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    Nächste Runde im Gagfah-Streit: Mediation mit Dresden gescheitert

    geschrieben am 5. Januar 2012

    Die Milliardenklage der Stadt Dresden gegen den Immobilienkonzern Gagfah geht weiter seinen Gang. Ein gerichtliches Mediationsverfahren zwischen den Kontrahenten vor dem Landgericht Dresden ist nun endgültig gescheitert, nun landet der Fall vor der 9. Zivilkammer.

    Das Mediationsverfahren zwischen Dresden und Gagfah ist gescheitert. Foto: Hans-Christian Hein  / pixelio.de

    Das Mediationsverfahren zwischen Dresden und Gagfah ist gescheitert. Foto: Hans-Christian Hein / pixelio.de

    Seit letztem Frühjahr wird im Fall der Klage der Stadt Dresden gegen das Luxemburger Immobilienunternehmen Gagfah nach einer gerichtlichen Lösung gesucht. Die sächsische Landeshauptstadt hatte die Gagfah-Gesellschaften Woba Nordwest und Woba Südost verklagt, weil diese beim Weiterverkauf von Wohnungen gegen die vorher zum Schutz der Mieter verhandelte Sozialcharta verstoßen haben sollen. Dresden fordert nun eine Vertragsstrafe in Höhe von 1.084.000.000 Euro inklusive 5 Prozent Zinsen über dem jeweiligen Basiszinssatz.

    Die Stadt hatte 2006 seine städtischen Wohnungsunternehmen an die Gagfah verkauft [mehr » ]



    Gagfah holt zum juristischen Gegenschlag aus

    geschrieben am 16. Juni 2011

    Der Immobilienkonzern Gagfah lässt die milliardenschwere Klage der Stadt Dresden nicht länger auf sich sitzen. Der Immobilien-Gigant schlägt nun mit einer Gegenklage zurück: Es soll geklärt werden, ob dem Konzern Ansprüche aus dem Rechtsstreit von bis zu 800 Millionen Euro zustehen könnten.

    Es ziehen dunkle Wolken über Dresden auf: Die Gagfah reichte gleich zwei Widerklagen gegen die Stadt ein. Foto: Jürgen Mala/ pixelio.de

    Es ziehen dunkle Wolken über Dresden auf: Die Gagfah reichte gleich zwei Widerklagen gegen die Stadt ein. Foto: Jürgen Mala/ pixelio.de

    Der milliardenschwere Streit zwischen der Stadt Dresden und der Gagfah erlebt einen erneuten Höhepunkt. Der Immobilienkonzern holt jetzt zum juristischen Gegenschlag aus: 800 Millionen Euro stehen hierbei auf dem Spiel. Nach Konzern-Aussagen sei das Vorgehen der sächsischen Landeshauptstadt unbegründet und darüber hinaus auch rechtsmissbräuchlich gewesen. Die Gagfah sieht sich durch die milliardenschwere Klage der Stadt Dresden schwer geschädigt und geht in die Offensive: Der Konzern reichte gleich zwei Widerklagen gegen die Stadt ein. [mehr » ]



    Immer Ärger mit der Gagfah: Brennan unter Insider-Verdacht

    geschrieben am 24. Mai 2011

    Die Immobilienfirma Gagfah kommt weiter nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Nachdem die Aktien des Konzerns nach Meldungen am Montag kräftig nachgegeben haben, steht Vorstandschef William Brennan auch noch eine Klage wegen Insider-Handels ins Haus.

    gagfah-Chef unter Insider-Verdacht. Foto: pixelio.de

    gagfah-Chef unter Insider-Verdacht. Foto: pixelio.de

    Das luxemburgische Immobilienunternehmen Gagfah kommt auch weiterhin nicht auf einen grünen Zweig. Gestern wurde bekannt, dass das Unternehmen für das vergangene Quartal keine Dividende auswerfen will, um das Geld statt dessen in den Wohnungsbestand zu investieren. Diese Entscheidung habe nach Auskunft eines Börsianers den Kurs belastet: Die Aktien der Immobilienfirma haben am Freitag nach Zahlen vom Vorabend deutlich nachgegeben (fast 11%) und sind damit an das Ende des MDax gerutscht. Zuvor war das Unternehmen von der Stadt Dresden auf Grund nicht eingehaltener Vertragsklauseln auf 1,08 Milliarden Euro verklagt: Die Gagfah hatte beim Verkauf von Wohnungen die vereinbarte Sozialcharta ignoriert, Berichte von Schimmelwohnungen und Ähnlichem machten auch aus anderen Städten die Runde. [mehr » ]



    Gagfah-Klage entfacht in Dresden Diskussion um neue städtische Wohnungsgesellschaft

    geschrieben am 28. März 2011

    Die Dresdener SPD erklärt den Privatisierungswahn für gescheitert: Nach dem Verkauf der städtischen Woba an die Gagfah, durch den Dresden 2006 auf einen Schlag nahezu schuldfrei wurde, gab es mit dem Wohnungsunternehmen zunehmend Schwierigkeiten. Was nun folgt, ist ein vermutlich langwieriger und kostenintensiver Prozess der Stadt gegen die Gagfah. Auf einem Sonderparteitag forderte die SPD jetzt eine neue Woba, die langfristig stabile Mieten für sozialen Wohnraum bietet.

    Dresdener SPD plädiert für neue Woba. Foto: Hufeisennase / pixelio.de

    Dresdener SPD plädiert für neue Woba. Hufeisennase / pixelio.de

    Der Gagfah-Streit zieht neue Kreise: Wie berichtet hat die Stadt Dresden das Wohnungsunternehmen Gagfah auf 1,06 Mrd. Euro verklagt. Nach einem spektakulären Entschuldungs-Deal, bei dem die sächsische Landeshauptstadt 2006 die städtische Woba an die Gagfah verkauft hat, gab es in der Folge nur noch Querelen mit der Gagfah. Es geht um marode Gebäude und Vertragsmissachtung. Durch die drohende Insolvenz der ohnehin angeschlagenen Gagfah oder einen außergerichtlichen Vergleich könnten nun große Teile der Immobilien wieder an die Stadt fallen. Die SPD facht daher eine Diskussion um eine neue städtische Wohnungsgesellschaft an. [mehr » ]



    Stadt Dresden steigt Gagfah auf die Füße

    geschrieben am 25. März 2011 mit 7 Kommentaren

    Nach dem großen Jubel nur Katzenjammer: 2006 katapultierte sich Dresden durch Verkauf der städtischen Wohnungsunternehmen an die Gagfah aus den Schulden. Nach jahrelangen Beschwerden verklagt die Stadt das Unternehmen nun wegen Vertragsverletzungen. Klauseln der vereinbarten Sozialcharta wurden vom Unternehmen nicht eingehalten. Auf Dresden kommt ein Kampf mit harten Bandagen zu.

    Die Stadt Dresden verklagt die gagfah wegen Verstößen gegen die Sozialcharta. Foto: Bildpixel / pixelio.de

    Die Stadt Dresden verklagt die gagfah wegen Verstößen gegen die Sozialcharta. Foto: Bildpixel / pixelio.de

    Es wirkt wie ein Kampf David gegen Goliath: Die Stadt Dresden hat nach langen Querelen die Gagfah, Deutschlands größten börsennotierten Wohnungskonzern, verklagt. In den kommenden Tagen wird eine Klage von bis zu 1,1 Mrd. Euro wegen Missachtung von Mietschutzklauseln vor Gericht eingereicht.

    Die sächsische Landeshauptstadt hatte 2006 das städtische Wohnungsunternehmen Woba für rund 1,7 Mrd. Euro an das Unternehmen Gagfah verkauft und so seinen Haushalt massiv saniert. Für die betroffenen Mieter von knapp 48.000 Wohnungen wurden eine Sozialcharta ausgearbeitet, die inklusiver ihrer Strafen von der Gagfah auch im Fall eines Gebäudeverkaufs an die Neueigentümer weitergegeben werden sollten. Konkret geht es darum, bei einem Kaufangebot die Mieter der Woba Drittinteressenten vorzuziehen. [mehr » ]



    Wohnungsgesellschaft Gagfah droht Millionenstrafe aus Dresden

    geschrieben am 8. März 2011 mit 4 Kommentaren

    Für die Gagfah könnte es ungemütlich und teuer werden: Die Stadt Dresden will eine Millionenklage gegen eine Tochtergesellschaft des Immobilienkonzerns anstrengen. Dieser soll gegen eine beim Kauf tausender Wohnungen fixierte Sozialcharta verstoßen haben. Die Gagfah wiegelt ab, alles sei korrekt verlaufen.

    Wegen angeblichen Verstößen gegen die Sozialcharta droht der Gagfah drastisch Strafe. Foto: Bildpixel / pixelio.de

    Wegen angeblichen Verstößen gegen die Sozialcharta droht der Gagfah drastisch Strafe. Foto: Bildpixel / pixelio.de

    Die mögliche Vertragsstrafe beruht auf einer Regelung zwischen der Stadt und dem Immobilienkonzern, die im Zuge des Verkaufes von insgesamt knapp städtischen 48.000 Wohnungen an die Gagfah im Jahr 2006 getroffen wurde. Demnach hatte sich die Gagfah im Rahmen einer Sozialcharta verpflichtet, Wohnungen oder Häuser vor dem Verkauf an Dritte zuerst den Mietern anzubieten. Diese Regelung soll zum Schutz der Mieter auch bei einem möglichen Weiterverkauf der Immobilien gelten. [mehr » ]



    Immobilien-Auktion: Ostsachsen unterm Hammer

    geschrieben am 13. April 2010 mit 2 Kommentaren

    Die Gegend um Dresden und Bautzen gehört zu den reizvollsten und spannendsten Regionen Deutschlands, denn während das ganz in der Nähe gelegene Elbsandsteingebirge voller landschaftlicher Highlights steckt, bietet Dresden enormes wirtschaftliches Potential. Auch Bautzen ist dank der vergleichsweise starken Wirtschaft mehr als eine Reise Wert. Die Immobilienpreise gelten dennoch als äußerst moderat, besonders günstige Schnäppchen lassen sich dabei auf einer Immobilienauktion ergattern.

    Auktions-Schnäppchen: 1.200 Euro Startpreis für ein Gutshaus.

    Auktions-Schnäppchen: 1.200 Euro Startpreis für ein Gutshaus.

    Am 17. April 2010 kommen ab 11.00 Uhr (Einlass ab 10.00 Uhr im Hotel & Restaurant Residence in Bautzen, im Internet übertragen von IMMO TV gleich 17 Objekte unter den Hammer, die, wie die Region selber, gegensätzlicher nicht sein können.

    Da wäre zum Beispiel ein Wohnhaus mit Spreegrundstück mitten in Bautzen, das neben seiner exklusiven Lage noch einen faszinierenden Blick auf die sehenswerte Altstadt der Lausitzmetropole bietet. Auf dem hanglagigen, 900 m² großen Gelände befindet sich zudem ein um 1900 errichtetes, teilmodernisiertes Wohnhaus, welches mit etwas Sanierungsaufwand in ein wahres Schmuckstück verwandelt werden könnte. Gerade Bautzen ist für Investoren oder [mehr » ]



    Immobilienmesse Immo & Finanz zu Ende

    geschrieben am 28. September 2009 mit einem Kommentar

    In Dresden hat am Wochenende zu ersten Mal die Immobilienmesse „Immo & Finanz“ stattgefunden. Und während die Erwartungen des Veranstalters mit knapp 2.500 Besuchern übertroffen wurden und auch Aussteller von einer erfolgreichen Veranstaltung sprechen, fallen die Prognosen für den Immobilienmarkt in Mitteldeutschland unterschiedlich aus.

    „Die Firmen ziehen ein positives Fazit. Die Besuchernachfrage war extrem zielgerichtet. Wer hier zum Flughafen rausgekommen ist, hatte ganz konkrete Vorstellungen und Anfragen“ fasste Karl-Heinz Weiss vom Immobilienverband Deutschland IVD Mitte-Ost e.V. den Grundtenor der Messe zusammen, auf der sich alles um Angebote zu Kauf [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 31-2009

    geschrieben am 3. August 2009 mit 2 Kommentaren

    London: Hoffnung für die City. Die britische Hauptstadt hofft auf eine Trendwende am schwer gebeutelten Immobilienmarkt - die Investitionen in Immobilien sind im zweiten Quartal des Jahres erstmals seit langem wieder gestiegen. [FTD]

    Privatisierung von Wohnungen gehen am Stock. Der Plan war simpel: Immobilien in Größenordnungen kaufen, die Wohnungen privatisieren und den Profit abschöpfen. Dann kam allerdings die Wirtschaftskrise und der Wohnungsabsatz kam ins Stocken…
    [FAZ]

    Twitter kann teuer werden. Noch nie war schnelles und weltweites Kundtun der eigenen Befindlichkeit so einfach wie mit Twitter. Allerdings kann das im Land der absurden Klagen auch ganz schnell nach hinten losgehen - dort wurde eine Mieterin, die ihre Meinung über ihre Wohnungsgesellschaft twitterte, zu 50.000 Dollar Schadensersatz verurteilt. [Netzzeitung]

    Semperoper soll energetisch saniert werden. Auch große, alte Gemäuer können Energie und Geld gespart werden - und zwar 100.000 Euro im Jahr. Damit die altehrwürdige Semperoper dieses Ziel erreicht, müssen allerdings erst einmal über 500.000 Euro investiert werden
    [BILD]

    US-Häuserpreise stabilisieren sich. Der US-Immobilienmarkt war einer der Auslöser der weltweiten Krise, nun mehren sich die Anzeichen, dass der Abschwung am US-Häusermarkt ein Ende hat. [FOCUS]

    Bernhard-Nocht-Quartier auf St.Pauli sorgt für Ärger. Dass auch Hamburgs Szeneviertel St.Pauli nicht vor Gentrifizierung gefeit ist, ist seit Langem sichtbar. Die Sanierung Bernhard-Nocht-Quartiers sorgt nun für Unmut unter Mietern und Anwohnern.
    [Welt]



    Nachbarschaftslärm im üblichen Maß erlaubt

    geschrieben am 12. Mai 2009

    Das Oberlandesgericht in Dresden hat entschieden, dass Nachbarschaftslärm in einem üblichen Maß von anderen Mietern hingenommen werden muss. (Az.: 5 U 1336/08).

    Liebe deine Nächsten wie dich selbst: Das Oberlandesgericht Dresden hat die Klage eines Anwalts zurückgewiesen, der sich über den Lärm in der über seiner Kanzlei liegenden Wohnung beschwert hatte. Laut Aussage des Anwalts nervten ihn die ständigen Polter-, Hüpf-, Stapf-, Scharr- und Rollgeräusche sowie Musik, die aus der überliegenden Familienwohnung drangen.

    Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die in der Wohnung installierte Trittschalldämmung dem üblichen Standard entsprechen würde. Nach einer persönlichen Besichtigung der betreffenden Kanzlei entschieden die Richter, dass das Maß der Geräusche in einem hinnehmbaren Rahmen liegen würde und wiesen somit die Klage ab.