geschrieben am 26. August 2010 mit einem Kommentar
Das Land Berlin hat eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Mietrechts angekündigt, um zu hohen Mietpreisen entgegenzuwirken. Generell soll das Mietrecht durch die für den Herbst geplante Gesetzesinitiative mieterfreundlicher werden. Von den Verbänden kommen geteilte Meinungen: Während der Mieterbund die Vorschläge begrüßt, hält der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen die Initiative für unnötig.

Eine Bundesratsinitiative will die Mieterrechte stärken. Bild: bundesrat.de
Gute Nachrichten für Berliner Mieter: Eine Bundesratsinitiative soll für einschneidende und mieterfreundlichere Änderungen im geltenden Mietrecht sorgen. Von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) angekündigt, will das Land Berlin die Initiative im Herbst einbringen, um Mieter „vor Vermieterwillkür und Mietwucher zu schützen“, so lautet Medienberichten zufolge das Ziel der Politikerin. Und die Gesetzesänderung sei dringend nötig: Besonders in der Hauptstadt würden in gefragten Gebieten bei der Neuvermietung von Wohnungen Preisaufschläge von 30 bis 50 Prozent verlangt. Da der Berliner Mietspiegel in diesem Fall derzeit nicht zum Einsatz kommt, entsteht nicht selten ein großer Unterschied bei den Mietkosten, selbst wenn die Wohnungn im gleichen Kiez oder sogar im selben Haus liegt. Um die Situation auf dem Berliner Mietwohnungsmarkt zu regulieren, sollen konkrete Vorschläge dem Mietwucher ein Ende bereiten. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 24. August 2010
Der Wohnungsleerstand in Berlin geht weiter zurück. Seit 2001 hat sich der Anteil nicht genutzter Wohnungen fast halbiert, wie der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) mitteilte. Besonders in einigen Bezirken im Osten der Stadt sank der Leerstand überproportional. Der Verband fordert deshalb neue Konzepte für mehr Neubau.

Berlin: Weniger Leerstand dank "hipness"
Berlin ist nach Ansicht des derzeit regierenden Bürgermeisters zwar arm, aber dennoch irgendwie „sexy“. Zwar wird dieser Spruch genauso oft zitiert wie er belächelt wird, dennoch ist Berlin für viele so attraktiv wie lange nicht mehr – was sich auf den Wohnungsleerstand der Stadt auswirkt.
In den 144 Unternehmen des BBU sank der Leerstand zwischen 2001 und 2009 um insgesamt 41,7 Prozent. Waren 2001 noch knapp sechs Prozent aller von den Mitgliedsunternehmen des BBU bewirtschafteten Wohnungen
in den „Altbezirken“ ohne Mieter, sank die Zahl bis zum vergangenen Jahr auf nur noch 3,5 Prozent. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 17. August 2010 mit 5 Kommentaren
Der Mieterbund fordert ein härteres Vorgehen gegen den am häufigsten auftretenden Wohnungsmangel, den Schimmelbefall. Eine „Schimmel-Polizei“ soll dafür sorgen, dass Vermieter sich für die Beseitigung einsetzen.

Schimmelbeseitigung: Mieterrechte sollen gestärkt werden
Dunkle Flecken an Decken und Wänden – über Schimmel in der Wohnung freut sich wahrscheinlich niemand. Doch gerade in den Sommermonaten kann die schwüle Außenluft Feuchtigkeit ins Haus bringen, die Schimmelpilze begünstigt. Und so häufig, wie in deutschen Wohnungen die unschönen Flecken entdeckt werden, so oft kommt es zu einem Streit zwischen Mieter und Vermieter bezüglich der Frage, wer den Schimmel beseitigt. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 6. August 2010
Singlehaushalte liegen im Trend, was besonders für den Berliner Wohnungsmarkt unangenehme Folgen hat: Wohnungen in der Hauptstadt werden knapp und die Preise steigen. Infolgedessen ziehen zahlreiche Berliner aus der immer exklusiver werdenden Innenstadt in günstigere Randbezirke.

Es wird eng in der Berliner Innenstadt
Die Zahl der Haushalte
in der deutschen Hauptstadt nimmt seit Jahren zu – kein Wunder, steigt doch stetig die Zahl derer, die vom gemeinsamen Leben mit dem Partner Abstand nehmen und nur für sich selbst eine Immobilie in der Stadt suchen. Die Konsequenz: Wohnungen in Berlin werden rar und die Mieten steigen um ein Vielfaches, wie der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf den Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg berichtet. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 29. Juli 2010
Rolle rückwärts: Die Bundesregierung will nun doch keine Kürzungen beim Wohngeld durchführen. Den Plänen zufolge wollte der Bund so knapp 200 Millionen Euro einsparen, was Verbände und Kommunen auf den Plan rief. Der Heizkostenzuschuss dagegen wird wie vorgesehen dem Rotstift zum Opfer fallen.

Bundesregierung: Doch keine Kürzungen beim Wohngeld
Kommunen und Sozialverbände können vorerst aufatmen: Die Bundesregierung rückt von ihren Plänen ab, den jährlichen Wohngeldanteil des Bundes um 200 Millionen Euro zu senken. Die Wohngeldkürzung war ursprünglich Teil des Sparpaketes der Bundesregierung, mit dem in den kommenden vier Jahrens insgesamt 80 Milliarden Euro eingespart werden sollen. An der Streichung des erst 2008 aufgrund hoher Energiepreise eingeführten
Heizkostenzuschusses hält die Regierung dagegen fest. Dem Bund bringt das eine Einsparung von circa 100 Millionen Euro.
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geschrieben am 28. Juli 2010 mit einem Kommentar
Studenten haben ja bekanntlich nur sehr wenig Geld, wohnen dafür umso teurer – zumindest, was die Quadratmeterpreise angeht. Besonders in den Metropolen werden Mieten fällig, die im Normalfall eher denen von Luxuswohnungen entsprechen. Sparen lässt sich praktisch nur in einer Wohngemeinschaft.

Miete: Studenten wohnen teuer
Lehrjahre sind keine Herrenjahre, das gilt inbesondere auch für Studenten
. Meist ist das studentische Haushaltsbudget so knapp bemessen, daß es sich entweder spätestens Mitte des Monats bedrohlich dem Ende zuneigt oder nur ein Leben am Rande des Existenzminumuns zulässt – oder beides gleichzeitig. Schuld sind daran nicht nur Studiengebühren oder Partyspesen, sondern auch die Kosten der Unterbringung. Die ist zwar erfahrungsgemäß alles andere als luxuriös, was Lage, Größe oder Ausstattung betrifft, kostet dafür insbesondere in den Metropolen pro Quadratmeter ähnlich viel wie eine schöne Villa im Nobelviertel. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 27. Juli 2010
Die neuesten Pläne der Bundesregierung, die Mietzuschüsse für Hartz-IV-Empfänger von den Kommunen festlegen zu lassen, stößt auf breite Ablehnung bei Sozialverbänden, Mieterbund und Wohnungswirtschaft. Die Experten befürchten eine Absenkung der Ansprüche auf Unterhaltskosten je nach Kassenlage – und eine Abschiebung der ALG II-Empfänger in Billig- und Kleinstwohnungen.

ALG-II: Mieterbund kritisiert Regierungspläne. Foto: Arbeitsagentur.
Der Deutsche Mieterbund (DMB) nimmt bei der Kritik an den Empfehlungen einer Expertengruppe des Arbeitsministeriums zur Reform der Mietzuschüsse für Hartz-IV-Empfänger kein Blatt vor den Mund. „Die Vorstellung, bei den Unterkunftskosten für Hartz-IV-Empfänger sparen zu wollen, ist unerträglich“, kritisierte Mieterbund-Präsident Dr. Franz-Georg Rips die Pläne der Bundesregierung. Nach der vorgesehenen Wohngeldkürzung
und der Kappung der Gelder für die Städtebauförderung würde nun der nächste „Sparhammer“ die einkommensschwachen Haushalte treffen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. Juli 2010
Die Sparmaßnahmen nehmen kein Ende: Eine Expertengruppe des Arbeitsministeriums plant Kürzungen beim Wohnungsanspruch, nach denen Alleinstehende mit nur 25 Quadratmetern auskommen müssten. Außerdem soll bei Behinderten eingespart werden.

Hartz IV-Empfängern droht der Umzug. Foto: Arbeitsagentur
Der Wohnungsanspruch für
Hartz IV
-Empfänger könnte jetzt noch weiter eingeschränkt werden. So sollen die Kommunen nach Ansicht einer Expertengruppe des Arbeitsministeriums in Zukunft selbstständig in Satzungen bestimmen, welche Mietkosten sie Hartz-IV-Beziehern erstatten. Der Wohnungsanspruch für Alleinstehende etwa könnte demnach auf knappe 25 Quadratmeter – im Gegensatz zum aktuellen Richtwert von 45 Quadratmetern – beschränkt werden, so berichtet die „Financial Times Deutschland“. Hintergrund der Sparvorschläge ist das Ziel, die Kommunen finanziell zu entlasten.
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Von immobilo_marie
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geschrieben am 19. Juli 2010 mit einem Kommentar
Berliner Mieter stehen bei ihren Wohnungsvermietern weiterhin mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag in der Kreide. Der Schuldenstand ist zwar seit Jahren rückläufig, hatte sich 2009 aber deutlich abgebremst. Zudem drohen durch die Pläne der Bundesregierung zukünftig wieder wachsende Mietschulden, so der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), der knapp 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin bewirtschaftet.

Mietschulden der Berliner sinken - noch
Ingesamt beliefen sich die
Mietschulden
bei den 120 BBU-Unternehmen Ende 2009 noch auf circa 91 Millionen Euro, was einem Rückgang um 0,5 Prozent entspricht. Im Jahr zuvor standen die Mieter bei ihren Vermietern noch mit 91,5 Millionen Euro in der Kreide. Dass der Rückgang nur noch so gering ausfällt, wertet man angesichts der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr bei dem BBU dennoch als Erfolg. „Hier zeigten sich die guten Erfolge des modernen Mietschuldenmanagements, das von vielen genossenschaftlichen, städtischen und privaten Wohnungsunternehmen praktiziert wird“, erklärt BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern.
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