Alternatives Wohnen: Hausboote

14. September 2015 | von

Ein Hausboot spiegelt Romantik und einen individuellen Lebensstil wieder. Doch ist der Traum vom schwimmenden Zuhause teurer als man denkt. Künftige Hausbootbewohner sollten bereits im Vorfeld auf einige Probleme eingestellt sein.

Ein Hausboot lockt auf den ersten Blick mit Individualität und vor allem Flexibilität. Mit ihm kann man an Flüssen oder auch Seen schippern. Ob in der stillen Natur oder in den lauten Großstädten wie beispielsweise in Hamburg, Berlin und Amsterdam – überall lässt sich leicht ein Liegeplatz am Flussufer finden. Und statt eigenem Garten oder Balkon bieten die meisten Hausboote große Terrassen auf dem Schiffsdeck. Die große Freiheit ruft.

Kostspielige Freiheitsliebe

 

Doch bei all der Freiheitsliebe darf man nicht vergessen, dass die Anschaffung eines Hausbootes sehr kostspielig ist. Man kann den Kaufpreis eines Hausbootes sogar mit dem Preis eines freistehenden Einfamilienhauses gleichsetzen. Hinzu kommt noch der Unterhalt: Wartungsarbeiten, Reparaturen und Liegeplatzgebühren sind unumgänglich. Zudem entstehen weitere Kosten für Frischwasser und Abwasserentsorgung, Stromversorgung sowie notwendige Versicherungen. All diese Ausgaben sollten potenzielle Käufer bereits im Vorfeld einkalkuliert haben.

 

Ob ein Hausboot allerdings günstiger ist, als ein Immobilienkauf, lässt sich pauschal nicht sagen. Es gibt viele Hausbootvarianten an unterschiedlichsten Standorten. Grundsätzlich muss jedoch zwischen motorisierten, fahrbereiten Hausbooten und Hausbooten mit dauerhaftem Liegeplatz unterschieden werden. Einen regelrechten Boom erleben Hausboote, die zwischen diesen beiden Typen liegen. Sie sind meist recht kostengünstig konstruiert sind und taugen sowohl für Ausflüge, als auch zum Wohnen.

 

Behörden achten auf Art der Nutzung

 

Lokale Behörden achten besonders auf die Art der Nutzung. Hausboote, die dauerhaft bewohnt oder an Urlauber vermietet werden, behandeln die Behörden als schwimmendes Ferienhaus. Für diese gibt es, je nach Standort, erhebliche Auflagen. Hausboote, die hingegen ständig auf den Wasserwegen unterwegs sind, werden von den Behörden wie Sportboote behandelt. Für sie benötigen Besitzer keinen festen Liegeplatz, sondern nur eine geeignete Anlegestelle.




Artikel bewerten und teilen:
VN:F [1.9.19_1165]
0
Dieser Beitrag wurde unter Immobilien kaufen, Ratgeber, Wohnen abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title="" rel=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>