geschrieben am 26. August 2010
Mehrere Umwelt- und Verbraucherverbände fordern in einem Appell an die Bundesregierung, auf eine Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern zu verzichten und stattdessen die Förderung erneuerbarer Energien zu intensivieren. Nur so können Klimaschutzziele erreicht und Zukunftschancen gesichert werden.

Verbände fordern energetische Sanierung statt Laufzeitverlängerung von Atommeilern. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Torsten George
Die Verlängerung der Laufzeiten von Atommeilern ist trotz einer großformatigen Anzeigenkampagne weder in der deutschen Bevölkerung noch bei vielen Politikern und Verbänden gut gelitten. Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), der Deutsche Mieterbund (DMB) und die Industriegewerkschaften IG Metall und IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) haben nun in einem Appell an die Bundesregierung gefordert, „endlich wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auf den Weg zu bringen“.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Juli 2010
Deutschland soll nach dem Entwurf eines EU-Aktionsplans mehr Ökostrom in den Energiemix einfließen lassen. Bis zum Jahr 2020 erwartet die Bundesregierung, dass sich der Ökostromanteil verdoppelt.

Ökostromanteil soll sich verdoppeln
In den kommenden zehn Jahren soll der Anteil des Ökostroms am Energiemix deutlich steigen, wie aus dem am Donnerstag bekannt gegebenen Entwurf für den Nationalen Aktionsplan für Erneuerbare Energie hervorgeht. Dieser schreibt den Mitgliedsstaaten vor, wie sie ihre nationalen Ziele für erneuerbare Energien in ihrem Energiemix durchsetzen wollen. Derzeit beträgt der Ökostromanteil gut 17 Prozent. Bis zum Jahr 2020 soll das EU-Ziel von 20 Prozent Öko-Energie erreicht sein – zu diesem Zweck müssen die Ausbaupläne der einzelnen Staaten jetzt der EU vorgelegt werden. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 27. Juni 2010
Die Zeit drängt für energieeffizientes Bauen. Wer energiesparende Maßnahmen ergreifen und sein Haus energetisch sanieren möchte, sollte sich beeilen, denn die Förderbank KfW verschärft die Anforderungen für effizientes Bauen und Sanieren. Zusätzlich plant der Bund den Zuschuss im nächsten Jahr zu halbieren. Damit drohen weniger CO2-Einsparungen sowie Arbeitsplatzverluste. [FTD]
Annäherungen im Streit um Karstadt-Mieten. Im Streit um die Mieten für die Warenhauskette Karstadt beginnen die beiden Parteien – das Vermieter-Konsortium Highstreet und der neue Eigentümer Nicolas Berggruen – sich anzunähern. Zwar gibt es Medienberichten zufolge noch kein Ergebnis, eine relativ schnelle Einigung solle aber gefunden werden. Inzwischen meldete sich auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu Wort und forderte auf, die Jobs der 25.000 Karstadtmitarbeiter nicht zu gefährden. [Welt]
Angebot an Ein- und Zweizimmerwohnungen in Städten wird knapp. Auf den Wohnungsmärkten deutscher Großstädte wird das Angebot an kleinen Wohnungen knapp. Grund sei die zunehmende Nachfrage nach Ein- und Zweizimmerobjekten, so der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Diese sei in einigen Städten größer als das Wohnungsangebot. [Welt]
Neuer Tiefpunkt im Wohnungsbau. Der Wohnungsbau in Deutschland hat einen neuen Tiefstand erreicht. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts sind im vergangenen Jahr nur 159.000 Wohnungen fertiggestellt worden – 17.000 weniger als im Vorjahr. Begründet liegt das in der langfristigen demographischen Entwicklung sowie der kurzfristigen Verunsicherung durch die Wirtschaftskrise. [FAZ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 20. Juni 2010 mit einem Kommentar
Mietrechtsänderung am Sankt Nimmerleinstag? Die Bundesregierung hat zwar etliche Mietrechts-Änderungen im Koalitionsvertrag vereinbart, doch mit der Umsetzung hat es die Unionsfraktion inzwischen wohl nicht mehr so eilig. [Haufe]
Selfstorage boomt. Liebgewonnene Möbel, die nicht mehr ins Einrichtungskonzept passen, Überreste alter Sammelleidenschaften oder andere überflüssige Dinge: Dank Selfstorage brauchen viele Sachen nicht mehr weggeworfen oder verschenkt werden. Stattdessen können sie eingelagert werden – was inzwischen immer mehr Menschen tun, denn Selfstorage boomt. [FTD]
Wohnmobil zählt als Wohnung. Hartz-IV beschäftigt die Gerichte unermüdlich: So klagte ein ALG-II-Empfänger auf Erstattung der Betriebskosten seiner Wohnung – einem Wohnmobil, immerhin würden auch Nebenkosten ganz „normaler“ Wohnungen ersetzt. [Focus]
Solar-Vermittlungsausschuss vertagt sich. Es wäre ja irgendwie verwunderlich gewesen, wenn man zu einer schnellen Einigung gekommen wäre – der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat, der nach dem Veto der Länder zur Kappung der Solarförderung eingesetzt wurde, konnte sich zunächst nicht auf eine Lösung verständigen. Ein Ergebnis ist bis Anfang Juli angepeilt. [Reuters]
World Trade Center feiert Comeback. Lange ging nicht viel auf der riesigen Baustelle im Herzen Manhattans, doch inzwischen haben die Bauarbeiten Fahrt aufgenommen. Die ersten Mieter sollen in drei Jahren das neue World-Trade-Center einziehen können – 12 Jahre nach den Anschlägen. [FAZ]
Gute Tipps. Gute Tipps - der Finanzratgeber informiert zu den wichtigsten Themen wie Haushalt, Freizeit, Internet und Technik. Mit vielen unabhängigen Informationen zu den wichtigsten Finanzthemen und Infos zu Krediten, Spezialfinanzierungen wie z.B. Handy Ratenzahlungsangebote und Versicherungen, liefert der Finanzratgeber hilfreiche Tipps rund um das Thema Finanzen. Die Vergleichsrechner ermitteln kostenlos und vor allem schnell aus zahlreichen Finanzanbietern das optimale Produkt- ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. In dem Blog “Neues aus der Finanzwelt” wird man über aktuelle Themen, Gutscheinaktionen aus dem Finanzbereich oder Testergebnisse auf dem Laufenden gehalten.
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geschrieben am 14. Juni 2010
Auch wenn die Bundesregierung plant, die Förderung alternativer Energien zusammenzuschrumpfen, ist die Nutzung sauberer Energie für viele Verbraucher inzwischen eine Gewissensfrage. Immer mehr schrauben sich eine Solaranlage aufs Dach – und wer dies mangels eigenem Dach nicht kann, wechselt häufig zu einem Ökostromanbieter.

Verbraucher wählen vermehrt Ökostromtarife
Jeder dritte Verbraucher hat sich in diesem Jahr beim Stromanbieterwechsel für einen Ökostromtarif entschieden. Zu diesem Ergebnis kam das Verbraucherportal Verivox im Rahmen einer Studie zum Tag der Umwelt. Den erneuerbaren Energien kommen dabei neben einer gewachsenen Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltthemen ganz sicher auch gesunkene Preise entgegen, denn die Ökostromtarife sind inzwischen in vielen Fällen günstiger als die Basistarife der großen Energieversorger, die zu einem großen Teil auf Atomstrom und fossilen Brennstoffen basieren. [mehr » ]
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geschrieben am 9. Juni 2010 mit einem Kommentar
Die Sperrung von 115 Millionen Euro zur Förderung von Heizungen mit regenerativen Energiequellen könnte dem Bund teuer zu stehen kommen. Laut einer Studie des Münchener Instituts für Wirtschaftsförderung (ifo) würden dem Staat auf diese Weise Steuer-Mehreinnahmen entgehen.

Bohrung für Wärmepumpe: Förderstopp kostet Millionen. Foto: Agentur für Erneuerbare Energien
Sparen paradox: Der Auszahlungsstopp für Gelder aus dem Marktanreizprogramm (MAP) für Heizungen mit regenerativen Energien bringt dem Bund zwar kurzfristig Einsparungen, verhindert aber gleichzeitig selbst bei konservativen Schätzungen zusätzliche Steuereinnahmen von 150 Millionen Euro bereits in diesem Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Agentur für Erneuerbare Energien in Auftrag gegebene ifo-Studie. [mehr » ]
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geschrieben am 4. Juni 2010 mit einem Kommentar
Die Kürzung der Solaranlagen-Förderung zum 1. Juli war eigentlich beschlossene Sache, doch nun kommt wieder Bewegung in die Sache. Um die heimische Solarindustrie zu schonen, wollen mehrere Bundesländer das Regierungsvorhaben im Bundesrat behindern.

Solarenergie: Länder wollen drastische Fördergeldkürzung verzögern.
Auf den Vermittlungsausschuss zwischen Bund und Ländern könnte demnächst Arbeit zukommen. Mehrere Bundesländer, darunter die Mehrheit der neuen Bundesländer sowie Schwergewichte wie Bayern und Baden-Württemberg, wollen der von Bundesumweltminister Röttgen (CDU) geplanten drastischen Kürzung der Solar-Fördermittel zum 1. Juli im Bundesrat nicht zustimmen. Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollten die Subventionen für Solarenergie planmäßig um 11 bis 16 Prozent gekürzt werden, die Förderung von Solaranlagen auf Ackerflächen sogar ganz wegfallen. [mehr » ]
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geschrieben am 31. Mai 2010
Erdgas gehört im Vergleich mit seinen fossilen Brennstoffkollegen Öl oder Kohle zwar zu den umweltfreundlicheren Brennstoffalternativen, doch auch hier geht es noch ein wenig besser und ökoligischer – mit Biogas, das aus vergärender Biomasse entsteht.
Wie durch eine Kombination aus herkömmlichen Erdgas und Biogas umweltschonend heizen können: [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 28. Mai 2010 mit 2 Kommentaren
Holzpellets erfreuen sich dank günstiger Preise und zeitgemäßer Heiztechnik nicht nur einer steigenden Beliebtheit, sie gelten auch als äußerst umweltfreundlicher Brennstoff. Wer sich für eine Pelletheizung entscheidet, sollte allerdings darauf achten, sich zum richtigen Zeitpunkt mit Brennmaterial zu versorgen. Die EnergieAgentur.NRW rät Pelletheizungsbesitzern, jetzt für die nächste Heizsaison vorzusorgen.

Jetzt zuschlagen: Holzpellets sind im Juni besonders günstig.
Der Grund für die derzeit günstigen Holzpellet-Preise ist, wie bei anderen Brennstoffen auch, das Ende der Heizperiode. Auch wenn die Temperaturen derzeit noch alles andere als sommerlich sind, laufen die Heizkessel der Verbraucher auf Sparflamme. Dementsprechend voll sind die Lager der Brennstoffproduzenten.
Den Experten zufolge erreichen die Preise für Holzpellets dabei im Juni ihr niedrigstes Niveau. Besitzer einer Pellet-Heizung sollten sich also bald auf die Suche nach einem günstigen Lieferanten des Biomasse-Brennstoffes machen, um die Vorräte für den nächsten Winter aufzufüllen. [mehr » ]
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geschrieben am 26. Mai 2010
Biomasse als Brennstoff hat ja so seine Vor- und Nachteile: Einerseits ist die CO2-Bilanz ausgeglichen, da bei der Verbrennung nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie vorher gebunden wurde, andererseits werden inzwischen große Flächen, die vorher der Nahrungsmittelproduktion dienten, zum Anbau von Biomasse genutzt. Nicht so allerdings bei Hackgut.
Hackgut wird vorrangig aus Holzabfällen gewonnen, für die es sonst keine Verwendung mehr gegeben hätte. [mehr » ]
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