie speichern und diese für den Haushalt nutzbar machen. Das Praktische dabei ist, dass es keinen Unterschied gibt, zwischen der öffentlichen Energie und der Solarenergie. Der Nutzer kann alle Geräte mit der Solarenergie genauso betreiben, wie mit herkömmlicher Energie aus dem öffentlichen Netz. Sollte die Solarenergie nicht ausreichen, oder erschöpft sein, dann wird entsprechend die Energie aus dem öffentlichen Netz geholt, so wie bei normalem Haushalten auch. Daher ist jedes Haus mit einer Photovoltaikanlage in der Regel auch an das normale Stromnetz angeschlossen.

Wozu dient der Stromspeicher?

Zusätzlich kann man die Photovoltaikanlage noch mit einem Stromspeicher versehen. Oftmals wird dieser auch direkt zu Beginn schon mitgeliefert und ist im Preis der Anlage erhalten. Mit einem solchen Stromspeicher hat man die Möglichkeit, überschüssige oder ungenutzte Energie, die aus der Solarenergie gewonnen wurde, für die spätere Nutzung zu speichern. So geht diese Energie nicht verloren und kann zum Beispiel nachts oder während einer längeren Dunkel- oder Wolkenphase genutzt werden. Auch hier gilt: Ist der Speicher erschöpft, wird der Strom aus dem öffentlichen Netz geholt, so dass man in keinem Fall ohne Strom dasteht.

Vorteile der Photovoltaikanlage

Die Photovoltaikanlage hat mehrere Vorteile. Zum einen ist die Sonnenenergie besonders umweltschonend, da es sich hier um Naturenergie handelt. Deswegen werden Photovoltaikanlagen auch noch vom Bund subventioniert , so dass man bei dem Kauf einer solchen Anlage sparen kann. Außerdem spart man zusätzlich jeden Monat unter Umständen eine beträchtliche Summe beim Strompreis, so dass sich vor allem auf lange Sicht die Anlage rentiert. Darüber hinaus ist man – zumindest so lange der Speicher reicht – unabhängig vom öffentlichen Stromnetz. Probleme, Preiserhöhungen oder Stromausfälle betreffen den Nutzer einer Photovoltaikanlage also nicht so stark wie Nutzer des öffentlichen Netzes, oder vielleicht sogar gar nicht. Daher empfiehlt es sich, wenn man gerade am Bauen oder Renovieren ist, oder entsprechende Pläne hat, über die Installation einer Photovoltaikanlage nachzudenken. Es lohnt sich auf jeden Fall!

 

Vorteile Nachteile
  • Sonnenenergie steht jedem frei zur Verfügung und kostet nichts
  • Solarmodule bringen nach 20 Jahren nur noch etwa 80-95% Leistung
  • Auch bei steigenden Energiepreisen produziert eine PV-Anlage Strom ohne Mehrkosten
  • Investitionskosten sind teilweise sehr hoch
  • Investoren winken hohe Renditen
  • Viele möchten keine baulichen Veränderungen am Dach vornehmen
  • PV-Anlagen sind größtenteils wartungsfrei
  • Es kann zu Schwierigkeiten mit dem Wechselrichter kommen
  • PV-Anlagen erzeugen keinen Lärm und trägt zur CO2-Minderung bei



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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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