RSS .92| RSS 2.0| ATOM 0.3
  • Startseite
  • Disclaimer
  • Empfehlungen
  • Impressum
  • Über immobilo
  •  

    Energiewende vor dem Aus?

    geschrieben am 7. Februar 2012

    Die Devise der Bundesregierung lautet weiter: Sparkurs. Statt der angekündigten 1,5 Milliarden Euro sollen in diesem Jahr lediglich 900 Millionen Euro für das Gebäudesanierungsprogramm zur Verfügung stehen. Der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) sehen die Energiewende in Gefahr.

    Energiewende: Mieterbund fordert weitere finanzielle Anstrengungen. Foto: Fersing  / pixelio.de

    Energiewende: Mieterbund fordert weitere finanzielle Anstrengungen. Foto: Fersing / pixelio.de

    Den Angaben der Bundesregierung zufolge soll die Sanierungsquote bei Wohnimmobilien im Rahmen der geplanten Energiewende auf 2 Prozent pro Jahr angehoben und damit verdoppelt werden. Dazu allerdings müsste, so das Resümee verschiedener Experten, auch die öffentliche Förderung mit Hilfe des Gebäudesanierungsprogramms verstärkt ausgebaut werden.

    Doch das Gegenteil ist der Fall: Statt den angekündigten 1,5 Milliarden Euro soll der Finanzrahmen für das Gebäudesanierungsprogramm in diesem Jahr lediglich 900 Millionen Euro umfassen. Angesichts dessen äußerte DMB-Direktor Lukas Siebenkotten seine Besorgnis über das Gelingen der Energiewende. [mehr » ]



    Modernisierung des Mietrechts: Erster Referentenentwurf liegt vor

    geschrieben am 20. Mai 2011

    Schon vor einiger Zeit hatte sich die Bundesregierung vorgenommen, das Mietrecht zu modernisieren. Schwerpunkte der geplanten Änderungen waren die Erleichterung energiesparender Modernisierungen, Schutz gegen Mietnomaden sowie Maßnahmen gegen die Entmietung nach Sanierungen. Das Bundesjustizministerium (BMJ) legte dazu einen ersten Entwurf zur Mietrechtsnovelle vor.

    Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger stellte Referentenentwurf zum Mietrecht vor. Foto: www.bmj.de

    Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger stellte Referentenentwurf zum Mietrecht vor. Foto: www.bmj.de

    Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger(FDP) hatte sich bereits mehrmals in Interviews mögliche Punkte einer geplanten Modernisierung des Mietrechts geäußert. Kürzlich war es dann tatsächlich soweit: Das Bundesjustizministerium legte einen ersten Referentenentwurf des Gesetzes vor, welcher derzeit noch mit der Bundesregierung abgestimmt und erst dann an die Länder und Verbände weitergeleitet wird.

    Bereits im Oktober 2010 wurde ein erster Entwurf zur Mietrechtsreform angefertigt. [mehr » ]



    Stromversorger adé: Energieautarkes Haus versorgt sich komplett selber

    geschrieben am 17. Mai 2011

    Die Zukunftsvisionen eines Hauses, das ganz auf regenerative Energien setzt und damit Unabhängigkeit von jeglichen Energieversorgern garantiert, haben sich nun erfüllt. Bauherren können sich nun gänzlich unabhängig von ständig steigenden Strom- und Energiepreisen machen - und zusätzlich noch die Umwelt schonen. Die Helma Eigenheimbau AG präsentierte in einem Musterhauspark das erste vollständig energieautarke Haus.

    Mit dem energieautarken Haus nie wieder für Strom, Öl oder Gas zahlen. Foto: www.das-energieautarke-haus.de

    Mit dem energieautarken Haus nie wieder für Strom, Öl oder Gas zahlen. Foto: www.das-energieautarke-haus.de

    Richtungsweisend gibt sich das jüngst fertig gestellte Projekt der Helma Eigenheimbau AG, die am Firmenstandort Lehrte in Europas modernstem Musterhauspark für nachhaltiges Bauen das erste völlig energieautarke Haus zur Ansicht privaten Bauherren anbietet. Im wahrsten Sinne gilt für dieses Haus eine gänzliche Unabhängigkeit von jeglichen Energieversorgern von Strom oder Öl bis hin zu Gas. Selbst eine Tankstelle fürs Elektroauto ist vorgesehen. Damit zeigt sich das am 5. Mai vorgestellte Haus als äußerst gegenwartsorientiert. Erst gestern hat die Regierung ein Programm vorgestellt, durch das der deutsche Elektroauto-Markt angekurbelt werden soll. [mehr » ]



    Verbraucherschützer bemängeln Tchibos „Energie-Konzepthaus“

    geschrieben am 11. Mai 2011

    Auf den ersten Blick scheint das „Energie-Konzepthaus“ der Hamburger Firma Tchibo ein gutes Angebot zu sein: das günstigste Einfamilienhaus ist ab 170.000 Euro zu haben. Doch für die Interessenten können ungeahnte Mehrkosten entstehen, bemängeln die Verbraucherschützer von der Stiftung Warentest.

    Stiftung Warentest-Urteil: Das Energiehaus von Tchibo birgt einige Risiken für Bauherren. Foto: tchibo.com

    Stiftung Warentest-Urteil: Das Energiehaus von Tchibo birgt einige Risiken für Bauherren. Foto: tchibo.com

    Die Kaffeerösterei Tchibo hat ihr Angebot schon seit geraumer Zeit auch auf andere Angebote außerhalb des Kaffeebohnen-Business ausgedehnt. Neben dem Verkauf diverser Non-Food-Artikel in den Tchibo-Filialen will das Hamburger Unternehmen nun auch auf den Energiesparzug aufspringen. Wurden Kunden im letzten Jahr noch mit günstigem Öko-Strom aus Norwegen gelockt, versucht das Unternehmen nun mit dem Vertrieb eines energiesparenden Konzepthauses zu punkten.

    In Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Bremen hat die Stiftung Warentest das Tchibo- „Energie-Konzepthaus“ zum Schutz für Verbraucher nun einmal genauer unter die Lupe genommen – und fand etliche Probleme. [mehr » ]



    Solarenergie und Co: Grüner Strom auf dem Vormarsch

    geschrieben am 24. Februar 2011

    Umweltschutz in der Stromerzeugung wird in Deutschland nicht erst seit dem Klimapaket des Europaparlaments im Dezember 2008 großgeschrieben. Immer mehr Verbraucher setzen auf Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik.

    Solarenergie: weiter auf dem Vormarsch

    Solarenergie: weiter auf dem Vormarsch

    Wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Montag mitteilte, werden 17% des Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt. Somit stammt der Großteil des Stroms zwar noch aus konventioneller Gewinnung, Angebot und Nachfrage nach grünem Strom wächst aber stetig.

    Momentan werden allerdings noch immer 41% des Stroms in Kohlekraftwerken produziert. Die besonders umweltschädliche Gewinnung mit Braunkohle überwiegt dabei mit 23%, während die etwas schonendere Variante durch Steinkohle mit 18% zu Buche schlägt. Weitere 23% entstehen nach wie vor in Atomkraftwerken, mit Erdgas werden 14% der deutschen Elektrizität produziert. [mehr » ]



    Gekürzte Solarförderung: Hoffnung auf mehr Akzeptanz und günstigere Preise

    geschrieben am 24. Januar 2011

    Die Solarbranche hat sich mit der Bundesregierung auf eine außerplanmäßige Kürzung der Solarenergieförderung geeinigt. Je mehr Leistung installiert wird, desto höher fällt die Kürzung aus. Doch ganz so selbstlos, wie es scheint, ist die Solarbranche nicht. Auch auf den Strompreis dürfte die Selbstbeschränkung kaum Einfluss haben.

    Kürzung der Solarförderung soll Akzeptanz erhöhung und Preisanstieg dämpfen.

    Kürzung der Solarförderung soll Akzeptanz erhöhung und Preisanstieg dämpfen.

    Zum 1. Juli 2011 wird die Förderung von Photovoltaikanlagen außerplanmäßig gekürzt. Darauf hat sich der Branchenverband Solarenergie mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) geeinigt. Ursprünglich war im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehen, die Solarförderung turnusmäßig zum Jahresende um 9 Prozent sowie abhängig von der installierten Leistung um weitere Prozentpunkte zu senken. Der dynamische Teil der Kürzung soll nun offenbar vorgezogen werden. [mehr » ]



    Grünes Image der Fernwärme bröckelt

    geschrieben am 7. Dezember 2010

    Wenn die Temperaturen in den Wintermonaten so langsam gen Null sinken, geht der erste Handgriff in der Wohnung oft zum Thermostat. Wenn die Heizung mit Fernwärme läuft, gilt dies als gemeinhin umweltfreundlich und sparsam – ein Trugschluss, wie Kritiker meinen.

    Ist Fernwärme doch nicht so "grün"? Foto: Volker Zintgraf / pixelio.de

    Ist Fernwärme doch nicht so "grün"? Foto: Volker Zintgraf / pixelio.de

    Alle Jahre wieder laufen im Winter Deutschlands Heizungen auf Hochtouren. Manche davon werden mit fossilen Brennstoffen betrieben, andere funktionieren ökologisch korrekt mit Solarenergie und Erdwärme. Als umweltschonend gilt auch die Fernwärme, die in ca. 13 Prozent der deutschen Haushalte genutzt wird. Doch genau diese Art des Heizens wird von Experten zunehmend kritisch unter die Lupe genommen.

    Zustande kommt Fernwärme durch Kraft-Wärme-Kopplung insbesondere in Kraftwerken. Ausser dem Hauptprodukt Strom entsteht hier auch das Nebenprodukt Wärme, welche dann in Form von Wasser oder Dampf zum Kunden geleitet wird. [mehr » ]



    Stromkonzerne erhöhen Preise drastisch

    geschrieben am 12. November 2010 mit 2 Kommentaren

    Der Stromkonzern RWE erhöht zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres deutlich die Preise. Schuld seien die Umlagen für alternative Energien, die den Strom weiter verteuern. Weitere 60 Anbieter wollen im kommenden Jahr ihre Tarife zu erhöhen.

    Stromkonzerne erhöhen die Preise drastisch: Schuld sei die EEG-Umlage.

    Stromkonzerne erhöhen die Preise drastisch: Schuld sei die EEG-Umlage.

    Und täglich grüßt die Preiserhöhung: Trotz sprudelnder Gewinne müssen beim Stromversorger RWE die Kunden weiter bluten. Der Essener Konzern hatte gestern angekündigt, die Strompreise ab dem 1. Januar 2011 um ingesamt 3,6 Prozent zu erhöhen. Zusammen mit einer bereits erfolgten Erhöhung von mehr als 7 Prozent im vergangenen August wird sich der RWE-Strom innerhalb eines Jahres somit um stattliche 12,7 Prozent verteuert haben, wie focus.de berichtet. Für einen Durchschnittshaushalt sind das immerhin knapp 95 Euro mehr an Stromkosten jährlich. [mehr » ]



    Heizölpreise beobachten lohnt sich

    geschrieben am 13. September 2010

    Besitzer von Ölheizungen sollten das ganze Jahr über auch die Heizölpreise gut im Blick haben, denn diese schwanken erfahrungsgemäß gewaltig. Experten raten aber davon ab, sich in den vermeintlich kostengünstigeren Frühjahrs- und Sommermonaten komplett mit dem Brennstoff einzudecken. Zu lange sollte dennoch nicht gewartet werden, um die Öltanks für die Wintermonate zu füllen, denn wer zu spät kauft, zahlt oft deutlich mehr.

    Die Heizölpreise zu beobachten kann sich lohnen

    Die Heizölpreise zu beobachten kann sich lohnen

    Die Annahme, dass die Heizölpreise in den kälteren Monaten steigen, hat viele Ölheizungsbesitzer dazu veranlasst, sich verstärkt im Frühjahr und Sommer einen Heizölvorrat anzuschaffen. Doch dieser Zyklus, bei dem nach einem Preishoch zwischen Oktober und Dezember die Preise zu Beginn eines neuen Jahres wieder sinken, ist nicht unbedingt die Regel. Vielmehr kann er durchaus von vielen Faktoren beeinflusst werden. [mehr » ]



    Projektwettbewerb: Mehr Plus-Energie-Häuser für Deutschland

    geschrieben am 27. August 2010 mit einem Kommentar

    Mit dem Startschuss für die dritte Generation des Plus-Energie-Hauses will das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Entwicklung neuer energiesparender Hausbauformen fördern.

    Plusenergiehaus in Essen: Die Berliner Variante soll mobil sein (Foto: bmvbs)

    Plusenergiehaus in Essen: Die Berliner Variante soll mobil sein (Foto: bmvbs)

    Plus-Energie-Häuser sind faszinierende Immobilien: Sie sind weder von fossilen Brennstoffen noch von teuren Energieversorgern abhängig, da sie sogar mehr Strom produzieren, als sie selber benötigen. Die Bauweise steckt allerdings noch in den Kinderschuhen, fertige Projekte, die man in größeren Umfang bauen könnte, gibt es praktisch nicht. [mehr » ]