Mietrecht: Dürfen Sie Ihre Wohnung untervermieten?

20. Januar 2016 | von
Wohnung Zimmer Bett Sofa Küche Mietrecht: Dürfen Sie Ihre Wohnung untervermieten? / Foto: pixabay.com

Viele Mieter trauen sich nicht, ihre Wohnung an jemanden unterzuvermieten. Sie denken, dass die Untermiete verboten ist, doch das stimmt nicht. In vielen Fällen kann der Vermieter gegen eine teilweise Untervermietung nichts machen. Allerdings gilt immer: Wer untervermieten möchte, der muss den Vermieter vorher um Erlaubnis fragen.

Wann dürfen Sie untervermieten?

Der Eigentümer muss sein Einverständnis zur Untervermietung geben, wenn der Mieter ein berechtigtes Interesse an der Aufnahme eines Mitbewohners hat. Ein Beispiel: Wenn der Mieter, aufgrund von finanziellen Engpässen, eine Wohngemeinschaft gründen möchte. Die Zustimmung kann der Vermieter in diesen Fällen nur verweigern, wenn die Mitnutzung durch die neuen Mieter unzumutbar ist. Denn eine Überbelegung muss der Eigentümer natürlich nicht hinnehmen.

Was müssen Sie bei der Untervermietung beachten?

Sobald der Mieter seine Wohnung vollständig einem Dritten überlässt, hat der Eigentümer ein Vetorecht – Wenn der Mieter seinen Lebensmittelpunkt verlagert, liegt kein Fall der rechtlich erlaubten Untervermietung vor. Eine fremde Person muss der Eigentümer daher nicht akzeptieren.

Wann droht Ihnen bei einer Untervermietung der Rauswurf?

Wenn der Mieter seinen Vermieter nicht über die Untervermietung in Kenntnis setzt, und das Geheimnis irgendwann auffliegt, ist der Ärger groß: In diesem Fall droht dem Mieter sogar die fristlose Kündigung.

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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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