geschrieben am 13. März 2010
Im Hamburger Stadtteil HafenCity finden bevölkerungstechnisch einschlägige Entwicklungen statt: Die als „Luxusgebiet“ bekannte Gegend bekommt Zuwachs von Familien. Von der verantwortlichen Stadtentwicklungsgesellschaft wird das durch groß angelegten Wohnungsbau unterstützt und gefördert.

Bisher galt Hamburgs HafenCity eher als Luxusdomizil.
Die HafenCity, seit 2008 eigener Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte, in der ähnlich wie bei den Docklands in London ehemalige Hafenflächen zu einer attraktiven Wohngegend umfunktioniert wurden, galt bisher als Wohnort für Singles und Besserverdienende.
Entgegen bisheriger Erwartungen entdecken nun auch Familien den Stadtteil für sich. In zwölf Prozent der Haushalte leben bereits Kinder und nur 36 Prozent der Wohnungen sind Singlehaushalte. Begründet liegt das einerseits in der neuen Infrastruktur, die familienfreundlicher ausgelegt wurde. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 10. März 2010
All die elektronischen Helferlein fordern ihren Tribut: Ihr Betrieb wird immer teurer, weil die Strompreise nur eine Richtung kennen – und zwar die nach oben. Ein Umstand, den der Bundesverband der Verbraucherzentralen angesichts gesunkener Großhandelspreise heftig kritisiert. Die einzige Alternative für Verbraucher bleibt der Anbieterwechsel.

Wird einfach nicht günstiger: Strom
Wirtschaftskrise, beschnittene Solarförderung und sinkende Großhandelspreise – das alles konnte dem Strompreis für private Verbraucher bisher nur wenig anhaben. In unschöner Regelmäßigkeit kündigen die Anbieter neue Preisrunden an, alleine im Krisenjahr 2009 stiegen die Preise nach einer Berechnung des Portals Toptarif um durchschnittlich 6,9 Prozent. Auch für 2010 sehen die Aussichten nicht besser aus, bereits jetzt haben sich die Kosten für Strom nach Angaben des Vergleichsportals Verivox um 6 Prozent verteuert.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 3. März 2010
Trotz der Möglichkeit der Auskundschaftung von Verbrauchsgewohnheiten und Verhaltensweisen durch die Stromkonzerne will eine Mehrheit der Deutschen eine Nachrüstung älterer Wohnungen mit digitalen Stromzählern, den sogenannten Smart Metern. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbandes BITKOM.

Haben vielleicht bald ausgezählt: Herkömmliche Energiezähler
Datenschützer schlagen bei der leichtfertigen Preisgabe von privaten Details in sozialen Netzwerken pausenlos die Hände über den Kopf zusammen und auch die Polizei ist nicht gerade glücklich, dass tausende ihren Urlaub und die damit bevorstehende heimische Abwesenheit bei Facebook oder Twitter öffentlich verkünden. Da verwundert es nicht, dass laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Aris im Auftrag der BITKOMM auch eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Deutschen kein Problem mit einer sekundengenauen Analyse ihres Stromverbrauchs hat. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 3. Februar 2010
Gute Nachrichten für Wasserverbraucher kommen aus Karlsruhe. Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat in einem Grundsatzurteil die Senkung von Wasserpreisen durch Kartellbehörden genehmigt. Private Wasserversorger müssen nun mit scharfen Kontrollen rechnen.

Tropfender Wasserhahn: Künftig nicht mehr so teuer?
Kunden privater Wasserversorger dürfen nach einem Grundsatzurteil des BGH auf günstigere Preise für Trinkwasser hoffen. Die Karlsruher Richter hatten entschieden, dass von staatlicher Seite angeordnete Wasserpreissenkungen rechtmäßig sind.
Im Vorfeld des Verfahrens hatte das Hessische Wirtschaftministerium die Energie- und Wassergesellschaft Enwag in Wetzlar gezwungen, die nach Auffassung der Behörde überhöhten Preise für Wasser um 29 Prozent zu senken. Bereits eine Beschwerde des Wasserversorgers vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main war erfolglos. Die mehrheitlich der Stadt Wetzlar gehörende Enwag hatte argumentiert, dass die Wasserverteilung am Rande eines Mittelgebirges besonders aufwendig und kostenintensiv wäre. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. Januar 2010 mit einem Kommentar
Gute Nachrichten für Gasverbraucher: der Bundesgerichtshof (BGH) hat in Karlsruhe einer Klage von 180 Kunden der Essener Stadtwerke gegen Preiserhöhungen stattgegeben – die Preisanpassungsklauseln in den Verträgen sind nach Ansicht der Richter unwirksam. Ob es ein Urteil mit Signalwirkung ist, bleibt abzuwarten. Ähnliche Urteile des BGH hatte es bereits in der Vergangenheit gegeben.

Gas: Preisanpassung darf nicht einseitig sein.
Gleicher Ort, gleiches Urteil: ähnlich einem Verfahren gegen die Stadtwerke Bremen im Oktober 2008, hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderverträgen der Essener Stadtwerke wegen unangemessener Benachteiligung der Kunden für unwirksam erklärt. Die beanstandeten Klauseln sahen nur das Recht für den Versorger vor, steigende Kosten auf die Verbraucher abzuwälzen. Die Verpflichtung, sinkende Kosten in Form von Preisnachlässen an die Kunden weiterzugeben, suchte man in den Verträgen vergeblich. Eine Praxis, die der BGH deutlich bemäkelte. Preisanpassungsklauseln müssten das Äquivalenzverhältnis wahren und seien nicht dazu da, [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 11. Januar 2010
Die Reaktionen zum plötzlichen Stopp der Auszahlung von KfW-Fördermitteln für die energetische Gebäudesanierung reichen von Verwunderung über Verunsicherung bis zu peinlicher Berührtheit. Und obwohl der Geldfluss nur kurzzeitig versiegen soll, befürchten diverse Verbände gravierende Auswirkungen.

Förderstopp: Hausbauer- und Sanierer bekommen derzeit keine Gelder von der KfW. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar
Die Nachricht sorgte vergangenen Freitag für ein Aufhorchen unter Deutschlands Häuslebauern: Die staatliche KfW, zuständig in Sachen Finanzierungshilfen und zinsgünstige Darlehen für die energetische Sanierung oder den Bau energiesparender Gebäude, kann keine Gelder mehr auszahlen. Der Grund für die leeren Kassen bei der Bank ist eine Nachlässigkeit bei der Bundesregierung: Diese hatte es schlicht und einfach versäumt, der KfW die benötigten Mittel zu überweisen. Da der Bundeshaushalt für das Jahr 2010 noch nicht verabschiedet ist, könne auch das Bauministerium kein Geld zur Verfügung stellen. Angesichts der euphorischen KfW-Meldungen von einem Förder-Rekordjahr 2009 und der angemahnten Dringlichkeit von energetischem Bauen und Sanieren ist der plötzliche Förderstopp ein peinlicher Fauxpas.
Die Politik gibt sich bisher betont gelassen. Bauminister Peter Ramsauer (CSU) spielt die Panne zu einer „Verzögerung“ herunter und sieht keine Nachteile für Bauherren – was diese naturgemäß anders sehen. “Zehntausende sanierungswillige Eigentümer hängen derzeit in der Luft”, so der Generalsekretär des Eigentümerverbands Haus & Grund, Andreas Stücke, zur „Welt“. Arno Gottschalk, Finanzexperte [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 1. Januar 2010 mit 3 Kommentaren
Deutschlands Strommarkt ist gekennzeichnet von Intransparenz und oligopolen Märkten. Zudem ist er scheinbar einer der wenigen Märkte, in denen die Konkurrenz nicht das Geschäft belebt - noch nicht. Helfen sollen sogenannte Smart Grids – intelligente Stromnetze.
Wie viel verbraucht die Waschmaschine wirklich? Was kostet es, Elektrogeräte auf Standby zu lassen? Alle Anbieter von elektronischen Geräten haben den Strombedarf in der Bedienungsanleitung aufgelistet - Vertrauen ist gut, Kontrolle dennoch besser. So wird es in Zukunft möglich sein, den eigenen Stromverbrauch genau zu analysieren. Ein Einbau digitaler Stromzähler ist bei Neubauten und Modernisierungen nämlich ab kommendem Jahr Pflicht. Diese „smart meter“ machen es möglich, den Stromverbrauch sekundengenau zu bestimmen und auf die einzelnen Geräte zu verteilen. Das dadurch aufkommende Kostenbewusstsein kann beim Verbraucher die Sparmotivation stark beeinflussen – so könnten Schätzungen zu Folge 10 Prozent des aktuellen Stromverbrauchs eingespart werden. Die neugewonnene Transparenz wird jedoch von Datenschützern kritisiert, da die Energieversorger Nutzungsprofile ihrer Kunden erstellen können. [mehr » ]
Von immobilo_tanja
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geschrieben am 30. Dezember 2009
Neues Jahr, neues Glück: Wenn die Sektkorken knallen und die Rakten fliegen, treten Neuregelungen in Kraft oder sind zu Erwarten. Im Folgenden eine kleine Zusammenfassung einiger wichtiger Änderungen.
Abfall- und Abwassergebühren. Im Koalitionsvertrag ist es bereits ankündigt und falls daran unerwarteterweise keine weiteren Änderungen mehr vorgenommen werden, wird es teuer. Die Preise für Abfall und Abwasser könnten Experten zufolge um 12 bis 20 Prozent ansteigen. Grund dafür ist die Mehrwertsteuer, die dann auch von den kommunalen Versorgungsbetrieben gezahlt werden soll.
Energieausweise bei Immobilien sind in Deutschland bereits Pflicht. Doch diese Restriktionen werden im kommenden Jahr noch erweitert und verschärft. Demnach muss der Energieverbrauch direkt in der Wohnungsannonce ausgewiesen werden. Das Informationsrecht wird so zur Informationspflicht. [mehr » ]
Von immobilo_tanja
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geschrieben am 29. Dezember 2009
Die Diskussionen über das momentan wohl beliebteste Thema in der Welt von Architektur und Bau - „Energiebewusstes Bauen“ - nehmen kein Ende. Auch in Zukunft ist für reichlich Diskussionsstoff gesorgt, denn jeden Tag gibt es in diesem Bereich weitere Nachrichten, die für Aufregung sorgen.
Ein weiterer Höhepunkt der Entwicklung ist ein neues Projekt für ein Mehrfamilienhaus in der Berliner Innenstadt, das ausschließlich mit Sonne sowie Holzpellets oder Erdwärme beheizt wird – das Erste seiner Art. Angestrebt wird eine komplette Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Das Haus braucht keinen Öltank und keine Gasbrennwertheizung, stößt also kein CO2 aus – mit wenigen Worten: das Nonplusultra jeglicher Technologien.
„Tolle Sache“ würde man sagen, dennoch wird das Projekt für das erste grüne Haus in Berlin-Mitte aus verschiedenen Gründen infrage gestellt. Einer der Knackpunkte ist die Bohrung für die Wärmepunkte. Die Nutzung von Erdwärme in dicht bebauten innerstädtischen Gebieten gilt als schwierig, wer dem Grundwasser Wärme entziehen will, braucht dafür eine wasserbehördliche Erlaubnis durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den Bezirk. Dass sowas durchaus schief gehen kann, sieht man am Beispiel der im Breisgau gelegenen Stadt Staufen. Hier hebt sich nach einer Bohrung und anschliessendem Wassereinbruch der Untergrund seit geraumer Zeit um einen Zentimeter pro Monat. [mehr » ]
Von immobilo_daniela
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geschrieben am 25. Dezember 2009
Ob traditionell am Weihnachtsbaum, als Rentier mit Schlitten vor dem Haus oder als Fensterschmuck: Lichterketten sind auch in diesem Jahr nicht wegzudenken und erhellen die trüben Tage. Manche Straßen strahlen sogar um die Wette – heller, schöner, bunter. Doch so weihnachtlich und besinnlich viele Lichterketten auch sind, können sie die harmonische Stimmung schnell trüben, sogar in vielerlei Hinsicht.

Taghell beleuchtete Fassaden faszinieren nicht jeden
Einerseits sind es die Lichterketten an sich, die für Ärger sorgen können. Nach einer Studie der EU-Kommission besteht jede Dritte den Sicherheitstest nicht und weist teilweise sogar erhebliche Mängel auf. Dies kann prekäre Folgen mit sich ziehen – Stromschläge, Verletzungen oder sogar ein Wohnungsbrand kann entstehen, der unter Umständen nicht nur den Feiertagen ein jähes Ende setzt. Vor allem bei billigen Lichterketten sollte, um die friedliche Weihnachtszeit nicht vorzeitig beenden zu müssen, Vorsicht geboten werden. [mehr » ]
Von immobilo_tanja
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