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    Immobilien-News und Themen KW 01-2012

    geschrieben am 8. Januar 2012

    Bundesfinanzhof: Steuerbonus für Handwerkerleistungen wird erweitert. Der Steuerbonus, der für Handwerkerleistungen an der selbstgenutzen Immobilie bewilligt wird, soll nun auch für die Neuanlage eines Gartens gelten, wie jüngst der Bundesfinanzhof entschied (BFH, Az. VI R 61/10). [Haus&Grund]

    Thüringen: Energetische Sanierungen durch Bürgschaften ankurbeln. Ganze Stadtviertel sollen nach Meinung von Thüringens Bauminister Christian Carius (CDU) energetisch saniert werden. Finanziert werden soll das Megaprojekt durch Bürgschaften und Darlehen der Thüringer Aufbaubank (bis 2025 jährlich 45 Millionen Euro) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Carius hofft, damit Anreiz für Investitionen in Höhe von bis zu 3,5 Milliarden Euro zu schaffen. [Haufe]

    Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA): Immobilienbranche als Stabilitätsanker. Wie schon in der Finanzkrise entpuppte sich auch im vergangenen Jahr die Immobilienbranche als Stabilisator der deutschen Wirtschaft. „Selbst wenn sich 2012 die Staatsschuldenkrise ausweiten sollte, sehe ich gute Chancen, dass sich die Branche erneut als stabil beweist“, so ZIA-Präsident Andreas Mattner. Allerdings sei die Branche auf zuverlässige Rahmenbedingungen angewiesen. [ZIA]

    F+B-Mietspiegelindex 2011: Bestandsmieten steigen nur moderat. Die durchschnittliche Miete in 2011 stieg im Vergleich zum Vorjahr nur um ein Prozent. Dies ist das Ergebnis des F+B-Mietspiegelindex 2011. Dabei sind allerdings weiterhin große regionale Unterschiede zu erkennen: Während die Großräume München und Stuttgart nach wie vor überdurchschnittlich teuer sind, liegen die Mieten in ostdeutschen Städten deutlich unter Bundesschnitt. [Immopro24]

    Haus & Grund: Was sich für Eigentümer im neuen Jahr ändern wird. Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund gibt einen gelungenen Überblick über die wichtigsten Änderungen, die für Immobilieneigentümer 2012 ins Haus stehen. Es geht unter anderem um die Neuregelung verbilligter Wohnraumüberlassung, die Anhebung der Grunderwerbssteuer in einigen Ländern oder auch KfW-Förderprogramme. [Haus&Grund]



    Eigentümer zahlen mehr Heizkosten als Mieter

    geschrieben am 7. Dezember 2011

    Wohneigentümer produzieren 63 Prozent des Energieaufwands aller Haushalte in Deutschland. Dies ergab die Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes durch das Berliner Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS). Dies liegt vor allem an den meist größeren Wohnflächen von Eigentumsimmobilien. Laut LBS sind verstärkte Förderanreize unabdingbar, will man die gesteckten Klimaziele erreichen.

    Eigentümer zahlen mehr Heizkosten als Mieter. Grafik: empirica/LBS Research

    Eigentümer zahlen mehr Heizkosten als Mieter. Grafik: empirica/LBS Research

    Deutschland hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt in Sachen Klimaschutz: Bis 2020 sollen die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent verringert werden. Dies wird nur unter Mithilfe der 17 Millionen Wohneigentümer umsetzbar sein, wie das Resümee der Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes zeigt. Die Studie des Berliner Forschungsinstituts empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) ergab, dass 63 Prozent des Energieaufwands von Immobilieneigentümern produziert wird. [mehr » ]



    Immobilienmarkt: Wunsch nach mehr Transparenz zwischen Einheimischen und Migranten

    geschrieben am 8. Juni 2011

    Die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin Maria Böhmer (CDU) fordert mehr Chancengleichheit für Migranten auf dem Wohnungsmarkt. Mit ihrem Appell auf dem Kongress des Bundesverbands deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen in Berlin richtet sie sich entschlossen an die Immobilienwirtschaft und setzt sich für die Rechte der Zuwanderer ein.

    Staatsministerin Maria Böhmer fordert attraktive Wohnmöglichkeiten auch für Migranten. Foto: Rike/ pixelio.de

    Die Staatsministerin Maria Böhmer fordert attraktive Wohnmöglichkeiten auch für Migranten. Foto: Rike/ pixelio.de

    Es ist nicht leicht für Migranten, in Deutschland ein bezahlbares und schönes Zuhause zu finden. Stoßen sie doch oftmals auf Diskriminierung, Intoleranz und Ablehnung – die soziale Integration scheint auch auf dem deutschen Immobilienmarkt noch nicht ganz angekommen zu sein. Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) ist sich dieser Problematik bewusst und stellte auf dem diesjährigen Berliner Kongress des Bundesverbands deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen fest, dass die circa 16. Millionen Migranten in Deutschland in puncto attraktive Wohnmöglichkeiten benachteiligt werden. [mehr » ]



    Nachrüstpflicht für Altbauten

    geschrieben am 7. Juni 2011

    Im Rahmen der Energiesparmaßnahmen und Gebäudesanierung wird eine Nachrüstung für Altbauten, die nach dem 1. Februar 2002 gekauft wurden und in denen Hausbesitzer selbst wohnen, zur Pflicht für Hauseigentümer.

    Altbau

    Für Altbau-Eigentümer werden Snaierungsmaßnahmen zur Pflicht.

    Die aktuellen Pläne zur Förderung von Gebäudesanierungsprogrammen der Bundesregierung sehen Fördermittel in Höhe von 1,5 Mrd. vor. Da Altbauten mit den modernen Bauten in puncto Energieverbrauch oftmals nicht mithalten können, soll energetische Sanierung für Käufer und Besitzer von Altbauten im Rahmen der Energiesparverordnung EnEV zur Pflicht werden, wie der Verband Privater Bauherren (VPB) berichtet. Eine Nachrüstung entsprechend der Energiesparverordnung wird so für Hausbesitzer bindend, die ihren Altbau selbst bewohnen und diesen nach dem 1. Februar 2002 gekauft haben. [mehr » ]



    Starker Algenbefall an Hausfassaden gibt Grund zur Sorge

    geschrieben am 16. Mai 2011 mit einem Kommentar

    Hauseigentümer und Wohnungsunternehmen entdecken zunehmend einen hohen Algenbefall an ihren Hausfassaden. Das glibberige Grün ist jedoch nicht nur ein ästhetisches Problem, es geht auch oft mit einem starken Schimmelbefall einher, welcher ein großes gesundheitliches Risiko darstellt.

    Schimmel und Algen verbeiten sich zunehmend an Hausfassaden.

    Schimmel und Algen verbeiten sich zunehmend an Hauswänden.

    In Deutschland sterben jährlich 2.500 Menschen an den Folgen einer Schimmelpilzinfektion. Schimmel wächst oft dort, wo eine relativ hohe Feuchtigkeit vorhanden ist – und das ist oft genug in Wohnung und Haus. Bei Hausfassaden, die mit Platten aus Polystyrol, Polymethan, Glas und Steinwolle saniert wurden, kommt es verstärkt zu erhöhtem Algenbefall – mit der Folge, dass die Algen in den Wärmedämmungen der Häuser die ungeliebten Pilze anziehen. [mehr » ]



    Zensus 2011: Immobilienbesitzer müssen Auskunft geben

    geschrieben am 9. Mai 2011

    Zusätzlich zu den rund 10 Prozent der Bevölkerung, die im Rahmen der Volkszählung befragt werden, erhalten alle Immobilien- und Wohnungsbesitzer einen Fragebogen per Post. Dies soll der allgemeinen Städteplanung dienlich sein.

    Während im Rahmen des heute beginnenden „Zensus 2011“ 10 Prozent der Bevölkerung stichprobenartig zur Teilnahme ausgelost wurden, brauchen Immobilienbesitzer gar nicht darauf hoffen, verschont zu bleiben – sie sind zur Auskunft verpflichtet. Wer sich nicht beteiligt, muss mit mindestens 250 Euro Bußgeld rechnen und den Fragebogen trotz Einwänden ausfüllen. Insgesamt knapp 17,5 Millionen Immobilieneigentümer erhalten einen Fragebogen per Post. Dieser soll innerhalb von 14 Tagen zurückgesandt werden. Alternativ können die Angaben auch über ein Online-Formular auf www.zensus2011.de eingegeben werden. [mehr » ]



    Urteil: Vermieter haftet für Abfallgebühren

    geschrieben am 16. Juli 2010

    Ein Wohnungseigentümer muss die Müllgebühren zahlen, auch wenn der Abfall von seinem ehemaligen Mieter stammt. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße hervor.

    Für die Abfallentsorgung muss der Eigentümer aufkommen

    Für die Abfallentsorgung muss der Eigentümer aufkommen

    Ein Wohnungseigentümer muss auch dann für Abfallentsorgungsgebühren haften, wenn er die Wohnung vermietet hat und deshalb die Mülltonne gar nicht selbst benutzt. Das haben die Richter des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße jetzt in einem Urteil beschlossen. Im vorliegenden Fall hatte die Stadt Pirmasens in Rheinland-Pfalz von einem Eigentümer noch ausstehende Gebühren in Höhe von 278 € für die Jahre 2006 und 2007 verlangt. Bis Ende Juli 2007 war die Wohnung vermietet, die Mieter zahlten die Abfallentsorgungsgebühren jedoch nur zu einem geringen Teil. Eine Klage des Mieters gegen die Gebührenbescheide hatte keinen Erfolg. [mehr » ]



    Urteil: Eigentümergemeinschaft muss Installation von Klimageräten zustimmen

    geschrieben am 9. Juli 2010

    Ein an der Außenwand angebrachtes Klimagerät ist auf Kosten des Eigentümers zu entfernen, wenn dies von der Eigentümergemeinschaft beschlossen wird. Auf eine entsprechende Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf weisen Medienberichten zufolge die Mietrechtsanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin.

    Bei den aktuellen Temperaturen, mit denen der Sommer dieses Jahr Einzug gehalten hat, wird in einer überhitzten Wohnung jede Bewegung zur schweißtreibenden Qual. Wem selbst die gängigen Tricks zum Wohnung kühlen kein angenehmes Klima bescheren, der hat Anlass, über das Montieren einer Klimaanlage nachzudenken. Selbst Wohneigentümern kann das jedoch Probleme bereiten. So müssen das Installieren eines Klimagerätes außen am Gebäude alle Wohnungseigentümer absegnen, sonst kann es auf Kosten des Besitzers wieder entfernt werden. Dies kann von der Eigentümergemeinschaft beschlossen werden. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf macht der Deutsche Anwaltverein in Berlin aufmerksam. [mehr » ]



    Immofonds, Wohngeld und Förderprogramme: Immobilien-News und Themen KW 26-2010

    geschrieben am 4. Juli 2010 mit 2 Kommentaren

    Offener Immobilienfonds P2 Value erneut abgewertet. Die US-Bank Morgan Stanley wertet ihren offenen Immobilienfonds P2 Value zum zweiten Mal in zwölf Monaten ab. Das Fondsvermögen beträgt inzwischen nur noch 40,88 Euro pro Anteilsschein. Grund für die erneute Abwertung ist ein Objekt in Japan. [FTD]

    Regierung will beim Wohngeld sparen. Das Wohngeldgesetz 2011 soll geändert werden. Im Rahmen der Sparmaßnahmen will die Regierung jetzt das Wohngeld kürzen. Nachdem schon die Mittel für die Städtebauförderung sowie das energiesparende Bauen halbiert worden waren, soll die Wohngeldstreichung dabei helfen, die Ausgaben des Bundes zu reduzieren. [Focus]

    Eigentümerverband kritisiert hohe Grundsteuer. In einer Pressemitteilung kritisiert der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-Verein Hochtaunus die Erhöhung der Grundsteuer. So hatte etwa die Stadt Friedrichsdorf die Grundsteuer zu Beginn des Jahres um 10 Prozent erhöht, was an die Mieter über Nebenkosten gelangt – auf zulässige und rechtmäßige Weise. [FR Online]

    Forsa-Umfrage: Maklerkunden sind zufrieden. Einer Forsa-Umfrage zufolge sind mehr als drei Viertel aller Kunden mit den Dienstleistungen von Immobilienmaklern zufrieden. So würden 68 Prozent der Käufer und 84 Prozent der Verkäufer ihren beim IVD verzeichneten Makler weiterempfehlen – das ergab die Umfrage, die unter über 1.000 Kunden von Immobilienmaklern durchgeführt wurde. [Haufe]

    Neue Gesetze für Eigentümer. Der Juli bringt einige Änderungen für Eigentümer: Ab dem 1. des Monats treten neue Regelungen in Kraft wie etwa die neuen Förderprogramme der KfW-Bank, neue Werte für Grundstücksgutachten sowie neue Mindeststandards für die Energieeffizienz. Der „Focus“ fasst zusammen. [Focus]



    Mieter und Eigentümer sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden

    geschrieben am 25. Juni 2010

    Harmonie in deutschen Haushalten: Die meisten Mieter fühlen sich in ihrer Wohnsituation wohl, viele Immobilienbesitzer möchten aus ihrem Heim ihr Leben lang nicht mehr ausziehen. In einer aktuellen Umfrage werden von Mietern und Eigentümern trotzdem einige konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht.

    Glückliche Immobilienbesitzer: Fast alle sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden.

    Glückliche Immobilienbesitzer: Fast alle sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden.Foto: © Schwäbisch Hall

    Deutschlands Mieter sind zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation. Laut „Welt Online“ hat eine Umfrage der Bauhaus-Universität Weimar ergeben, dass sich etwa 64 Prozent der Mieter in ihrer Wohnung wohlfühlen und widerlegt damit die verbreitete Annahme, Frust über Mieterhöhungen und nervige Vermieter würden für allgemeine Unzufriedenheit sorgen. Noch besser steht es für die Eigentümer: Unter ihnen sind ganze 86 Prozent mit ihrer Wohnsituation zufrieden. [mehr » ]