geschrieben am 25. Januar 2009
Diese Woche gab es neben der inzwischen gewohnten Krisenberichterstattung noch weitere spannende Themen wie die neuesten BGH-Urteile, umstrittene Hausverlosungen und den neuesten Trend zum “Wohnen im Dschungel“. Und ausserdem war da noch…:
Offene Immobilienfonds weiter geschlossen. Die meisten der vor drei Monaten geschlossenen “offenen Immobilienfonds” bleiben auch nach Ende der Schließungsfrist (Rücknahmestopp von Fondsanteilen) weiter eingefroren. Lediglich der Degi International wird ab Ende Januar wieder Fondsanteile zurücknehmen. Wann auch die anderen Anbieter ihre Fonds wieder öffnen, ist noch unklar. [Financial Times Deutschland]
Beim “Degi international” habe sich die Finanzlage nach der Gewinnung neuer Anlagegelder und durch Umschichtung langfristiger Mittel so stabilisiert, daß die Öffnung des Fonds gewagt werden kann. [Handelsblatt]
Die Krise der Hypo Real Estate wird zur unendlichen Geschichte. Nachdem der Immobilienfinanzierer erneut Gelder vom Staat benötigt, will der Bund nun offenbar die Mehrheit beim angeschlagenen Unternehmen übernehmen. Die Aktienmehrheit ist allerdings teuer erkauft: Den bisher investierten 92 Milliarden Euro steht im Moment ein Börsenwert von 330 Millionen gegenüber. [Welt, Stern]
Das eigene Heim. Die eigenen vier Wände sind trotz der immer mobiler werdenden Gesellschaft für Viele immer noch eines der wichtigsten Lebensziele, denn es gibt etliche gute Gründe für den Immobilienbesitz. [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Duisburger Büromarkt bleibt stabil. Im Gegensatz zu anderen Städten blieb der Büromarkt in der familienfreundlichsten Stadt Deutschlands im letzten Jahr stabil. Die Vermietungsleistung blieb konstant,
der Flächenumsatz brach allerdings um 1/5 ein. Aber auch Duisburg kann sich der aktuellen Krise nicht entziehen: Für 2009 wird auch hier mit einem Rückgang der Vermietungsleistung gerechnet. [Haufe.de]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 19. Januar 2009 mit 2 Kommentaren

Dschungelcamp für jeden?
Das Leben im Dschungel scheint wieder ziemlich beliebt zu sein. Nachdem der Mensch im Laufe der Jahrtausende das Wohnen in den eigenen vier Wänden (möglichst aus Beton) dem Leben zwischen Bäumen und Sträuchern vorgezogen hat, tauschen im Moment eine ganze Reihe von Prominenten (Kategorie D bis F, auf der Suche nach der zweiten Karriere, falls eine Erste überhaupt vorhanden war) ihre Villen mit dem „wilden“ australischen Dschungel. Nicht einmal gefährliche Tiere wie Spinnen und Schlangen sowie freilaufende Österreicherinnen können sie davon abhalten – das Abenteuer ruft.
Wir haben die Vor- und Nachteile des Dschungellebens gegenüber einer normalen Immobilie untersucht und wer weiß, vielleicht finden sie bei Immobilo ja auch bald den Immobilientyp „Dschungelhütte“…?
Ausstattung und Lage: Eine Wohnfläche lässt sich oft nur schwer abschätzen, auch ist fast jede Wohnung eine Erdgeschosswohnung – es sei denn, es handelt sich um ein Baumhaus. Dieses bietet dann aber immerhin eine Premium-Aussicht und Penthouse-Feeling. Der Zugang ist allerdings nur selten durch einen Aufzug gewährleistet, dafür gibt zumeist es einen großen Vorgarten mit einer recht großzügig geschnittene Terrasse, die im Prinzip immer irgendwie nach Süden ausgerichtet ist.
Eine Einbauküche ist nur sehr vereinzelt vorhanden oder gar nicht vorgesehen, auch die sanitären Anlagen sind oft gewöhnungsbedürftig. Auch das Außen-WC kann man sich nur mit „back-to-the-roots“ schönreden, dafür gibt es eine leistungsstarke Lüftung gegen unschöne Gerüche vom Typ „Monsun“. Vorteil: nirgendwo sind alte und gesundheitsgefährdende Bleirohre verlegt.
Äußerst bescheiden ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. S- und U-Bahn verkehren noch nicht regelmäßig durch den Dschungel, allerdings muss man wahrscheinlich auch nicht zur Arbeitsstelle fahren.
Vorteil: Vor- und Nachteile halten sich die Waage: UNENTSCHIEDEN 1:1
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Von immobilo_mb
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