geschrieben am 4. Dezember 2011
Schwimmende Häuser gegen steigendes Wasser. In Holland reagiert die Architektur auf den Klimawandel. Demnächst kommen Häuser auf den Markt, die auf Pontons aufliegen, welche entweder direkt im Wasser liegen oder nur bei Hochwasser schwimmen. Damit reagiert man auf die wechselnden Wasserstände an Hollands überschwemmungsgefährdeten Gebieten und auf die Tatsache, dass der Meeresspiegel aufgrund des Klimawandels an den Küsten Jahr für Jahr steigt. In Städten wie Rotterdam ist man von der Idee angetan. [Spiegel]
BFW: Optimistische Erwartungen für 2012 abgekühlt. Die Ängste vor der Wirtschaftskrise sind auch in der Immobilienbranche angekommen. Die regelmäßige Konjunkturumfrage des Bundesverbands freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) ergab, dass zur Zeit 66 Prozent der Mitgliedsunternehmen ihre Geschäftslage als positiv bewerten. Auffällig ist, dass unter den Mietgliedern, die im ländlichen Raum tätig sind, nur 23 Prozent die Geschäftslage als sehr gut, 12 Prozent dagegen als schlecht einstufen. Auch die optimistischen Erwartung für 2012 haben sich im Vergleich zu vorherigen Umfragen abgekühlt: Im Frühjahr waren noch 43 Prozent von einer Besserung ihrer Geschäftslage überzeugt, jetzt sind es nur noch 24 Prozent. 10 Prozent rechnen gar damit, dass sich ihre Lage verschlechtern wird. [BFW-Bund]
Erschwinglichkeitsindex: Hohes Niveau bei Wohneigentum. Das Ergebnis des Erschwinglichkeitsindex des Immobilienverbandes IVD ist, dass Wohneigentum noch immer auf einem historisch hohen Niveau rangiert. Dies bedeutet, dass es zur Zeit für einen durchschnittlichen Haushalt finanziell besonders günstig ist, eine Immobilie zu kaufen. Vor allem durch das Sinken des Zinsniveaus im dritten Quartal dieses Jahres katapultierte sich der Wert wieder auf den Höchststand von Ende 2010. [IVD]
Einzelhandelsstandorte: Münchens beste Lagen top. Münchner 1A-Lagen sind laut Comfort Städtereport weiter auf dem Weg, sich unter den teuersten und nachgefragtesten Einzelhandelsstandorten der Welt zu aufstellen. Schon jetzt ist die Flächenproduktivität mit etwa 6.300 Euro pro Quadratmeter absolute Spitze in Deutschland. München profitiert vor allem von Touristen, Geschäftsreisenden und Tagesausflüglern. [comfort.de]
BGH: Vermieter zu Auskunft über tatsächliche Betriebskosten nicht verpflichtet. Ist im Mietvertrag eine Pauschale für die Betriebskosten angesetzt, so ist der Vermieter nicht grundsätzlich verpflichtet, dem Mieter Auskunft über die exakte Höhe der Betriebskosten zu erteilen. Die entschied der Bundesgerichtshof (BGH). Nur, wenn es Anhaltspunkte gibt, dass die Kosten sich ändern, muss es dem Mieter ermöglicht werden, Auskunft über die genauen Kosten zu bekommen. [BGH]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 15. Juni 2011
Laut des aktuellen Betriebskostenspiegels des Mieterbundes Nordrhein-Westfalen zahlen Mieter rund 3 Euro pro Quadratmeter für Betriebskosten im Monat. Oftmals stellen die Betriebskosten bereits ein Drittel der Gesamtmiete dar.

NRW ist Spitzenreiter bei den Betriebskosten pro m². Henrik Gerold Vogel / pixelio.de
Mieter in NRW zahlen für Betriebskosten im Monat durchschnittlich 3,02 Euro pro Quadratmeter. Das ergab der aktuell veröffentlichte Betriebskostenspiegel des Mieterbundes Nordrhein-Westfalen, der auf den Abrechnungsdaten von 2009 basiert.
NRW hat im bundesweiten Vergleich mit die höchsten Betriebskosten pro Quadratmeter aufzuweisen. In den westlichen Bundesländern beliefen sich die Betriebskosten pro Quadratmeter im Durchschnitt auf 3,01 Euro. In den neuen Bundesländern dagegen zahlten Mieter 2009 im Schnitt 2,59 Euro pro Quadratmeter für Betriebskosten. [mehr » ]
Von immobilo_kathi
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geschrieben am 17. April 2011
Betriebskostennachforderungen gelten im Fall als Insolvenzforderungen. Geht ein Mieter in Insolenz, so gilt eine Betriebskostennachforderung für einen Zeitraum vor Insolvenzeröffnung als Insolvenzforderung, egal ob die Betriebskostenabrechnung zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung schon erstellt war oder nicht. So urteilte diese Woche der Bundesgerichtshof. [BGH]
Anfechtung der Jahresabrechnung von der Größe des Nachteils unabhängig. Eine Anfechtung der Jahresabrechnung ist nicht nur bei großen Nachteilen des Mieters möglich, urteilte das Oberlandesgericht München. Offen blieb dabei, wie man im Einzelfall ein schützenswertes Eigeninteresse von Schikane unterscheiden kann. [Haufe]
Vermietung des ehemaligen Flughafengebäudes Tempelhof: erstmals im Plus. Das frühere Tempelhofer Flughafengebäude hat seinem Vermieter im vergangenen Jahr erstmals ein Plus eingebracht. Wie Geschäftsführer Sven Lemiss berichtet, nahm die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) 500.000 Euro mit der Vermietung ein. [Welt]
Top-15-Ranking: Welche Städte lohnen sich wirklich für Immobilienkäufer. Das Handelsblatt legt eine Rangliste der zehn für Immobilienkäufer attraktiven Städte vor. Top-Standorte wie Hamburg oder München sind nach wie vor begehrt, aber auch andere Städte holen auf. [Handelsblatt]
Hauspreisindex der Hypoport AG. Vor allem Preise für Bestandshäuser brechen ein. Auch wenn die Werte für Wohnimmobilien immer noch über dem Vorjahr liegen, stellte sich im März eine generelle Abschwächung der Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt ein. Vor allem betroffen waren die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser. [Haufe]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 6. April 2011
Wie aus dem nun veröffentlichten Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbunds (DMB), bekannt wurde, zahlen Mieter zum Teil mehr als 3 Euro Betriebskosten pro Quadratmeter. Ein Ende der prekären Lage scheint bisher noch nicht in Aussicht. Dieses Problem stellt deutsche Mieter vor die Frage: Umziehen und sparen oder weiter ins Portemonnaie greifen und kräftig zuzahlen?

DMB stellt hohe Betriebskosten in Aussicht.
Die Betriebskosten deutscher Mieter steigen in aussichtslose Höhen. Mieter zahlen im Durchschnitt 2,19 Euro pro Quadratmeter im Monat. Addiert man zu der sogenannten zweiten Miete aber noch weitere Kosten wie Heizung, Wasser, Strom zusammen, so beläuft sich der Endpreis der Betriebskosten laut Betriebskostenanalyse 2009 auf 2,94 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Jahr 2008 ist hier ein deutlicher Anstieg von 1,4 Prozent zu verzeichnen. [mehr » ]
Von immobilo_luisa
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geschrieben am 18. November 2010
Zur Abrechnung des Wasserverbrauches dürfen Vermieter auch die Werte von ungeeichten Wasserzählern benutzen – korrekt müssen die Werte dennoch sein. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) hervor.

Wasserzähler: Nebenkosten okay trotz abgelaufener Eichfrist . Foto: knipseline / pixelio.de
Die Abrechnung der Betriebskosten gibt alle Jahre wieder Anlass zu Streit zwischen Vermieter und Mieter. Oftmals sind die Abrechnungen schlicht falsch, weil dem Mieter nicht umlagefähige Kosten aufgebürdet werden, in vielen Fällen wird die Richtigkeit der gemessenen Werte - beispielsweise beim Wasserverbrauch - angezweifelt. Nicht selten landen solche Streitigkeiten dann vor Gericht.
Im verhandelten Fall hatte ein Mieter geklagt, weil die Eichfrist der Zähler, die den Wasserverbrauch seiner Wohnung gemessen haben, in den Jahren 2006 und 2007 bereits abgelaufen war. Die zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr geeichten Wasserzähler hätten nach Meinung des Mieters in keinem Fall zur Abrechnung der Nebenkosten genutzt werden dürfen. Stattdessen seien die Nebenkosten anteilig anhand der Wohnungsgröße zu ermitteln. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. November 2010 mit 2 Kommentaren
Betriebskosten mehrerer Häuser können zusammen abgerechnet werden. Wie der BGH entschied, dürfen Vermieter von preisfreiem Wohnraum die Betriebskosten mehrerer zusammenhängender Gebäude zu einer Abrechnungseinheit zusammenfassen. Im verhandelten Fall stritten sich Mieter und Vermieter, ob drei verschiedene Häuser als eine Wirtschafts- und Abrechnungseinheit behandelt werden dürfen. [Haufe]
Hypothekendarlehen jetzt prüfen. Die Talfahrt der Hypothekenzinsen scheint vorbei, denn seit dem historischen Tiefststand im August konnten die Zinssätze wieder leicht zulegen. Wer eine Immobilie finanzieren will und kann, sollte sich daher in der nächsten Zeit nach einem geeigneten Darlehensgeber unsehen. Was dabei zu beachten ist. [Focus]
Steigert der Mietspiegel die Münchener Mieten? München ist und bleibt das teuerste Miet-Pflaster in Deutschland. Damit nicht noch mehr bezahlt werden muss als üblich, gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt einen Mietspiegel. Doch dieser verfehlt scheinbar seinen Zweck: Die SPD vermutet, dass der Mietspiegel für sich weiterhin verteuernde Mieten verantwortlich sei. [Münchener Merkur]
DSL: Keine Kündigung trotz Umzug. Kunden können ihren an eine Vertragsdauer gebundenen DSL-Vertrag bei einem Umzug selbst dann nicht ausserordentlich kündigen, wenn der Anbieter am neuen Wohnort keinen DSL-Anschluss anbieten kann. Das entschied der BGH. Durch die lange Laufzeit hätte der Kunde Vorteile beim Preis, zudem rechne sich der Vertrag für den Anbieter durch die Bereitstellung der Hardware erst im zweiten Vertragsjahr. [Welt]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 31. August 2010
Nur all zu oft stockt deutschen Mietern beim Anblick der jährlichen Heizkostenabrechnung regelrecht der Atem. Angesichts der hohen Kosten für Heizung und Wasser suchen viele zunächst die Schuld für die hohen Kosten bei sich. Wie aber neuste Heizgutachten zeigen, sind es oft die Vermieter, die zu viel Geld für Brennstoffe und Ablesefirmen ausgeben und so den Mietern viel zu hohe Heizkosten abverlangen.

Für zu hohe Heizkosten sind oftmals die Vermieter verantwortlich
Sobald die ersten kalten Tage anbrechen, werden auch in vielen Wohnungen sofort die Heizungen aufgedreht, wenn möglich sogar in jedem Zimmer gleichzeitig. Die böse Überraschung kommt dann mit der Heizkostenabrechnung. Doch was die meisten nicht wissen: oft es sind die Vermieter, die zu viel Geld für Brennstoffe wie Gas, teure Messdienstleister oder Wartungs- und Betriebsstromkosten ausgeben. Diese Kosten dann meist in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter abgewälzt. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
in Energie
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geschrieben am 5. August 2010
Verbraucherschützer sind alarmiert: Deutsche Mieter zahlen zu viel für den Betriebsstrom ihrer Heizanlage. Experten raten, die Heizkostenabrechnung mithilfe eines Heizgutachtens genau analysieren zu lassen, damit eventuelle Überzahlungen ermittelt und beanstandet werden können.

Erst sicher gehen, dann zahlen: Betriebsstromkosten sind oft zu hoch
560 Millionen Euro – so viel erhalten deutsche Vermieter jährlich von ihren Mietern für den Betriebsstrom ihrer Heizanlage. Pro Haushalt sind das etwa 13 Euro – das ist eindeutig zu viel, meint die Berliner Gesellschaft „co2 online“, die gemeinsam mit dem Onlineportal heizspiegel.de eine Untersuchung von 12.500 Heizkostenabrechnungen durchgeführt hat. Diese sollten deutsche Mieter im Jahr rund 100 Millionen Euro weniger kosten. Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH kritisiert, dass Vermieter und Hausverwaltungen wenig motiviert sind, die Betriebsstromkosten zu senken, da sie „die Ausgaben ohnehin mit der Heizkostenabrechnung an die Mieter weiterreichen“. [mehr » ]
Von immobilo_marie
in Geld / Finanzierung
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geschrieben am 25. Juni 2010 mit einem Kommentar
Die Haushalte in Deutschland haben zunehmend unter einer extrem sprunghaften Entwicklung der Wohn-Nebenkosten zu leiden. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen fordert deshalb eine stärkere Preisaufsicht für Energiepreise und Gebühren. Doch nicht nur private Unternehmen zeigen sich als Preistreiber, auch die öffentliche Hand kassiert fleißig mit.

Wasser: Besonders teuer in Berlin.
Verbrauchern fällt es immer schwerer, die Nebenkosten vernüftig zu planen. Speziell die Preise für Heizenergie entwickeln sich zunehmend sprunghaft, wie aus der zum vierten Mal vorgenommenen Auswertung der BBU-Preisdatenbank hervorgeht, die gestern in Berlin vorgestellt wurde. So stiegen die Gaspreise im Land Brandenburg zum 1. Januar 2009 im Schnitt um 15 Prozent, um genau ein Jahr später wieder um durchschnittlich 21,6 Prozent zu sinken. [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Energie
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geschrieben am 14. Mai 2010 mit 4 Kommentaren
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe stärkte in einem Urteil die Rechte der Vermieter: Ein gleichbleibender Fehler in der Betriebskostenabrechnung muss Jahr für Jahr neu reklamiert und damit immer wieder neu geltend gemacht werden. Der Deutsche Mieterbund beklagt eine Benachteiligung der Mieter und bezeichnet die Entscheidung als „nicht nachvollziehbar“.

Nebenkosten: Mieter müssen fehlerhafte Betriebskostenabrechnungen immer wieder reklamieren.
Hat ein Wohnungsmieter Zweifel an einzelnen Punkten seiner Betriebskostenabrechnung, muss er Beanstandungen innerhalb der dafür vorgesehenen einjährigen Frist beim Vermieter einreichen. Das gilt auch, wenn der Mieter in den Vorjahren den immer gleichen Fehler des Vermieters in der Betriebskostenabrechnung regelmäßig reklamiert hätte, wie jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) in einem Urteil entschieden hat. [mehr » ]
Von immobilo_marie
in Rechtliches
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