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    Flughafen Berlin-Brandenburg: Hauseigentümer erhalten höhere Fluglärm-Entschädigung

    geschrieben am 15. März 2010

    Das Bundesverfassungsgericht hat den Anspruch privater Hauseigentümer auf Entschädigung wegen unzumutbaren Fluglärms bei einer Flughafenerweiterung gestärkt. Einem Ehepaar, dessen Eigenheim in der Einflugschneise des geplanten Flughafens Berlin-Brandenburg liegt, steht damit mehr Geld zu, als das Bundesverwaltungsgericht entschieden hatte.

    Nicht die wertstabilste Wohngegend: Eine Flughafen Einflugschneise

    Nicht die wertstabilste Wohngegend: Eine Flughafen-Einflugschneise

    Wer in der Nähe eines Flughafens wohnt und von den nervenden und schlafraubenden Geräuschen der übers Haus hinweg fliegenden Flugzeuge geplagt ist, wird in Zukunft wenigstens finanziell dafür entschädigt.
    Das Bundesverfassungsgericht gab am Freitag das Urteil zur Entschädigungsregelung von Grundeigentümern beim Ausbau des geplanten Flughafens Berlin-Brandenburg bekannt, in dem es laut Rolf Kornemann, dem Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland, „die Position privater Immobilieneigentümer gegenüber staatlichen Eingriffen stärkt“. Private Hauseigentümer müssen demnach unzumutbaren Verkehrslärm, der durch die Flughafenerweiterung verursacht wird, nicht mehr hinnehmen. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 10-2010: Hotels, Hebungen, Häuserpreise

    geschrieben am 14. März 2010

    Handelsblatt testet Immobilienportale. In einem Selbstversuch testet Handelsblatt-Redakteurin Anette Kiefer verschiedene Immobilienportale – und findet, dass immobilo ein gutes Immobilienportal ist, das „mit den Großen der Branche durchaus mithalten kann“. [Handelsblatt]

    Sheraton baut Hotel in Berlin. Die Hotelszene der Hauptstadt bekommt einen weiteren klangvollen Namen. Am Hauptbahnhof baut die Hotelkette ein Domizil mit 464 Zimmern, Konferenzzentrum und Einzelhandelsflächen – sowie einem Skywalk, der das Gebäude mit dem Hauptbahnhof verbindet. Kritiker haben allerdings leichte Zweifel am Projekt, schließlich gilt der Berliner Hotelmarkt als gesättig. [Tagesspiegel] [mehr » ]



    Kursdorf – Wohnen zwischen den Landebahnen

    geschrieben am 13. Januar 2009 mit einem Kommentar

    Zwei Landebahnen, eine viel befahrene Autobahn und einen Bahnhof an einer Schnellfahrstrecke der Bahn – was wie eine optimale Verkehrsanbindung klingt, ist für die Anwohner des kleinen Orts Kursdorf bei Leipzig die tägliche Wohnrealität. Viele Jahre hatten die Kursdorfer Lärm, Gestank und den immer weiter fortschreitenden Ausbau der Infrastruktur getrotzt, doch inzwischen haben die meisten aufgegeben. Was bleibt, ist Galgenhumor: Auf ihrer Webseite beschreiben sie die Lage ihres Dorfes als „idyllisch“.

    Dabei ist es nicht so, dass die Kursdorfer den Lärm nicht gewohnt wären. 1928 wurde im Süden des Dorfes die erste Landebahn angelegt, im Jahre 1937 zählte man bereits 40 Starts und Landungen auf dem neuen Flughafen Leipzig/Halle. Selbst als der Flughafen zu DDR-Zeiten zweimal jährlich als Messeflughafen genutzt wurde und die Passagierzahlen bis 1988 auf 550.000 Fluggäste stiegen, blieb alles noch im erträglichen Rahmen. Die Kursdorfer hatten sich im Laufe der Zeit mit dem alltäglichen Fluglärm und den beißenden Geruch des Kerosins arrangiert, nahmen ihn fast gar nicht mehr wahr.

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