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    Energiewende vor dem Aus?

    geschrieben am 7. Februar 2012

    Die Devise der Bundesregierung lautet weiter: Sparkurs. Statt der angekündigten 1,5 Milliarden Euro sollen in diesem Jahr lediglich 900 Millionen Euro für das Gebäudesanierungsprogramm zur Verfügung stehen. Der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) sehen die Energiewende in Gefahr.

    Energiewende: Mieterbund fordert weitere finanzielle Anstrengungen. Foto: Fersing  / pixelio.de

    Energiewende: Mieterbund fordert weitere finanzielle Anstrengungen. Foto: Fersing / pixelio.de

    Den Angaben der Bundesregierung zufolge soll die Sanierungsquote bei Wohnimmobilien im Rahmen der geplanten Energiewende auf 2 Prozent pro Jahr angehoben und damit verdoppelt werden. Dazu allerdings müsste, so das Resümee verschiedener Experten, auch die öffentliche Förderung mit Hilfe des Gebäudesanierungsprogramms verstärkt ausgebaut werden.

    Doch das Gegenteil ist der Fall: Statt den angekündigten 1,5 Milliarden Euro soll der Finanzrahmen für das Gebäudesanierungsprogramm in diesem Jahr lediglich 900 Millionen Euro umfassen. Angesichts dessen äußerte DMB-Direktor Lukas Siebenkotten seine Besorgnis über das Gelingen der Energiewende. [mehr » ]



    Energieeffiziente Sanierung: Wertsteigerung für Altbau

    geschrieben am 6. Februar 2012

    Die Sanierung eines Altbaus zum Werterhalt ist in regelmäßigen Abständen unumgänglich. In den letzten Jahren haben viele Leute dabei eine Möglichkeit entdeckt, um den Wert ihrer Altbauimmobilie sogar zu steigern: Mit Hilfe von gezielten energieeffizienten Modernisierungsmaßnahmen wie neuen Dämmungen, Fenstern und Solarkollektoren tut man nicht nur etwas für den Weiterbestand der Immobilie, auch die Umwelt kann geschont werden und ganz nebenbei kann mit einem höheren Wert gerechnet werden.

    Energetische Sanierung kann den Wert einer Immobilie steigern. Foto: Daniel Bleyenberg / pixelio.de

    Energetische Sanierung kann den Wert einer Immobilie steigern. Foto: Daniel Bleyenberg / pixelio.de

    Oft wird es als viel zu kosten- und aufwandintensiv angesehen, eine Altbauimmobilie sanieren zu lassen. Dabei können hierbei mehrere Arbeiten in einem Durchgang erledigt werden, wodurch Arbeitskosten eingespart werden können. Wer beispielsweise beschädigte Dachziegeln austauschen lässt, kann dabei zusätzlich das Dämmmaterial der Decken austauschen lassen, was nicht nur zu einer besseren Umweltbilanz, sondern auch zu einer Wertsteigerung führt. Es gibt mittlerweile viele Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, viele unterschiedliche Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. Neben der Erneuerung der Dämmung, der Dachsanierung und dem Austausch von Fenstern, die viel Wärme nach außen lassen, gehört hier auch die Installation von [mehr » ]



    Wechsel auf Ökostrom - was Verbraucher beachten sollten

    geschrieben am 1. Februar 2012

    Die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat die deutschen Verbraucher in Sachen Energie zum Umdenken gebracht: Kurz nach der Havarie gab es einen regelrechten Run auf ökologisch produzierten Strom. Doch nicht jeder Ökostromtarif bringt den Ausbau erneuerbarer Energien wirklich voran – worauf Verbraucher achten sollten.

    Wechsel auf Ökostrom: Was Verbraucher beachten sollten. Foto: Petra Bork  / pixelio.de

    Wechsel auf Ökostrom: Was Verbraucher beachten sollten. Foto: Petra Bork / pixelio.de

    Bei ökologisch produziertem Strom handelt es sich üblicherweise um Energie aus regenerativen Quellen. Dazu gehören Windkraft und Solarenergie, Wasserkraft, aber auch Holzpellets oder Holzabfälle.

    Eine andere Möglichkeit ist die Produktion von Ökostrom durch Kraft-Wärme-Kopplung. Verbraucher sollte dabei allerdings berücksichtigen, dass Energie durch KWK-Kraftwerke oft als Nebenprodukt beim Verbrennen fossiler Energieträger gewonnen wird. Gegenüber der Stromerzeugung durch Kohle kann aber auch die Kraft-Wärme-Kopplung mit einer deutlich besseren Effizienz punkten. [mehr » ]



    Strom wird teurer im Februar und März

    geschrieben am 27. Januar 2012

    2012 wird ein teures Jahr, zumindest was die Strompreise betrifft. Eine aktuelle Erhebung von TopTarif zur Strompreisentwicklung in Deutschland prognostiziert einen durchschnittlichen Strompreisanstieg von 3,4 Prozent für die kommenden Monate.

    Etliche Anbieter heben Strompreise im Februar und März an. Foto: Jetti Kuhlemann  / pixelio.de

    Etliche Anbieter heben Strompreise im Februar und März an. Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

    Bereits zum Jahreswechsel hatten zahlreiche Stromanbieter ihre Preise um rund 3,5 Prozent erhöht. Damit jedoch nicht genug, mindestens 108 Stromanbieter aus ganz Deutschland werden in den folgenden Wochen ihre Preise anziehen und um rund 3,4 Prozent erhöhen, so die Einschätzung des Tarifvergleichsportals TopTarif. Für einen Musterhaushalt mit 4.000 kWh bedeutet dies eine Preissteigerung von rund 34 Euro im Jahr. Vereinzelt kann es sogar zu Erhöhungen um bis zu 10 Prozent kommen. Große Versorger wie Süwag, Entega, Ewe und Wemag haben jedenfalls für die kommenden Wochen bereits einen Preisanstieg angemeldet. [mehr » ]



    Röttgen: Solarförderung soll monatlich gekürzt werden

    geschrieben am 24. Januar 2012

    Das Bundesumweltministerium sowie Vertreter aus der Solarbranche diskutierten am vergangenen Donnerstag bei einem Treffen über die Zukunft der Solarförderung. Das Ergebnis: Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht vor die Einspeisevergütung für Solarstrom monatlich zu kürzen.

    Röttgen will Solarförderung monatlich prüfen. Foto: RainerSturm  / pixelio.de

    Röttgen will Solarförderung monatlich prüfen. Foto: RainerSturm / pixelio.de

    Bei einem Zusammentreffen der Solarbranche mit dem Bundesumweltministerium standen der Austausch über die Markentwicklungen der Photovoltaik und der Umgang mit den Ende 2011 pünktlich zum Stichtag rasch angestiegenen Zubauzahlen von Photovoltaikanlagen ganz oben auf der Tagesordnung. Der Photovoltaik-Zubau soll künftig stärker begrenzt werden, so die Auffassung des Bundesumweltministers Nörbert Röttgen. Daher der Vorschlag des Bundesumweltministers, im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) die Einspeisevergütung für Solarstrom künftig monatlich anzupassen. [mehr » ]



    Energiekosten 2012 gestiegen

    geschrieben am 20. Januar 2012

    Zum Jahresbeginn 2012 haben zahlreiche Energieversorger ihre Preise angezogen, weshalb die Energiekosten in Deutschland auch 2012 wieder leicht gestiegen sind.

    Auch in diesem Jahr ziehen die Energiepreise an

    Auch in diesem Jahr ziehen die Energiepreise an

    Der Jahreswechsel scheint für viele Unternehmen Anlass, aktive Preispolitik zu betreiben, was meist schlicht eine Anhebung der Preise für Verbraucher bedeutet. Das trifft auch auf die Energiepreise in Deutschland zu: Zahlreiche Energieversorger haben zum Jahreswechsel ihre Preise erhöht, womit die durchschnittlichen Kosten für Energie in Deutschland 2012 erneut angestiegen sind. Das ist das Ergebnis des Verivox Verbraucherpreisindexes, der die Strom- und Gaspreise von 2011 und 2012 gegenüberstellt. [mehr » ]



    Sinkende Heizkosten trotz gestiegener Preise

    geschrieben am 11. Januar 2012

    Der milde Winter macht´s möglich: Trotz stetig steigender Energiepreise mussten die deutschen Gaskunden diesmal weniger tief in die Tasche greifen. Die Heizkosten sind um etwa 15 Prozent gesunken, da im vergangenen Jahr mehr als ein Fünftel weniger Energie verbraucht wurde.

    Trotz steigender Energiekosten müssen die Deutschen weniger zahlen diesem Winter. Foto: iwona golczyk  / pixelio.de

    Trotz steigender Energiekosten müssen die Deutschen weniger zahlen diesem Winter. Foto: iwona golczyk / pixelio.de

    Die milden Wintermonate lassen den Geldbeutel lachen: Aufgrund historisch warmen Wintertemperaturen – laut Deutschem Wetterdienst einer der fünf wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881 – lag der Gasverbrauch weit unter Durchschnitt. Die führt dazu, dass sich die Heizkosten um satte 15 Prozent verringerten, und dies trotz eines Preisanstiegs von 8 Prozent, wie das Verbraucherportal Toptarif errechnete.

    Daniel Dodt von Toptarif bestätigt: „Im Vergleich zu 2010 sinkt die Gasrechnung eines Durchschnittshaushalts wegen des warmen Wetters um rund 160 Euro.“ Im letzten Winter, dessen Temperaturen [mehr » ]



    KfW: Förderprogramm „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ startet am 1. Januar

    geschrieben am 3. Januar 2012

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) startet am 1. Januar 2012 ein neues Förderprogramm für denkmalgeschützte Wohngebäude. „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ soll die energetische Sanierung auch für Denkmalhäuser vereinfachen. Auch die Programme für Barrierearmut werden erweitert.

    KfW weitet 2012 die Förderprogramme aus. Foto: KfW

    KfW weitet 2012 die Förderprogramme aus. Foto: KfW

    Die Förderung für Sanierungen von Wohngebäuden durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird ab 1. Januar 2012 mit einem Programm erweitert: „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ ist für die energetische Modernisierung denkmalgeschützter Wohngebäude ausgelegt. Gerade bei Häusern mit Denkmalschutz, die also über historisch relevante oder architektonisch ausgefallene Fassaden verfügen, gestaltet sich der energetische Umbau oft kompliziert, was sich auch auf den finanziellen Aufwand auswirkt. Doch auch diese Gebäude sollen im Sinne des Klimaschutzes saniert werden.

    Zweiter Fokus der KfW in 2012: Barrierefreiheit. Ebenso wichtig wie das Engagement gegen den Klimawandel sind die Herausforderungen, die der demografische Wandel mit sich bringt. Der neu eingeführte Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ ist auf die Modernisierung mit dem Ziel der Barrierearmut ausgelegt. Darunter fallen Maßnahmen wie die Verbreiterung von Wohnungsfluren, das Umbauen von Bädern, der Einbau von Aufzügen oder Anbau von Balkonen und andere Umbauten, die Barrieren abbauen. [mehr » ]



    BGH: Langfristige Wärmeversorgungsverträge sind meist unwirksam

    geschrieben am 28. Dezember 2011

    Langfristige Lieferverträge mit Energielieferanten sind in den meisten Fällen unwirksam, da sie den Verbraucher unangemessen benachteiligen. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes hervor.

    BGH kippt langfristige Lieferverträge mit Energieversorgern. Foto: piu700  / pixelio.de

    BGH kippt langfristige Lieferverträge mit Energieversorgern. Foto: piu700 / pixelio.de

    Die Klägerin ist eine Wohnungseigentümergemeinschaft, die Beklagte ein Energiedienstleistungsunternehmen. Die Beklagte schloss am 17. September 2002 einen vorformulierten Wärmelieferungsvertrag mit der Rechtsvorgängerin der Klägerin. In dem Vertrag ist die Geltung der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV) vereinbart. Weiter sieht der Vertrag vor, dass der Heizraum und die Heizstation, in denen die Wärme erzeugt wird, vom Kunden gestellt und von der Beklagten für 1 €/Jahr gepachtet werden und dass der Kunde die Kosten der baulichen Instandhaltung und künftig notwendig werdende Ersatzinvestitionen zu tragen hat. Die Laufzeit des Vertrages ist mit 10 Jahren vereinbart. Die Klägerin hält diese Laufzeitvereinbarung für unwirksam und hat den Vertrag zum 31. August 2007 gekündigt. Das Amtsgericht hat der auf Feststellung der Vertragsbeendigung zum 31. August 2007 gerichteten Klage mit der Maßgabe stattgegeben, dass der Vertrag zum 31. Dezember 2007 endet. Auf die Berufung der Beklagten hat das Kammergericht die Klage abgewiesen. [mehr » ]



    Energie: Verbraucher haben Fukushima vergessen

    geschrieben am 27. Dezember 2011

    Das Verbraucherportal Verivox hat ermittelt, dass sowohl das Interesse an Ökostrom als auch die Großhandelspreise für Strom wieder auf das Niveau vor der Atomkatastrophe in Fukushima gesunken sind.

    Fukushima-Effekt ist bei den Verbrauchern verflogen. Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

    Fukushima-Effekt ist bei den Verbrauchern verflogen. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

    Als es im März 2011 zu mehreren Kernschmelzen im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam, war die Bestürzung in Deutschland groß. Die Bundesregierung verfügte die Abschaltung der ältesten Atomkraftwerke, die Großhandelspreise für Strom stiegen und die Verbraucher interessierten sich mehr als jemals zuvor für Ökostrom.

    Neun Monate später hat sich die Situation in Japan nicht wesentlich verbessert. Nach wie vor strömt radioaktiv belastetes Wasser ins Meer und rund 8 Prozent der Landfläche Japans - eine Fläche von der Größe Nordrhein-Westfalens - gelten als verstrahlt. In Deutschland hingegen ist wieder Normalität eingekehrt. Sowohl die Großhandelspreise für Strom als auch das Interesse der Verbraucher an Ökostrom sind auf das Niveau vor der Atomkatastrophe zurückgekehrt. [mehr » ]