geschrieben am 3. November 2011 mit einem Kommentar
Laut jüngst in Kraft getretener Trinkwasserverordnung müssen Vermieter größere Warmwasser-Aufbereitungsanlagen einmal jährlich auf eine Verseuchung mit Legionellen prüfen. Doch wer soll nun zahlen?

Nicht nur in Dortmund wird diskutiert, wer die Kosten für Legionellen-Tests tragen soll. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
Seit dem 1. November ist in Sachen Trinkwasser safety first angesagt: Die Trinkwasserverordnung schreibt Vermietern vor, Warmwasser-Aufbereitungsanlagen für Mehrfamilienhäuser einmal pro Jahr auf Legionellen untersuchen zu lassen. Betroffen sind Warmwasser-Aufbereitungsanlagen, deren Speichervolumen mindestens 400 Liter beträgt oder wenn das Rohrleitungsvolumen zwischen Boiler und Entnahmestelle mindestens 3 Liter umfasst.
Legionellen sind Bakterien, die in warmem Wasser leben und beim Menschen die mitunter lebensbedrohliche Legionärskrankheit auslösen können. In der Ruhrpott-Metropole Dortmund wurden dem Gesundheitsamt allein in diesem Jahr fünf Infektionen mit der gefährlichen Lungenkrankheit gemeldet. Der Test auf eine Legionellen-Verseuchung macht also grundsätzlich Sinn, strittig ist nur, wer die Kosten für die obligatorische Prüfung übernimmt: [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 23. August 2011
Die deutschen Firmen für Solarenergie stehen dem Kostendruck der großen chinesischen Anbieter schon beinahe hilflos gegenüber. Chinesische Hersteller können aufgrund ihrer enormen Größe einen starken Preisdruck auf andere Anbieter ausüben und zwingen viele Untenehmen in die Knie. Deutsche aber auch Solarfirmen aus der USA, die einstigen Vorreiter der Branche, sind heute der Konkurrenz ausgeliefert und verbuchen große Verluste.

Die Konkurrenz aus China übt starken Druck auf die deutsche Solarindustrie aus. Foto: berlin-pics / pixelio.de
Die gesamte deutsche Solarindustrie hat es schwer in diesen Tagen. Durch den Druck aus China unterliegen die Untenehmen einem Preisdruck, der es in sich hat. Zahlreiche Unternehmen schreiben rote Zahlen und einige mussten schon die Insolvenz anmelden. Fast die Hälfte der globalen Nachfrage für Solarenergie entfiel noch bis vor rund zwei Jahren auf Deutschland. Die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hatte sich bezahlt gemacht und deswegen bot sich wenig Spielraum für die Konkurrenz. Jedoch kamen mit der Zeit die Gelder des EEG immer seltener den deutschen Solarfirmen zugute. Heute findet man die größten Hersteller in Asien, Deutschland wurde von China längst eingeholt (Spiegel Online berichtete anhand des Branchenblatts Photon). Nur noch sehr wenige Solarfirmen können sich gegen den globalen Wettbewerb behaupten und deutsche Firmen leiden enorm unter dem Preisdruck, den die großen Anbieter ausüben. [mehr » ]
Von immobilo_theresa
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geschrieben am 22. Juni 2011
Die erste Umweltstudie, in der zwölf deutsche Großstädte unter die Lupe genommen wurden, zeigt, dass Deutschland in puncto Nachhaltigkeit im Vergleich mit anderen europäischen Ländern zu der Spitzengruppe gehört.

Die deutsche Hauptstadt schnitt unter den analysierten deutschen Städten am besten ab. Foto: Siemens Pressebild.
Die von der Siemens AG in Auftrag gegebene Umweltstudie Green City Index brachte zutage, dass zehn von zwölf untersuchten deutschen Städten die zweitbeste Kategorie „überdurchschnittliche gut“ von insgesamt fünf Bewertungskategorien erreichten – und damit mit europäischen Städten wie Stockholm, Brüssel oder Wien locker mithalten können. Untersucht wurden die Großstädte vom Forschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU), welches die Resultate des German Green City Indexes zusätzlich mit denen des European City Index verglich. Diese Studie aus dem Jahr 2009 betrachtete bereits 29 europäische Metropolen. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 4. November 2010 mit einem Kommentar
Derzeit wird in Deutschland heftig debattiert, wie der Wohnbestand energetisch auf Vordermann gebracht werden soll - dabei ist nicht mal klar, wie viele Wohnungen es überhaupt in Deutschland gibt. Die letzten Zahlen datieren auf die letzte Volkszählung – und die ist bereits 23 Jahre her. Mit dem Mikrozensus 2011 sollen die Statistiken nun auf den neuesten Stand gebracht werden.

Mit dem Zensus 2011 soll die Einwohnerzahl sowie der aktuelle Wohnungsbestand geklärt werden
In Westdeutschland wurde 1987 zum letzten Mal die Einwohnerzahl erfasst, in der ehemaligen DDR bereits sechs Jahre zuvor. Die DDR gibt es seit 20 Jahren nicht mehr und auch in der Bundesrepublik gab es einige Veränderungen. Die Unklarheit über die genaue Einwohnerzahl könnte daher zu einem Wohnungsmangel bzw. zu einem kostspieligen Überangebot führen, da der tatsächliche Bedarf an Wohnungen derzeit ungewiss ist. Obwohl seit den letzten Volkszählungen nur Neubauten und Abrisse erfasst wurden, gebe es aber „keine verlässlichen Zahlen darüber, wie viele kleinere Wohnungen zu größeren zusammengelegt – oder wie viele größere Wohnungen in kleinere unterteilt oder gar abgerissen wurden“, kommentiert Michael Voigtländer vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln den Informationmangel gegenüber welt.de. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 27. Mai 2010
Im weltweiten Vergleich der Lebensqualität in Großstädten befinden sich mit Düsseldorf, München und Frankfurt am Main gleich drei deutsche Metropolen in den Top Ten. Ein wenig schlechter schnitten die Städte der Bundesrepublik im Umwelt-Ranking ab: beste deutsche Stadt ist hier Nürnberg.

Lebensqualität: Düsseldorf, München und Frankfurt (Main) weltweit vorn dabei.
Gute Nachrichten für die Bürger der rheinischen Metropole Düsseldorf: In punkto Lebensqualität kann die Stadt so sehr überzeugen wie keine andere in der Bundesrepublik und auch der internationale Vergleich kann sich durchaus sehen lassen. So lebt es sich in Düsseldorf besser als in New York, dass international nur auf Platz 98 rangiert. Wie in jedem Jahr hat die Beratungsgesellschaft Mercer Human Resource Consulting eine weltweite Studie zur Bewertung der Lebensqualität in Großstädten durchgeführt und deutsche Metropolen dabei alles andere als schlecht abschneiden lassen. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 15. April 2010 mit 2 Kommentaren
Das Angebot an Wohneigentum in großen deutschen Städten wird knapp. Besonders in Süddeutschland gibt es laut einer Umfrage von immowelt.de wenige Angebote, die dafür umso höhere Kaufpreise haben.

In den Großstädten wird Wohneigentum knapp.
Schlechte Nachrichten für alle, die planen, sich in einer deutschen Großstadt wie Berlin niederzulassen und dies mit dem Kauf eines Hauses oder eine Wohnung zu verbinden: In den Ballungsräumen der Republik stehen aufgrund der hohen Nachfrage immer weniger Wohneigentum-Angebote zur Verfügung. Das ergab jetzt eine Umfrage von immowelt.de, bei der über 3.000 Immobiliensuchende befragt wurden.
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Von immobilo_marie
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geschrieben am 30. März 2010 mit einem Kommentar
Auf dem deutschen Strommarkt soll etliche Jahre nach der Liberalisierung mehr Wettbewerb herrschen - damit die Preise sinken können. Eine ensprechende Initiative haben Deutschland und EU nun vorgestellt. Bisher teilen sich wenige Konzerne den Markt untereinander auf. Politker monieren die mangelhaften Vorraussetzungen für mehr Wettbewerb im Stromsektor.

Zu wenig Wettbewerb: zwei Drittel der Erzeugungskapazitäten liegen bei den vier großen Stromkonzernen.
Die marktbeherrschende Stellung der vier großen Energiekonzerne in Deutschland stößt bei Politikern in Berlin und Brüssel zunehmend auf Widerstand. Insbesondere die bisher mangelde Konkurrenzsituation zwischen den Anbietern rückt in den Fokus der Kritik, weshalb in Zukunft für mehr Wettbewerb gesorgt werden soll.
Der europäische Energiekommissar Günther Oettinger sagte dem Handelsblatt, dass es „längst noch nicht die technische, rechtliche und wirtschaftliche Grundlage für Wettbewerb“ im Strommarkt gäbe. Der deutsche Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) sagte im gleichen Atemzug, dass es zu den Zielen der Bundesregierung gehöre, den Wettbewerb im Stromsektor deutlich zu stärken. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 19. März 2010 mit einem Kommentar
Der Wohnungsneubau in Deutschland hat einen neuen Tiefstand erreicht. Auch im internationalen Ranking bleibt die Zahl der neu gebauten Wohnungen weit hinter seinen europäischen Nachbarn zurück. Das ergab eine aktuelle Bauprognose von Euroconstruct. Eine verheerende Wohnungsnot muss dabei jedoch noch nicht befürchtet werden.

Wohnungsbau in Deutschland: Europaweit an letzter Stelle.
Die Situation des Wohnungsneubaus in Deutschland hat diese Woche für einigermaßen Aufregung gesorgt. Erst vermeldete das Statistische Bundesamt einen
leichten Anstieg der Baugenehmigungen im vergangenen Jahr, dann
warnten verschiedene Verbände vor einer Wohnungsnot in Deutschland. Auch die Zahlen einer Studie von Euroconstruct und LBS sind wahrlich kein Ruhmesblatt für Deutschland.
Denn während der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland im Europa-Vergleich als einer der wertstabilsten gilt, sehen die Zahlen beim Wohnungsbau weitaus weniger rosig aus. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 12. März 2010
Seit Monaten fahren die auffälligen Autos mit dem Kameraaufbau über Deutschlands Straßen und niemand hat groß Notiz genommen. Doch jetzt steht das Deutsche Street-View Projekt des Internetriesen Google kurz vor dem Abschluss – und wird zum Streit-View. Viele Gemeinden und Anwohner haben massive Datenschutzbedenken und wollen gegen die Veröffentlichung der Straßenansicht vorgehen.

Unerwünscht: Fremde Einblicke in Haus und Garten
Ihre Hecken sind den Deutschen heilig, denn was im eigenen Garten passiert, muss ja nicht gleich jeder sehen. Der Nachbar nicht und schon gar nicht der Rest der Welt. Und da trifft es sich nicht wirklich gut, dass Google derzeit praktisch ganz Deutschland abfilmt – mit auf Autos montierten Kameras, die in etwa drei Metern Höhe locker über jede gut gestutzte Hecke filmen können. Wie das hinterher aussieht, kann man bereits für Städte in Großbritannien, Frankreich oder den USA sehen.
Rechtliche Bedenken in Deutschland
Nun hat das ganz gewiss seine Vorteile, zum Beispiel für Immobilieninteressenten, die vorher virtuell und mit 360° Rundumblick die Gegend oder das Gebäude erkunden wollen – aber es gibt eben auch massive datenschutz- und persönlichkeitsrechtliche Bedenken, [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 20. Februar 2010 mit 9 Kommentaren
Der Wohnkomfort älterer Menschen ist oft unzureichend, und durch altersbedingte Gebrechen sind Senioren in ihrer Mobilität zu Hause häufig eingeschränkt. Ein Wohnungsumbau ist aus finanzieller Sicht meistens nicht möglich und ein Umzug nur schwer umzusetzen.
Um diesen Zustand zu ändern, will die staatliche Förderbank KfW zukünftig die Anschaffung von Treppenliften fördern und so eine barrierefreie Alternative für Bedürftige bieten. Alleine in Berlin leben mehr als 93 Prozent der über 65-Jährigen wenig komfortabel in den eigenen vier Wänden, so der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen BFW. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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