geschrieben am 31. August 2010
Für seine Kritik an den Kürzungsplänen des Bauministeriums beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) einen mächtigen Fürsprecher bekommen. Der Deutschen Mieterbund (DMB) lobt die eindeutige Stellungnahme des Ministers.

Energetisches Sanieren: Fördermittelkürzung ist umstritten. Foto: KfW-Förderbank
Der Deutsche Mieterbund geht oft nicht sehr zimperlich mit Entscheidungsträgern um. Nicht selten müssen sich Minister, Verbände und Richter scharfe Worte von Mieterbundpräsident Dr. Franz-Georg Rips oder Direktor Lukas Siebenkotten anhören, wenn eine Entscheidung nicht im Sinne der Mietervertreter ausfällt. Doch der Bundesumweltminister bekam jetzt die seltene Ehre eines ausdrücklichen Lobes durch den Mieterbund.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 30. August 2010 mit einem Kommentar
Viele Deutsche verlassen sich heutzutage nicht mehr nur allein auf ihre Rente, sondern suchen nach weiteren Möglichkeiten, um sich einen sorgenfreien Lebensabend leisten zu können. Deshalb bauen viele nun bei der Altersvorsorge auf die eigene Immobilie.

Baufinanzierung: Sollte genau bedacht werden.
Für den Erwerb einer Immobilie sprechen derzeit die niedrigen Bauzinsen, welche Immobilienkredite momentan so günstig machen wie nie zuvor. Nach Ansicht von Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, kann es sich längerfristig lohnen, über eine vermietete Immobilie zusätzliches Vermögen aufzubauen.
Damit Interessenten beim Immobilienkauf keine gravierenden Fehler unterlaufen, hat der Kreditvermittler Interhyp ein „10-Punkte-Plan“ erstellt. Immer wieder lassen sich Kunden von falschen Tatsachen der Verkäufer täuschen und haben anstatt einer krisenfreien Altersvorsorge zusätzliche finanzielle Belastungen. Eine sorgfältige Planung der Finanzierung des neuen Eigenheims sollte ebenfalls im Vorfeld gut überdacht werden. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 16. August 2010 mit einem Kommentar
Hessen, Baden-Württemberg und Bayern wollen eine Reform der Grundsteuer vorantreiben. Statt einer Besteuerung anhand des Grundstückswertes sollen nur noch Grundstücksfläche und die Nutzung entscheidend sein. Den Anstoß für die geplante Neuregelung gab der Bundesfinanzhof, der die derzeitige Praxis für nicht verfassungskonform hält.

Die Besteuerung von Wohngebäuden soll reformiert werden
Vor nicht mal einer Woche hat der Bundesfinanzhof verfassungsrechtliche Bedenken bezüglich der gängigen Praxis zur Errechnung der
Grundsteuer
angemeldet und eine
Neuordnung gefordert, schon gibt es die ersten konkreten Vorschläge aus den Reihen der schwarz-gelb geführten Bundesländer Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 12. August 2010
Grundstücke in Deutschland werden heute noch nach Einheitswerten aus dem vorigen Jahrhundert besteuert. Der Bundesfinanzhof fordert eine Änderung und mahnt die Länder an, eine Neuregelung der Werte einzuführen.
Ein modernes Steuersystem sieht anders aus: Für Häuser und Grundstücke in Deutschland gelten noch immer Einheitswerte aus dem vergangenen Jahrhundert. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat diesbezüglich verfassungsrechtliche Bedenken und fordert daher die Neuordnung der Grundsteuer. In einem Urteil mahnte das Gericht, es sei nicht hinnehmbar, dass man die bebauten und unbebauten Grundstücke weiterhin nach längst überholten Einheitswerten aus dem letzten Jahrhundert besteuern würde. Ein weiteres Hinausschieben der Neuordnung sei nicht mit dem Gleichheitsgrundsatz nach Artikel 3 des Grundgesetzes vereinbar. Schon 2006 hatte der BFH die Nutzung der alten Werte kritisiert, sie wegen der Schwierigkeiten bei der Wiedervereinigung aber noch hingenommen. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 11. August 2010
Der Berliner Versorger Gasag erhöht die Gaspreise für tausende Kunden drastisch. Pünktlich zu Beginn der Heizperiode am 1. Oktober müssen Verbraucher durchschnittlich 13 Prozent mehr zahlen. Begründet wird die Preiserhöhung mit gestiegenen Einkaufskosten.

Kochen und Heizen wird für Berliner Gaskunden teurer
In 600.000 Berliner Privathaushalten muss für den Betrieb von Herd und Heizung ab Oktober tiefer in die Tasche gegriffen werden: Der Berliner Versorger Gasag erhöht die Tarife drastisch. 13 Prozent mehr sollen die Kunden bezahlen – für eine Familie mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden entspricht das einer Erhöhung von 170 Euro im Jahr. Dass der Konzern die Tarife anheben muss, begründet Gasag-Sprecher Klaus Haschker mit den gestiegenen Einkaufpreisen und erinnert daran, dass die Verbraucher im vergangen Jahr von vier Preissenkungen in Folge profitieren konnten. Der aktuelle Gaspreis liege damit immer noch unter dem Niveau vom September 2008. Haschker versprach darüber hinaus, bei der Preiserhöhung handele es sich um die letzte in diesem Jahr. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 9. August 2010
Angesichts erneuter Verzögerungen beim geplanten Anlegerschutzgesetz hat nach dem Branchenschwergewicht KanAm Grundinvest ein weiterer offener Immobilienfonds die Aussetzung seiner Anteilsrückkäufe verlängert.

Schlechte Karten für Anleger: Offene Fonds bleiben dicht
Obwohl die Regulierungspläne für offene Immobilienfonds der Bundesregierung vermutlich
weniger drastisch ausfallen werden als von Anlegern zunächst befürchtet, kehrt in der Branche keine Ruhe ein. Aufgrund der Unsicherheit am Immobilienfondsmarkt bleiben sowohl der rund 6,25 Milliarden Euro schwere SEB ImmoInvest als auch der KanAm Grundinvest für weitere maximal neun Monate geschlossen. Bisher sind damit zehn Fonds mit einem Gesamtvermögen von etwa 25 Milliarden Euro eingefroren. Bei diesen Fonds haben weder institutionelle noch private Investoren Zugriff auf ihr Geld. Ebenfalls betroffen sind Fonds der Initiatoren Aberdeen (ehemals Degi), Axa, Credit Suisse, Morgan Stanley und Pramerica.
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Von immobilo_marie
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geschrieben am 7. August 2010
Die Baufinanzierungszinsen haben ihren historischen Tiefpunkt erreicht. Deshalb nutzen gerade jetzt viele Anleger die Möglichkeit, in Immobilien zu investieren. Problematisch wird es nur seit dem 11. Juni 2010, denn die neu in Kraft getretenen Verbraucherkreditrichtlinien stellen ein neues Zinsrisiko dar.
Nicht nur, dass die Verbraucher vor allem mit neuen Begrifflichkeiten umzugehen lernen müssen, Banken und Sparkassen verwenden darüber hinaus unterschiedliche Berechnungen, was zusätzlich für Verwirrung sorgen kann. [mehr » ]
Von immobilo_a_smithee
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geschrieben am 6. August 2010
Die Immobilienfondsbranche in Deutschland bleibt weiter in Aufruhr. Erst mussten in den vergangenen zwei Jahren etliche offene Immobilienfonds nach enormen Mittelabflüssen geschlossen werden, dann wurden die Immobilienbestände reihenweise abgewertet. Und als das Finanzministerium neue Regeln für die Immofondsbranche vorschlug, herrschte endgültig Panik – doch die scheint unbegründet zu sein.

Immobilienfonds: Regulierungen doch nicht so streng?
Denn die Regulierungen des Finanzministeriums für offene Immobilienfonds werden wohl doch nicht so drastisch auszufallen, wie der erste Entwurf des Gesetzestextes noch vermuten ließ. Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge soll die strittige Kündigungsfrist von zwei Jahren nicht umgesetzt werden. An ihrer Stelle soll es Rücknahmeabschläge geben, die anfallen, wenn die geplante zweijährige Mindesthaltefrist unterschritten wird. Damit soll das schnelle An- und Verkaufen von Immobilienfondsanteilen unattraktiv werden.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 5. August 2010
Verbraucherschützer sind alarmiert: Deutsche Mieter zahlen zu viel für den Betriebsstrom ihrer Heizanlage. Experten raten, die Heizkostenabrechnung mithilfe eines Heizgutachtens genau analysieren zu lassen, damit eventuelle Überzahlungen ermittelt und beanstandet werden können.

Erst sicher gehen, dann zahlen: Betriebsstromkosten sind oft zu hoch
560 Millionen Euro – so viel erhalten deutsche Vermieter jährlich von ihren Mietern für den Betriebsstrom ihrer Heizanlage. Pro Haushalt sind das etwa 13 Euro – das ist eindeutig zu viel, meint die Berliner Gesellschaft „co2 online“, die gemeinsam mit dem Onlineportal heizspiegel.de eine Untersuchung von 12.500 Heizkostenabrechnungen durchgeführt hat. Diese sollten deutsche Mieter im Jahr rund 100 Millionen Euro weniger kosten. Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH kritisiert, dass Vermieter und Hausverwaltungen wenig motiviert sind, die Betriebsstromkosten zu senken, da sie „die Ausgaben ohnehin mit der Heizkostenabrechnung an die Mieter weiterreichen“. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 4. August 2010 mit 2 Kommentaren
Die staatliche Förderbank KfW hat den altersgerechten Umbau von Wohnungen allein in diesem Jahr bereits mit 100 Millionen Euro gefördert. Der Umbau von Wohnungen ist angesichts der demografischen Entwicklung mehr als überfällig, denn nur ein sehr geringer Anteil an Wohnungen ist hierzulande auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet.

KfW fördert altersgerechte Sanierung mit Darlehen und Zuschüssen
Die Alterspyramide in Deutschland ist schon lange keine Pyramide mehr. Derzeit ähnelt sie immerhin noch einer Rubens’chen Venus, doch in wenigen Jahrzehnten wird auch das passé sein – dann wird sie eher wie ein Spargel aussehen. Auf die Schwemme älterer Menschen ist die Gesellschaft derzeit aber noch schlecht vorbereitet und da machen Wohnungen keine Ausnahme.
Nur ein kleiner Anteil der Wohnungen in Deutschland ist konsequent auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet. Nach Schätzungen der Kommission „Wohnen im Alter“ des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung sind es gerade mal fünf Prozent der älteren Menschen, die in einer altersgerechten Wohnung leben. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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