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    Weihnachtszeit: Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft

    geschrieben am 23. Dezember 2011

    Man würde nicht direkt darauf kommen, aber die Weihnachtszeit mit den Weihnachtsmärkten und Dekorationen hat merkliche Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft. Ob Büroimmobilien oder Grundstücksmarkt: Überall hinterlässt die Weihnachtszeit ihre Spuren.

    Die Weihnachtszeit hat Auswirkungen auf die Wirtschaft - auch auf Immobilien. Foto: Jens Bredehorn  / pixelio.de

    Die Weihnachtszeit hat Auswirkungen auf die Wirtschaft - auch auf Immobilien. Foto: Jens Bredehorn / pixelio.de

    Weihnachtsmarkt und die Dekoration zum Fest haben nicht nur Auswirkungen aufs Gemüt, sie beeinflussen auch zeitweilig die Entwicklungen der Wirtschaft, zu guter Letzt sogar des Immobiliensektors.

    Weihnachtsmärkte beispielsweise haben sich mit ihrer über 600-jährigen Tradition zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in deutschen Innenstädten entwickelt. Wirtschaftlich ein umkämpftes Pflaster: Wie eine Weihnachtsmärkte-Studie von IVG Research zeigt, wird der Hauptumsatz durch Imbiss und Ausschank erwirtschaftet, nicht etwa von Dekorations- und Süßwarenständen. Entsprechend findet eine Quersubventionierung zwischen Bewirtungs- und Handwerksständen statt: [mehr » ]



    Haus & Grund: Feuerlöscher und Rauchmelder gehören in jeden Haushalt

    geschrieben am 22. Dezember 2011

    Die Eigentümer-Schutzgemeinschaft „Haus & Grund“ weist in einer Pressemitteilung auf die erhöhte Brandgefahr an Weihnachten und Silvester hin. Auch in der Adventszeit, in der mehr Kerzen in deutschen Haushalten brennen als im restlichen Jahr, ist die Wahrscheinlichkeit eines Feuers in den eigenen vier Wänden deutlich höher. Ob Mietsache oder Eigentum: Bewohner sollten unbedingt mit Feuerlöscher und Rauchmelder ausgestattet sein.

    Ein f9olgenschwerer Brand kann durch Rauchmelder und Feuerlöscher vermieden werden. Foto: GerdaB.  / pixelio.de

    Ein f9olgenschwerer Brand kann durch Rauchmelder und Feuerlöscher vermieden werden. Foto: GerdaB. / pixelio.de

    Folgenschwere Brände entstehen vermehrt während der Weihnachtsfeiertage und bei Silvesterfeiern durch einen unachtsamen Umgang mit offenem Feuer. Feuerlöscher und Rauchmelder können das Schlimmste verhindern. Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund appelliert an alle Mieter und Eigentümer, Kerzen und offene Flammen stets mit Vorsicht zu verwenden.

    Werde das Gebäude durch Feuer oder Löschwasser beschädigt, so dass Renovierungen notwendig würden, sei die Gebäudeversicherung oder die Haftpflichtversicherung des Verursachers zuständig. Schäden am Haus- oder Wohnungsinventar ersetze in der Regel die Hausratversicherung. [mehr » ]



    Gekürzte Städtebauförderung: Drohen Deutschland leere Innenstädte?

    geschrieben am 9. November 2011

    Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (GdW) schlägt Alarm: Wenn die Bundesregierung bei ihrem Plan bliebe, die Städtebauförderung stark zu kürzen, könnte es in deutschen Innenstädten zu massiven Leerständen kommen.

    Axel Gedaschko, Präsident des GdW, kritisiert die Pläne im Städtebau.

    Axel Gedaschko, Präsident des GdW, kritisiert die Pläne im Städtebau.

    Von schleichendem Verfall ist die Rede, von Leerstandswellen und heruntergekommenen Fußgängerzonen: Die deutsche Wohnungswirtschaft – bestehend aus dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (GdW), dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) sowie dem Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Haus & Grund Deutschland – äußert ihre Skepsis zu den geplanten Kürzungen von Mitteln für die Städtebauförderung. „Ohne eine starke Städtebauförderung drohen intakte Stadtzentren zu Geisterstädten und lebenswerte Gebäude zu Ruinen zu werden”, prognostizierte Axel Gedaschko [mehr » ]



    Steinfurt: Künstlerische Gestaltung am Y-Haus

    geschrieben am 1. November 2011

    Das Y-Haus in Burgsteinfurt soll an Wohnwert gewinnen: Statt einfarbigem Krankenhaus-Look soll in Zukunft ein Gemälde des Berliner Graffiti-Künstlers Oliver Kray das Gebäude zieren. Damit engagiert die Steinfurter Stadtverwaltung einen echten big name der Szene.

    Farbenfroh ist die Fassadengestaltung von Oliver Kray, wie dieses Beispiel seiner Arbeit zeigt. Foto: Oliver Kray 2010

    Farbenfroh ist die Fassadengestaltung von Oliver Kray, wie dieses Beispiel seiner Arbeit zeigt. Foto: Oliver Kray 2010

    Aus dem Y-Haus in Burgsteinfurt soll ein kleines Kunstwerk entstehen: „Wir wollten hier etwas Besonderes, einen Mehrwert schaffen“, kommentiert der Vorsitzende des Verwaltungsbeirats des Y-Hauses, Michael Huge sive Huwe, die Pläne zur Neugestaltung der Außenfassade gegenüber den Westfälischen Nachrichten. Um dem Imagewandel des Wohngebäudes auch äußerlich Gestalt zu geben, wurde die künstlerische Gestaltung der 4.500 Quadratmeter Außenwand in die Hände des Berliner Künstlers Oliver Kray gelegt. Mitte 2012 – je nach Wetterlage – soll das Y-Haus mit seiner trendigen Gestaltung neue Bewohner anlocken. [mehr » ]



    Möbelmesse „Qubique“ stellt junges Design in Berlin vor

    geschrieben am 27. Oktober 2011

    In diesem Jahr findet zum ersten Mal eine Messe für junges Möbeldesign in Berlin statt. Ort des Geschehens wird das ehemalige Flughafengelände in Tempelhof sein. Seit dem 26. Oktober verwandeln sich die ehemalige Eingangshalle, Ticketschalter und Flugzeughangars in Ausstellungsräume.

    Ausgefallene Designerstücke können auf der Möbelmesse "Qubique" bestaunt werden.

    Ausgefallene Designerstücke können auf der Möbelmesse "Qubique" bestaunt werden.

    Vom 26. Bis 29. Oktober wird auf der Möbelmesse „Qubique“ im ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof eine Auswahl an jungem und inspirierendem Möbeldesign präsentiert. Dazu stehen sowohl auf den Hangars 5, 6 und 7 als auch in der ehemaligen Eingangshalle 16 Showrooms auf 22.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zur Verfügung. Erwartet werden mehr als 100 Aussteller aus 20 Ländern.

    Die Kreationen der neuen Möbelmesse sollen jedoch nicht nur den Designern, Händlern, Herstellern oder Innenarchitekten vorbehalten sein. An zwei Tagen, dem 28. Und 29. Oktober, können auch private Besucher in den Hallen des ehemaligen Flughafengeländes die Verkaufsschau bestaunen oder als Designliebhaber oder Kreative Inspiration suchen.

    Tatsächlich findet man auf der „Qubique“ nicht nur Möbel, denn die ausgestellten Designobjekte werden mit Kunst, Musik und Mode kombiniert. Nicht nur die Ausstellungsstücke, sondern auch zwei Restaurantzelte, weitere Design-Ausstellungen und ein Workshop sollen die Besucher bei Laune halten. Der „Gallery Walk“ in den Glas-Pavillions der Eingangshalle, in denen Design-Galerien aus Tel Aviv, New York, Paris, Wien und Berlin bestaunt werden können, [mehr » ]



    Mietvertragsklausel: „Weißen“ von Decken und Wänden nicht verpflichtend

    geschrieben am 26. Oktober 2011

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Mietvertragsklauseln, die dem Mieter im Zuge der Schönheitsreparaturen das „Weißen“ von Decken und Wänden vorschreibt, unwirksam sind. Farbvorgaben schränken den Mieter laut BGH in seiner persönlichen Lebensgestaltung ein.

    Der BGH hat entschieden, dass Klauseln, die das Weißen von Wänden betreffen, unzulässig sind.

    Der BGH hat entschieden, dass Klauseln, die das Weißen von Wänden betreffen, unzulässig sind.

    Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied über Schönheitsreparaturen als Mietvertragsklauseln. Mittelpunkt des Urteils war eine Klausel über das „Weißen“ der Wohnungswände, die für ungültig erklärt wurde.

    Vorausgegangen war ein Rechtsstreit zwischen einer Vermieterin, die das Weißen von Decken und Wänden als Teil der Schönheitsreparaturen im Mietvertrag festgelegt hatte, und ihrem Mieter, der sich weigerte, am Ende des Mietverhältnisses die Wohnung renovieren zu lassen. Laut Mietvertrag sollte der Mieter verpflichtet werden, „spätestens bei Ende des Mietverhältnisses alle bis dahin - je nach dem Grad der Abnutzung oder Beschädigung - erforderlichen Arbeiten auszuführen“. Zu den erforderlichen Maßnahmen zählte auch „das Weißen der Decken und Oberwänden“. [mehr » ]



    Bezahlbares Wohnen im Alter: Institut prognostiziert Altersarmut

    geschrieben am 25. Oktober 2011

    Die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Pestel Instituts besagen, dass der Bedarf an Seniorenwohnungen in den nächsten Jahren steigen wird. Immer mehr Rentner werden in Zukunft auf die staatliche Grundsicherung angewiesen sein und sich ihre aktuelle Wohnung somit nicht mehr leisten können.

    Die eigenen vier Wände sind für viele Senioren schon bald nicht mehr bezahlbar. Foto: Mike Frajese / pixelio.de

    Die eigenen vier Wände sind für viele Senioren schon bald nicht mehr bezahlbar. Foto: Mike Frajese / pixelio.de

    Aus einer Sonderauswertung der Modellrechnungen zur Veränderung der Anzahl an Seniorenhaushalten des Pestel Instituts geht hervor, dass ein Großteil der älteren Menschen in Deutschland in den kommenden Jahren über einen Wohnungswechsel nachdenken muss, da sie sich ihre jetzigen Wohnungen nicht mehr leisten werden können. Die Studie des Instituts wurde von drei Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft beauftragt: dem Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerksbau e.V. (DGfM) und dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW). [mehr » ]



    Öko-Neubau in Deutschland auf dem Vormarsch

    geschrieben am 24. Oktober 2011

    Die Deutschen bauen wieder. Zu diesem Ergebnis kommt der Marktführer für ökologischen Holzhausbau, das Traditionsunternehmen Baufritz aus Südbayern. Einen besonderen Boom erlebte nach Aussage des Unternehmens der Bau von ökologisch konzipierten Häusern.

    Die Baubranche ist im Aufwind, vor allem Ökohäuser boomen.

    Die Baubranche ist im Aufwind, vor allem Ökohäuser boomen.

    Die Baubranche hat sich nach dem finanziellen Krisenjahr 2009 wieder erholt, wie das auf ökologischen Holzbau spezialisierte Unternehmen Baufritz aus Erkheim im Allgäu verlauten ließ. Vor allem ökologisch gebaute Häuser liegen im Trend. Grund dafür ist unter anderem das heutzutage geschärfte Bewusstsein für Klimaschutz, gestützt von Vorgaben der Bundesregierung. Wer heute baut, der macht sich jetzt schon Gedanken um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Daher gehen vor allem Unternehmen unbeschadet aus der Krise hervor, die sich diese Themen zur Geschäftsphilosophie gemacht haben.

    Allgemein stieg die Anzahl der Baugenehmigungen in Deutschland von 2009 auf 2010 um 5,1 Prozent (von 82.421 auf 86.612 Genehmigungen). [mehr » ]



    Vorwürfe gegen Potsdam: Immobilienverkäufe rechtswidrig?

    geschrieben am 17. Oktober 2011

    Unlängst berichtete „Stern.de“, dass die städtische Gewoba in Potsdam vor 11 Jahren rund 1000 Wohnungen unter Wert gekauft haben soll. Der zur damaligen Zeit regierende Oberbürgermeister Matthias Platzeck weist die Vorwürfe, es sei beim Verkauf der Immobilien nicht rechtens zugegangen, zurück. Ein Untersuchungsausschuss soll nun klären, ob Unternehmer Landeseigentum unter Wert erworben haben, um im Gegenzug SPD-nahe Sportvereine mit Zuschüssen zu sponsern.

    Rechtmäßigkeit von Potsdamer Immobilienverkäufen weiterhin strittig. Foto: &Copy; Bir2000 / Lizenz: CC-by-sa 2.5

    Rechtmäßigkeit von Potsdamer Immobilienverkäufen weiterhin strittig. Foto: &Copy; Bir2000 / Lizenz: CC-by-sa 2.5

    Zurückdatieren lässt sich die Geschichte bis ins Jahr 2000: Damals hatte die Wohnungsbaugesellschaft Gewoba Immobilien im Wert von bis zu 120 Millionen DM von der Stadt Potsdam erworben. Im Gegenzug wurde dieser von der Stadtverordnetenversammlung genehmigt, ein Drittel der insgesamt 18.000 Gewoba-Wohnungen verkaufen zu dürfen.

    Der Morgenpost berichtete der jetzige Geschäftsführer des städtischen Unternehmensverbunds Pro Potsdam, Horst Müller-Zinsius, dass von der Gewoba, welche heute zu Pro Potsdam gehört, damals zwei Immobilienpakete an das Unternehmen Semmelhaack verkauft wurden. Der Aufsichtsrat, der Hauptausschuss sowie die Gesellschafterin, die Stadt unter dem damaligen Oberbürgermeister Matthias Platzeck, stimmten dem zu, erklärt Müller-Zinsius. [mehr » ]



    Neue Trinkwasserverordnung: Für Vermieter eine lästige Pflicht?

    geschrieben am 14. Oktober 2011 mit 2 Kommentaren

    In knapp zwei Wochen tritt die neue Trinkwasserverordnung in Kraft. Vermieter müssen dann jährlich ihre Warmwasseranlagen auf Legionellen untersuchen lassen. Eine gute Prävention für den Gesundheitsschutz, müsste man meinen. Viele Hauseigentümer empfinden die Kontrolle jedoch als eine zusätzliche lästige Verpflichtung. Zu aufwendig erscheinen die damit verbundenen Kosten und die Bürokratie.

    Vermieter müssen ab November ihr Trinkwasser auf Legionellen untersuchen lassen. Foto: Thorsten Freyer / pixelio.de

    Vermieter müssen ab November ihr Trinkwasser auf Legionellen untersuchen lassen. Foto: Thorsten Freyer / pixelio.de

    Ab dem 1. November soll die vom Bund beschlossene neue Trinkwasserverordnung wirksam werden. Damit werden Hauseigentümer und Hausverwalter von Mehrfamilienhäusern mit neuen Prüf- und Anzeigepflichten konfrontiert. Einmal im Jahr müssen sie dann dafür sorgen, dass das Wasser aus dem Warmwasserkreislauf in ihrem Haus auf Legionellen untersucht wird. Wie das Internetportal „Der Westen“ berichtet, sind viele Eigentümer jedoch kaum darüber aufgeklärt, was genau da schon bald auf sie zukommt und stehen der neuen Verpflichtung somit eher negativ gegenüber. [mehr » ]