geschrieben am 26. Dezember 2011
Die deutschen Gaskunden können bei der Wahl ihres Energieversorgers von einer immer größeren Angebotsvielfalt profitieren. So hat der Wettbewerb auf dem Gasmarkt auch in diesem Jahr bundesweit erneut zugenommen.

Mehr Vielfalt auf dem Gasmarkt. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Nach einer aktuellen Marktanalyse des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de haben sich die Auswahlmöglichkeiten für private Verbraucher in den letzten drei Jahren nahezu verzehnfacht.
„Ende 2008 konnten Haushaltskunden in Deutschland im Schnitt zwischen 6 Gasanbietern wählen“, erklärt Daniel Dodt von toptarif.de. „Aktuell konkurrieren durchschnittlich 59 Wettbewerber vor Ort um die Gunst der Kunden.“ Vor einem Jahr lag die Zahl verfügbarer Alternativen noch bei 41 Anbietern, im Dezember 2009 bei lediglich 19 Unternehmen.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 17. September 2010
Kaum steht die kalte Jahreszeit vor der Tür, erhöhen viele Energieanbieter die Preise. Einer aktuellen Erhebung zufolge planen 61 Gasversorger in den kommenden Monaten, ihre Tarife aufzustocken - in Einzelfällen sogar um mehr als 19 Prozent. Auch die Strompreise werden bei etlichen Anbietern um bis zu zehn Prozent teurer.

Andreas Morlok / pixelio.de
Die ersten kalten Tage sind angebrochen, die Heizungen aufgedreht und ausgerechnet jetzt kündigen mehr als 60 Energieversorger Tariferhöhungen für Gas und Strom an. Dies berichtet das Online-Vergleichsportal „Check 24“ auf Basis einer deutschlandweiten Analyse der Energieversorger. Manche Anbieter planen dabei sogar Preiserhöhungen von bis zu 19 Prozent. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 19. August 2010 mit einem Kommentar
„Smart Meter“, intelligente Stromzähler, sollen in deutschen Haushalten enorme Einsparungen erzielen. Was in der Theorie gut klingt, erweist sich in der Praxis als weniger nützlich: Die zusätzlichen Kosten übersteigen die Einsparungen der Geräte oft um ein Vielfaches.

Smart Meter: Hohe Kosten bei wenig Ersparnis. Foto: EnBW
Seit Anfang des Jahres ist es Gesetz: Bei Neubauten und Renovierungen müssen Zähler eingebaut werden, die „dem jeweiligen Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln“ (§21b Energiewirtschaftsgesetz). „Smart Meter“ genannt, sollen die intelligenten Stromzähler es ermöglichen, den eigenen Stromverbrauch genau zu analysieren. Das sorgt für ein besseres Kostenbewusstsein und kann beim Verbraucher die Sparmotivation positiv beeinflussen – Schätzungen zufolge könnten auf diese Weise 10 Prozent des aktuellen Stromverbrauchs eingespart werden. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 30. November 2009 mit einem Kommentar
Jedes Jahr aufs Neue: Auch im Winter 2009/2010 müssen deutsche Verbraucher mit einer Erhöhung der Strom- und Gaspreise rechnen. Wie das Internetportal check24.de nun ermittelt hat, planen mehrere Stromversorger den Strompreis um durchschnittlich 6,4 Prozent zu erhöhen – in der Spitze zum Teil bis zu 16 Prozent. Auch bei insgesamt 47 Gasanbietern stehen Preiserhöhungen von bis zu 100 Euro jährlich an.
Kunden des Versorgers EWE, Deutschlands fünftgrößter Stromanbieter, können sich schon mal warm anziehen: Der Energiedienstleister wird ab Januar 2010 im Schnitt 14 Prozent mehr verlangen. Auch Vattenfall und EnBW erhöhen ihre Preise. So werden die Berliner Kunden des schwedischen Stromversorgers ab Januar durchschnittlich 6,4 Prozent mehr berappen müssen, in Hamburg erhöht sich der Preis im Schnitt um 4,7 Prozent. Bei EnBW werden die Tarife für sogenannte Sonderverträge im Januar 2010 um durchschnittlich 7,5 Prozent teurer.
Aigner rät zu wechseln
Als Begründung für die Preiserhöhung geben die Versorger entweder die gestiegenen Beschaffungskosten an, oder die erhöhten Kosten, die im Rahmen des „Erneuerbare Energien Gesetzes“ (EEG) entstanden sind. Vor allem die Berufung auf Mehrkosten durch das EEG weisen Umweltschützer entschieden zurück, da die Förderung von Solarenergie und Windkraft lediglich fünf Prozent des Strompreises ausmache. Auch Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU sieht die Preisentwicklung mit Argwohn und empfiehlt Verbrauchern, den Stromanbieter zu wechseln. Lediglich 26 Stromanbieter wollen ihre Preise senken – im Schnitt um gut 3,1 Prozent.
Gaspreis zieht an
Zum ersten Mal seit Jahresbeginn tendieren die Preise der rund 750 Gasanbieter nicht mehr komplett nach unten. Mindestens 47 Anbieter planen zum Jahreswechsel ihre Tarife um durchschnittlich 4,7 Prozent zu erhöhen. Begründet wird diese Entwicklung durch den alljährlichen Beginn der Heizperiode. Immerhin: 33 Anbieter wollen ihre Preise um 6,4 Prozent senken. Dies entspricht einem Ersparnis von 90 Euro jährlich.
Auf www.immobilo.de können Sie sich über einen Wechsel Ihres Strom- oder Gasanbieters weiter informieren.
Von rdhead
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geschrieben am 14. August 2009
Die gute Landluft hat ihren Preis: In Gebieten ausserhalb der Ballungszentren müssen die Stromkunden für das wertvolle Gut zum Betrieb der liebgewonnenen elektrischen Helferlein tiefer in die Tasche greifen, wie das Vergleichsportal Toptarif in einer Studie festgestellt hat. Grund sind die weiten Wege, die der Strom zum Kunden zurücklegen muss.

Verteuern den Strom: Masten und Leitungen
Durchschnittlich müssen die Stromkunden auf dem Land knapp 4,2 Prozent mehr für Strom zahlen als ihre Mitbürger in den Ballungszentren und Großstädten der Republik. Exemplarisch rechnet Thorsten Bohg von toptarif.de anhand der preisgünstigsten normalen Grundversorger-Tarife einen Preisunterschied von 37 Euro aus: „Der durchschnittliche Strompreis für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom liegt in den 25 größten deutschen Städten bei 853 Euro, bei den 25 größten Flächenversorgern in der Bundesrepublik müssen bei gleichem Verbrauchswert dagegen im Schnitt 890 Euro bezahlt werden.” [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 5. August 2009
Wenn man die Krise Krise sein lassen und sich auf seinen Kundenstamm und seine Umsätze stets verlassen kann - dann ist man wahrscheinlich ein Energieversorger. Die unabhängige Monopolkommission der Bundesregierung hat am Dienstag in Berlin das zweite Sondergutachten zum Energiemarkt vorgelegt. Das Ergebnis: Strom- und Gaspreise sind zu hoch, Wettbewerb quasi nicht vorhanden. Erneut werden jetzt Forderungen zur Anpassung der Energiepolitik laut.

Verbraucher zahlen zu viel für Energie
Ein funktionierender Wettbewerb sorgt für bessere Qualität und bessere Preise für die Verbraucher – so lautet eine der Grundprinzipien der Marktwirtschaft. Um jenen Wettbewerb auch im Bereich Energie zu gewährleisten, sind Strom- und Gasmarkt seit über einem Jahrzehnt liberalisiert - doch davon merkt man bis heute nicht viel. Die Konkurrenz auf dem Markt fehlt, vielmehr wird dieser aufgeteilt unter zu wenigen Konzernen mit zu viel Macht. Dass diese mehr oder weniger tun und lassen können, was sie wollen, merkt man nicht zuletzt daran, dass die Strompreise kontinuierlich steigen - obwohl sie das gar nicht müssten. Gaskunden haben immerhin noch das Glück, dass es die Öl-Gaspreis-Kopplung gibt und die Gaspreise deshalb auch sinken können - weil sie müssen. Im Fall der Aufhebung der Kopplung könnte auch der Gaspreis, wie der Strompreis, in einer ewigen Aufwärtsspirale enden. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 21. Juli 2009
Jeder hat das Recht, so viel oder wenig Energie zu verbrauchen, wie er möchte - sofern er dafür bezahlt. Dabei macht es auch keinen Unterschied, ob man zur Miete oder im Eigenheim wohnt. Anders als Eigentümer müssen Mieter ihren Energieverbrauch aber offenlegen, wenn der Vermieter die Daten braucht.
Der Mieter eines Einfamilienhauses hatte sich unter Berufung auf das Datenschutzgesetz geweigert, dem Vermieter seine Energieverbrauchswerte mitzuteilen. Dieser war aber auf die Daten angewiesen, da er für das Haus einen Energieausweis ausstellen lassen wollte. Das Landgericht Karlsruhe hat jetzt dem Vermieter Recht gegeben: Zum einen falle der Energieverbrauch nicht unter den Datenschutz, zum anderen sei eine Auskunft über die Werte eine mietvertragliche Nebenpflicht, so die Richter. [mehr » ]
Von immobilo_mi
in Allgemeines, Mieten, Rechtliches
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geschrieben am 15. Juli 2009
Das heutige Urteil des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe betrifft Tausende von Verbrauchern - und die dürfen sich freuen: Beliebte und weitverbreitete Klauseln zu Gaspreiserhöhungen wurden für unzulässig erklärt. Das bedeutet, dass Kunden ungerechtfertigte Erhöhungen verweigern können - und in Zukunft auch sinkende Preise möglich sind.

Gaspreiserhöhungen sind unzulässig
Preise erhöhen: Ja. Preisvorteile an die Kunden weitergeben: Nein. Mit solchen Verträgen katapultieren sich Energieversorger auf der Sympathieskala nicht gerade nach oben. Das findet auch der BGH, der jetzt sogenannte einseitige Preiserhöhungsklauseln für unwirksam erklärt hat. Zwei Energieversorger hatten sich das Recht auf Erhöhung der Gaspreise vorbehalten, gleichzeitig aber die Pflicht zur Senkung der Preise ausgeschlossen. Der BGH sieht hierin eine unangemessene Benachteiligung des Verbrauchers. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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