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    Offene Immobilienfonds erneut geschlossen

    geschrieben am 25. November 2009 mit einem Kommentar

    Das Schlimmste schien schon überstanden, als vergangene Woche erneut zwei offene Immobilienfonds ihre Pforten geschlossen haben. Doch es kommt noch dicker: Nicht nur, dass die Anleger nun wieder nicht an ihr Geld kommen – nach einem Bericht des Handelsblattes wurden die Fonds rückwirkend geschlossen und bereits getätigte Anteilsrückgaben storniert.

    Immobilenfonds hatten zuletzt turbulente Zeiten hinter sich: erst zogen die Anleger während der Finanzkrise ihr angelegtes Kapital in Größenordnungen ab, was erst zu einem Fast-Kollaps und später zur Schließung etlicher offener Fonds geführt hat, dann mussten mehrere Fonds ihre Immobilien [mehr » ]



    Immobilien kaufen lohnt laut „Finanztest“ in den meisten Fällen

    geschrieben am 18. August 2009

    Schon die Auswahl des richtigen Brötchens und dessen Belag am Stand einer Sandwichkette ist oft ein schwieriger Prozess. Sesam oder Honey Oat? Schmelz- oder Frischkäse? Die Fülle der Auswahl macht die Entscheidung schwer. Ähnlich ist es da auch bei der ewigen Frage „Die Immobilie mieten oder doch kaufen?“ Hier gibt es zwar nicht so viele Optionen, dafür ist die Entscheidung umso schwerwiegender. Laut Stiftung Warentest lohnt sich der Kauf einer Immobilie allerdings fast immer.

    Was der „Focus“ bereits letzte Woche berichtete, wurde jetzt von Finanztest nochmals bestätigt: Wer bei den derzeit günstigen Immobilienpreisen, niedrigen Hypothekenzinsen und staatlichen Fördermaßnahmen Wohneigentum erwirbt, kann schon nach einigen Jahren finanziell besser dastehen als ein Mieter. In fast jedem Fall ist der Kauf einer Immobilie günstiger als das Mieten. [mehr » ]



    Morgan Stanley Fonds deutlich abgewertet

    geschrieben am 24. Juli 2009

    Letzte Woche hatte Morgan Stanley die schlechten Nachrichten bereits angekündigt, nun ist die Katze aus dem Sack: Nach der Überprüfung des Immobilienbestandes muss die Fondstochter des US-Bankenriesen den Gebäudewert des offenen Immobilienfonds „P2 Value“ deutlich nach unten korrigieren.

    Was die Ankündigung von deutlichen Abwertungen bereits vermuten ließ, ist für die Anleger des „P2 Value“ Fonds nun bittere Realität. Um knapp 231 Millionen Euro müssen die Immobilienbestände des offenenen Immobilienfonds nach der umfassenden Überprüfung abgewertet werden - bei einem Fondsvermögen von ca. 2,2 Milliarden Euro sind dies ingesamt knapp 10 Prozent. [mehr » ]



    Morgan Stanley kündigt Abwertung von Immobilienfonds an

    geschrieben am 15. Juli 2009 mit 3 Kommentaren

    Die aktuelle wirtschaftliche Lage macht auch nicht vor den Immobilienfonds halt. Nachdem zuletzt zwölf offene Immobilienfonds verschiedener Anbieter nach massiven Mittelabflüssen vorübergehend geschlossen werden mussten, stoppt Morgan Stanley die Ausgabe von Anteilen seines „P2 Value“-Fonds – wegen zu erwartender Abwertungen des Immobilienbestandes.

    Bereits die ersten Ergebnisse der Neubewertung des Immobilienbestandes hatten auf eine deutliche Abwertung hingedeutet, woraufhin Morgan Stanley die Ausgabe von Anteilen des 1,7 Milliarden Euro schweren „P2 Value“ Fonds an Anleger gestoppt hat. Der „P2 Value“ gehörte zu den 12 Fonds, die nach hohen Mittelabflüssen im vergangenen Jahr geschlossen wurden und keine Anteile zurücknahmen. Bis heute können Anleger von sieben Fonds, darunter auch der P2 Value, ihre Anteile nicht zurückgeben. [mehr » ]



    West LB muss sich von Westimmo trennen

    geschrieben am 18. Mai 2009 mit einem Kommentar

    Harte Auflagen für die West LB: Nachdem letzte Woche bereits über mögliche Konsequenzen für die Genehmigung von Milliardenbeihilfen spekuliert wurde, die im Zuge von Spekulationsskandal und Finanzkrise benötigt wurden, ist es nun beschlossene Sache: Die West LB muss sich von ihrer ertragsstarken Tochter Westimmo trennen.

    EU-Auflage: WestLB muss sich von WestImmo trennen.

    EU-Auflage: WestLB muss sich von WestImmo trennen.

    Die Westdeutschen ImmobilienBank AG (Westimmo) gilt als eine der lukrativsten Töchter der Nordrhein-Westfälischen Bank. Im vergangenen Jahr legte die Immobilienbank trotz Wirtschaftskrise eine glänzende Bilanz hin. So legte das Ergebnis nach Steuern um knapp 15,5 Prozent auf 121,2 Millionen Euro zu und bescherte der Bank das beste Jahr der Firmengeschichte.

    Nach dem Verkauf der Baufinanzierungssparte Anfang des Jahres konzentrierte sich die Westimmo auf die Finanzierung von Gewerbebauten und hofft trotz der Krise an den Gewerbeimmobilienmärkten auf ein solides Ergebnis für 2009.

    Der Verkauf der Westimmo ist eine von mehreren Auflagen durch die Wettbewerbshüter der EU-Kommission. Um milliardenschweren Rettungsschirm in Anspruch nehmen zu dürfen, muss die Bank einen radikalen Schrumpfkurs fahren und sich von zahlreichen Tochterunternehmen trennen. Erst am Freitag wurde der Verkauf der Werberbank an die Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam bekanntgegeben.

    -> Baufinanzierung



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 15-2009

    geschrieben am 12. April 2009

    Wer statt nach Ostereiern lieber nach Immobilien-News sucht, ist bei uns genau richtig:

    “Null-Energie-Häuser” - Ohne die BSI. Die Pläne des EU-Parlaments, dass Gebäude ab 2019 mindestens so viel Energie produzieren müssen, wie sie verbrauchen, stösst bei der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) auf Ablehnung. Es sei “illusorisch”, dass solche Häuser zu diesem Zeitpunkt bezahlbar sind, so der Vorsitzende des BSI Rolf Kornemann. [Haufe]

    Banken verlangen hohe Aufschläge für Finanzierung. Wer nicht genug Eigenkapital zur Finanzierung seiner Immobilie in Petto hat, wird derzeit von den Banken zu Kasse gebeten. So werden für eine Hypothek ab 70 Prozent des Verkehrswertes des Gebäudes nun fünf statt vier Prozent fällig. [Handelsblatt]

    Eine Hertie-Filiale gefällig? Der Eigentümer der insolventen Warenhauskette Hertie verkauft weitere Immobilien. Nachdem bereits sechs Häuser neue Eigentümer gefunden haben, werden demnächst weitere 11 Immobilien abgestossen. Um die Zukunft der Warenhauskette gibt es seit längeren Streit zwischem dem Insolvenzverwalter Biner Bähr und dem Investor MABV. [Tagesspiegel] [mehr » ]



    Weniger als drei Euro pro Aktie für HRE-Aktionäre

    geschrieben am 2. April 2009

    Finanzminister Peer Steinbrück hat Spekulanten eine deutliche Abfuhr erteilt und will den Aktionären des kränkelnden Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate weniger als den Nennwert von drei Euro pro Aktie zahlen.

    Dem Handelsblatt sagte Steinbrück: „Wer denkt, der Bund wird den Aktionären ein Angebot von drei Euro pro Aktie machen oder diesen Preis bei einer möglichen Enteignung zahlen, hat das neue Finanzmarktstabilisierungsgesetz nicht gelesen oder verstanden. Ehrlich gesagt hätte ich von den Spekulanten etwas mehr Verstand erwartet“. Anteilsinhabern werde nur so viel gezahlt, dass die Interessen des Bundes gewahrt blieben.

    Der Finanzminister hofft auf die Zustimmung des Bundesrates zum Bankenrettungsgesetz, wenn dieses am Freitag zur Abstimmung steht. Im Anschluss daran werde der Bund schnell die notwendigen Maßnahmen veranlassen, um die Kontrollmehrheit an der Hypo Real Estate zu bekommen.

    Nach Ansicht Steinbrücks würde ein Scheitern der Verstaatlichung ein Vielfaches der bisher und zuküftig in die Bank gesteckten Steuergelder kosten: „Ich kann Ihnen nur sagen, dass der volkswirtschaftliche Kollateralschaden auf einen dreistelligen Milliardenbetrag hinauslaufen würde, wenn der Bund nicht die Kontrollmehrheit an der HRE erreichen sollte“, so der Finanzminister.



    Zwei Investoren mit Interesse an Fertighaus-Bauer Kampa

    geschrieben am 19. März 2009 mit einem Kommentar

    Nachdem der Mindener Fertighaus-Hersteller Kampa vor knapp einer Woche seine Zahlungen einstellte, laufen nun bereits erste Gespräche mit zwei deutschen Interessenten.

    Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Werner Schreiber betonte, gebe „es zumindest zwei ernstzunehmende deutsche Investoren” für Kampa, erste Vorgespräche liefen bereits. Namen wollte er allerdings nicht nennen. Neben der Investorensuche ist die Überwindung der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens die zweite große Baustelle des Rechtsanwaltes.

    Nach Ansicht Schreibers gestalte sich die finanzielle Lage des Unternemehmens “äußerst schwierig”, da nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens am Amtsgericht Aalen alle zur Verfügung stehenden Geldmittel zur Wiederaufnahme der Produktion eingesetzt wurden. Zusätzlich wird die Lage durch die Präsenz des Unternehmens an verschiedenen Standorten und den in Schweden ansässigen und offenbar nur schwer erreichbaren Mehrheitseigner Trition erschwert. Auch die Probleme der Hausbauer müsse er ernst nehmen, die nun Angst davor haben, daß ihre halbfertigen Häuser nicht mehr weitergebaut werden.

    Dennoch hat Schreiber auch gute Nachrichten. So ist das Unternehmen allem Anschein nach nicht überschuldet, was aber kein Persilschein für eine Rettung des Unternehmens ist.

    Vergangene Woche hatte der eigenen Angaben zufolge führende Hersteller von Fertighäusern seine Zahlungsunfähigkeit erklären müssen.



    Hypo Real Estate vor Teilverstaatlichung?

    geschrieben am 14. Januar 2009 mit 3 Kommentaren

    Weiter Wirbel um die Hypo Real Estate: Nach übereinstimmenden Berichten der Nachrichtenagenturen Reuters und dpa steht der Staat offenbar vor einem Einstieg beim angeschlagenen Immobilienfinanzierer. Ein Engagement wäre nach der 25-prozentigen Beteiligung an der Commerzbank bereits die zweite Teilverstaatlichung einer Bank innerhalb kürzester Zeit.

    Laut den Aussagen eines Bankers im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ stehe die Teilverstaatlichung grundsätzlich fest, allerdings sei noch keine definitive Entscheidung gefallen. Im Moment wird noch über unterschiedliche Modelle diskutiert, darunter eine direkte Beteiligung des Staates. Zudem ist noch unklar, ob die Tochterbank Depfa, die durch ihre finanzielle Schieflage die Krise der Hypo Real Estate ausgelöst hatte, abgespalten wird.

    Ingesamt haben Banken und Bund seit Beginn der Krise bereits über 80 Milliarden Euro in den angeschlagenen Immobilienfinanzierer gesteckt, um die Bank vor dem totalen Zusammenbruch zu bewahren. In der Zwischenzeit hatte sich die Bank von mehreren Topmanagern getrennt und will ihr Geschäftsmodell neu ausrichten.

    Der Aktienkurs des ehemaligen Börsengeheimtipps geht unterdessen auf Talfahrt. Gegen 14:40 stand das Wertpapier der Bank auf einem historischen Tiefststand von 2,00 €, einem Minus von 8,68% zu Vortag. Anfang vergangenen Jahres notierte die Aktie noch bei knapp 35 Euro, ehe sie einen rekordverdächtigen Kurssturz erlebte.



    Hypo Real: Aktienabsturz ein Fall für die Geschichtsbücher

    geschrieben am 8. Januar 2009

    Der Absturz der Aktie des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate ist ein Fall für die Geschichtsbücher. Am 29. September 2008 verlor das Papier trotz Rettung in letzter Sekunde 74 Prozent seines Wertes, insgesamt büßte die Aktie im vergangenen Jahr insgesamt 91 Prozent ein – ein beispielloser Absturz. Die Kurskapriolen blieben nicht ohne Folgen, die Aktie flog aus dem Dax und wird nun im MDax gelistet.

    Dabei galt das Wertpapier Anfang des vergangenen Jahres noch als Geheimtipp im Dax, schließlich verneinte die HRE mögliche negative Wolken der US-Immobilienkrise auf ihr Geschäft. Doch die ersten dunklen Wolken zogen bald auf, als die HRE durch Verluste der Tochter Depfa 400 Millionen Euro abschreiben musste. Im September kam dann die Bank in derartige Schwierigkeiten, dass sie nur durch ein 50 Millionen Euro umfassendes Rettungspaket von Bund und Banken gerettet werden konnte. Weitere schlechte Nachrichten ließen nicht lange auf sich warten, Ende Oktober musste die Bank dann weitere 20 Milliarden Euro vom Finanzmarktstabilisierungsfonds in Anspruch nehmen.

    Die Schieflage blieb nicht ohne Folgen, Konzernchef Funke und eine ganze Riege von Top-Managern mussten ihren Hut nehmen. Zudem will die Bank ihre Mitarbeiterzahl von 1800 auf 800 reduzieren und ihr Geschäft neu aufstellen. Ob diese Maßnahmen das verloren gegangene Vertrauen zurückbringen, bleibt allerdings abzuwarten.