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    Öko-Neubau in Deutschland auf dem Vormarsch

    geschrieben am 24. Oktober 2011

    Die Deutschen bauen wieder. Zu diesem Ergebnis kommt der Marktführer für ökologischen Holzhausbau, das Traditionsunternehmen Baufritz aus Südbayern. Einen besonderen Boom erlebte nach Aussage des Unternehmens der Bau von ökologisch konzipierten Häusern.

    Die Baubranche ist im Aufwind, vor allem Ökohäuser boomen.

    Die Baubranche ist im Aufwind, vor allem Ökohäuser boomen.

    Die Baubranche hat sich nach dem finanziellen Krisenjahr 2009 wieder erholt, wie das auf ökologischen Holzbau spezialisierte Unternehmen Baufritz aus Erkheim im Allgäu verlauten ließ. Vor allem ökologisch gebaute Häuser liegen im Trend. Grund dafür ist unter anderem das heutzutage geschärfte Bewusstsein für Klimaschutz, gestützt von Vorgaben der Bundesregierung. Wer heute baut, der macht sich jetzt schon Gedanken um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Daher gehen vor allem Unternehmen unbeschadet aus der Krise hervor, die sich diese Themen zur Geschäftsphilosophie gemacht haben.

    Allgemein stieg die Anzahl der Baugenehmigungen in Deutschland von 2009 auf 2010 um 5,1 Prozent (von 82.421 auf 86.612 Genehmigungen). [mehr » ]



    Baugewerbe korrigiert Jahresprognose nach oben

    geschrieben am 7. September 2011

    Hans-Hartwig Loewenstein, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ändert seine Prognose für das Jahr 2011. Seine Wachstumsprognose von knapp sieben Prozent übersteigt seine Schätzung im Mai um das Dreifache.

    Die positive Entwicklung im Wohnungsbau fördert gute Prognosen. Foto: Kurt Michel / pixelio.de

    Die positive Entwicklung im Wohnungsbau fördert gute Prognosen. Foto: Kurt Michel / pixelio.de

    Noch im Mai 2011 ging Hans-Hartwig Loewenstein von einem Umsatzwachstum von lediglich zwei Prozent für das Jahr 2011 aus. Drei Monate später scheint sich die Lage komplett verändert zu haben. Der Präsident der ZDB prognostiziert einen Umsatz im Bauhauptgewerbe von 87,5 Milliarden Euro. Das ist eine Steigerung von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 21-2011

    geschrieben am 29. Mai 2011

    Störung des Hausfriedens: Lärmender Mieter muss Mietminderung der Mitmieter ausgleichen. Das Amtsgericht Bremen hat entschieden, dass Mieter ihre Miete bei anhaltender Ruhestörung durch einen Nachbarn mindern dürfen. Ebenso ist es aber dem Vermieter möglich, den Mietausfall vom Unruhestifter ersetzen zu lassen.[Haufe]

    Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) plädiert für Investitionsmöglichkeit von Versicherungen in geschlossene Immobilienfonds. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hatte versucht, Investitionsmöglichkeiten von Versicherungen in geschlossenen Immobilienfonds grundsätzlich zu unterbinden. Die geforderte Auflage, ein Investment solle nur möglich sein, wenn der geschlossene Fonds einer öffentlichen Aufsicht unterliege, wurde schon deshalb abgewiesen, weil es in Deutschland eine solche Aufsicht gar nicht gibt. Nachdem die ZIA die BaFin auf die Problematik aufmerksam gemacht hatte, wurde der entsprechende Satz von der Bundesanstalt geändert.[ZIA]

    Bundesregierung beschließt Gesetz zu Kinderlärm. In Wohnsiedlungen treffen Alt und Jung oft auf engstem Raum aufeinander. Nach diversen Klagen wegen Kinderlärm hat die Bundesregierung daher nun ein neues Gesetz entworfen, bei dem das Wohl der Kinder über das Ruhebedürfnis Erwachsener gestellt wird: Kinderlärm wird „im Regelfall“ nicht als schädliche Umwelteinwirkung gewertet. Verwaltungsrechtler und Mietexperten sind nicht restlos überzeugt, ob dieses Gesetz hilfreich sein wird.[Focus]

    Studie der SEB Asset Management zeigt: Leipzig, Berlin, Frankfurt, Hannover und München sind Deutschlands beliebteste Bürostandorte. Die aktuelle Studie de Investmenthauses SEB zeigt, dass die Deutschen insgesamt zufrieden sind mit ihrem Büromietverhältnis (44,5 Prozent bezeichnen sich als sehr zufrieden, 40 Prozent als zufrieden). Auch die Standortbindung ist sehr hoch (nur 11,3 Prozent planen Wechsel). Besonders zufrieden sind die Büromieter in Leipzig, aber auch Berlin, Frankfurt, Hannover und München schneiden sehr gut ab.[SEB]

    Auftragseingänge beim Baugewerbe auch im März gestiegen. Der Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum zeigt, dass die Auftragslage der Baubranche im März um 2,1 Prozent gestiegen ist. Der Gesamtumsatz belief sich auf etwa 6,6 Milliarden Euro. Vor allem der Hochbau boomt (ein Plus von 5,8 Prozent), wogegen der Tiefbau leicht schwächelt (minus 1,6 Prozent).[Statistisches Bundesamt]



    Trotz Konjunkturaufschwung: keine wirtschaftliche Verbesserung in der Bauindustrie

    geschrieben am 13. Januar 2011

    Trotz der Verbesserung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Deutschland hat die Bauindustrie bislang noch nicht vom Aufschwung profitiert. Experten sehen für den weiteren Verlauf des Jahres 2011 keine Verbesserung.

    Umsatzminus: Baubranche beklagt ausbleibenden Aufschwung

    Umsatzminus: Baubranche beklagt ausbleibenden Aufschwung

    Während Politiker den wirtschaftlichen Aufschwung mit starken Vokalen beschreiben, herrscht in der Baubranche weiter Tristesse. Statt wachsender Umsetzte werden für den Rest des Jahres 2011 - wie auch schon im Vorjahr - eher stagnierende Zahlen oder sogar Umsatzrückgänge von einem Prozent erwartet.

    Die Konjunkturprogramme sind nur ein schwacher Trost

    Dabei fällt das Resümee für 2010 unterschiedlich aus. Der Wohnungsbau konnte mit einem Umsatzzuwachs von 6 Prozent überraschen, während der öffentliche Bau mit einem Minus von 3 Prozent enttäuschte. Auch private Unternehmen erteilten dem Baugewerbe nicht die erhofften Aufträge. [mehr » ]



    Aufträge: Baugewerbe muss im September Rückschlag hinnehmen

    geschrieben am 26. November 2010

    Deutschlands Baufirmen leiden weiterhin unter einem schwachen Auftragseingang. Preisbereinigt gingen im September 2010 1,1 Prozent weniger Aufträge ein als noch im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt hat. Besonders der Tiefbau schwächelt weiterhin, auch die Beschäftigtenzahl schrumpft anhaltend.

    Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.

    Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.

    Vor Kurzem vermeldete das Statistische Bundesamt zwar noch ein leichtes Plus bei den Baugenehmigungen für Wohnungen, der kompletten Baubranche hilft das allerdings noch lange nicht aus der Krise. Den neuesten Zahlen der Wiesbadener Statistiker zufolge sanken die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im September preisbereinigt um 1,1 Prozent gegenüber dem September 2009. Nicht ganz so schlecht sah es dabei im Hochbau aus. In diesem Bereich legten die Auftragseingänge um 1,2 Prozent zu, während die Nachfrage im Tiefbau gleichzeitig um 3,2 Prozent sank. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 38-2010

    geschrieben am 26. September 2010

    Bezahlbare Wohnungen in China werden knapp. Die hohe Nachfrage nach Wohnungen auf dem chinesischen Immobilienmarkt wird allmählich zum Problem: die Preise steigen weiter in die Höhe, immer weniger Einwohner können sich eine bezahlbare Bleibe leisten. Chinas Regierungschef Jiabao sieht den sozialen Frieden im Land bedroht und appelliert an die Behörden, die Preise auf dem Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Auf diese Weise soll genug Wohnraum für die Bevölkerung geschaffen werden. [Focus]

    Vermieter fordern mehr Rechte gegenüber säumigen Mietern. Werden Vermieter durch zu lang andauernde Räumungsverfahren hingehalten, kann das deren Existenz bedrohen. Privatvermieter sowie kleine Unternehmen könnten im Gegensatz zu größeren Unternehmen die Mietausfälle weniger leicht ausgleichen. Momentan beträgt die Dauer eines Räumungsverfahrens durchschnittlich acht Monate. Um härter gegen säumige Mieter vorgehen zu können, fordern Mieterverbände in Thüringen mehr Rechte. [mdr]

    Bundesrat gegen die Kürzung der Städtebauförderung. Der Bundesrat stellt sich gegen die im Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2011 geplante Kürzung zur Städtebauförderung. Vorgesehen war eine Kürzung der Bundesmittel von 600 Millionen auf nur noch 305 Millionen Euro. Der Bundesrat fordert die Regierung nun auf, die Halbierung der Gelder zurückzunehmen. Insgesamt haben seit 2002 knapp 400 Kommunen zusammen mit 820 Stadtumbaugebieten von der Förderung des Städtebaus profitiert. [Haufe]

    Das Baugewerbe beklagt weiterhin Rückgänge. Das Baugewerbe hat sich noch immer nicht vollständig von der Krise erholt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge erhielt das gesamte Gewerbe deutlich weniger Aufträge als noch im Vorjahr, was sich auch auf die monatlichen Umsätze auswirkte. Obwohl in den ersten sieben Monaten die Auftragslage über der von 2009 lag, könne man laut Karl Robl, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbeslaut, dennoch nicht von einer besseren Lage sprechen. [FNP]

    Wohnungsmarkt: München bleibt weiterhin teuerste Stadt. Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt geht es weiterhin aufwärts. In etlichen Städten zogen die Mieten in diesem Jahr weiter an. Die bayrische Landeshauptstadt München bleibt mit Durchschnittpreisen von 12,25 Euro pro Quadratmeter weiterhin die teuerste Stadt Deutschlands, verzeichnet jedoch wie Stuttgart und Leipzig ein leichter Rückgang der Mietpreise. Bezüglich der Preise für Eigentumswohnungen zeigt sich aber eher ein steigender Trend. [Cash]



    Baugewerbe leidet unter schlechter Zahlungsmoral

    geschrieben am 18. September 2009 mit einem Kommentar

    Dem Kanzleramt ist egal, woher der Strom kommt, weil Ökostrom zu teuer ist, Dienstwagen werden zweckentfremdet - mit dem vorbildlichen Verhalten hapert es in letzter Zeit immer wieder. Jetzt beschwert sich das ohnehin krisengeschüttelte Baugewerbe auch noch über die schlechte Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. Die Leidtragenden sind einmal wieder die Betriebe.

    Wie eine Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ergab, scheint die schnelle Bezahlung zwar auch bei privaten Auftraggebern nicht gerade zu den wichtigsten Dingen des Lebens zu gehören, doch nichtsdestotrotz klingelt die Kasse hier früher, als wenn die öffentliche Hand eine Rechnung zu begleichen hat. Zwar zeigte sich immerhin gut ein Drittel der befragten Betriebe zufrieden mit der Zahlungsmoral, allerdings stehen dem 26 Prozent gegenüber, die sie als schlecht oder sehr schlecht einstuften. Bei privaten Auftraggebern beklagten hingegen nur 12 Prozent eine schlechte Zahlungsmoral, während über die Hälfte hier nichts zu beanstanden hatte. [mehr » ]



    Sinkende Auftragszahlen - Abwärtstrend im Baugewerbe

    geschrieben am 26. August 2009

    Gern und oft wird die Bauwirtschaft als Stabilitätsfaktor gerühmt, doch auch sie ist gegen die Krise nicht immun: Die Aufträge werden weniger, die Zahl der Beschäftigten nimmt ab. Laut der gestern veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat es den Hochbau besonders hart getroffen, während beim Tiefbau sogar ein kleines Plus verzeichnet wurde - allerdings nur im Juni. Das gesamte erste Halbjahr 2009 bringt auch hier Negativentwicklungen mit sich.

    Beim Hochbau sieht es besonders düster aus

    Beim Hochbau sieht es besonders düster aus

    Im Juni 2009 sank die Auftragszahl des Bauhauptgewerbes um insgesamt 7 Prozent, der Rückgang im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug sogar 11,7 Prozent. Zum Bauhauptgewerbe zählen alle Baubetriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern. Hier zeigt sich, dass der 7 Prozent-Rückgang im Juni besonders auf den Nachfragerückgang beim Hochbau zurückzuführen ist, denn hier ist der Einbruch besonders drastisch: 21,1 Prozent weniger Aufträge gingen hier ein, während beim Tiefbau sogar noch ein Auftragsplus von 8 Prozent verzeichnet werden konnte. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 30-2009

    geschrieben am 27. Juli 2009

    Wohnen auf dem Wasser - eine Alternative nicht nur in Zeiten steigender Meeresspiegel. Natürlich kann man auch in ehemals von Prominenten bewohnte Häuser einziehen, ein pralles Konto vorrausgesetzt. Könnte interessant werden, wenn der…

    HPX Hauspreisindex steigt - ein gutes Zeichen. Nach einer Durststrecke von neun Monaten steigt der hedonische Hauspreisindex erstmals wieder an. Auch für die kommenden Monate wird mit einer weiteren Erholung gerechnet. [Cash Online]

    Aufträge im Baugewerbe schwinden weniger schnell. Bau auf, Bau auf - das gilt inzwischen auch wieder für Deutschland, obwohl es “Bau nicht mehr ganz so wenig auf” besser treffen würde. Das Auftragsvolumen im Bau ging im Mai um lediglich 4,6 Prozent zurück. [Focus]

    Büros weiter wenig gefragt. Auch im zweiten Quartal 2009 konnte keine deutliche Zunahme der Büroimmobilienvermietung festgestellt werden - im Gegenteil. Der Flächumsatz ging in den wichtigsten Metropolen weiter zurück. [FAZ]

    Nach Erdrutsch sollen alle mitteldeutschen Bergbauhalden überprüft werden. Die Katastrophe von Nachterstedt hat Konsequenzen: Weil auch in anderen Bergbaugebieten ähnliche Unglücke möglich sind, sollen diese möglichst schnell überprüft und die Gefahrenpotentiale neu eingeschätzt werden. [Focus]

    Supermarktdach eingestürzt. Im brandenburgischen Falkensee ist das Dache eines Supermarktes eingestürzt. Glück im Unglück: Die Filiale war bereits geschlossen und der Filialleiter befand sich in einem Nebenraum. Über die Gründe des Einsturzes herrscht Räselraten: Erst 2007 seien die Dächer überprüft worden. [Focus]



    Aufträge im Baugewerbe brechen weiter ein

    geschrieben am 26. Mai 2009

    Das Baugewerbe leidet trotz der in den Konjunkturpaketen vorgesehen Mittel für Neubau und Sanierung – alleine 500 Millionen Euro sind für Sanierungsvorhaben an Bundesbauten vorgesehen - weiterhin unter der Krise. Allerdings sind die Aufträge im März nicht mehr so stark wie in den Vormonaten eingebrochen.

    Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden ging der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im März – verglichen mit dem Vorjahresmonat – preisbereinigt um 9,1 Prozent zurück. Nach den schweren Einbrüchen im Januar (24,4 Prozent) und Februar (17,5 Prozent) fiel der Auftragsschwund im März somit weniger heftig aus. Für das erste Quartal in 2009 ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein preisbereinigter Rückgang der Aufträge im Bauhauptgewerbe um durchschnittlich 16,4 Prozent.

    Besonders der Hochbau leidet mit einem Nachfragerückgang von 13,3 Prozent weiter stark unter der Wirtschaftskrise. Der Tiefbau kam mit einem Auftragsminus von 4,6 Prozent etwas glimpflicher davon.

    Der Einbruch in den Auftragsbüchern macht sich auch bei den Beschäftigtenzahlen bemerkbar. Im März waren in der Hoch- und Tiefbaubranche mit ingesamt 676.000 Personen knapp 21.000 Personen weniger beschäftigt als noch vor einem Jahr, was einen Rückgang um 3,0 Prozent entspricht. Parallel dazu ging in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 auch der Umsatz zurück. Mit 13,4 Milliarden Euro lag er 12,9 Prozent unter den Umsätzen des Vorjahresquartals.

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