geschrieben am 23. August 2010
Das Internet macht es möglich: Jeder siebte Deutsche hat bereits versucht, sich über Google, Facebook und Co über seinen Nachbarn zu informieren. Das geht aus einer aktuellen Studie des Immobilienportals Immowelt hervor. Besonders junge Menschen sind neugierig und gehen einen virtuellen Schritt weiter: 8 Prozent unter ihnen sind mit ihren Nachbarn bereits per Facebook befreundet.

Anstatt in Nachbars Garten zu schauen, informiert man sich heute per Internet
Der Streit um Google Street View nimmt kein Ende. Datenschützer laufen Sturm gegen den vom Internetriesen geplanten Kartendienst, der 360°-Panoramabilder von Straßen und Häusern veröffentlichen will. Während einige in dem heiß diskutierten Projekt eine zukunftsweisende Plattform sehen, die virtuelle Ausflüge auf der ganzen Welt ermöglicht, überwiegt nach Meinung der Kritiker das Verletzen der Persönlichkeitsrechte jeglichen Unterhaltungswert. Man fühlt sich ausspioniert – denn virtuelle Blicke über den Gartenzaun direkt auf die eigene Terrasse sind nicht jedem lieb. Dabei lassen sich im Zeitalter des Web 2.0 auf ganz andere Wege Informationen über den gemeinen Bürger einholen. Und davon scheinen immer mehr auch Gebrauch zu machen. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 2. Juli 2009 mit 8 Kommentaren
Die Statusmeldungen der aktuellen Situation im Iran und massenhafte Beleidsbekundungen für Michael Jackson – der Micro-Blogging Dienst Twitter (engl. Für „Zwitschern“) war in den letzten Tagen vor allem wegen seiner Möglichkeiten der Berichterstattung in aller Munde. Bereits vor einigen Monaten erregte Twitter erstmals größeres Aufsehen - als die ersten Tweets der Notlandung eines Flugzeuges im Hudson-River schneller waren als die herkömmlichen Newsdienste.

Twitter - Mehrwert für Makler?
Das simple Prinzip mit kurzen Nachrichten von maximal 140 Zeichen und der einfachen Handhabung machen den Dienst für viele Menschen attraktiv. Twitter ist dabei längst kein Werkzeug nur für Internetfreaks. Der amerikanische Präsident nutzte den Dienst für seinen erfolgreichen Wahlkampf und punktete so bei der jungen, internetbegeisterten Wählerschaft. Auch deutsche Politiker twittern mittlerweile und sind damit manchmal schneller, als
eigentlich erlaubt.
Der Dienst wächst zudem rasend schnell. Laut Nielsen/Net Ratings legte das soziale Netzwerk bei den Nutzerzahlen alleine zwischen Februar 2008 und Februar 2009 um unglaubliche 1392 Prozent zu.
Doch nicht nur Privatpersonen nutzen Twitter, um persönliche Statusmeldungen an die Welt zu senden. Auch die Wirtschaft hat das soziale Netzwerk inzwischen für sich entdeckt. Firmen nutzen Twitter als weiteren – und vor allem kostenlosen – Marketingkanal und erhöhen die Kundenbindung an das Unternehmen. Bei cleverer Nutzung springt sogar ein echter, zählbarer Mehrwert heraus. Erst kürzlich gab der Computer-Händler Dell bekannt, dass er durch per Twitter verbreitete Angebote einen Umsatz von drei Millionen US-Dollar erwirtschaftet hat.
Selber verdient Twitter übrigens noch kein Geld – was sich aber bald ändern könnte. Für Firmen soll das twittern in Zukunft eventuell kostenpflichtig sein. Konkret ist allerdings noch nichts und so können Firmen wohl noch eine Weile kostenlos twittern.
Auch für die Maklerbranche kann es deshalb sinnvoll sein, Twitter zu nutzen. Doch welche Möglichkeiten und Vorteile bringt das „twittern“ dem Makler im Einzelnen?
Kunden gewinnen, pflegen und binden:
Ein enger Kontakt zum Kunden gehört wohl zu den wichtigsten Dingen im Maklerberuf. Zwar kann und soll eine Twitter-Nachricht nicht das Einschätzen einer Immobilie, das Erstellen eines aussagekrätigen Exposees oder den persönlichen Kundenkontakt mitsamt der kompetenten Beratung vor Ort ersetzen, er bietet aber die Möglichkeit, den Kontakt zu Kunden oder Interessenten über einen weiteren Kanal aufzubauen und zu halten – und das ohne großen Aufwand. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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