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    Einen Umzug eigenständig abwickeln

    geschrieben am 3. Februar 2012

    Wer aus welchem Grund auch immer in eine neue Wohnung oder in ein neues Haus umziehen muss oder umziehen möchte, der hat sich so einiges vorgenommen. Denn man muss an etliche Sachen denken und vor allem sollte man nicht zu spät mit dem Verpacken der diversen Gegenstände beginnen. [mehr » ]



    Kleinreparaturklausel: Abflussrohr-Reparatur nicht Sache des Mieters

    geschrieben am 1. Februar 2012

    Mieter können nicht aufgrund der im Mietvertrag enthaltenen Kleinreparaturklausel für die Reparaturen an Abflussrohren zur Kasse gebeten werden, so ein aktuelles Urteil des Amtsgerichtes Charlottenburg.

    Kleinreparaturen: AG Charlottenburg entscheidet zugunsten der Mieter. Foto: Benjamin Thorn  / pixelio.de

    Kleinreparaturen: AG Charlottenburg entscheidet zugunsten der Mieter. Foto: Benjamin Thorn / pixelio.de

    Bei den meisten Mietverträgen sind Klauseln zur Instandhaltung der Mietsache Gang und Gebe, so zum Beispiel auch die Kleinreparaturklausel. So zahlreich die Klauseln in Mietverträgen, so oft kommt es in der Praxis zu Streitigkeiten über entstandene Kosten für Reparaturen. Jetzt hat das Amtsgericht Charlottenburg entschieden, dass die Reparaturkosten für die Instandhaltung von Abflussrohren vom Vermieter zu tragen sind.

    Hintergrund für diese Entscheidung des Amtsgerichtes ist die Klage einer Vermieterin, die von ihren Mietern die Kosten für die Instandsetzung eines Abflussrohres einklagte und sich dabei auf die sogenannte Kleinreparaturklausel im Mietvertrag berief. [mehr » ]



    Nächste Runde im Gagfah-Streit: Mediation mit Dresden gescheitert

    geschrieben am 5. Januar 2012

    Die Milliardenklage der Stadt Dresden gegen den Immobilienkonzern Gagfah geht weiter seinen Gang. Ein gerichtliches Mediationsverfahren zwischen den Kontrahenten vor dem Landgericht Dresden ist nun endgültig gescheitert, nun landet der Fall vor der 9. Zivilkammer.

    Das Mediationsverfahren zwischen Dresden und Gagfah ist gescheitert. Foto: Hans-Christian Hein  / pixelio.de

    Das Mediationsverfahren zwischen Dresden und Gagfah ist gescheitert. Foto: Hans-Christian Hein / pixelio.de

    Seit letztem Frühjahr wird im Fall der Klage der Stadt Dresden gegen das Luxemburger Immobilienunternehmen Gagfah nach einer gerichtlichen Lösung gesucht. Die sächsische Landeshauptstadt hatte die Gagfah-Gesellschaften Woba Nordwest und Woba Südost verklagt, weil diese beim Weiterverkauf von Wohnungen gegen die vorher zum Schutz der Mieter verhandelte Sozialcharta verstoßen haben sollen. Dresden fordert nun eine Vertragsstrafe in Höhe von 1.084.000.000 Euro inklusive 5 Prozent Zinsen über dem jeweiligen Basiszinssatz.

    Die Stadt hatte 2006 seine städtischen Wohnungsunternehmen an die Gagfah verkauft [mehr » ]



    BGH: Langfristige Wärmeversorgungsverträge sind meist unwirksam

    geschrieben am 28. Dezember 2011

    Langfristige Lieferverträge mit Energielieferanten sind in den meisten Fällen unwirksam, da sie den Verbraucher unangemessen benachteiligen. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes hervor.

    BGH kippt langfristige Lieferverträge mit Energieversorgern. Foto: piu700  / pixelio.de

    BGH kippt langfristige Lieferverträge mit Energieversorgern. Foto: piu700 / pixelio.de

    Die Klägerin ist eine Wohnungseigentümergemeinschaft, die Beklagte ein Energiedienstleistungsunternehmen. Die Beklagte schloss am 17. September 2002 einen vorformulierten Wärmelieferungsvertrag mit der Rechtsvorgängerin der Klägerin. In dem Vertrag ist die Geltung der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVBFernwärmeV) vereinbart. Weiter sieht der Vertrag vor, dass der Heizraum und die Heizstation, in denen die Wärme erzeugt wird, vom Kunden gestellt und von der Beklagten für 1 €/Jahr gepachtet werden und dass der Kunde die Kosten der baulichen Instandhaltung und künftig notwendig werdende Ersatzinvestitionen zu tragen hat. Die Laufzeit des Vertrages ist mit 10 Jahren vereinbart. Die Klägerin hält diese Laufzeitvereinbarung für unwirksam und hat den Vertrag zum 31. August 2007 gekündigt. Das Amtsgericht hat der auf Feststellung der Vertragsbeendigung zum 31. August 2007 gerichteten Klage mit der Maßgabe stattgegeben, dass der Vertrag zum 31. Dezember 2007 endet. Auf die Berufung der Beklagten hat das Kammergericht die Klage abgewiesen. [mehr » ]



    Bundeskartellamt ermahnt Berliner Wasserbetriebe

    geschrieben am 6. Dezember 2011

    Das Trinkwasser in Berlin ist überproportional teuer. Das Bundeskartellamt sah sich deshalb angewiesen, die Berliner Wasserbetriebe abzumahnen. Die Berliner dürfen sich demnach bald über niedrigere Preise freuen: Das Kartellamt verlangt eine Preissenkung von durchschnittlich etwa 19 Prozent in den nächsten drei Jahren.

    Das Bundeskartellamt fordert drastische Senkungen der Trinkwasserpreise in Belin. Foto: Wolfgang Dirscherl  / pixelio.de

    Das Bundeskartellamt fordert drastische Senkungen der Trinkwasserpreise in Belin. Foto: Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

    In keiner deutschen Großstadt zahlt der Kunde mehr für sein Trinkwasser als in Berlin. In der Hauptstadt werden die Preise von den Berliner Wasserbetrieben geregelt, die Kunden selbst haben keine Wahl: Sie sind auf ihrem Wasseranbieter angewiesen. 6.200 Unternehmen sorgen in Deutschland für regional unterschiedliche Preisniveaus bei Trink- und Abwasser, Verbraucherschützer sprechen von Preisunterschieden von bis zu 300 Prozent.

    Kartellamtschef Andreas Mundt bezeichnet die Wasserversorgung als „eines der letzten großen Monopole in Deutschland.“ Das Bundeskartellamt sah sich daher angewiesen, die Berliner Wasserbetriebe (BWB) wegen missbräuchlich überhöhter [mehr » ]



    Mietrechtsentwurf ruft gespaltene Reaktionen hervor

    geschrieben am 23. November 2011

    Das Bundesjustizministerium (BMJ) hat den Entwurf für die Reform des Mietrechts nun offiziell vorgestellt. Bis zum 17.01.2012 haben Länder und Verbände jetzt Zeit, sich zu dem Referentenentwurf vom 25.10.2011 zu äußern. Während Eigentümer- und Immobilienverbände sich zufrieden zeigen, hagelt es vom Deutschen Mieterbund Kritik.

    Reform des Mietrechts: Vorschlag der Regierung findet geteiltes Echo. Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

    Reform des Mietrechts: Vorschlag der Regierung findet geteiltes Echo. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Lange hat es gedauert: Das Bundesjustizministerium (BMJ) hat endlich einen offiziellen Mietrechtsentwurf vorgelegt und fordert Verbände und Länder auf, dazu Stellung zu nehmen. Innerhalb der Bundesregierung ist der Entwurf noch nicht abgestimmt, diskutiert wird noch das Aufnehmen der energetischen Beschaffenheit von Immobilien als Merkmal für die ortsübliche Vergleichsmiete ins Mietrechtsgesetz. [mehr » ]



    Kommunen können Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ beantragen

    geschrieben am 17. November 2011 mit einem Kommentar

    Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellen ein neues Förderprogramm vor. Mit dem Programm „Energetische Stadtsanierung“ sollen Kommunen in ihren Bestrebungen unterstützt werden, mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung in der Stadtentwicklung umzusetzen. 92 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds stehen für 2012 zur Verfügung.

    Bundesbauminister Ramsauer lässt energetische Stadtsanierung fördern. Foto: BMVBS/Fotograf: Frank Ossenbrink

    Bundesbauminister Ramsauer lässt energetische Stadtsanierung fördern. Foto: BMVBS/Fotograf: Frank Ossenbrink

    Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) möchte Kommunen dazu anregen, sich bei der Stadtentwicklung um Energieeffizienz und Energieeinsparung zu bemühen. Daher sollen nun Mittel aus dem Sondervermögen “Energie- und Klimafonds” zur Verfügung gestellt werden, um das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu finanzieren. Die Summe für 2012 beläuft sich auf insgesamt 92 Millionen Euro.

    Antragsteller sollen Kommunen sein, die für die Erstellung integrierter Sanierungskonzepte und das Engagement von Sanierungsmanagern, die die Realisierung solcher Konzepte leiten und [mehr » ]



    Änderungen beim Mietrecht sind auf dem Weg

    geschrieben am 11. November 2011

    Das Bundesjustizministerium plant einen neuen Anlauf für die Novellierung des Mietrechts. Ein erster Vorstoß im Mai dieses Jahres provozierte heftigen Widerstand von Mieterverbänden. Dem Internetportal haufe.de zufolge soll der neue Referentenentwurf einige Regelungen zu Mieterhöhungen und Mietminderungen entschärfen.

    Bundesregierung präzisiert Mietrechtsnovelle: Daniel Bleyenberg  / pixelio.de

    Bundesregierung präzisiert Mietrechtsnovelle: Daniel Bleyenberg / pixelio.de

    So sollen insbesondere Regelungen, die energetische Sanierungen betreffen, gegenüber den Vorschlägen aus dem ersten Referentenentwurf aus dem Mai 2011 deutlich mieterfreundlicher ausfallen. Um die energetische Modernisierung von Gebäuden für Eigentümer attraktiver zu gestalten, sollten die Rechte der Mieter deutlich eingeschränkt werden. Dies wurde jetzt offenbar entschärft.

    Mietminderungsmöglichkeiten werden präzisiert

    Einer der umstrittensten Punkte des ersten Entwurfes ist auch in der neuen Version enthalten: Bei einer energetischen Modernisierung eines Wohngebäudes sollen Mieter drei Monate lang kein Recht auf [mehr » ]



    Bundeskartellamt erhielt gefälschte Daten von Energiekonzernen

    geschrieben am 7. November 2011

    E.on, RWE, EnBW und Vattenfall stehen unter Verdacht, manipulierte Daten ans Bundeskartellamt geliefert zu haben. Der SPIEGEL spricht von „massiv falschen Informationen“, die die vier Stromriesen vorgelegt hätten. Offenbar wollte man so Sanktionen umgehen. Die Konzerne weisen die Vorwürfe entschlossen zurück.

    Deutschlands vier Stromriesen stehen unter Manipulationsverdacht. Foto: Barbara Lechner  / pixelio.de

    Deutschlands vier Stromriesen stehen unter Manipulationsverdacht. Foto: Barbara Lechner / pixelio.de

    Neues Öl im Feuer: Die führenden Stromkonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall werden verdächtigt, gefälschte Daten an das Bundeskartellamt weitergegeben haben. Das Bundeskartellamt sollte im Auftrag des Bundestags ein Gutachten erstellen, um zu überprüfen, ob in der Vergangenheit bewusst Kraftwerkskapazitäten zurückgehalten wurden, um den Strompreis zu manipulieren. Mit dem Verdacht der Manipulation verhärtet sich nun die Vermutung, die Strompreise seien von den Konzernen zu ihren Gunsten beeinflusst.

    Bundeskartellamt versäumte gründliche Prüfung der gelieferten Daten

    Die auf Energierecht spezialisierte Anwaltskanzlei Becker Büttner Held brachte den Stein ins Rollen. [mehr » ]



    Eigentümer-Verbände vs. Deutscher Mieterbund: Wer sollte für Legionellen-Tests zahlen?

    geschrieben am 3. November 2011 mit einem Kommentar

    Laut jüngst in Kraft getretener Trinkwasserverordnung müssen Vermieter größere Warmwasser-Aufbereitungsanlagen einmal jährlich auf eine Verseuchung mit Legionellen prüfen. Doch wer soll nun zahlen?

    Nicht nur in Dortmund wird diskutiert, wer die Kosten für Legionellen-Tests tragen soll. Foto: Dieter Schütz  / pixelio.de

    Nicht nur in Dortmund wird diskutiert, wer die Kosten für Legionellen-Tests tragen soll. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

    Seit dem 1. November ist in Sachen Trinkwasser safety first angesagt: Die Trinkwasserverordnung schreibt Vermietern vor, Warmwasser-Aufbereitungsanlagen für Mehrfamilienhäuser einmal pro Jahr auf Legionellen untersuchen zu lassen. Betroffen sind Warmwasser-Aufbereitungsanlagen, deren Speichervolumen mindestens 400 Liter beträgt oder wenn das Rohrleitungsvolumen zwischen Boiler und Entnahmestelle mindestens 3 Liter umfasst.

    Legionellen sind Bakterien, die in warmem Wasser leben und beim Menschen die mitunter lebensbedrohliche Legionärskrankheit auslösen können. In der Ruhrpott-Metropole Dortmund wurden dem Gesundheitsamt allein in diesem Jahr fünf Infektionen mit der gefährlichen Lungenkrankheit gemeldet. Der Test auf eine Legionellen-Verseuchung macht also grundsätzlich Sinn, strittig ist nur, wer die Kosten für die obligatorische Prüfung übernimmt: [mehr » ]