Die Fußbodenheizung als Sparalternative

2. Dezember 2015 | von
Füße Socken Fußboden Die Fußbodenheizung als Sparalternative / Foto: pixabay.com

Kuschelig warme Füße im Winter und das ohne dicke Socken oder Hausschuhe? Die Fußbodenheizung macht es möglich. Ein weiteres Plus: Moderne Heizsysteme sparen Energiekosten.

Ältere Fußbodenheizungen wurden noch mit Strom betrieben. Heute sind Systeme üblich, die mit Wasser und Niedrigtemperatur arbeiten. Gegenüber einer Radiatorheizung mit Wärmekörper an der Wand lässt sich so Geld sparen. Das Einsparpotential liegt zwischen sechs und zwölf Prozent pro Jahr. Das hat verschiedene Gründe. Eine Radiatorheizung braucht Vorlauftemperaturen zwischen 50 und 60 Grad. Eine Fußbodenheizung kommt hingegen mit 35 Grad aus. Durch die großflächige Verbauung der Heizung gibt es auch weniger Verteilverluste als bei Heizkörpern an der Wand. Durch die gleichmäßige Verteilung der Wärme, man spricht von Strahlungswärme, reichen oft zwei Grad weniger Umgebungstemperatur für ein angenehmes Gefühl aus. Durch diesen Effekt kann zusätzlich Geld eingespart werden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es sich um eine unsichtbare Wärmequelle handelt. Es geht weder Stellplatz an der Wand verloren, noch muss der Heizkörper gereinigt werden.

Damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt, sollte die Fußbodenheizung professionell verlegt werden. Dazu ist am besten ein Fachunternehmen zu beauftragen.
Grundsätzlich gilt: Die Wärmedämmung gehört unter das Heizsystem und fungiert gleichzeitig als Trittschalldämmung. Eine Fußbodenheizung kann auf nahezu jedem Untergrund problemlos verlegt werden und es eigenen sich auch fast alle Materialien als Bodenbelag.

Meist werden die Flächenheizungen in Neubauten eingeplant und nicht bei Altbauten  nachgerüstet, da die Gegebenheiten andere sind und auch höhere Kosten entstehen können. Häufig wird bei der Nachrüstung ein Dünnschicht- oder Trockensystem verwendet, das auf dem bestehenden Boden verlegt wird. Es hat eine deutlich geringere Aufbauhöhe als die bei Neubauten üblichen Nasssysteme. Aber aufgepasst: Ist der Altbau nicht ausreichend gedämmt, kann über die Fußbodenheizung nicht die volle Wärmeleistung erbracht werden, sodass bei kühlen Temperaturen eine zusätzliche Wärmequelle nötig wird.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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