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    Immobilientochter der Bayern LB soll verkauft werden

    geschrieben am 18. September 2009 mit einem Kommentar

    Weil die Bayerische Landesbank im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern gekommen ist, wird jetzt ein Verkauf der Immobilientochter GWB AG geprüft. 33.000 Wohnungen wären vom Verkauf der Wohnungsgesellschaft betroffen – doch es regt sich Widerstand.

    Einmal am großen Finanzrad drehen und bei den Global Players mitmischen – die Bayerische Landesbank wollte hoch hinaus und fiel umso tiefer, als sich im Zuge der Finanzkrise die Investitionen am Subprimemarkt als schwarzes Geldloch entpuppten. Die schlingernde Bank musste riesige Verluste bekanntgeben und konnte nur durch Milliardengeldspritzen vom Steuerzahler gerettet werden. Um zu sparen und die Bank neu aufzustellen, reichte man einen Plan zu Umstrukturierung bei der EU-Kommission ein – der wohl auch vorsieht, die Immobilientochter GWB AG zu verkaufen. [mehr » ]



    Readybank: WestLB-Tochter schließt alle Filialen

    geschrieben am 16. September 2009 mit einem Kommentar

    Spätestens seit der Finanzkrise sind die Landesbanken Sorgenkinder, nicht zuletzt die WestLB. Jetzt muss eines ihrer Tochterunternehmen, die Readybank, alle ihrer 22 Filialen in Deutschland aufgeben, bis September 2010 sollen alle Niederlassungen geschlossen werden. Der nächste Schritt wird wohl der Verkauf sein.

    Erst seit knapp drei Jahren ist sie ein Teil der WestLB, doch die weiß mit ihr nichts mehr anzufangen: Die Filialen der Readybank passen nicht mehr zum Kerngeschäft der WestLB, so Vorstandschef Heinz Mayer gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD). Dies sei auch der Grund der Filialaufgabe, nicht etwa der bevorstehende Verkauf der Bank. Dieser steht aber dennoch an: Nach einem EU-Beschluss soll die gesamte WestLB bis Herbst 2011 verkauft werden, die Readybank ist da keine Ausnahme. Außerdem wird sie ohne Filialen voraussichtlich leichter zu verkaufen sein. Dennoch sei der Verkauf der Filialen schon seit einem Jahr im Gespräch und unabhängig von dem Vorhaben, so Mayer. [mehr » ]



    160.000 Euro pro Quadratmeter - Sylt hat das teuerste Haus der Welt

    geschrieben am 4. August 2009

    Sylt ist beliebt bei den Reichen und Schönen und denen, die sich wenigstens im Urlaub ein bisschen Luxus gönnen möchten. Die Häuser auf der knapp 100 Quadratkilometer großen Insel sind dementsprechend gefragt. Eine Immobilie steht jetzt zu einem Quadratmeterpreis von 160 000 Euro zum Verkauf - ein Vielfaches der höchsten Preise in Top-Lagen von New York, London oder Tokio.

    Es gibt Menschen, die das Wort Finanzkrise nur aus den Nachrichten kennen. Oder solche, die zwar stolze Summen verloren haben, deren Konto aber immer noch mehr bereithält, als ein Normalbürger in einem Leben ausgeben kann. Diese Zeitgenossen tümmeln sich nicht nur in den Hollywood Hills und St. Tropez, sondern zum Beispiel auch auf Sylt - wo jetzt mit 4,8 Millionen Euro die die teuerste Immobilie der Welt zum Verkauf steht. [mehr » ]



    Mietpreise für Gewerbeimmobilien weltweit auf Talfahrt

    geschrieben am 28. Juli 2009

    Bis sich die Mieter von Gewerbeimmobilien die Klinke in die Hand geben, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern - vielmehr müssen Vermieter lernen, mit sinkenden Mietpreisen zu leben. Weltweit drückt die Finanzkrise Kapitalwerte und Mietpreiserwartungen. Trotz alledem sieht die Situation für Deutschland im internationalen Vergleich ziemlich gut aus.

    Die allgemeine wirtschaftliche Situation wird zwar langsam wieder besser, von den Mietpreisen für Gewerberaum dürfen Eigentümer allerdings nicht viel erwarten, wie die Studie “Global Property Surveys” (GPS) der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) zeigt. Die Studie wird seit fünf Jahren durchgeführt - die Rückgänge, die sie für das zweite Quartal 2008 festgestellt hat, sind ein neuer Rekord. [mehr » ]



    Morgan Stanley Fonds deutlich abgewertet

    geschrieben am 24. Juli 2009

    Letzte Woche hatte Morgan Stanley die schlechten Nachrichten bereits angekündigt, nun ist die Katze aus dem Sack: Nach der Überprüfung des Immobilienbestandes muss die Fondstochter des US-Bankenriesen den Gebäudewert des offenen Immobilienfonds „P2 Value“ deutlich nach unten korrigieren.

    Was die Ankündigung von deutlichen Abwertungen bereits vermuten ließ, ist für die Anleger des „P2 Value“ Fonds nun bittere Realität. Um knapp 231 Millionen Euro müssen die Immobilienbestände des offenenen Immobilienfonds nach der umfassenden Überprüfung abgewertet werden - bei einem Fondsvermögen von ca. 2,2 Milliarden Euro sind dies ingesamt knapp 10 Prozent. [mehr » ]



    Fondsmarkt schrumpf zusammen

    geschrieben am 6. Juli 2009

    Taxi-Fonds, Sünden-Fonds und Knast-Fonds: Vor der Krise konnte man in die skurrilsten Dinge investieren. Auch bei den großen Fondsanbietern wucherte das Angebot an Investmentfonds. Inzwischen dampfen diese allerdings ihr Angebot zusammen – auch Immobilienfonds sind betroffen.

    Galt die Schließung eines Fonds in den Zeiten vor der Krise noch als dunkler Fleck auf der weißen Weste und war alles andere als förderlich fürs Image, machen inzwischen immer mehr Fondsanbieter einen Schnitt und wollen Ihr Angebot durch Schließen und Zusammenlegen von Fondsangeboten straffen. Die DWS Investments, Deutschlands größte Gesellschaft für Publikumsfonds, will alleine bis zur Mitte kommenden Jahres knapp 100 Fonds schließen oder mit anderen zusammenlegen. Selbst die Fondsgesellschaft der Sparkassen wird ihr Angebot zusammenstauchen. Es ist geplant, vier große Immobilienfonds mit ingesamt 14,8 Milliarden Euro Vermögen in zwei Fonds zusammenzufassen. [mehr » ]



    Immobilien-Index sinkt: Immobilien bringen weniger Rendite

    geschrieben am 3. April 2009

    Die Finanzkrise ist endgültig auf dem deutschen Immobilienmarkt angekommen. Im vergangenen Jahr konnten Investoren im Durchschnitt zwar noch immer anständige Renditen erzielen, gegenüber dem Jahr 2007 ist aber bereits ein Rückgang zu verzeichnen.

    Die durchschnittliche Rendite für Immobilien lag dabei immerhin noch bei 3,5 Prozent, ein Wert, von dem Investoren in anderen Bereichen nur träumen können. Dennoch sind die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise inzwischen auch auf dem deutschen Immobiliensektor angekommen. Wie der Deutsche Immobilienindex (DIX) zeigt, sind die Renditen innerhalb eines Jahres um durchschnittlich einen Prozentpunkt gefallen.

    Handelsimmobilien performten mit einer Rendite von 4,5 Prozent immer noch am besten, dicht gefolgt von Wohnimmobilien mit 4,4 Prozent. Deutlich abgeschlagen präsentierten sich dagegen die Renditen von Büro- (2,8 Prozent) und Instrieimmobilien, die bei gerade noch einem Prozent lagen.

    In den DIX, der vom Analysehaus Internation Propert Datenbank (IPD) erstellt wird, fließen die Portfolios 55 insitutioneller Investoren ein. Dabei handelt es sich um insgesamt knapp 2.500 Objekte mit einem Marktwert von etwa 45 Milliarden Euro. In die Berechnung gehen dabei Mieterträge und Wertänderungen ein.



    Größte Bausparkasse Schottlands steht vor dem Aus

    geschrieben am 30. März 2009

    Die britische Wirtschaft wird bald ein weiteres sehr prominentes Opfer der Weltwirtschaftskrise beklagen müssen: Schottlands größte Bausparkasse, die Dunfermline Building Society, ist nach Aussagen des britischen Schottland-Ministers Jim Murphy in „ernsthaften Schwierigkeiten“.

    Laut Murphy sei eine normale Rettung der Bausparkasse durch die Regierung nicht ausreichend, da die Gefahr besteht, dass die Schulden des Unternehmens nicht getragen werden könnten. [mehr » ]



    Wiederaufbau des World-Trade Centers droht Baustopp

    geschrieben am 27. März 2009

    Die Terroranschläge am 11. September 2001 veränderten die Welt und rissen eine klaffende Lücke in das Zentrum Manhattens. Während der amerikanische Präsident Barack Obama aktuell entschieden hat, weitere Truppen unter dem Mantel der Terrorbekämpfung nach Afghanistan zu senden, gerät derweil der Wiederaufbau des WTC offenbar ins Stocken.

    Freedom Tower alias 1 World Trade Center: Baustopp droht. Foto: © Silverstein Properties

    Freedom Tower alias 1 World Trade Center: Baustopp droht. Foto: © Silverstein Properties

    Derzeit laufen die Bauarbeiten noch wie geplant, einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv zufolge aber drohe offenbar bald ein Baustopp. Grund für die möglichen Verzögerungen sind finanzielle Schwierigkeiten des New Yorker Immobilien-Tycoons und Bauherrn Larry Silverstein.

    Der 78-jährige Silverstein, der sechs Wochen vor den Anschlägen auf die Zwillingstürme des World Trade Centers einen 99 Jahre laufenden Mietvertrag für das WTC unterzeichnete, bat deshalb die Eigentümergesellschaft „New York Port Authority“, die neben dem WTC-Gelände auch die New Yorker Flughäfen, Straßen, Brücken und U-Bahnen verwaltet, um finanzielle Hilfe.

    Gegenseitige Abhängigkeit

    Silversteins Vorhaben kommt natürlich der derzeitigen Spendierlaune der amerikanischen Regierung entgegen. Tatsächlich dürfte aber auch die Stadt New York ein gesteigertes Interesse an der zügigen Fertigstellung der Gebäude des neuen World Trade Centers haben. Zum einen rechnet die Port Authority bereits jetzt mit 3,7 Mrd. Dollar Wertschöpfung aus dem Baugelände bis 2016 – durch eine Bauverzögerung dürften diese Einnahmen ausbleiben - zum anderen hängen andere Projekte wie die Fertigstellung eines Transitzentrums unter den Türmen am Fortgang der Bauarbeiten – von bis zu 26.000 Arbeitsplätzen und Millioneneschweren Aufträgen für die schwächelnde Bauindustrie ganz zu schweigen. [mehr » ]



    Deutsche kaufen trotz Krise weiterhin Immobilien

    geschrieben am 24. März 2009 mit einem Kommentar

    Auch wenn die Wirtschafts- und Finanzkrise Deutschland weiterhin im Griff hat, will die Mehrheit der Immobilien-Interessierten Deutschen weiterhin an ihren Kaufplänen festhalten. Die Hoffnung auf Schnäppchenpreise treibt viele an.

    Wie die Umfrage des Immobilienportals Immowelt ergab, wollen immerhin fast zwei Drittel aller Kaufinteressierten trotz geänderter Bedinungen weiter an ihrem Kaufvorhaben festhalten. Dabei lassen sie sich auch nicht von den düsteren Zukunftsprognosen für Wirtschaftsenwicklung, Investitionen und den Arbeitsmarkt abschrecken. Vielmehr wollen sie zuschlagen, sobald das Traumobjekt gefunden wurde.

    Dabei spekuliert ein großer Teil auf sinkende Preise für Immobilien - ein Wunsch, der sich bei der derzeit stabilen Lage des deutschen Immobilienmarktes wohl nicht für alle erfüllen wird, insbesondere in den weiterhin gefragten sehr guten Wohnlagen. Die Immobiliensuchenden machen sich dabei vor allem selber einen Strich durch die Rechnung – weil sie eben auch künftig großes Interesse an Immobilien haben und die Nachfrage nur wenig nachlässt. Trotz Wirtschaftskrise und schwächelnder Konjunktur gilt auch bei Immobilien der kaufmännische Grundsatz von Angebot und Nachfrage, die den Preis regeln.