Wo stehen die teuersten Luxusimmobilien in Deutschland?

7. Oktober 2015 | von

Die Preise von Luxusimmobilien in Deutschland sind drastisch gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Bericht zum Luxusimmobilienmarkt des Hamburger Maklerhauses Engel & Völkers hervor.

Luxushäuser sind in Deutschland schwer gefragt. Ein aktueller Report zum Luxusimmobilienmarkt des Hamburger Maklerhauses Engel & Völkers zeigt, dass die Preise für Nobeldomizile stark gestiegen sind. Besonders gut läuft es derzeit für vermögende Privatanleger, die sich vor wenigen Jahren in den gefragtesten Vierteln Berlins, Hamburgs, Münchens oder der Bankenmetropole Frankfurt eine Luxusimmobilie zugelegt haben. Sie können jetzt bei einem Verkauf, Gewinne zwischen 50 und 90 Prozent machen.

Sylt und München: utopische Quadratmeterpreise

Auf dem Immobilienmarkt auf Sylt geht es turbulent zu: Dort zahlen Immobilenkäufer Preise von bis zu 35.000 Euro pro Quadratmeter. Doch auch Münchens Wohnungsmarkt strotzt vor Luxusimmobilien. Eigentümer eines Penthouses im 56 Meter hohen Luxuswohnturm „The Seven“ an der Müllerstraße im Glockenbachviertel dürfen sich zwar auf separate Bäder für jedes Schlafzimmer, Küchenzeilen mit edlen Granitplatten und auf einen Blick über die Skyline der bayerischen Landeshauptstadt freuen, doch auch dieser Luxus hat seinen Preis: Wer ein solches Appartement besitzen möchte, der muss dafür 25.000 Euro pro Quadratmeter auf den Tisch legen.

In Ammerland am Starnberger See wechselten Top-Villen im vergangenen Jahr für bis zu 22.550 Euro pro Quadratmeter den Besitzer – und waren damit nur noch knapp zehn Prozent günstiger als die Spitzenobjekte in München.

Frankfurt und Düsseldorf: Preise für Luxusimmobilien wachsen rasant

Im Westend und im Nordend-West von Frankfurt haben Immobilienexperten Wertsteigerungen von bis zu 50 Prozent auf 11.000 Euro pro Quadratmeter festgestellt. Und auch in Düsseldorf verzeichneten Luxusobjekte im Topsegment sogar Wertsteigerungen von rund 90 Prozent im vergangenen Jahr. Dort zahlten Käufer bis zu 13.500 Euro pro Quadratmeter.

Berlin und Hamburg: Marktwerte im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht

Der teuerste Fleck in der Bundeshauptstadt ist der Werdersche Markt. Dort wechselten Luxuswohnungen für bis zu 15.000 Euro pro Quadratmeter den Besitzer. Bemerkenswert: Noch vor wenigen Jahren wurden diese Immobilien zu Quadratmeterpreisen von nur 5000 Euro gehandelt.

In Hamburg ist besonders der Harvestehuder Weg an der Außenalster gefragt. Dort müssen Käufer mit Quadratmeterpreisen von bis zu 16.000 Euro rechnen – übrigens die teuerste Adresse in der Hansestadt. Es folgen Villen an der Großen Elbstraße am Hafenrand mit Preisen von bis zu 13.500 Euro und mit bis zu 11.800 Euro pro Quadratmeter an der Bellevue in Winterhude, der Elbchaussee und der Schönen Aussicht in Uhlenhorst.




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