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    BVI will offene Immobilienfonds neu organisieren

    geschrieben am 30. November 2010

    Mit einer Reihe von Maßnahmen will der Branchenverband BVI die schwer angeschlangenen offenen Immobilienfonds retten. Kleinanleger und Großinvestoren sollen ihr Geld zukünftig in unterschiedlichen Fonds stecken. Investitionelle Anleger sollen so gehalten und Privatpersonen besser geschützt werden.

    BVI will offene Immobilienfonds retten

    BVI will offene Immobilienfonds retten

    Offene Immobilienfonds galten lange als sichere Anlage, doch nach zwei turbulenten Jahren mit reihenweise geschlossenen Fonds und massiven Abwertungen ist vom einst guten Image nicht mehr viel übrig. Um nicht endgültig auf das Abstellgleis zu geraten, hat der Bundesverband Investment und Asset Management (NVI) eine Reihe von Vorschlägen ausgearbeitet, um der Anlageklasse eine Zukunft zu geben. [mehr » ]



    Morgan Stanley löst offenen Immobilienfonds P2 Value auf

    geschrieben am 26. Oktober 2010 mit 2 Kommentaren

    Mit dem „P2 Value“ der US-Bank Morgan Stanley wird bereits der dritte offene Immobilienfonds innerhalb kürzester Zeit abgewickelt. Nach massiven Kapitalabzügen musste der Fonds bereits vor zwei Jahren geschlossen werden. Anleger müssen nun mit massiven Verlusten rechnen.

    Ende Gelände: Morgan Stanley wickelt den P2 Value ab

    Ende Gelände: Morgan Stanley wickelt den P2 Value ab

    Anfang September sollte er noch wiedereröffnet werden, nun ist plötzlich doch ganz Schluss: Morgan Stanley wird den vor knapp 5 Jahren aus der Taufe gehobenen offenen Immobilienfonds „P2 Value“ nun endgültig schließen. Bereits vor zwei Jahren musste die US-Bank die Rücknahme der Anteile aussetzen, nachdem die Liquidität des Fonds durch massenhaften Kapitalabzug besorgter Anleger gefährdert war. [mehr » ]



    P2 Value wird abgewertet und wiedereröffnet

    geschrieben am 8. September 2010

    Für die Anteilseigner des offenen Immobilienfonds „P2 Value“ gibt es weiterhin keine guten Nachrichten: Das seit knapp zwei Jahren eingefrorene Anlagevehikel hat erneut Teile seines Immobilienbestandes deutlich abwerten müssen. Trotz des drastischen Verlustes ist die Wiedereröffnung für November geplant.

    Es gibt weiterhin schlechte Nachrichten für Anleger des P2 Value

    Es gibt weiterhin schlechte Nachrichten für Anleger des P2 Value

    Nach einer Neubewertung – und das bedeutet bei Immobilienfonds derzeit vorrangig Abwertung – von weiteren sieben Immobilien des Bestandes zu Beginn der Woche musste der offene Immobilienfonds „P2 Value“ der US-Stanley Morgan Stanley erneut herbe Verluste hinnehmen. Der Preis eines Fondsanteilsscheines sank infolgedessen um knapp 18 Prozent von 36,48 Euro auf 29,83 Euro. Der Fonds verfügt damit derzeit nur noch über ein Vermögen von 922,8 Mio. Euro. [mehr » ]



    Inseln mieten und Immobilien kaufen: Immobilien-News und Themen KW 35-2010

    geschrieben am 5. September 2010

    86% wollen mit Immobilien fürs Alter vorsorgen. Riester, Goldbarren oder gesetzliche Rente? Wenn es nach den Deutschen geht, sorgen die meisten am liebsten mit einer Immobilie vor. In einer Umfrage des Internetportals PlanetHome gaben 86% Prozent der Befragten an, sich mit einer Immobilie absichern zu wollen. [Welt]

    Mieten in Metropolen steigen schnell. Die Krise scheint vorbei: Die Mieten in deutschen Großstädten sind im zweiten Quartal des Jahres so stark gestiegen wie seit 2004 nicht mehr. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Empirica. Demnach stiegen die Mieten in kreisfreien Städten zwischen April und Juni um durchschnittlich 2,3 Prozent. [Capital]

    Anleger stürzen sich auf Immobilien. Wie weiter oben vermeldet sind Immobilien eine angesehene Variante der Altersvorsorge. Kein Wunder also, dass sich Anleger auf die eigenen vier Wände stürzen. Wie eine Untersuchung nun ergab, hat sich das Interesse an Immobilien seit der Pleite der US-Bank Lehman glatt vervierfacht. [Handelsblatt]

    Zinsen sinken, niemand baut. Dass Bauen derzeit dank niedriger Zinsen sehr günstig ist, wurde an dieser Stelle bereits öfter vermeldet. Seit längerem verharren die Zinsen für Baugeld unter der drei-Prozent-Marke. Interessanterweise hat dies noch nicht zu einem Bauboom geführt – Investoren fürchten die nächste Krise. [Abendblatt]

    Karstadt-Rettung ist perfekt. Nach zähem Ringen ist die Rettung der Kaufhauskette Karstadt in trockenen Tüchern, nachdem das Amtsgericht Essen den Insolvenzplan des Unternehmens genehmigt hat. Inbesondere die reduzierten Mieten gaben den entscheidenden Ausschlag. [RP-Online]

    Trauminseln mieten. Wer in seinem Urlaub keine Lust auf peinliche Landsleute und Handtuchärger hat, kann sich seine eigene Urlaubsinsel mieten und damit sichergehen, von Miturlaubern verschont zu bleiben. Das muss dann nicht mal besonders teuer sein – die günstigste ist schon ab 23 Euro pro Tag zu haben. [FR-Online]



    Offene Immobilienfonds: doch weniger Regulierung per Gesetz

    geschrieben am 6. August 2010

    Die Immobilienfondsbranche in Deutschland bleibt weiter in Aufruhr. Erst mussten in den vergangenen zwei Jahren etliche offene Immobilienfonds nach enormen Mittelabflüssen geschlossen werden, dann wurden die Immobilienbestände reihenweise abgewertet. Und als das Finanzministerium neue Regeln für die Immofondsbranche vorschlug, herrschte endgültig Panik – doch die scheint unbegründet zu sein.

    Immobilienfonds: Regulierungen doch nicht so streng?

    Immobilienfonds: Regulierungen doch nicht so streng?

    Denn die Regulierungen des Finanzministeriums für offene Immobilienfonds werden wohl doch nicht so drastisch auszufallen, wie der erste Entwurf des Gesetzestextes noch vermuten ließ. Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge soll die strittige Kündigungsfrist von zwei Jahren nicht umgesetzt werden. An ihrer Stelle soll es Rücknahmeabschläge geben, die anfallen, wenn die geplante zweijährige Mindesthaltefrist unterschritten wird. Damit soll das schnelle An- und Verkaufen von Immobilienfondsanteilen unattraktiv werden. [mehr » ]



    Luxusimmobilien als zukunftsträchtige Investition

    geschrieben am 6. Februar 2010

    Immobilien gehören zu den besten Optionen, um sich für die Zukunft finanziell abzusichern. Eine stabile Wertentwicklung und Inflationssicherheit machen das eigene Heim attraktiv.

    Besonders gering vom Wertverlust betroffen sind die so genannten Luxusimmobilien, die von namhaften Persönlichen mit ausreichendem Budget oder anderen finanzkräftigen Interessenten erworben werden.

    Grundlos ist es nicht, dass Besitzer solcher Immobilien nur sehr geringe Wertverluste verbuchen müssen. Gerade in „Luxusgegenden“ ist man bemüht, die hochkarätige Kundschaft nicht zu vergraulen, weshalb zum Beispiel auf radikale Veränderungen der Landschaft, ein potentieller Auslöser für den Wertverlust, verzichtet wird. [mehr » ]



    Offene Immobilienfonds erneut geschlossen

    geschrieben am 25. November 2009 mit einem Kommentar

    Das Schlimmste schien schon überstanden, als vergangene Woche erneut zwei offene Immobilienfonds ihre Pforten geschlossen haben. Doch es kommt noch dicker: Nicht nur, dass die Anleger nun wieder nicht an ihr Geld kommen – nach einem Bericht des Handelsblattes wurden die Fonds rückwirkend geschlossen und bereits getätigte Anteilsrückgaben storniert.

    Immobilenfonds hatten zuletzt turbulente Zeiten hinter sich: erst zogen die Anleger während der Finanzkrise ihr angelegtes Kapital in Größenordnungen ab, was erst zu einem Fast-Kollaps und später zur Schließung etlicher offener Fonds geführt hat, dann mussten mehrere Fonds ihre Immobilien [mehr » ]



    HRE: schlechtes Risikomanagement trifft auf Milliardenanlagen der Sozialkassen

    geschrieben am 25. Mai 2009

    Unheilvolle Kombination: Dem schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate werden in einem Bericht der Bankenaufsicht BaFin vom Juni 2008 über 49 Verstöße gegen „das ordnungsgemäße Betreiben der Geschäfte und die Funktionsfähigkeit des Risikomanagements“ vorgeworfen. Fast zeitgleich wurde bekannt, daß verschiedene Sozialkassen über 750 Millionen Euro bei der HRE angelegt haben.

    Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wirft der Bericht der BaFin dem Immobilienfinanzierer schwere Mängel beim Risikomanagement vor. Alleine 12 der insgesamt 49 Verstöße fallen unter die Kategorie „gewichtige Beanstandungen“. So haben zum Beispiel tatsächliche Abläufe nicht den Organisationsrichtlinien entsprochen, bei täglichen Liquiditätsreportings fehlten wichtige Zu- und Abflüsse und es gab keinen „ausreichend zeitnahen“ Überblick über die wirkliche Ertragslage.

    Das Mißmanagement der Hypo Real Estate könnte einige deutsche Sozialkassen teuer zu stehen kommen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung haben Sozialversicherer noch knapp 750 Millionen Euro bei der HRE angelegt, davon alleine 411 Millionen Euro von diversen Krankenkassen. Weitere 230 Millionen Euro entfallen auf einen Versorgungsfonds für Beamte der Bundesagentur für Arbeit.

    Die Hypo Real Estate konnte nur durch knapp 100 Milliarden Euro an Staatsgeldern vor der Insolvenz bewahrt werden. Derzeit bemüht sich der Bund um eine Verstaatlichung der Bank.



    Ferienimmobilien sind krisensichere Anlageobjekte

    geschrieben am 23. April 2009

    Ferienhäuser sind längst viel mehr als die muffigen Hütten mit ausrangierten Möbelstücken ihrer Besitzer. In guten Lagen werfen sie inzwischen lohnende Mieteinnahmen ab und können sogar zu stabilen Wertanlagen mutieren. Das ergab eine Studie des Ferienhausportales FeWo-direkt und der Kristensen Group Deutschland.

    Im Rahmen der Studie wurden 2.036 private deutsche Ferienimmobilien-Besitzer zu Kaufmotiven, Objekteigenschaften, Finanzierung und Vermietung befragt. Besonders gern werden Ferienimmobilien im eigenen Land gekauft. Der Anteil der Immobilien in deutschen Feriengebieten liegt mit 48 Prozent aller Ferienobjekte deutlich vor Ländern wie Spanien (10,4 Prozent) oder Italien mit 8,1 Prozent. Frankreich, das Land der Weine und Baguettes, findet sich mit einem Anteil von 7,9 Prozent auf Rang vier der Beliebtheitsskala.

    Dass sich die Menschen in Krisenzeiten gerne auf das wesentliche beschränken und eher an die Ostsee als ans Mittelmeer fahren, zeigen die Investitionen in Ferienimmobilien im vergangenen Jahr. Da lag Deutschland mit 53,3 Prozent der Investments deutlich vor den zweitplatzierten USA, die gerade noch auf 8 Prozent kamen. Gleichzeitig machen kurze Anfahrten und der preisgünstige Urlaub die Ferienimmobilien zu einem krisensicheren Anlageobjekt. [mehr » ]