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    „Impulse für den Wohnungsbau“: Lieber Abreißen als Sanieren

    geschrieben am 24. März 2011 mit 2 Kommentaren

    Für mehr als jedes zehnte Haus in Deutschland gilt: Die Sanierung würde mehr kosten als ein Abriss und Neubau. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Kampagne “Impulse für den Wohnungsbau“. Das Energiezeugnis fiel um einiges milder aus: Lediglich vier Prozent der Wohngebäude, die vor Ende der 1970er gebaut wurde, haben noch gar keine Modernisierung zugunsten des Energiesparens erfahren.

    Der Abriss ist bei vielen alten Gebäuden günstiger als Sanierung. Foto: Daniel Rennen / pixelio.de

    Der Abriss ist bei vielen alten Gebäuden günstiger als Sanierung. Foto: Daniel Rennen / pixelio.de

    Die Baulobby frohlockt: In Deutschland müsste aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten fast jedes zehnte Haus abgerissen werden, weil eine Sanierung nicht mehr lohnt. Denn während die deutschen Hausbesitzer alte Gebäude weitestgehend energetisch saniert haben, wäre eine barrierefreie Modernisierung gegenüber Abriss und Neubau bei einem Großteil nicht rentabel.

    Dies ergab eine bundesweite Studie zur Altbausubstanz in Deutschland, die das Bündnis aus Verbänden der Bau- und Immobilienbranche sowie der IG BAU und dem Deutschen Mieterbund „Impulse für den Wohnungsbau“ in Auftrag gegeben hat. Dafür nahm die Kieler “Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen” (ARGE-SH) nahezu 36,2 Millionen Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie in kleineren Mehrfamilienhäusern unter die Lupe. Im Fokus der Untersuchung “Wohnungsbau in Deutschland 2011 - Modernisierung oder Bestandsersatz” standen die Flexibilität des Grundrisses und damit die Möglichkeiten der Barrierefreiheit – vor allem in Hinblick auf familien- altersgerechtes Wohnen – und der Energieverbrauch. [mehr » ]



    Aufträge: Baugewerbe muss im September Rückschlag hinnehmen

    geschrieben am 26. November 2010

    Deutschlands Baufirmen leiden weiterhin unter einem schwachen Auftragseingang. Preisbereinigt gingen im September 2010 1,1 Prozent weniger Aufträge ein als noch im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt hat. Besonders der Tiefbau schwächelt weiterhin, auch die Beschäftigtenzahl schrumpft anhaltend.

    Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.

    Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.

    Vor Kurzem vermeldete das Statistische Bundesamt zwar noch ein leichtes Plus bei den Baugenehmigungen für Wohnungen, der kompletten Baubranche hilft das allerdings noch lange nicht aus der Krise. Den neuesten Zahlen der Wiesbadener Statistiker zufolge sanken die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im September preisbereinigt um 1,1 Prozent gegenüber dem September 2009. Nicht ganz so schlecht sah es dabei im Hochbau aus. In diesem Bereich legten die Auftragseingänge um 1,2 Prozent zu, während die Nachfrage im Tiefbau gleichzeitig um 3,2 Prozent sank. [mehr » ]



    Bauherren-Ratgeber: Damit es mit dem Hausbau klappt

    geschrieben am 19. Oktober 2010

    Die bunten Prospekte der Hausbauer versprechen oft viel, gehen aber wenig ins Detail, was die Bauausführung angeht. Potentielle Hausbauer werden so nur unzureichend über ihr neues Eigenheim informiert. Mit dem kürzlich überarbeiteten Ratgeber “Muster-Baubeschreibung” will die Verbraucherzentrale Bundesverband Abhilfe schaffen.

    Hausbau: viele Fallen lauern wegen unzureichender Baubeschreibung

    Hausbau: viele Fallen lauern wegen unzureichender Baubeschreibung

    Viele Bilder vom Haus, aber nur unzureichende Bau- und Leistungsbeschreibungen – so kommen viele Kataloge von Hausbau-Unternehmen daher. Für zukünftige Bauherren könnte dies durchaus gravierende finanzielle Folgen haben, wenn die auf wenige Seiten beschränkte Hausbeschreibung zu viel Interpretationsspielraum lässt. [mehr » ]



    Inseln mieten und Immobilien kaufen: Immobilien-News und Themen KW 35-2010

    geschrieben am 5. September 2010

    86% wollen mit Immobilien fürs Alter vorsorgen. Riester, Goldbarren oder gesetzliche Rente? Wenn es nach den Deutschen geht, sorgen die meisten am liebsten mit einer Immobilie vor. In einer Umfrage des Internetportals PlanetHome gaben 86% Prozent der Befragten an, sich mit einer Immobilie absichern zu wollen. [Welt]

    Mieten in Metropolen steigen schnell. Die Krise scheint vorbei: Die Mieten in deutschen Großstädten sind im zweiten Quartal des Jahres so stark gestiegen wie seit 2004 nicht mehr. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Empirica. Demnach stiegen die Mieten in kreisfreien Städten zwischen April und Juni um durchschnittlich 2,3 Prozent. [Capital]

    Anleger stürzen sich auf Immobilien. Wie weiter oben vermeldet sind Immobilien eine angesehene Variante der Altersvorsorge. Kein Wunder also, dass sich Anleger auf die eigenen vier Wände stürzen. Wie eine Untersuchung nun ergab, hat sich das Interesse an Immobilien seit der Pleite der US-Bank Lehman glatt vervierfacht. [Handelsblatt]

    Zinsen sinken, niemand baut. Dass Bauen derzeit dank niedriger Zinsen sehr günstig ist, wurde an dieser Stelle bereits öfter vermeldet. Seit längerem verharren die Zinsen für Baugeld unter der drei-Prozent-Marke. Interessanterweise hat dies noch nicht zu einem Bauboom geführt – Investoren fürchten die nächste Krise. [Abendblatt]

    Karstadt-Rettung ist perfekt. Nach zähem Ringen ist die Rettung der Kaufhauskette Karstadt in trockenen Tüchern, nachdem das Amtsgericht Essen den Insolvenzplan des Unternehmens genehmigt hat. Inbesondere die reduzierten Mieten gaben den entscheidenden Ausschlag. [RP-Online]

    Trauminseln mieten. Wer in seinem Urlaub keine Lust auf peinliche Landsleute und Handtuchärger hat, kann sich seine eigene Urlaubsinsel mieten und damit sichergehen, von Miturlaubern verschont zu bleiben. Das muss dann nicht mal besonders teuer sein – die günstigste ist schon ab 23 Euro pro Tag zu haben. [FR-Online]



    Hausbau: Bauherren müssen sich 14 Monate gedulden

    geschrieben am 5. August 2010 mit einem Kommentar

    Eine große Mehrheit der Deutschen zieht es nach wie vor ins Eigenheim, wie die Studie eines Finanzierungsdienstleisters kürzlich ergab – auch wenn sie bei der Umsetzung etwas zögerlich sind. Wenn sie sich dann nach reiflicher Überlegung doch für das eigene Häuschen im Grünen entscheiden, dauert es – statistisch gesehen – nochmal eine ganze Weile, bis sie auch tatsächlich einziehen können.

    Eigenheim: Bauherren müssen sich gedulden

    Eigenheim: Bauherren müssen sich gedulden

    Die Deutschen gelten zwar als ein Volk der Mieter, da knapp 58% von ihnen zur Miete wohnen. Das hindert sie allerdings nicht daran, vom eigenen Heim zu träumen, um den lästigen monatlichen Zahlungen an den Hausherren abzuschwören. Laut einer Studie des Finanzierungsdienstleisters Interhyp will eine große Mehrheit von 96% aller Mieter gerne in ein Eigenheim ziehen. Besonders beliebt scheinen dabei bescheidenerweise Villen, aber auch das klassische Eigenheim steht auch weiterhin hoch im Kurs. [mehr » ]



    Grüne Kontorhäuser: Hamburg ist Nummer eins beim Thema Nachhaltigkeit

    geschrieben am 7. Juli 2010

    In keiner deutschen Stadt wurde in den letzten Jahren so viel Wert auf nachhaltiges Bauen gelegt wie in Hamburg. Einer Bilanz von BNP Paribas Real Estate zufolge befindet sich die Hansestadt auf Platz eins der Metropolen mit grünen Kontorhäusern. Das nachhaltige Aufrüsten von Bestandsimmobilien soll folgen.

    Eines der nachhaltigen Projekte der Hansestadt: Die Hafencity © HCU

    Eines der nachhaltigen Projekte der Hansestadt: Die Hafencity © HCU

    Nachhaltigkeit beginnt sich durchzusetzen – den Anfang macht die Hansestadt Hamburg. So hat Hermann Horster vom Beratungsunternehmen BNP Paribas Real Estate gegenüber der „Welt“ bekanntgegeben, dass die Zahl der Gebäude, die nach den strengen Standards der unterschiedlichen internationalen Zertifizierungen gebaut werden, wächst. Laut Horster, der bundesweit für das Thema Nachhaltigkeit zuständig ist, muss über „die Frage, ob nachhaltig gebaut wird, […] inzwischen gar nicht mehr diskutiert werden“. [mehr » ]



    Gut beraten beim Hausbau durch das Informationsreichtum des Internets

    geschrieben am 8. Mai 2010

    Bauherren und die, die es werden wollen, haben es in der Planungsphase, mit der ein jedes Bauprojekt beginnt, nicht leicht. Für kaum ein anderes Vorhaben wird so viel Information und Hintergrundwissen benötigt, damit bei der Umsetzung alles funktioniert. Vom Rohbau bis zur Lichttechnik müssen für unzählige Details Lösungen gefunden, Kosten kalkuliert und Handwerker beauftragt werden – nicht immer eine unkomplizierte Angelegenheit und oft eine Herausforderung.

    Eine solide Beratung beim Hausbau kann Ärger ersparen.

    Eine solide Beratung beim Hausbau kann Ärger ersparen.

    Glücklicherweise gestaltet sich die Planung in Zeiten des Internets immer einfacher. Anstatt hin- und her zu telefonieren und diverse Behörden abzulaufen, um Auskünfte einzuholen, finden sich heute alle hilfreichen Informationen rund ums Bauen im Netz. Gut sortiert lässt sich dort alles Wissenswerte zu Themen wie Dach, Haustechnik und Garten erfahren und bei der Fülle an Informationen dürfte kaum eine Frage offen bleiben. [mehr » ]



    Süd-Nord-Gefälle bei den Baukosten: Günstig bauen im Norden

    geschrieben am 13. April 2010

    Bei den Baukosten in Deutschland herrscht ein deutliches Süd-Nord-Gefälle. In Hamburg kann demzufolge vergleichsweise günstig gebaut werden, während in Bayern tief in die Tasche gegriffen werden muss, wie eine Studie von LBS Research jetzt zeigt. Insgesamt ist es in Deutschland in vielen Regionen weiterhin möglich, für unter 1.200 Euro pro Quadratmeter zu planen. [mehr » ]



    Baufinanzierung: Zinssatz ist entscheidend

    geschrieben am 5. April 2010 mit 8 Kommentaren

    Nie wieder eine Miete zahlen zu müssen ist der Traum vieler Menschen. Mit einer Baufinanzierung lässt sich dieser Wunsch tatsächlich auch in die Tat umsetzen. Doch die Werbeplakate der Banken versprechen viel. Nur leider ist es nicht selten, dass nicht jeder in den Genuss dieser Top-Angebote kommt. Entscheidend für den Baufinanzierungs Zinssatz ist die Bonität des Kunden. Nur wer eine erstklassige Bonität hat, profitiert auch von den günstigen Zinsen.

    Baufinanzierung: Zinssatz ist entscheidendes Kriterium.

    Baufinanzierung: Zinssatz ist entscheidendes Kriterium.

    Der Baufinanzierungs Zinssatz wird von der Europäischen Zentralbank bestimmt. Für das Jahr 2010 wird mit einer gleichbleibenden Zinsentwicklung gerechnet. Allerdings gilt diese Entwicklung nur für das erste Halbjahr, denn es wird mit einer Steigerung des Zinssatzes in der zweiten Jahreshälfte gerechnet. Deswegen sollten die Käufer von Immobilien diese Situation nutzen, und sich jetzt eine Baufinanzierung mit langfristigen Baugeldkonditionen sichern. Denn die niedrigen Zinsen bestimmen auch die Tilgungsraten. Denn diese erlauben eine höhere Rate, und das wiederum führt zur schnelleren Schuldenfreiheit. [mehr » ]



    Bernhard-Nocht-Quartier: Investoren machen Druck

    geschrieben am 18. März 2010

    Die Investoren Köhler & von Bargen machen der Initiative No BNQ im Streit um das „Bernhard-Nocht-Quartier“ jetzt Druck: Die Anwohner sollen sich bis zum Ende des Monats entschieden haben, ob sie das Häuserensemble kaufen.

    Nocht-Quartier: Initiative braucht schnell Geld. Foto: Interessengemeinschaft NO BNQ

    Nocht-Quartier: Initiative braucht schnell Geld. Foto: Interessengemeinschaft NO BNQ

    In der Verhandlung um das „Bernhard-Nocht-Quartier“ in Sankt Pauli geht es einen weiteren Schritt voran. Gerade erst hatten die Investoren Köhler & von Bargen ihr Angebot veröffentlicht, das Neubauviertel an die Bürgerinitiative No BNQ zu verkaufen. Diese war vom alternativen Bauträger Stattbau engagiert worden und hatte gegen die Umbaupläne der Investoren protestiert.

    Jetzt setzen Köhler & von Bargen den Anwohnern eine letzte Frist: Bis zum 31. März müssen sie sich entschieden und eine verbindliche Kaufabsichtserklärung abgegeben haben. [mehr » ]