geschrieben am 21. November 2011
In ganz Deutschland spiegelt sich die Finanzkrise in den Immobilienpreisen: Sie schnellen allerorts explosionsartig in die Höhe. Ein Ende des Trends ist im Moment noch nicht abzusehen.

Kaufpreise für Immobilien steigen
Verkäufer dürften entzückt sein: Wer zur Zeit in Deutschland ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen möchte, steht vor teils horrenden Preisen. Aufgrund der Finanzkrise ziehen die Immobilienpreise drastisch an, und es ist noch nicht abzusehen, wann diese Tendenz wieder abschwächt. Darüber hinaus ist dieses Problem nicht nur regional bedingt, sondern findet sich in ganz Deutschland.
Zweieinhalb Prozent mehr als im vergangenen Jahr muss ein Käufer für einen Quadratmeter Eigentumswohnung mittlerer Güte momentan berappen, [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 20. Oktober 2011 mit einem Kommentar
Aus Angst vor Wertverlusten legen immer mehr Menschen angesichts der aktuellen Unsicherheiten an den Finanzmärkten ihr Geld in Immobilien statt Wertpapieren an. Die Folge davon ist ein Immobilienmarkt, der wie leergefegt scheint. Trotzdem ist der Zeitpunkt für den Kauf eines Eigenheims günstiger denn je.

Finanzkrise lässt Anleger in Sachwerte investieren. Auch Privatpersonen können auf dem Immobilienmarkt derzeit ein gutes Schnäppchen machen. Foto: Hörnchen118 / pixelio.de
Angst vor Inflation, niedrige Preise und günstige Finanzierungsmöglichkeiten: In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Immobilien enorm gestiegen, auch Investoren aus dem Ausland sind daran stark beteiligt. Die Anlageform Immobilie bietet vielen Anlegern mehr Sicherheit in Zeiten der Finanzkrise, denn der Immobilienmarkt hat sich im Vergleich zu anderen Alternativen als stabile Wertanlage erwiesen.
Vor allem für junge Familien, die auf der Suche nach einem Eigenheim für sich selbst sind, wirkt sich diese hohe Nachfrage von privaten Anlegern zum Nachteil aus. Viele Makler haben kaum noch etwas Passendes im Angebot, berichten die Stuttgarter Nachrichten, der Markt sei wie leergefegt. [mehr » ]
Von immobilo_julia
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geschrieben am 22. April 2011
Im Bereich der „Offenen Immobilienfonds“ (OIF) will der Gesetzgeber neue Regelungen einführen, um Privatanleger besser vor Verlusten zu schützen.

OIF: Privatanleger sollen vor Verlusten künftig besser geschützt werden. Foto: birgitH / pixelio.de
Der Gesetzgeber sieht für „Offene Immobilienfonds“ (OIF) neue Regelungen vor. Mit diesen Neuregelungen sollen die OIF stabiler und für Privatanleger attraktiver werden. Die Neuerungen betreffen vornehmlich die Laufzeit für Neuanleger sowie die Kündigungsfristen von OIF-Anteilen. Die Regelungen sehen vor, dass Neuanleger ab spätestens 2013 ihre OIF-Anteile für mindestens 24 Monate nach Erwerb halten sollen. Ausgenommen sind hiervon Rückzahlungsbeträge von bis zu 30.000 Euro. Der für Anleger verfügbare Betrag von 30.000 Euro pro Kalender-Halbjahr bleibt also von den neuen Regelungen unangetastet und die Liquiditätsbedürfnisse fast aller Privatanleger sind auf diese Weise ausreichend abgedeckt. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 30. September 2010 mit 2 Kommentaren
Aufgrund mangelnder Zahlungsfähigkeit hat Allianz Global Investors (AGI) einen Immobiliendachfonds auf unbestimmte Zeit geschlossen. Für den Fonds „Premium Management Immobilien-Anlagen-P-EUR“, der 2008 für Privatanleger aufgelegt worden war, würden keine Anteilsscheine mehr ausgegeben oder zurückgenommen. Wie viele Anleger tatsächlich von der Schließung des Fonds betroffen sind, ist unklar.

Allianz-Dachfonds wird vorübergehend geschlossen Christian Seidel / pixelio.de
Mit der „Premium Management Immobilien-Anlage“ hatte die Commerzbank im Jahre 2008 einen steueroptimierten Dachfonds für den Vermögensaufbau mit Immobilien eingeführt, welcher vorwiegend in offenen Immobilienfonds in-und ausländischer Investmentgesellschaften angelegt war. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 23. September 2010 mit einem Kommentar
Die Bundesregierung plant, mit einem neuen Gesetzesentwurf den Markt für offene Immobilienfonds auch in Krisenzeiten zukünftig besser zu stabilisieren. Für die Fonds
-Anteile sollen laut der neuen Gesetzesregelung unter anderem Mindesthaltefristen von zwei Jahren eingeführt werden.

Die Bundesregierung plant neues Gesetz zum Anlegerschutz
Offene Immobilienfonds waren lange eine beliebte Anlageklasse, denn mit ihnen hatten Privatanleger die Möglichkeit, in Immobilien zu investieren, ohne selbst Bauherr sein zu müssen. Normalerweise können Investoren bei dieser Anlegerform ihre Anteile jederzeit zurückgeben und ihr Geld problemlos zurückbekommen. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 5. Juli 2010 mit 2 Kommentaren
Untersuchungen der Landesbausparkassen (LBS) zufolge macht sich in Deutschland eine Trendwende bemerkbar: Das Interesse an Wohneigentum steigt wieder. Die Folge sind steigende Immobilienpreise, besonders in den Großstädten.
Es tut sich etwas auf dem deutschen Immobilienmarkt: Wie in der Online-Ausgabe des Magazins „Spiegel“ berichtet wird, hat die Nachfrage nach Wohneigentum laut einer Untersuchung der Landesbausparkassen (LBS) deutlich zugenommen. Grund für den Trend sind unter anderem die zurzeit niedrigen Bauzinsen - Baufinanzierungen sind derzeit also günstig zu haben. Unerwartet kommt die Entwicklung nicht: Schon im März hatte die Hamburger LBS eine Untersuchung veröffentlicht, nach der Bestandseigentumswohnungen im Jahresvergleich um 8,5 Prozent teurer geworden waren – dabei handelte es sich um den höchsten Anstieg seit 20 Jahren. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 11. Mai 2010 mit einem Kommentar
Nach dem Gesetzentwurf des Finanzministeriums spitzt sich die kritische Lage offener Immobilienfonds weiter zu. Mit dem P2 Value von Morgan Stanley musste jetzt ein weiterer Fonds wegen drohender Mittelabflüsse schließen. Der BVI wirft der Politik indirekt vor, die zahlreichen Fondsschließungen der letzten Tage fahrlässig in Kauf genommen zu haben.

Regulierung offener Immobilienfonds: Anleger reagierten panisch.
Gerade erst hatte das Bundesfinanzministerium in einem Gesetzentwurf seine Pläne zur Regulierung offener Immobilienfonds vorgestellt, da brach an der Börse Panik aus und zwei Fonds mussten aufgrund fliehender Anleger geschlossen werden. Die Gesellschaften SEB und KanAm setzten damit die Rücknahme der Anteile aus ihren Fonds SEB Immoinvest und KanAm Grundinvest mit sofortiger Wirkung aus. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 18. September 2009 mit einem Kommentar
Weil die Bayerische Landesbank im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern gekommen ist, wird jetzt ein Verkauf der Immobilientochter GWB AG geprüft. 33.000 Wohnungen wären vom Verkauf der Wohnungsgesellschaft betroffen – doch es regt sich Widerstand.
Einmal am großen Finanzrad drehen und bei den Global Players mitmischen – die Bayerische Landesbank wollte hoch hinaus und fiel umso tiefer, als sich im Zuge der Finanzkrise die Investitionen am Subprimemarkt als schwarzes Geldloch entpuppten. Die schlingernde Bank musste riesige Verluste bekanntgeben und konnte nur durch Milliardengeldspritzen vom Steuerzahler gerettet werden. Um zu sparen und die Bank neu aufzustellen, reichte man einen Plan zu Umstrukturierung bei der EU-Kommission ein – der wohl auch vorsieht, die Immobilientochter GWB AG zu verkaufen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 16. September 2009 mit einem Kommentar
Spätestens seit der Finanzkrise sind die Landesbanken Sorgenkinder, nicht zuletzt die WestLB. Jetzt muss eines ihrer Tochterunternehmen, die Readybank, alle ihrer 22 Filialen in Deutschland aufgeben, bis September 2010 sollen alle Niederlassungen geschlossen werden. Der nächste Schritt wird wohl der Verkauf sein.
Erst seit knapp drei Jahren ist sie ein Teil der WestLB, doch die weiß mit ihr nichts mehr anzufangen: Die Filialen der Readybank passen nicht mehr zum Kerngeschäft der WestLB, so Vorstandschef Heinz Mayer gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD). Dies sei auch der Grund der Filialaufgabe, nicht etwa der bevorstehende Verkauf der Bank. Dieser steht aber dennoch an: Nach einem EU-Beschluss soll die gesamte WestLB bis Herbst 2011 verkauft werden, die Readybank ist da keine Ausnahme. Außerdem wird sie ohne Filialen voraussichtlich leichter zu verkaufen sein. Dennoch sei der Verkauf der Filialen schon seit einem Jahr im Gespräch und unabhängig von dem Vorhaben, so Mayer. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 4. August 2009
Sylt ist beliebt bei den Reichen und Schönen und denen, die sich wenigstens im Urlaub ein bisschen Luxus gönnen möchten. Die Häuser auf der knapp 100 Quadratkilometer großen Insel sind dementsprechend gefragt. Eine Immobilie steht jetzt zu einem Quadratmeterpreis von 160 000 Euro zum Verkauf - ein Vielfaches der höchsten Preise in Top-Lagen von New York, London oder Tokio.
Es gibt Menschen, die das Wort Finanzkrise nur aus den Nachrichten kennen. Oder solche, die zwar stolze Summen verloren haben, deren Konto aber immer noch mehr bereithält, als ein Normalbürger in einem Leben ausgeben kann. Diese Zeitgenossen tümmeln sich nicht nur in den Hollywood Hills und St. Tropez, sondern zum Beispiel auch auf Sylt - wo jetzt mit 4,8 Millionen Euro die die teuerste Immobilie der Welt zum Verkauf steht. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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