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    Mieter zahlen 2,4 Mrd. Euro zu viel an Heizkosten

    geschrieben am 31. August 2010

    Nur all zu oft stockt deutschen Mietern beim Anblick der jährlichen Heizkostenabrechnung regelrecht der Atem. Angesichts der hohen Kosten für Heizung und Wasser suchen viele zunächst die Schuld für die hohen Kosten bei sich. Wie aber neuste Heizgutachten zeigen, sind es oft die Vermieter, die zu viel Geld für Brennstoffe und Ablesefirmen ausgeben und so den Mietern viel zu hohe Heizkosten abverlangen.

    Für zu hohe Heizkosten sind oftmals die Vermieter verantwortlich

    Für zu hohe Heizkosten sind oftmals die Vermieter verantwortlich

    Sobald die ersten kalten Tage anbrechen, werden auch in vielen Wohnungen sofort die Heizungen aufgedreht, wenn möglich sogar in jedem Zimmer gleichzeitig. Die böse Überraschung kommt dann mit der Heizkostenabrechnung. Doch was die meisten nicht wissen: oft es sind die Vermieter, die zu viel Geld für Brennstoffe wie Gas, teure Messdienstleister oder Wartungs- und Betriebsstromkosten ausgeben. Diese Kosten dann meist in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter abgewälzt. [mehr » ]



    Wegen Kritik an Kürzungsplänen: Mieterbund lobt Umweltminister Röttgen

    geschrieben am 31. August 2010

    Für seine Kritik an den Kürzungsplänen des Bauministeriums beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) einen mächtigen Fürsprecher bekommen. Der Deutschen Mieterbund (DMB) lobt die eindeutige Stellungnahme des Ministers.

    Energetisches Sanieren: Fördermittelkürzung ist umstritten. Foto: KfW-Förderbank

    Energetisches Sanieren: Fördermittelkürzung ist umstritten. Foto: KfW-Förderbank

    Der Deutsche Mieterbund geht oft nicht sehr zimperlich mit Entscheidungsträgern um. Nicht selten müssen sich Minister, Verbände und Richter scharfe Worte von Mieterbundpräsident Dr. Franz-Georg Rips oder Direktor Lukas Siebenkotten anhören, wenn eine Entscheidung nicht im Sinne der Mietervertreter ausfällt. Doch der Bundesumweltminister bekam jetzt die seltene Ehre eines ausdrücklichen Lobes durch den Mieterbund. [mehr » ]



    Der Energiemarkt in Bewegung: Gaspreise entkoppeln sich vom Öl

    geschrieben am 27. August 2010

    Das Ende der Ölpreisbindung ist in Sicht. Seit einem Jahr folgen die Gaspreise für private Verbraucher nicht mehr denen des Öls. Indem die Energieanbieter so mit einer seit mehreren Jahrzehnten bestehenden Regel brechen, wird eine endgültige Entkopplung der beiden Energieträger immer wahrscheinlicher.

    Das Ende der Ölpreisbindung naht.

    Das Ende der Ölpreisbindung naht.

    Verwirrung auf dem Gasmarkt: Während einige Versorger Preissenkungen ankündigen, ist bei den meisten das Gegenteil der Fall – unpassenderweise zu Beginn der Heizperiode. Jährlich drohen Verbrauchern mit einem Verbrauch von 20.000 kWh Gas so Mehrkosten von bis zu 238 Euro. Hinter der Diskussion um hohe Gaspreise steht aber immer auch die Debatte über die Notwendigkeit der Kopplung von Gas- und Ölpreisen. Zum Vorteil der Verbraucher löst sich diese seit Jahrzehnten gültige Bindung jetzt immer weiter auf. [mehr » ]



    Projektwettbewerb: Mehr Plus-Energie-Häuser für Deutschland

    geschrieben am 27. August 2010

    Mit dem Startschuss für die dritte Generation des Plus-Energie-Hauses will das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Entwicklung neuer energiesparender Hausbauformen fördern.

    Plusenergiehaus in Essen: Die Berliner Variante soll mobil sein (Foto: bmvbs)

    Plusenergiehaus in Essen: Die Berliner Variante soll mobil sein (Foto: bmvbs)

    Plus-Energie-Häuser sind faszinierende Immobilien: Sie sind weder von fossilen Brennstoffen noch von teuren Energieversorgern abhängig, da sie sogar mehr Strom produzieren, als sie selber benötigen. Die Bauweise steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, fertige Projekte, die man in größeren Umfang bauen könnte, gibt es praktisch nicht. [mehr » ]



    Verbände: erneuerbare Energien fördern statt Atommeiler länger laufen lassen

    geschrieben am 26. August 2010

    Mehrere Umwelt- und Verbraucherverbände fordern in einem Appell an die Bundesregierung, auf eine Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern zu verzichten und stattdessen die Förderung erneuerbarer Energien zu intensivieren. Nur so können Klimaschutzziele erreicht und Zukunftschancen gesichert werden.

    Verbände fordern energetische Sanierung statt Laufzeitverlängerung von Atommeilern. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

    Verbände fordern energetische Sanierung statt Laufzeitverlängerung von Atommeilern. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

    Die Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern ist trotz einer großformatigen Anzeigenkampagne weder in der deutschen Bevölkerung noch bei vielen Politikern und Verbänden gut gelitten. Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaften IG Metall und IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) haben nun in einem Appell an die Bundesregierung gefordert, „endlich wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auf den Weg zu bringen“. [mehr » ]



    Gas: etliche Anbieter drehen an der Preisschraube

    geschrieben am 25. August 2010 mit einem Kommentar

    Für Gasnutzer könnte die nächste Heizperiode teuer werden. Etwa jeder zehnte Gasversorger plant, die Preise für den Brennstoff zu erhöhen, wie das Verbraucherportal Toptarif mitteilte. Es drohen jährliche Mehrkosten von bis zu 238 Euro.

    Gaspreise: Etliche Anbieter werden teurer

    Gaspreise: Etliche Anbieter werden teurer

    Das Aufdrehen der Heizung könnte für Millionen Haushalte Jahr demnächst teurer werden. Einem Bericht des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de zufolge planen insgesamt 74 Gasversorger für den kommenden Herbst eine Erhöhung der Tarife um bis zu 19,2 Prozent. Damit würde etwa jeder zehnte Grundversorger die Preise erhöhen. [mehr » ]



    KfW streicht Förderung für energetisches Sanieren zusammen

    geschrieben am 20. August 2010

    Die KfW setzt den Rotstift bei ihren Programmen zur energetischen Sanierung an. Als Grund gibt die Bank die unerwartet hohe Nachfrage nach zinsgünstigen Darlehen an, die den zur Verfügung stehenden Etat ausgeschöpft haben. Wer sein Eigenheim noch kostengünstig sanieren will, sollte sich deshalb beeilen – künftig gibt es nur noch Fördermittel für Neubauten und Komplettsanierungen.

    Energetisches Sanieren: KfW streicht Fördergelder. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

    Energetisches Sanieren: KfW streicht Fördergelder. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George

    Ein wenig Zeit haben Besitzer von Altbauten allerdings noch, um den energieeffizieten Umbau ihres Hauses mit kostengünstigen Darlehen oder Zuschüssen zu finanzieren. Der Antrag für die Förderung von energetischen Teilsanierungen wie der Erneuerung von Fenstern, Dach oder Heizung (KfW-Programm 152/430) muss bis zum 31. August bei der KfW eingetroffen sein, denn ab dem 1. September 2010 ist dann Schluss. [mehr » ]



    Nicht ganz so smart: Intelligente Stromzähler bringen kaum Ersparnis

    geschrieben am 19. August 2010 mit einem Kommentar

    „Smart Meter“, intelligente Stromzähler, sollen in deutschen Haushalten enorme Einsparungen erzielen. Was in der Theorie gut klingt, erweist sich in der Praxis als weniger nützlich: Die zusätzlichen Kosten übersteigen die Einsparungen der Geräte oft um ein Vielfaches.

    Smart Meter: Hohe Kosten bei wenig Ersparnis. Foto: EnBW

    Smart Meter: Hohe Kosten bei wenig Ersparnis. Foto: EnBW

    Seit Anfang des Jahres ist es Gesetz: Bei Neubauten und Renovierungen müssen Zähler eingebaut werden, die „dem jeweiligen Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln“ (§21b Energiewirtschaftsgesetz). „Smart Meter“ genannt, sollen die intelligenten Stromzähler es ermöglichen, den eigenen Stromverbrauch genau zu analysieren. Das sorgt für ein besseres Kostenbewusstsein und kann beim Verbraucher die Sparmotivation positiv beeinflussen – Schätzungen zufolge könnten auf diese Weise 10 Prozent des aktuellen Stromverbrauchs eingespart werden. [mehr » ]



    KfW-Solarförderung erreicht neuen Höhepunkt

    geschrieben am 19. August 2010

    Solarstrom boomt: Die KfW hat im ersten Halbjahr 2010 den Bau von Solaranlagen mit Krediten in Höhe von 5 Milliarden Euro unterstützt, wie Spiegel Online berichtet. Das ist mehr als im kompletten vergangenen Jahr. Solarstrom hat zudem den größten Anteil aller geförderten alternativen Energien.

    Solaranlagen sprießen wie Pilze von den Dächern.

    Solaranlagen sprießen wie Pilze von den Dächern.

    Die Förderung von Solaranlagen gehört zu den umstrittensten Themen in der deutschen Energiepolitik. Viele Experten halten die Photovoltaik für einen wichtigen Baustein im Mix der alternativen Energien, Kritiker dagegen finden, dass beim Solarstrom das Verhältnis aus Aufwand und Ertrag nicht stimme. Die neuesten Zahlen aus dem Hause KfW werden nur wenig zur Glättung der Wogen beitragen. [mehr » ]



    Berlin: Gasag erhöht Tarife ab 1. Oktober

    geschrieben am 11. August 2010

    Der Berliner Versorger Gasag erhöht die Gaspreise für tausende Kunden drastisch. Pünktlich zu Beginn der Heizperiode am 1. Oktober müssen Verbraucher durchschnittlich 13 Prozent mehr zahlen. Begründet wird die Preiserhöhung mit gestiegenen Einkaufskosten.

    Kochen und Heizen wird für Berliner Gaskunden teurer

    Kochen und Heizen wird für Berliner Gaskunden teurer

    In 600.000 Berliner Privathaushalten muss für den Betrieb von Herd und Heizung ab Oktober tiefer in die Tasche gegriffen werden: Der Berliner Versorger Gasag erhöht die Tarife drastisch. 13 Prozent mehr sollen die Kunden bezahlen – für eine Familie mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden entspricht das einer Erhöhung von 170 Euro im Jahr. Dass der Konzern die Tarife anheben muss, begründet Gasag-Sprecher Klaus Haschker mit den gestiegenen Einkaufpreisen und erinnert daran, dass die Verbraucher im vergangen Jahr von vier Preissenkungen in Folge profitieren konnten. Der aktuelle Gaspreis liege damit immer noch unter dem Niveau vom September 2008. Haschker versprach darüber hinaus, bei der Preiserhöhung handele es sich um die letzte in diesem Jahr. [mehr » ]