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    Verstöße gegen die EnEV können Eigentümer teuer zu stehen kommen

    geschrieben am 16. September 2011

    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 sieht vor, dass bestimmte Sanierungsarbeiten, z.B. die Wärmedämmung von Dachgeschossen, bereits bis Ende des Jahres 2011 durchgeführt werden müssen. Bei einigen Immobilieneigentümern besteht also Handlungsbedarf. Der Verbund Privater Bauherren (VPB) warnt nun vor Bußgeldern, die Eigentümern bei Verstößen gegen die EnEV drohen.

    Energetische Sanierung: Bei Verstößen gegen die EnEV drohen Bußgelder. Foto: Verband Privater Bauherren (VPB)

    Energetische Sanierung: Bei Verstößen gegen die EnEV drohen Bußgelder. Foto: Verband Privater Bauherren (VPB)

    Mithilfe der Energieeinsparverordnung (EnEV) und dem Energieeinsparungsgesetz (EnEG) hat die Bundesregierung eine Vielzahl von Regelungen eingeführt, die bei einem Neubau oder der Sanierung von Altbauten eingehalten werden müssen. Dabei reichen die Bestimmungen von der Installation der Heiztechnik über die Konstruktion und Bauweise von Dächern oder Fassaden bis hin zum Energieausweis. Damit die Projekte Neubau und Sanierung für Bauherren und Immobilienbesitzer keine finanzielle Pleite mit sich bringen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB) vor Bußgeldbescheiden, die drohen, wenn die Regelungen der EnEV missachtet werden. [mehr » ]



    Neues Bauvertragsrecht soll Streitigkeiten am Bau regeln

    geschrieben am 17. November 2010

    Bei Streitigkeiten wegen Baupfusch haben Bauherren oft schlechte Karten. Die Justizministerin will nun deren Rechte stärken und das Bauvertragsrecht modifizieren. Bis das Gesetz steht, müssen allerdings noch etliche Probleme aus dem Weg geräumt werden.

    Mit dem Bauvertragsrecht sollen zukünftig Streitigkeiten am Bau geschlichtet werden

    Mit dem Bauvertragsrecht sollen zukünftig Streitigkeiten am Bau geschlichtet werden

    Risse im Mauerwerk, undichte Fenster oder gar schiefe Wände – immer wieder gibt es beim Hausbau Mängel. Nach Angaben der Dekra weist jedes Bauprojekt durchschnittlich etwa 32 Mängel auf, die Frage, wer die Schuld dafür trägt, ist oft nicht eindeutig zu beantworten. Künftig soll der Streit am Bau zwischen Architekten, Baufirmen und Bauherren durch ein einheitliches Bauvertragsrecht geregelt werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will damit die Rechte der Bauherren stärken, wie „Welt online“ berichtet. [mehr » ]



    Bau in der Krise - Zahl der Baugenehmigungen fällt weiter

    geschrieben am 21. August 2009

    Wenn das Ersparte keine Zinsen mehr bringt und man genz nebenbei noch um seinen Job bangt, ist man eher nicht in der Stimmung, ein Haus zu bauen - das zeigt sich jetzt in einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, derzufolge die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent gesunken ist. Der Bau von Nichtwohngebäuden ging noch deutlicher zurück - obwohl es für öffentliche Bauherren sogar mehr Genehmigungen gab als 2008.

    Günstige Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützung in Milliardenhöhe aus dem Konjunkturpaket II - davon man hätte sich mehr erhoffen können. Doch die Zahl der Baugenehmigungen befindet sich weiter im freien Fall. Bei Wohnungen ist der größte Rückgang in Zweifamilienhäusern zu verzeichnen: Hier wurden 11,6 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahr. Am besten schneiden noch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ab, die lediglich 4,6 Prozent einbüßen mussten. [mehr » ]



    Gemischte Reaktionen auf neue Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

    geschrieben am 17. Juni 2009

    Der Kunde spart am Bauprojekt, der Architekt verdient mehr: Auf den ersten Blick scheint die neue Honorarordnung für Architekten und Ingenieure alle am Bau Beteiligten glücklich zu machen. Doch einer hat wie immer das Nachsehen: In diesem Fall sind es die Bauingenieure.

    bauherr

    Gute Planung lohnt sich für Architekt und Bauherren

    Nach fast 14 Jahren ist sie da, die lange geforderte Änderung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Am Freitag ist die neue Fassung vom Bundesrat verabschiedet worden. Für Architekten hält sie zunächst eine gute Neuerung bereit: für sie wird eine 10 Prozent höhere Entlohnung festgesetzt. Das klingt zunächst nach einer nicht unwesentlichen Mehrbelastung für den Kunden, vor allem, wenn man die Zahlen betrachtet: nach Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums würden demnach für öffentliche Bauprojekte jährlich rund 290 Millionen Euro mehr anfallen als bisher. [mehr » ]