geschrieben am 15. März 2010
Das Bundesverfassungsgericht hat den Anspruch privater Hauseigentümer auf Entschädigung wegen unzumutbaren Fluglärms bei einer Flughafenerweiterung gestärkt. Einem Ehepaar, dessen Eigenheim in der Einflugschneise des geplanten Flughafens Berlin-Brandenburg liegt, steht damit mehr Geld zu, als das Bundesverwaltungsgericht entschieden hatte.

Nicht die wertstabilste Wohngegend: Eine Flughafen-Einflugschneise
Wer in der Nähe eines Flughafens wohnt und von den nervenden und schlafraubenden Geräuschen der übers Haus hinweg fliegenden Flugzeuge geplagt ist, wird in Zukunft wenigstens finanziell dafür entschädigt.
Das Bundesverfassungsgericht gab am Freitag das Urteil zur Entschädigungsregelung von Grundeigentümern beim Ausbau des geplanten Flughafens Berlin-Brandenburg bekannt, in dem es laut Rolf Kornemann, dem Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland, „die Position privater Immobilieneigentümer gegenüber staatlichen Eingriffen stärkt“. Private Hauseigentümer müssen demnach unzumutbaren Verkehrslärm, der durch die Flughafenerweiterung verursacht wird, nicht mehr hinnehmen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. Mai 2009 mit einem Kommentar
BBI startet durch: die EU hat dem Finanzierungskonzept des neuen Berliner Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) zugestimmt.
Riesenbaustelle mit großen Träumen – Berlins neuer Hauptstadtflughafen hat nun auch alle Finanzierungshürden überwunden und für die 100-prozentige Bürgschaft von Bund und Länder grünes Licht aus Brüssel bekommen. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit begrüßte die Entscheidung und sieht in der Genehmigung eine Absicherung der Kreditlinie durch Berlin, Brandenburg und Bund für das „wichtigste Verkehrs- und Zukunftsprojekt der deutschen Hauptstadtregion.“ Flughafen-Chef Dr. Rainer Schwarz stimmt Wowereit zu und blickt optimistisch in die Zukunft: „Die Entscheidung gibt uns und den zahlreichen Banken Planungssicherheit.“ Außerdem definiert Schwarz die Ziele des BBI: [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 20. Februar 2009 mit einem Kommentar
Eine gute Nachricht in schlechten Zeiten: laut Auskunft des Brandenburger Handwerkskammertages fehlen für den Bau des neuen Großflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) zahlreiche Handwerksfirmen.

Großflughafen in Berlin braucht Handwerker
Demnach würde es derzeit besonders an Dachdeckern, Metallbauern für die Fassade sowie Boden- und Estrichlegern mangeln. Gerade während der anhaltenden Wirtschaftskrise ist dies für kleine und mittelständische Unternehmen eine großartige Chance, sich bei diesem Mammutprojekt zu beteiligen und einzubringen.
Unternehmen und Bietergemeinschaften, die sich für diesen Auftrag interessieren [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 6. Februar 2009
Die massive Kritik an Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) reißt nicht ab. Nach der schnellen Entscheidung für eine Vermietung des Flughafens Berlin Tempelhof an die Modemesse „Bread & Butter“ gab es nicht den erhofften Jubel für den sensationellen Coup, sondern harsche Kritik von allen Seiten. Nun soll sogar ein Volksbegehren für Neuwahlen gegen den Sozialdemokraten gestartet werden.

Flughafen Tempelhof. Noch herrscht gähnende Leere, bald sollen 800.000 Besucher kommen.
Hinter dem neuen Volksbegehren steht der Verein „Das Thema Tempelhof“, der weiter für die Nutzung Tempelhofs als Flughafen kämpft. Die Aktion erweckt den verzweifelten Eindruck, dass die Organisatoren des verlorengegangen Volksentscheides aus dem letztjährigen April nochmals zur Attacke blasen wollen. Trotz alledem: Immer mehr wichtige Vertreter der Berliner Wirtschaft schließen sich der massiven Kritik zu Wowereits Entscheidung an. In einem an den Wirtschaftssenator Harald Wolf (die Linke) adressierten Brandbrief kritisieren unter Anderem IHK-Präsident Eric Schweitzer und der Vorsitzender der Handwerkskammer, Stephan Schwarz, die Entscheidung pro „Bread & Butter“ scharf und befürchten einen immensen wirtschaftlichen Schaden für die Bundeshauptstadt.
Da hilft es auch nicht, daß Wowereit am Dienstag – rund eine Woche nach der Entscheidung – seine Beweggründe detailliert erklärte. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Februar 2009
Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat es die Tage nicht leicht: seine Entscheidung, der Modemesse „Bread & Butter“ den Zuschlag für die nächsten zehn Jahre das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof für zwei Monate im Jahr zu geben, stößt auf massive Kritik und Widerspruch an allen Ecken und Enden.
CDU-Fraktionschef Frank Henkel kritisiert vor allem das Chaos bei der Nachnutzung des Geländes, das durch den Alleingang Wowereits entstanden ist. Die FDP moniert, dass andere Pläne verhindert wurden, obwohl die Anlage nur zweimal jährlich genutzt wird. Unter anderem hatten die Filmstudios Babelsberg ein Konzept für einen „Filmhafen“ vorgelegt, dass nun offiziell als „gescheitert“ gilt, da eine Mischnutzung von Messe und Filmproduktion nicht möglich sei – [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 30. Januar 2009
Die Modemesse „Bread & Butter“ kehrt nach zwei Jahren Abstinenz nach Berlin zurück und wird sich für 10 Jahre im Flughafen Tempelhof einmieten. Zwei Mal jährlich sollen nun für je einen Monat Haupthalle, Vorfeld und sämtliche Flugzeughangars für die Ausstellung genutzt werden. Nach dem umstrittenen Ende des Airports wirft nun auch die plötzliche Neuvermietung einige Fragen auf.

Flughafen Tempelhof - der längste Laufsteg der Welt?
Was Bread & Butter-Chef Karl-Heinz Müller und Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit mit einer opulenten Überraschungsparty inklusive Champagner, Häppchen und Lasershow feierten, sorgt heute bereits für den ersten Kater. Vor allem die Babelsberger Filmstudios, die sich mit dem „Projekt Filmhafen“ ein umfassendes Nutzungskonzept des 300.000 m² großen Geländes mit Filmstudios, Maske und Kostümfundus ausgedacht hatten, sehen sich nun ausgebootet. „Wenn alles so kommt, ist das Projekt Filmhafen gestorben“, sagte der enttäuschte Studiochef Woebcken der dpa. Auch Wowereits Amtsvorgänger Diepgen kritisiert: „Ein Einzelkonzept bringt uns nicht weiter“. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 13. Januar 2009 mit einem Kommentar
Zwei Landebahnen, eine viel befahrene Autobahn und einen Bahnhof an einer Schnellfahrstrecke der Bahn – was wie eine optimale Verkehrsanbindung klingt, ist für die Anwohner des kleinen Orts Kursdorf bei Leipzig die tägliche Wohnrealität. Viele Jahre hatten die Kursdorfer Lärm, Gestank und den immer weiter fortschreitenden Ausbau der Infrastruktur getrotzt, doch inzwischen haben die meisten aufgegeben. Was bleibt, ist Galgenhumor: Auf ihrer Webseite beschreiben sie die Lage ihres Dorfes als „idyllisch“.
Dabei ist es nicht so, dass die Kursdorfer den Lärm nicht gewohnt wären. 1928 wurde im Süden des Dorfes die erste Landebahn angelegt, im Jahre 1937 zählte man bereits 40 Starts und Landungen auf dem neuen Flughafen Leipzig/Halle. Selbst als der Flughafen zu DDR-Zeiten zweimal jährlich als Messeflughafen genutzt wurde und die Passagierzahlen bis 1988 auf 550.000 Fluggäste stiegen, blieb alles noch im erträglichen Rahmen. Die Kursdorfer hatten sich im Laufe der Zeit mit dem alltäglichen Fluglärm und den beißenden Geruch des Kerosins arrangiert, nahmen ihn fast gar nicht mehr wahr.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 25. November 2008 mit einem Kommentar
Immer mehr Urlauber verlassen sich bei Ihrer Urlaubsplanung nicht mehr auf Pauschalangebote, sondern stellen sich ihre Reise selbst zusammen – schließlich geht das über das Internet immer leichter. Eine Ferienwohnung ist oft günstiger als ein Hotel, und gerade Familien ziehen es im Urlaub vor, in den „eigenen vier Wänden“ zu wohnen. Egal ob es ein Ferienhaus in Italien oder eine Ferienhaus in Frankreich ist, Individualreisen in unsere Nachbarländer liegen im Trend.
Für den Transfer von Flughafen zur Wohnung und für Tagesausflüge bietet sich dann ein Mietwagen an. Dabei sollten Urlauber neben günstigen Preisen auch auf angemessenen Versicherungsschutz setzen. Eine Vollkaskoversicherung ist fast immer im Mietpreis enthalten, doch fällt bei einigen Angeboten bei Schäden eine Selbstbeteiligung von 1000 Euro und mehr an. Wie der Vergleich auf billiger-mietwagen.de zeigt, erhält man für eine Wochenanmietung für wenige Euro Aufpreis eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung. Automieter sollten auch prüfen, ob Schäden an Glas und Reifen im Kaskoschutz enthalten sind – gerade für Fahrten auf kleineren Straßen ist das sehr empfehlenswert. Und schließlich sollte die Deckungssumme der Haftpflichtversicherung ausreichend hoch sein, hier empfiehlt das Onlineportal mindestens 1,0 oder 1,5 Millionen Euro.
Generell sollten Mietwagen-Urlauber ihren Wagen von Deutschland aus buchen, denn über Preisvergleiche wie billiger-mietwagen.de lassen sich bis zu 50 Prozent gegenüber einer Buchung vor Ort sparen – wenn so kurzfristig überhaupt noch Fahrzeuge verfügbar sind.
Von rdhead
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