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    German Green City Index: Deutsche Städte vorn im Umweltschutz

    geschrieben am 22. Juni 2011

    Die erste Umweltstudie, in der zwölf deutsche Großstädte unter die Lupe genommen wurden, zeigt, dass Deutschland in puncto Nachhaltigkeit im Vergleich mit anderen europäischen Ländern zu der Spitzengruppe gehört.

    Die deutsche Hauptstadt schnitt unter den analysierten deutschen Städten am besten ab. Foto: Siemens Pressebild.

    Die deutsche Hauptstadt schnitt unter den analysierten deutschen Städten am besten ab. Foto: Siemens Pressebild.

    Die von der Siemens AG in Auftrag gegebene Umweltstudie Green City Index brachte zutage, dass zehn von zwölf untersuchten deutschen Städten die zweitbeste Kategorie „überdurchschnittliche gut“ von insgesamt fünf Bewertungskategorien erreichten – und damit mit europäischen Städten wie Stockholm, Brüssel oder Wien locker mithalten können. Untersucht wurden die Großstädte vom Forschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU), welches die Resultate des German Green City Indexes zusätzlich mit denen des European City Index verglich. Diese Studie aus dem Jahr 2009 betrachtete bereits 29 europäische Metropolen. [mehr » ]



    Schwarzbuch 2010: Die zehn größten Immobilien-Sünden des Jahres

    geschrieben am 26. April 2011

    Auch die aktuelle Ausgabe des Schwarzbuchs „Die öffentliche Verschwendung“ des Bundes der Steuerzahler trägt wie jedes Jahr eindrucksvolle Beispiele zusammen, wie die öffentliche Hand so manches Mal recht unwirtschaftlich mit deutschen Steuergeldern umgegangen ist – sehr zur Freude von Immobilienbranche und Baufirmen.

    Der Präsident des BdSt, Dr. Karl Heinz Däke, stellt das Schwarzbuch vor. Foto: BdSt

    Der Präsident des BdSt, Dr. Karl Heinz Däke, stellt das Schwarzbuch vor. Foto: BdSt

    Schwarz auf weiß liegt sie nun hier: die 38. Ausgabe des Schwarzbuchs des Bunds für Steuerzahler. Wieder wurden großartige Beispiele dafür aufgelistet, wie man mit öffentlichen Geldern bitteschön nicht umgehen sollte. Kostenexplosionen, teure Fehler oder simple Fehlplanungen – von der Verschwendung von Steuergeldern profitiert nahezu jede Branche.

    Auch in puncto Immobilien hat das Schwarzbuch wieder viele Exempel zu bieten: ob blind Immobilien ohne Verwendungszweck erworben werden, die Schulhofgestaltung aus dem Ruder läuft, Architekten einen falschen Kostenindex ansetzen oder Großprojekte wieder Bau eines Kreuzfahrtterminals nicht hinreichend geprüft werden [mehr » ]



    Hamburger HafenCity zieht Familien an

    geschrieben am 13. März 2010

    Im Hamburger Stadtteil HafenCity finden bevölkerungstechnisch einschlägige Entwicklungen statt: Die als „Luxusgebiet“ bekannte Gegend bekommt Zuwachs von Familien. Von der verantwortlichen Stadtentwicklungsgesellschaft wird das durch groß angelegten Wohnungsbau unterstützt und gefördert.

    Bisher galt Hamburgs HafenCity eher als Luxusdomizil.

    Bisher galt Hamburgs HafenCity eher als Luxusdomizil.

    Die HafenCity, seit 2008 eigener Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte, in der ähnlich wie bei den Docklands in London ehemalige Hafenflächen zu einer attraktiven Wohngegend umfunktioniert wurden, galt bisher als Wohnort für Singles und Besserverdienende.

    Entgegen bisheriger Erwartungen entdecken nun auch Familien den Stadtteil für sich. In zwölf Prozent der Haushalte leben bereits Kinder und nur 36 Prozent der Wohnungen sind Singlehaushalte. Begründet liegt das einerseits in der neuen Infrastruktur, die familienfreundlicher ausgelegt wurde. [mehr » ]



    Unistädte: Wo man günstig und uninah wohnt

    geschrieben am 21. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Unistädte werden gerne an ihren Studienbedingungen, Freizeitangeboten – also wie viele Kneipen und Clubs es gibt - und dem Grad, wie sich das Mensaessen noch gefahrlos überleben lässt, gemessen. Dies sind zwar auf dem ersten Blick durchaus wichtige Kriterien – doch wo der Student gut und günstig und vor allen Dingen in der Nähe der Uni wohnen kann, bleibt dabei unberücksichtigt.

    Uninahe Wohnungen: Wo bitte gehts zur nächsten Kneipe?

    Uninahe Wohnungen: Wo bitte gehts zur nächsten Kneipe?

    Die zentrale Lage der Wohnung ist dabei für viele Studenten ein zentrales Kriterium ihrer Wohnungssuche. Wer will schon eine halbe Stunde mit der Tram unterwegs sein, bevor er am Campus ist – oder noch schlimmer, nach einer Party noch die Nachtbusse im Kopf zu haben, die einmal in der Stunde fahren? Immobilo hat deshalb ingesamt 62.500 Wohnungsangebote in 50 deutschen Universitätsstädten nach dem Anteil universitätsnaher Wohnungen untersucht und zusätzlich Kriterien wie Miet- und Quadratmeterpreis für ein uninahes Zimmer bzw. eine uninahe Wohnung sowie die Kneipendichte einfliessen lassen. [mehr » ]



    Unterschiedliche Entwicklung bei Strom- und Gaspreisen

    geschrieben am 2. September 2009

    Ein undurchschaubares Netz von Oligopolen und Abhängigkeiten macht die Entwicklung der Strom- und Gaspreise seit Jahren zu einer unberechenbaren Angelegenheit. Verbraucherschützer beanstanden vor allem den mangelnden Wettbewerb, der Energie langsam zu einem von marktwirtschaftlichen Mechanismen abgekoppelten Luxusgut werden lässt. Doch während die Kosten für Strom nur eine Richtung – und zwar nach oben – kennen, legt der Gaspreis derzeit eine Verschnaufpause ein.

    Gasverbraucher können sich derzeit freuen: Wie das Vergleichsportal Check24 ermittelte, wollen mindestens 228 Gasanbieter die Tarife für die Kunden zwischen 1. September und 1.Oktober 2009 senken. Und während sich nur einige Wenige über Senkungen um bis zu 30 Prozent freuen können, liegt der Durchschnitt immerhin noch bei 8,6 Prozent, was eine Einsparung von 124 Euro pro Jahr bedeuten würde. Damit setzt sich der seit Anfang des Jahres anhaltende Sinkflug der Gaspreise weiter fort und hat, ganz im Gegensatz zu bisherigen Gepflogenheiten, auch trotz beginnender Heizperiode bestand. [mehr » ]



    Energiesparen leicht gemacht

    geschrieben am 29. Juli 2009 mit 2 Kommentaren

    Kühlschrank und Backofen, Fernseher und Stereoanlage, Waschmaschine und Badewanne, Computer und Handy, Spülmaschine und, und, und: Vieles, was man zum Leben braucht bzw. was selbiges angenehmer macht, verbraucht Strom, Wasser oder beides. Dass die Energiekosten kontinuierlich steigen, während die Anzahl an Elektrogeräten und dementsprechend auch der Energieverbrauch in den meisten Haushalten weiter wächst, belastet nicht wenige Geldbeutel. Dabei muss man nicht gleich auf seine Geräte verzichten, um Energie zu sparen: Wer auf einige kleine Dinge achtet, kann leicht mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Die immobilo-Redaktion hat zehn versteckte Energiefresser aufgespürt und einfache Energiespartipps zusammengestellt. [mehr » ]



    Die Top 10 der skurrilsten Mietrechts-Urteile

    geschrieben am 16. Juli 2009 mit 9 Kommentaren

    Das Wort “Mietrecht” kann bei dem ein oder anderen schnell ein deutliches Gefühl von Langeweile hervorrufen. Dabei gehört tatsächlich viel mehr dazu als eine trockene Aneinanderreihung von Paragraphen. Besonders, wenn Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter vor Gericht enden, kann es durchaus unterhaltsam werden - sowohl aufgrund teils absurder Beschwerden oder Forderungen als auch dank höchst interessanter Urteile. Die immobilo-Redaktion hat ihre Top Ten der skurrilsten und lustigsten Fälle gekürt. [mehr » ]



    Interessante Immobiliendeals: Von einem Dollar pro Woche bis zu 600 Millionen

    geschrieben am 9. Juli 2009

    Krisenzeiten verlangen besondere Maßnahmen, auch in der Immobilienwirtschaft. Für viele ist die wirtschaftliche Dürre das Problem, für andere die richtige Dürre – also ziemlich wenig Regen. Strategien, dem zu begegnen, gibt es viele – man muss nur kreativ sein.

    Das australische Örtchen Wycheproof leidet nicht besonders unter der Wirtschaftskrise. Es gab keine Immobilienblase, keine Fehlspekulationen und keine großen Industriebetriebe. Vielmehr macht Wyheproof die Hitze und anhaltende Dürre zu schaffen – diese sorgt nun seit geraumer Zeit für einen Einwohnerschwund. Grund genug, ein Einwohner-Aufforstungsprogramm zu starten. Das beste Argument, um Leute trotz Hitze und allerlei tödlicher Tierchen ins australische Outback zu locken, ist wie in vielen anderen Fällen das Geld. [mehr » ]



    Arcandor-Insolvenz: Metro zeigt nach wie vor Interesse

    geschrieben am 10. Juni 2009

    Am Dienstag war es soweit: Arcandor meldet Insolvenz, die Aktienwerte fallen, und 43.000 Beschäftigte haben Angst um ihren Arbeitsplatz. Der Vorstand will unterdessen mit Hilfe eines Insolvenzplans die Unternehmenssanierung vorantreiben. Arbeitsplätze und Standorte sollen erhalten bleiben.

    In den letzten Wochen und Monaten hat man es oft gehört: eine Insolvenz ist nicht unbedingt ein Todesstoß, sondern kann vielmehr eine Chance für das Unternehmen sein, wieder trockenen Boden unter die Füße zu bekommen. Auch bei Arcandor ist viel, aber zum Glück noch nicht alles verloren. Und das wird es aller Voraussicht nach auch in Zukunft nicht sein. Selbst wenn Arcandors Insolvenzplan nicht so gut aufgeht, dass der Konzern den Betrieb auf eigene Faust wieder aufnehmen kann, gibt es nach wie vor Interessenten, die Teile des Konzerns übernehmen würden. So würde zumindest ein großer Teil der Arbeitsplätze erhalten bleiben. [mehr » ]



    Hausverlosung ist out, Dorf versteigern in

    geschrieben am 31. März 2009 mit einem Kommentar

    Nachdem das Verlosen von Häusern in Deutschland nicht den erhofften Erfolg gebracht hat, suchen Immobilienbesitzer offenbar nach neuen Vermarktungsstrategien für schwer an den Mann zu bringende Häuser. Ganz vorn dabei: Der Verkauf ganzer „Dörfer“.

    In der Wirtschaftskrise achten die Menschen darauf, ihr Geld möglichst zusammenzuhalten. Der Konsum wird eingeschränkt, größere Investitionen nach hinten verschoben. Auch wenn eine Untersuchung ergeben hat, daß die Mehrheit der Immobilieninteressierten weiterhin an ihren Kaufplänen festhalten will, ist der Hauskauf bei den meisten auf der Prioritätenliste ein paar Plätze nach hinten gerutscht.

    Verkäufer von Immobilien haben es dementsprechend schwer. Und da es für Häuser keine Abwrackprämie gibt, müssen sich insbesondere Besitzer von Häusern, deren Standortbeschreibung nicht gerade als „Toplage“ durchgeht, besondere Vermarktungsstrategien einfallen lassen. Vorreiter in Deutschland war da ganz gewiss die geplante Verlosung eines Hauses in Baldham bei München. Doch was in anderen Ländern funktioniert, scheitert hierzulande am Glücksspielgesetz. Nachdem bereits Tausende Lose zu je 19 Euro verkauft wurden, stetzten die Behörden dem Treiben ein Ende - das staatliche Lotteriemonopol untersage privates Glücksspiel. [mehr » ]