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    Am Rhein oder Main lebt man besser nicht allein

    geschrieben am 5. März 2009

    Die Anzahl der Singlehaushalte wächst in Deutschland seit Jahrzehnten kontinuierlich, kleine Wohnungen werden immer begehrter und teurer. Grund genug für immobilo, die singlefreundlichste Stadt Deutschlands zu suchen – mit einem überraschenden Ergebnis.

    Daumen hoch für Kiel: Singles haben hier optimale Bedingungen

    Daumen hoch für Kiel: Singles haben hier optimale Bedingungen

    Genau 308.300 aktuelle Angebote für Mietwohnungen in den 30 größten deutschen Städten wurden untersucht, schließlich ist es in kleineren Städten gemeinhin schwieriger, den passenden Partner zu finden. Große Städte dagegen sind ein ideales Jagdrevier für Singles, zumindest was die Auswahl an potentiellen Partnern und die Nähe zu Flirtspots wie Discotheken, Kneipen oder Bars angeht – so sollte man meinen. Tatsächlich landen die großen deutschen Städte wie München, Hamburg und selbst die „Singlemetropole“ Berlin eher auf den hinteren Rängen.

    Der strahlende Sieger des Städterankings kommt aus dem hohen Norden

    Stattdessen macht sich mit Kiel eine 230.000 Einwohner-Stadt auf dem ersten Platz breit. Die Stadt punktet nicht mit einer steifen Briese oder der norddeutschen Unterkühltheit, sondern mit einer großen Zahl günstger singletauglicher Wohnungen. Da rückt auch in den Hintergrund, dass sich nur ein geringer Anteil der Singledomizile in der Nähe zu Flirtspots befindet. Das gleiche Schicksal teilt auch das zweitplatzierte Mannheim, aber wozu gibt’s denn den öffentlichen Nahverkehr?

    Das viertplatzierte Nürnberg hingegen kann mit der Nähe zu Flirthochburgen wie Bars und Diskotheken geradezu protzen. Dafür müssen die Alleinstehenden für ihren Singlehaushalt etwas tiefer in den Geldbeutel greifen. [mehr » ]



    Die 10 teuersten Immobilienmärkte der Welt

    geschrieben am 12. Februar 2009

    Die weltweite Wirtschaftskrise hat auf vielen Immobilienmärkten bereits deutliche Spuren hinterlassen. Wachsende Leerstände und sinkende Mietpreise sind auch in vielen Boom-Städten nichts ungewöhnliches mehr. Dennoch bleiben Metropolen immer noch ein kostspieliges Pflaster, wie die Top 10 der teuersten Wohn-Immobiliemärkte der Welt beweist. [mehr » ]



    Die Top 10 der Verschwendung von Steuergeldern für Immobilienprojekte in 2008

    geschrieben am 15. Januar 2009
    Das Schwarzbuch listet Steuergeldverschwendungen auf

    Das Schwarzbuch listet verschwendete Steuergelder auf

    Jahr für Jahr geben Bund, Länder und Gemeinden Steuergelder in Milliardenhöhe für Investitionen aus. Dabei ist nicht jede Anlage ein Glücksgriff. Der Bund der Steuerzahler listet alljährlich in seinem „Schwarzbuch“ die schlimmste Fälle von Verschwendung öffentlicher Gelder auf. Wir haben eine Übersicht mit den teuersten Fehlgriffen bei Immobilieninvestitionen erstellt.

    Platz 10: Verwaltungsumzug in Chemnitz. Verschwendung: Rund 3 Mio. €
    Die Stadtverwaltung Chemnitz wollte in die City ziehen, um Handel und Innenstadt zu stärken. Doch anstatt kostengünstig zwei leer stehende Bürogebäude zu nutzen, ließ die Stadtverwaltung Chemnitz einen Neubau errichten. Pro Jahr entstehen nun Mehrkosten von 142.000 Euro, insgesamt werden knapp 3 Millionen Euro fällig.

    Platz 9: Darmstadtium: 3,1 Mio. € + x
    Das insgesamt mit knapp 80 Millionen Euro Baukosten eh schon recht teure Kongress- und Wissenschaftszentrum ist für die Stadt ein Zuschussgeschäft. Für den überdimensionierten Bau werden Jahr für Jahr rund 3,1 Millionen Euro für den Betrieb benötigt.

    Platz 8: Bewegungsbad Bad Schussenried: 3,1 Mio. €
    Das 1996 fertiggestellte und 3,36 Millionen Euro teure Bewegungsbad wurde nie offiziell eröffnet, weil der Hauptmieter, eine Rheumaklinik, schließen musste. Nachdem jahrelang kein Nachmieter gefunden werden konnte, wurde der Bau nun für 226.000 Euro versteigert.

    Platz 7: Rathausneubau Freudenberg: 4,4 Mio. €
    Die Kosten des Neubaus stiegen von 4,6 auf knapp 9 Millionen, da diverse Kosten nicht eingerechnet wurden. Zwar zahlt ein privater Investor die Baukosten, die Stadt muss diese aber monatlich in Form von 27.000 Euro Miete zurückzahlen.

    Platz 6: Maritimes Sicherheitszentrum im Cux-Hafen-Haus: 4,6 Mio. €
    Das Maritime Sicherheitszentrum Cuxhaven sollte in das sogenannten „Cux-Hafen-Haus“ einziehen. Nach dem Erwerb und jahrelanger Sanierung wurde jedoch festgestellt, dass die Immobilie aus „wirtschaftlichen und funktionalen Gründen“ nicht geeignet sei.

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    Die 10 teuersten Adressen in Deutschland

    geschrieben am 9. Januar 2009

    Die Immobilien-Fachzeitschrift Bellevue hat zusammen mit den Gutachterausschüssen der Städte die teuersten Quadratmeterpreise im vergangenen Jahr ermittelt.

    Platz 10: Köln mit 5.624 Euro/Quadratmeter
    Die ehemalige Hafenanlage im Süden der Domstadt wird derzeit in ein neues Wohn- und Geschäftsviertel umgebaut. Die anspruchsvolle Neustrukturierung des Gebietes macht das Gebiet zu einem begehrten Wohnort und so ging die teuerste Wohnung in Köln im Rheinauhafen über die Theke.

    Platz 9: Wiesbaden mit 5.870 Euro/Quadratmeter
    Der Kurpark in Wiesbaden wurde vor über 150 Jahren nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten angelegt und ist von Villen umgeben. In dieser exklusiven Wohnlage verwundert der Preis von 5.870 €/m² für eine über 100 Jahre alte Wohnung dann auch nicht mehr besonders.

    Platz 8: Düsseldorf mit 6.657 Euro/Quadratmeter
    Düsseldorf ist einer der üblichen Verdächtigen, wenn es um teure Wohnungen geht. Ungewöhlich ist die Platzierung diesmal trotzdem, denn eine über 40 Jahre alte Wohnung in nördlichen Stadtteil Stockum brachte den Rekordpreis in der Rheinmetropole. Der normalerweise besonders teure Stadtteil Oberkassel ging leer aus.

    Platz 7: Konstanz mit 6.718 Euro/Quadratmeter
    Der Ortsteil Petershausen gehört zu den begehrtesten Wohnlagen im süddeutschen Konstanz. In allerbester Bodensee-Lage brachte dort ein Neubau den Preis von 6.710 Euro, der die 81.000-Einwohner-Stadt in die Top 10 katapultierte.

    Platz 6: Baden-Baden mit 7.026 Euro/Quadratmeter
    Baden Baden ist als bekannter Kurort und ehemalige Residenzstadt ein gutes und nicht gerade preiswertes Wohn-Pflaster. Das verdeutlicht auch der Preis eines Penthouse-Neubaus aus dem Jahre 2005 – es fand für 2,15 Millionen Euro einen neuen Besitzer.

    Platz 5: Berlin mit 7.036 Euro/Quadratmeter
    Die Villen im Grunewald gehören zu den besten und nobelsten Berliner Wohngegenden. Kein Wunder, daß ein immerhin 25 Jahre altes Haus den Rekordpreis in der deutschen Hauptstadt erzielte.

    Platz 4: Frankfurt mit 7.150 Euro/Quadratmeter
    Mit der ungeliebten Blechmadaille muss sich Mainhattan abfinden. Im deutschen Finanzzentrum kostete ein im Westend errichteter Neubau den vergleichsweise “günstigen” Preis von 7.150 €.

    Platz 3: Stuttgart mit 9.280 Euro/Quadratmeter
    Ein Neubau im Stuttgarter Norden gelegenen Stadtteil Lenzhalde, idyllisch auf dem Gähkopf gelegen und mit einem Panoramablick über die Schwabenmetropole, brachte Stuttgart einen Platz unter den Top3.

    Platz 2: Hamburg mit 10.388 Euro/Quadratmeter
    In Hamburg Rotherbaum kann man nicht nur Tennis spielen und studieren, sondern auch äußerst luxuriös und teuer wohnen. Nahe der Alster erzielte eine neue Eigentumswohnung diesen rekordverdächtigen Quadratmeterpreis.

    Platz 1: München mit 16.500 Euro/Quadratmeter
    Gewinner dieser Rangliste ist wenig überraschend München mit einer neu erbauten Eigentumswohnung in der Innenstadt, die den mit Abstand höchsten Quadratmeterpreis in Deutschlands Städten erzielt. Solche Preise sind selbst im sonst schon teuren München eine Ausnahme.

    Über Bellevue: Bellevue ist Europas größtes Immobilien-Magazin und bietet Interessenten eine Immobiliendatenbank mit über 100.000 Immobilien im In- und Ausland.