geschrieben am 6. März 2012
Auch Berlin bleibt von Mietpreiserhöhungen nicht verschont, gerade in der Innenstadt und Szene-Kiezen sind enorme Preissteigerungen zu verzeichnen. Am Stadtrand dagegen sind die Mieten relativ stabil, so das Ergebnis des 8. WohnungsmarktReports der GSW Immobilien AG.

In Kreuzberg explodieren die Mieten. Foto: Helga Ewert / pixelio.de
Eine Mietpreiserhöhung von durchschnittlich rund 7,8 Prozent im Jahr 2011 verzeichnet der aktuelle WohnungsmarktReport, der von der GSW Immobilien AG in Zusammenarbeit mit dem Immobiliendienstleistungsunternehmen CBRE erstellt wurde und rund 107.564 Mietangebote berücksichtigt. Damit stieg die durchschnittliche Kaltmiete von 6,11 Euro je Quadratmeter im Jahr 2010 auf 6,59 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2011. Bemerkenswert ist vor allem der Umstand, dass die Mietpreise von teureren Wohnungen nochmals stark angezogen sind – um 9,9 Prozent auf eine Durchschnittsmiete von 12,04 Euro je Quadratmeter. Ein weiterer Trend ist die Verteuerung des Wohnraums in den Innenstadt-Bezirken, [mehr » ]
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geschrieben am 27. Februar 2012
Grundstückspreise sinken wegen Fluglärm. Frankfurts Stadtteile Lerchesberg, Süd-Sachsenhausen, Oberrad und Niederrad hat seine Bodenrichtwerte wegen Fluglärms verringert. Um fünf bis sieben Prozent sind die Preise für Immobilien in diesem Gebieten gesunken, wie der Leiter der Abteilung für Immobilienbewertung im Stadtvermessungsamt, Michael Debus, gegenüber der FAZ bestätigt. Der Fall belegt, dass der Wert von Grundstücken und Immobilien in einer Einflugschneise deutlich abnimmt. [FAZ]
Kaufpreise für Eigentumswohnungen in deutschen Metropolen stark angestiegen. Laut Jones Lang LaSalle sind besonders in München (20 %), Hamburg, Berlin und Frankfurt (alle über 10 %) sowie Düsseldorf (mehr als 5 %) die Kaufpreise für Wohneigentum angestiegen. Auch die Mietpreise stiegen in den Metropolen zum großen Teil mehr als im letzten Jahr. Außerdem wurde 2011 fast doppelt so viel in Wohnimmobilien investiert wie 2010 (diesjähriges Transaktionsvolumen: rund 5,8 Mrd. Euro), während sich die Anzahl der veräußerten Wohneinheiten auf 150.500 verdreifacht hat. [Pressemappe]
Nettokaltmieten 2011 gesunken. Die Nettokaltmieten sind im Vergleich zu 2010 real um 1,1 Prozent gesunken. Dies berichtet die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund in einer Pressemitteilung. „Diese bedenkliche Entwicklung sollten alle Politiker im Bund und vor allem in den Ländern und Kommunen im Blick haben, wenn über höhere Steuern privater Immobilieneigentümer und verschärfte energetische Anforderungen an Wohngebäude diskutiert wird“, warnt daher der Generalsekretär von Haus & Grund Deutschland, Andreas Stücke. Vor allem private Vermieter, die die Immobilie als Altersvorsorge sehen, haben natürlich ein großes Interesse am Werterhalt ihrer Mietobjekte. [Haus und Grund]
Projektarbeiter von Hoch-Tief von Elbphilharmonie abgezogen. Das Bauunternehmen Hochtief hat nach Medienberichten rund ein Drittel seiner Projektmitarbeiter von der Elbphilharmonie-Baustelle in Hamburg abgezogen. Der Konzern steht im Rechtsstreit mit der Stadt Hamburg, es geht um die Verzögerung der Bauarbeiten und deren Folgekosten. „Weil der Bauablauf der Elbphilharmonie wegen zahlreicher Änderungen, ungelöster Fragen und fehlender Entscheidungen an einigen Stellen gestört ist, haben wir zahlreiche Projektmitarbeiter mit anderen Aufgaben betraut“, kommentiert ein Hochtief-Sprecher gegenüber haufe.immobilien. [Haufe]
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geschrieben am 22. Februar 2012
Die Untersagung einer Hausverlosung via Internet durch das Verwaltungsgericht Potsdam ist nun bestätigt. Der 1. Senat des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Berlin stufte die Online-Hausverlosung als erlaubnispflichtiges Glückspiel ein, welches rechtswidrig und damit strafbar ist.

OVG Berlin hat Urteil gegen Online-Hausverlosung bestätigt
Das Angebot klingt verlockend: eine Villa in Michendorf (Potsdam-Mittelmark) für 59 Euro. Damit warb der inzwischen in Österreich ansässige Antragstelle, der die Gewährung eines vorläufigen Rechtsschutzes gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichtes Potsdam beantragt hatte. Das Verwaltungsgericht hatte die Online-Verlosung des Hauses, das gegen eine Losgebühr in Höhe von 59 Euro erworben werden konnte, untersagt. Nach dem Vertrieb aller 13.900 Lose war eine Verlosung der Villa vorgesehen, bei der der Eigentümer des Gewinnerloses das Objekt erhalten sollte. Für den Fall, dass die Verlosung nicht zustande kommt, sollten die Losgebühren [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 9. Februar 2012
Anhänger der linken Szene demonstrierten am Donnerstag gegen die steigende Gentrifizierung in Berlin und erinnerten mit einer Mahnwache an die Räumung des alternativen Wohnprojektes in der Liebigstraße 14 in Friedrichshain.

In Friedrichshain wird gegen Getrifizierung demonstriert. Foto: Marc Tollas / pixelio.de
Gentrifizierung, ein Stichwort, das in Berlin in der Vergangenheit heftig diskutiert wurde. Für die einen bedeutet es die Verschönerung des Wohngebietes, für die anderen die Verdrängung der alternativen Szene aus Berliner In-Vierteln, die ihren Ruhm zumeist der Szene zu verdanken haben und so überhaupt erst zu attraktiven Wohngebieten avanciert sind. Auf diese Weise werden zumeist die sozial schwachen Anwohner aus den Innenstadtbezirken in die Randbezirke gedrängt, da diese nicht mehr für die teureren Mieten aufkommen können. Zum Reizthema wurde die Gentrifizierung nicht zuletzt durch die Räumung des Hauses in der Liebigstraße 14 am 2. Februar 2011. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 5. Februar 2012
International Campus AG: Studentisches Wohnen als Wachstumsmarkt. Eine aktuelle Studie des Forschungs- und Beratungsinstituts BulwienGesa im Auftrag der International Campus AG macht studentisches Wohnen als neuen Wachstumsmarkt in Deutschland aus. Die umfassenden Studie befasste sich mit der aktuellen Lebens- und Wohnsituation von Studierenden in Deutschland. Aufgrund gesteigerter Nachfrage (doppelter Abiturjahrgang, fehlender Wehrdienst, wenig geeigneter Wohnraum…) ist es möglich, hohe Mieten zu verlangen, was den Sektor für Investoren interessant macht. [Deal-Magazin]
BGH: Tatsächlicher Brennstoffverbrauch entscheidend für Heizkostenabrechnung. Vermieter müssen bei der Heizkostenabrechnung vom tatsächlichen Verbrauch ausgehen, statt die von ihnen beglichenen Rechnungen von Energieversorgern zugrunde zu legen. Dies entschied nun der Bundesgerichtshof (BGH, Az. VIII ZR 156/11). Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus und Grund rät privaten Vermietern, sich professionellen Rat zu holen, um die komplexe Abrechnung korrekt durchführen zu können. [Haus & Grund]
Wohnungsneubau: Aufwärtstrend hält an. Der aktuelle KfW-Indikator Eigenheimbau – von der Kreditanstalt für Wiederaufbau für die Wirtschaftswoche erstellt – lässt auf einen anhaltenden Aufwärtstrend im Wohnungsneubau auch für 2012 hoffen. Bis zu 180.000 neue Einheiten sollen gebaut werden. Grund dafür ist unter anderem das anhaltend niedrige Zinsniveau. Dazu kommen Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt und damit Verbesserung der finanziellen Lage vieler Arbeitnehmer, und der Wunsch, das Einkommen sicher anzulegen. [Haufe]
Energy Efficiency Award 2012: dena vergibt Innovationspreis. Unternehmen können sich noch bis zum 4. Mai 2012 um den internationalen Preis „Energy Efficiency Award“ unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler (FDP) bewerben. Prämiert werden innovative Projekte , die zur Steigerung der Energieeffizienz der Betriebe aus Industrie und produzierendem Gewerbe beisteuern. Das Preisgeld beträgt insgesamt 30.000 Euro. [dena]
Berlin: Pfusch am Bau von prominenten Gebäuden. Berlin muss Schäden in Millionenhöhe decken, die durch Baupfusch entstanden sind. Nicht nur am Hauptbahnhof tuen sich schon jetzt grobe Mängel auf, betroffen sind ebenso Gebäude am Potsdamer Platz, im Regierungsviertel , der Flughafen- sowie der BND-Neubau. Sogar die Stelen des Holocaust-Mahnmals weisen vermeidbare Schäden auf, weil die Betonmenge aus Kostengründen zu knapp berechnet wurde. [Tagesspiegel]
Elbphilharmonie Hamburg: Hansestadt darf Baukonzern Hochtief auf Schadensersatz verklagen. Im Streit der Stadt Hamburg und dem Baukonzern Hochtief wegen Bauverzögerung ist es zu einem ersten Zwischenergebnis gekommen. Wie das Hamburger Landesgericht entschied, darf die Hansestadt das Bauunternehmen auf Schadensersatz verklagen. Der tatsächliche Prozess dürfte sich über Monate hinziehen. [Spiegel]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 19. Januar 2012
Nach Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein haben sich jetzt auch die Berliner CDU und SPD in einem Koalitionsvertrag auf eine Anhebung der Grunderwerbssteuer um 0,5 Prozentpunkte auf fünf Prozent geeinigt.

In Berlin wird die Grunderwerbsteuer erhöht. Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de
Wer plant, in diesem Jahr Eigentum in Berlin zu erwerben, der kann sich bereits jetzt darauf einstellen, ab April dieses Jahres eine Grunderwerbssteuer in Höhe von fünf Prozent statt bislang 4,5 Prozent an das Land Berlin zahlen zu müssen. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf beschloss der Berliner Senat am Dienstag als eines der ersten Vorhaben in diesem Jahr. Zur Durchsetzung fehlt nur noch die Zustimmung durch das Abgeordnetenhaus.
Berlin spekuliert auf deutliche Mehreinnahmen
Von der Anhebung der Grunderwerbssteuer verspricht sich das Land, [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 17. Januar 2012
Bei Investoren längst als heißer Tipp gehandelt, gilt Karlshorst auch für Eigennutzer von Immobilien als begehrte Wohnlage. Dieses Potential soll nun ausgebaut werden. Geplant sind die Neubausiedlung „Carlsgarten“ und die „Gartenstadt Karlshorst“, bei der neben Neubauten auch die denkmalgeschützten ehemaligen Flugzeughallen in Berlin an der Promenade zu Wohnhäusern umgebaut werden sollen.

Auch rund um das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst wird gebaut. Foto: Wikipedia
Der Berliner Stadtteil Karlshorst befindet sich im Zeichen des Wandels: Die Infrastruktur soll ausgebaut, Kultureinrichtungen geschaffen werden und neuer Wohnraum für junge Familien und Eigenheim-Interessenten entstehen - so zum Beispiel bereits verwirklicht mit der Bebauung von Brachland rund um die alte Kaserne zum „Wohnpark Karlshorst“, der seit 2010 entsteht. In 12 denkmalgeschützten Altbauten und drei Neubauten sind in diesem Bauvorhaben auf einem rund 46 Hektar großen Areal insgesamt 350 Wohnungen geplant, deren Fertigstellung Anfang 2012 bereits vorgesehen ist. Wer sich hier ein Eigenheim zulegen möchte, der muss jedoch auch über ein entsprechendes Portemonnaie verfügen können, mit einem Quadratmeterpreis von rund 2.080 Euro liegt der Kaufpreis nämlich stark über dem [mehr » ]
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geschrieben am 13. Januar 2012
Nachdem schon die Bezirke aktiv werden, schreitet nun auch Berlins Bausenator Michael Müller (SPD) gegen die steigenden Mieten in der Hauptstadt ein. Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind angewiesen, keine pauschalen Mieterhöhungen mehr auszusprechen – zur Erleichterung ihrer Mieter in rund 270.000 Wohnungen.

Berlin will Mieterhöhungen bekämpfen. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Bausenator Michael Müller (SPD) hat an die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Weisung gegeben, fürs Erste keine pauschalen Mieterhöhungen zu fordern. Nachdem im Sommer rund 17.000 Mieterhöhungsforderungen ausgesprochen wurden, hatte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) vor den Senatswahlen mit den Gesellschaften vereinbart, dass bis zum Jahresende keine Mieterhöhungen mehr folgen sollten.
Diese Übereinkunft möchte Senator Müller gern noch eine Weile fortführen. Eine langfristige Regelung soll in sogenannten Zielvereinbarungen zwischen Senat und Wohnungsbaugesellschaften in den nächsten Tagen [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 9. Januar 2012
In der deutschen Hauptstadt explodieren die Mietpreise: Seit Monaten ist der stetige Trend von steigenden Mieten schon erkennbar. Nun möchten die Bezirke regulierend eingreifen, nachdem der Senat bisher untätig blieb – trotz großspuriger Versprechen im Koalitionsvertrag.

In der Sredzkistraße müssen die Mieter der Gewobag die Modernisierungs-Umlage nicht mittragen. Foto: KlausM / pixelio.de
Die Regierungsparteien des Berliner Senats SPD und CDU haben in ihrem Koalitionsvertrag noch eine Stadt mit bezahlbaren Mieten versprochen, getan hat sich bisher nichts. Weiterhin steigen die Mieten der deutschen Hauptstadt, ein natürliches Ende des Trends ist nicht abzusehen. Jetzt treten die Bezirke selbst auf den Plan.
Den Anfang machte Pankow: In der vergangenen Woche wurde mit der Wohnungsbaugesellschaft Gewobag in Absprache mit der Mieterberatung eine „öffentlich-rechtliche Vereinbarung zum sozialverträglichen Ablauf von geplanten Sanierungen in Prenzlauer Berg“ erarbeitet. Sie sieht vor, dass den betroffenen 150 Mietern in insgesamt acht Mietshäusern eine gesamte Modernisierungs- [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 19. Dezember 2011
Das ehemalige Daimler-Quartier am Potsdamer Platz in Berlin erweist sich für die skandinavische Bank SEB als Ladenhüter. Die Eigentümer wollten das Grundstück im Herzen der Hauptstadt für 1,48 Milliarden Euro veräußern, potenzielle Käufer boten maximal rund eine Milliarde Euro. Das hat auch Folgen für die Anleger, denn nun kann SEB nicht wie geplant ihren eingefrorenen Immobilienfonds SEB Immoinvest wieder eröffnen.

Das Daimer-Quartier (links im Bild) wird für SEB zum Ladenhüter. Foto: Michael J. Zirbes / Wikipedia
Immobilien am Potsdamer Platz, eine der Top-Adressen in Berlin, dürften sich verkaufen wie warme Semmeln, könnte man meinen. Die skandinavische Bank SEB wurde jüngst eines besseren belehrt: Die Besitzer des ehemaligen Daimler-Quartiers mussten zunächst das nur mäßige Kaufinteresse am Grundstück verdauen, jetzt wird klar, dass potenzielle Käufer auch nicht bereit sind, die angepeilten 1,48 Milliarden Euro zu zahlen. Wie die Montagausgabe der „Berliner Morgenpost“ aus Verhandlungskreisen verlauten ließ, wurden nur rund eine Milliarde Euro für das Grundstück geboten. Mit dem eingenommenen Geld wollte die SEB ihren seit etwa eineinhalb Jahren eingefrorenen Immobilienfonds SEB Immoinvest noch in diesem Jahr wiedereröffnen. Dieser Plan wird sich bei einem Erlös von nur einer Milliarde [mehr » ]
Von immobilo_silke
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