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    Ikea-Fertighäuser jetzt auch in Deutschland

    geschrieben am 20. Januar 2010 mit 3 Kommentaren

    Neue Konkurrenz für die arrivierten Hausbauer: Der schwedische Möbelriese IKEA steigt nach einem erfolgreichen Start seiner „Boklok“-Häuser im skandinavischen Raum und Großbritannien auch hierzulande ins Fertighaus-Business ein und will gute Qualität zu günstigen Preisen bieten. Die glücklichen Eigenheimbesitzer sollen per Los ermittelt werden.

    Boklok: günstige Häuser im skandinavischen Stil

    Boklok: günstige Häuser im skandinavischen Stil

    Hartgesottene IKEA-Fans, die ihre Wohnung mit Billys, Bestas und Expedits eingerichtet haben, können jetzt noch einen Schritt weitergehen und gleich in ein IKEA-Haus ziehen. Bereits in den 90er Jahren hat der schwedische Möbelbauer für die Idee, günstigen Wohnraum in solider Qualität anzubieten, das Joint Venture „BoKlok“ mit den Landsmännern des Bauunternehmens Skanska gegründet. Übersetzt bedeutet BoKlok in etwa „Wohne Clever“ – seit jeher einer der zentralen Ideen des Einrichtungshauses. Bisher gab es die Wohnungs- und Reihenhäuser allerdings nur im skandinavischen Raum und Großbritannien, wo seit dem Start circa 4.000 Häuser und Wohnungen verkauft wurden. [mehr » ]



    Kampa ist Geschichte - Alle Stellen sind gestrichen

    geschrieben am 11. Juni 2009

    Es gibts keine Hoffnung mehr für den insolventen Fertighaushersteller Kampa: Verhandlungen mit 69 potentiellen Investoren haben zu keinem positiven Ergebnis geführt. Für 750 Mitarbeiter bedeutet das den Verlust ihrer Arbeitsplätze, wie Insolvenzverwalter Werner Schreiber am Mittwoch bekanntgab. Eine Zerschlagung des Unternehmens scheint unausweichlich.

    Keine Hoffnung mehr für Kampa

    Keine Hoffnung mehr für Kampa

    Zuletzt liefen noch Gespräche mit einem deutsch-schweizerischen Interessenten, der als Einziger bereit war, insgesamt 450 Arbeitsplätze zu erhalten. Letztlich sind die Verhandlungen aber gescheitert, weil der potentielle Investor notwendigen finanziellen Zusagen nicht treffen konnte. Damit steht Kampa nun endgültig vor dem Aus. [mehr » ]



    Mehr als ein Dutzend Interessenten für Kampa

    geschrieben am 5. Mai 2009

    Für den insolventen Fertighausriesen Kampa aus Minden stehen mehr als ein Dutzend Interessenten Schlange. Dies bestätigte der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Werner Schreiber, in einem Schreiben.

    Laut Schreibers Aussagen, sind die geführten Investorengespräche durchweg positiv gelaufen. Vor allem eine plausible Rettung aller Standorte inklusive der rund 750 Arbeitsplätze bei Kampa solle demnach angestrebt werden. Der aktuelle Verhandlungsstand zeige auf, dass alle potenziellen Investoren gewollt sind, den Geschäftsbetrieb komplett oder zumindest teilweise übernehmen zu wollen. Vorrangig werden hier langfristige Modelle in Betracht gezogen.

    Das Fertighausunternehmen Kampa, nach eigenen Angaben eines der größten europäischen Unternehmen seiner Art, musste aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten und der weltweiten Finanzkrise im März des Jahres Insolvenz beantragen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 verbuchte das Unternehmen einen Rekordverlust von 29,5 Millionen Euro.



    Zwei Investoren mit Interesse an Fertighaus-Bauer Kampa

    geschrieben am 19. März 2009 mit 2 Kommentaren

    Nachdem der Mindener Fertighaus-Hersteller Kampa vor knapp einer Woche seine Zahlungen einstellte, laufen nun bereits erste Gespräche mit zwei deutschen Interessenten.

    Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schreiber betonte, gebe „es zumindest zwei ernstzunehmende deutsche Investoren” für Kampa, erste Vorgespräche liefen bereits. Namen wollte er allerdings nicht nennen. Neben der Investorensuche ist die Überwindung der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens die zweite große Baustelle des Rechtsanwaltes.

    Nach Ansicht Schreibers gestalte sich die finanzielle Lage des Unternemehmens “äußerst schwierig”, da nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Aalen alle zur Verfügung stehenden Geldmittel zur Wiederaufnahme der Produktion eingesetzt wurden. Zusätzlich wird die Lage durch die Präsenz des Unternehmens an verschiedenen Standorten und den in Schweden ansässigen und offenbar nur schwer erreichbaren Mehrheitseigner Trition erschwert. Auch die Probleme der Hausbauer müsse er ernst nehmen, die nun Angst davor haben, daß ihre halbfertigen Häuser nicht mehr weitergebaut werden.

    Dennoch hat Schreiber auch gute Nachrichten. So ist das Unternehmen allem Anschein nach nicht überschuldet, was aber kein Persilschein für eine Rettung des Unternehmens ist.

    Vergangene Woche hatte der eigenen Angaben zufolge führende Hersteller von Fertighäusern seine Zahlungsunfähigkeit erklären müssen.



    Fertighausbauer Kampa steht vor der Pleite

    geschrieben am 11. März 2009 mit einem Kommentar

    Nachdem es vor wenigen Tagen bereits ein größeres Stühlerücken in Führungsetage und Aufsichtsrat des Fertighausbauers Kampa gab, folgte heute die Hiobsbotschaft: Die Kampa AG ist zahlungsunfähig, ein Insolvenzantrag sei in Vorbereitung.

    Für das Mindener Unternehmen ist die Insolvenz der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Reihe von schlechten Nachrichten. Zuletzt musste im Februar die Verlustprognose für das Jahr 2008 nochmals auf bis 29,5 Millionen Euro nach oben korrigiert werden, woraufhin umfangreiche Kapitalmaßnahmen angekündigt wurden.

    Durch den Millionenverlust im vergangenen Jahr schrumpfte das Grundkapital von knapp 35,7 Millionen Euro auf die Hälfte. Urspunglich sollten die Anteilseigner am 20. März im Zuge einer Rekapitalisierung eine Kapitalherabsetzung mit anschließender Kapitalerhöhung beschließen. Der Großaktionär Triton hatte den Angaben zufolge bereits eine Kapitalspritze von 3 Millionen Euro sowie ein Darlehen über 7 Millionen Euro zugesagt.

    Mit rund 800 Mitarbeitern war Kampa lange Zeit führender Hersteller von Fertighäusern in Deutschland. Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist derzeit noch unklar.



    Massives Stühlerücken bei Fertighaus-Riese Kampa

    geschrieben am 7. März 2009

    Die Kampa AG ändert ihr Führungsteam – nicht ganz freiwillig. Nachdem am Montag der den Aufsichtsrats mit Mehrheit angehörende Großaktionär Triton bei einer außerordentlichen Sitzung die sofortige Trennung von Vorstandssprecher Markus Schreyögg und Finanzvorstand Rolf Baresel beschlossen hatte, legte nun überraschend Aufsichtsratsmitglied Michael Busch sein Mandat nieder.

    Busch bestätigte den Rückzug aus dem Kontrollgremium bei Kampa gegenüber dem Mindener Tagblatt, nannte aber keinerlei Gründe für sein Gehen. Der Berliner war seit mehr als sieben Jahren Mitglied des Aufsichtsrates und einer der dienstältesten Mitarbeiter im Kontrollgremium.

    Somit kommt Deutschlands größter Fertighausbauer abermals nicht zur Ruhe und aus den Schlagzeilen. Vor gut einem Monat die Verlustanzeige über die Hälfte des Grundkapitals, vergangenen Monat die überraschende Ablösung der Führungsspitze und nun der Weggang von Busch. Die Frage bleibt offen, ob die neu eingesetzte Vorstandsriege um Hansjörg Plaggemars und Josef Haas die Zügel in die Hand nehmen und das Unternehmen aus den Krisennachrichten bekommen.