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    Auf Wohnimmobilien lastet Restschuld von durchschnittlich 101.000 Euro

    geschrieben am 11. November 2009 mit einem Kommentar

    Den Traum vom Eigenheim haben viele – um ihn sich erfüllen, nimmt man dann auch in Kauf, dass man mit der Finanzierung dieses Traums meist jahrelang beschäftigt ist. Ist alles gut geplant und durchgerechnet, ist das in der Regel eine durchaus zu bewältigende Aufgabe – wenn allerdings alles immer teurer wird, kann das selbst den ordentlichsten Finanzierungsplan gehörig durcheinanderbringen.

    Die Glücklichen, die das Eigenheim eben einmal so per Überweisung bezahlen, sind bekanntlich in der Unterzahl. Für die Mehrheit heißt das Ziel vielmehr: Schuldenfrei sein bei Renteneintritt. Bei einem Blick auf die verbleibenden Verbindlichkeiten rückt dieses Ziel manchmal aber in die Ferne: Laut der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes lastet auf Wohnimmobilien, bei denen die Finanzierung noch läuft, eine durchschnittliche Restschuld von 101.000 Euro. Bei knapp einem Drittel der Befragten lag die Restschuld gar bei Beträgen zwischen 100.000 und 250.000 Euro.

    Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland sieht ein großes Problem in den immer weiter steigende Abgaben, aufgrund derer eine langfristige Finanzierungsplanung nicht mehr möglich ist. Eine besondere Belastung stellten in diesem Zusammenhang die steigenden Grundsteuern sowie Gebühren für Müll, Abwasser und Straßenreinigung dar.

    Der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Ralf Kornemann, kritisierte in diesem Zusammenhang die steigenden Steuern und Gebühren. „Die verbreitete Vorstellung von unbegrenzt belastbaren Hauseigentümern“ sei „ein Märchen“, so Kornemann. Besonders Länder und Kommunen, aber auch der Bund müssten aufhören, „an der Steuer- und Gebührenschraube“ zu drehen.



    Wohn-Riester: Kaum Glückwünsche zum Einjährigen

    geschrieben am 10. September 2009

    Knapp ein Jahr nach dem Start hat sich die Riester-geförderte Wohnimmobilienfinanzierung noch nicht zu einem Erfolgsmodell entwickelt – trotz staatlicher Zuschüsse. Die Gründe für das ausbleibende Kundeninteresse sind vielschichtig.

    Gerade mal fünf von hundert Immobilienkäufern fragen beim Erstgespräch mit ihrem Berater von sich aus nach Wohn-Riester-Produkten, wie eine Umfrage des Immobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome unter Kreditinstituten und Baugeldvermittlern ergab. Und auch wenn die Berater auf das Thema „Wohn-Riester“ zu sprechen kommen, sind nur wenige Kunden an dieser Art der Förderung interessiert – wegen der nachgelagerten Besteuerung, wie Dr. Bernd Klosterkemper von Planethome erklärt. Selbst die sofort wirksam werdenden steuerlichen Vorteile würden nur wenige überzeugen, da die Einbindung eines Steuerberates das komplette Prozedere zu kompliziert macht. [mehr » ]



    Bau in der Krise - Zahl der Baugenehmigungen fällt weiter

    geschrieben am 21. August 2009

    Wenn das Ersparte keine Zinsen mehr bringt und man genz nebenbei noch um seinen Job bangt, ist man eher nicht in der Stimmung, ein Haus zu bauen - das zeigt sich jetzt in einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, derzufolge die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,1 Prozent gesunken ist. Der Bau von Nichtwohngebäuden ging noch deutlicher zurück - obwohl es für öffentliche Bauherren sogar mehr Genehmigungen gab als 2008.

    Günstige Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützung in Milliardenhöhe aus dem Konjunkturpaket II - davon man hätte sich mehr erhoffen können. Doch die Zahl der Baugenehmigungen befindet sich weiter im freien Fall. Bei Wohnungen ist der größte Rückgang in Zweifamilienhäusern zu verzeichnen: Hier wurden 11,6 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahr. Am besten schneiden noch Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ab, die lediglich 4,6 Prozent einbüßen mussten. [mehr » ]



    Immobilien-News am Mittwoch: Häuser und Hypo

    geschrieben am 19. August 2009

    Es baut zwar fast niemand mehr ein Eigenheim, dafür gehen bereits bestehende Immobilien wieder deutlich öfter über den „Ladentisch“ als noch zuletzt – zumindest in Deutschland. In den USA sieht das freilich anders aus. Im Land, wo jeder noch so arme Schlucker ein Haus besitzen sollte – was letztendlich einer der Gründe der derzeitigen Krise war – kommt man jetzt, wo der Immobilienmarkt am Boden liegt, allmählich auf den Trichter, dass man Wohnungen auch mieten kann. Für diese Erkenntnis mussten scheinbar allerdings erstmal Hunderttausende ihr Heim (bzw. das der Bank) verlieren. Hier ein paar interessante Links zum Thema:

    Gute Zeiten für Makler: Wie die LBS-Immobiliengesellschaften berichten, ist die Nachfrage bei Bestandsbauten im ersten Halbjahr 2009 um 7 Prozent gestiegen. Besonders hoch im Kurs bei den Käufern stehen Einfamilienhäuser und Wohnungen. Gründe für die hohe Nachfrage seien vor allem die niedrigen Zinsen und die guten Finanzierungsmöglichkeiten. [Presseportal]


    Die Amerikaner sollen mehr mieten:
    Im Land des Eigenheims soll jetzt in Mietwohnungen investiert werden. 8,25 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 5,9 Milliarden Euro) will Präsident Obama für den Bau von Mehrfamilienhäusern und die Sanierung bestehender Sozialwohnungen bereitstellen. [Welt]

    Der hedonische Hauspreisindex (HPX) steigt weiter: Im Juli ist der Wert um 0,36 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Im Juni konnte er bereits ein Wachstum von 0,07 Prozent vorweisen. Dennoch liegt der Index 2,88 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Im HPX wird monatlich die Preisentwicklung für Neu- und Bestandsbauten sowie Eigentumswohnungen abgebildet. [Cash Online]

    Der nächste Skandal bei der Hypo Real Estate: Die Bank sei frühzeitig darüber informiert gewesen, dass 2008 mit einer Pleite der US-Bank Lehman Brothers als auch mit weitreichenden Folgen für deutsche Banken zu rechnen war. Bisher wurde von allen Seiten bekräftigt, dass der Niedergang der Bank, mit dem die weltweite Finanzkrise ihren Lauf nahm, völlig überraschend kam. [Spiegel]



    Gutachten: Keine Krise auf dem deutschen Immobilienmarkt

    geschrieben am 24. Juli 2009

    Gute Nachrichten in Zeiten der Krise: Der deutsche Immobilienmarkt ist nach wie vor stabil - auch wenn die Finanzkrise nicht völlig folgenlos an ihm vorbeizieht. Die Spuren, die sie wie überall hinterlässt, sind aber kein Grund zur Sorge.Von einer Immobilienblase ist noch immer keine Spur, vielmehr herrscht nach wie vor Preisstabilität. Laut Deutschem Mieterbund sollen jetzt Bestandssanierungen ganz oben auf der Agenda stehen.

    mieterbund-arikel090204Am Donnerstag hat der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) das Gutachten „Die Immobilienmärkte aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive“ vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. (gif) erstellt wurde. Analysiert wurden Wohn- und Gewerbeimmobilien und die Entwicklungen durch Sanierung und Modernisierung. Besonders im Vergleich zu anderen europäischen Staaten wurde deutlich, dass man um den Immobilienmarkt hierzulande trotz Krise keine Angst haben muss. [mehr » ]



    Umschuldung der Immobilienfinanzierung: Sparen mit neuen Krediten

    geschrieben am 5. Juni 2009 mit 3 Kommentaren

    Die Zinsen für die Finanzierung von Immobilien sinken und sinken - und man sitzt trotzdem weiter auf dem teuren Kredit? Mit einer Umschuldung lässt sich Geld sparen.

    Umschuldung: Alte Kredite ablösen

    Umschuldung: Alte Kredite ablösen

    Von der Umschuldung einer Immobilienfinanzierung spricht man dann, wenn man entweder bei Fälligkeit der bisherigen Zinsbindung ein neues Baudarlehen in Anspruch nimmt bzw. eine variable Zinsvereinbarung in eine Festzinsvereinbarung ändert, oder bereits vor Ablauf der Zinsvereinbarung eine Anschlussfinanzierung durchführt. Bei einer Umschuldung wird also das als Kredit zur Verfügung stehende Kapital quasi umverteilt, indem ein bestehendes Darlehen ganz oder teilweise abgelöst wird, und im Gegenzug ein neues Darlehen aufgenommen oder ein Darlehen erweitert wird. Klassischerweise beinhaltet die Umschuldung einer Immobilienfinanzierung also die Neustrukturierung von Teilen der Gesamtfinanzierung.

    Die Umschuldung bietet etliche Vorteile

    Eine vorzeitig vorgenommene Umschuldung, also die vorzeitige Beendigung der bisherigen Zinsbindung und gleichzeitig neu abgeschlossenen Anschlussfinanzierung, kann größere Vorteile hinsichtlich eines zukünftig niedrigeren Zinssatzes bieten. Somit kann der Kunde oftmals durch eine Umschuldung zukünftig eine nicht unerhebliche Summe an Kreditzinsen einsparen. Besonders in der aktuellen Zinssituation sollte man verstärkt über eine Umschuldung nachdenken,weil man vielleicht aufgrund einer schon längere Zeit bestehender Zinsvereinbarung deutlich höhere Zinsen zahlt, als nun aktuell am Markt üblich sind, oder weil man davon ausgeht, dass die Hypothekenzinsen in den nächsten Jahren wahrscheinlich steigen werden. Dieses ist darum zu erwarten, weil die Kreditzinsen sich derzeit auf einem sehr tiefen Stand befinden. Diese niedrigen Zinsen sollte man sich nach Möglichkeit durch eine Umschuldung für lange Zeit sichern.

    Worauf muss man bei der Umschuldung achten?

    Auch wenn die Umschuldung einer Immobilienfinanzierung Vorteile haben kann, muss man dennoch einige Aspekte beachten. Vor allem muss man wissen, dass eine vorzeitige Umschuldung immer auch mit Kosten verbunden sein wird, weil man eine bestehende vertragliche Zinsvereinbarung vorzeitig beenden möchte. Die Banken lassen dieses zwar in der Regel zu, berechnen aber fast immer eine Vorfälligkeitsentschädigung. Diese Kosten muss man als Kunde und Kreditnehmer natürlich gegen die Zinsen rechnen, die man zukünftig aufgrund der Umschuldung einsparen wird. Nur wenn dieses Einsparpotential größer ist, als die zu zahlende Vorfälligkeitsentschädigung, macht eine Umschuldung aus wirtschaftlicher Sicht auch Sinn.

    Weitere Informationen zum Thema Umschuldung, Finanzierung und Kredit, auch zum Thema Kredit ohne Schufa finden Sie bei finanzinform.de.

    Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Umschuldung und Immobilienfinanzierung



    EU genehmigt Finanzierung für Berliner Großflughafen

    geschrieben am 14. Mai 2009 mit einem Kommentar

    BBI startet durch: die EU hat dem Finanzierungskonzept des neuen Berliner Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) zugestimmt.

    Riesenbaustelle mit großen Träumen – Berlins neuer Hauptstadtflughafen hat nun auch alle Finanzierungshürden überwunden und für die 100-prozentige Bürgschaft von Bund und Länder grünes Licht aus Brüssel bekommen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit begrüßte die Entscheidung und sieht in der Genehmigung eine Absicherung der Kreditlinie durch Berlin, Brandenburg und Bund für das „wichtigste Verkehrs- und Zukunftsprojekt der deutschen Hauptstadtregion.“ Flughafen-Chef Dr. Rainer Schwarz stimmt Wowereit zu und blickt optimistisch in die Zukunft: „Die Entscheidung gibt uns und den zahlreichen Banken Planungssicherheit.“ Außerdem definiert Schwarz die Ziele des BBI: [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 15-2009

    geschrieben am 12. April 2009

    Wer statt nach Ostereiern lieber nach Immobilien-News sucht, ist bei uns genau richtig:

    “Null-Energie-Häuser” - Ohne die BSI. Die Pläne des EU-Parlaments, dass Gebäude ab 2019 mindestens so viel Energie produzieren müssen, wie sie verbrauchen, stösst bei der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) auf Ablehnung. Es sei “illusorisch”, dass solche Häuser zu diesem Zeitpunkt bezahlbar sind, so der Vorsitzende des BSI Rolf Kornemann. [Haufe]

    Banken verlangen hohe Aufschläge für Finanzierung. Wer nicht genug Eigenkapital zur Finanzierung seiner Immobilie in Petto hat, wird derzeit von den Banken zu Kasse gebeten. So werden für eine Hypothek ab 70 Prozent des Verkehrswertes des Gebäudes nun fünf statt vier Prozent fällig. [Handelsblatt]

    Eine Hertie-Filiale gefällig? Der Eigentümer der insolventen Warenhauskette Hertie verkauft weitere Immobilien. Nachdem bereits sechs Häuser neue Eigentümer gefunden haben, werden demnächst weitere 11 Immobilien abgestossen. Um die Zukunft der Warenhauskette gibt es seit längeren Streit zwischem dem Insolvenzverwalter Biner Bähr und dem Investor MABV. [Tagesspiegel] [mehr » ]



    Pfandbriefe vor Comeback?

    geschrieben am 16. Februar 2009 mit einem Kommentar

    Der Pfandbriefmarkt beginnt sich nach Ansicht des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) wieder zu beleben. Zuletzt wurden durch Postbank und LBBW zwei sogenannte „Jumbo-Pfandbriefe“ im Umfang von jeweils mindestens einer Mrd. Euro am Markt platziert. Aus immobilienwirtschaftlicher Sicht sind das gute Nachrichten.

    Nach Ansicht des Institut der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (iddiw) gehören die Pfandbriefe als besonders abgesichterte Form der Anleihe zu den wichtigen Eckpfeilern für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Finanzsystems. In einer Studie des iddiw in Zusammenarbeit mit dem Real Estate Management Institute der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel fordern die Wissenschaftler eine Stärkung dieses erprobten Refinanzierungsinstrumentes und die Wiederbelebung des Verbriefungsmarktes. Zudem müsse der Kreditgeber auch nach der Verbriefung der Kredite in die Verantwortung genommen werden und am Ausfallrisiko teilhaben. [mehr » ]



    Das Bauzustandsgutachten – Sicherheit beim Immobilienkauf

    geschrieben am 14. November 2008 mit einem Kommentar

    Wer eine Immobilie erwerben will, wird mit einer Vielzahl von Risiken und Entscheidungen konfrontiert, denn schließlich unternimmt man einen Schritt, der einen normalerweise für lange Zeit verpflichtet, insbesondere wenn man das Geld für die Immobilie nicht aus der eigenen Tasche zahlt, sondern fremdfinanziert.

    Neben einer soliden Finanzierung ist deshalb vor allem Sicherheit über die baulichen Risiken wichtig, denn wenn die Substanz der Immobilie ihren Preis nicht wert ist oder unvorhergesehene Kosten auf einen zu kommen, kann der Kauf leicht in einem Desaster enden. Aber auf welche baulichen Aspekte sollte man dabei achten?

    Als Beispiel: Wie ist die Bausubstanz einzuschätzen? Wie schwerwiegend sind eventuell vorhandene Schäden? Gibt es versteckte Mängel? Welche Reparaturkosten kommen auf einen zu? Mit welchen Instandsetzungskosten muss man mittelfristig rechnen? Gibt es bauliche Risiken? In welchem Rahmen sind Umbauten möglich? Ist der Kaufpreis angemessen? Welche Maßnahmen zur Energieeinsparung sind sinnvoll?

    Und es gibt noch eine Vielzahl an Fragen mehr. Um eine sichere Entscheidungsgrundlage zu haben, hilft eine kompetente fachliche Untersuchung der Immobilie vor dem Kauf. Wie bei der Finanzierung auch, empfiehlt es sich, hier einen verlässlichen Partner zu haben, damit man bei seinem Vorhaben keine Überraschungen erlebt. Hilfreiche Informationen hierfür bietet die Seite www.baugutachter.biz.